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viel mehr an deiner Errettung liegt, als dir selber. Das ist der Eine,„dem allemal das Herze bricht, wir kommen oder kommen nicht“.
Sieh, der Pfarrer ruhte nicht, bis der Hänfling befreit war. Sollte Gott weniger Liebe besitzen für deine unsterbliche Seele? Er, der sie geschaffen hat, sollte gleichmütig zusehen, daß sie sich in den Dingen, Sorgen, Mühen und Sünden dieser Welt um ihre eigentliche göttliche Besemmung bringt, um das Erbe dort droben und die ewige Seligkeit? O nein. Er gab den größten Beweis Seiner Liebe, indem Er Seinen eingeborenen Sohn gab für dich und für mich, um uns durch Sein Leiden und Sterben am Kreuze mit Gott zu versöhnen und uns in Ihm die Gerechti eit zu geben, die vor Gott gilt.
Dieser Eine, der die Liebe ist, ruft dir heute das Wort zu, das am Eingang unserer Besprechung steht:„Mein Auschlag besteht, und Ich tue alles, was Mir gefällt!“
Wenn das Verlangen nach Errettung aus deiner inneren Not und nach Frieden für dein mudes Herz auch nur wie ein glimmender Docht in dir lebt: Er will ihn nicht auslöschen! Und da geht Er dir nach in Freud und Leid. Da treibt Er dich in die Enge und bringt dich ins Gedränge. Da kommt Er mit dem„Stabe Wehe“ und züchtigt, und mit dem„Stabe Sanft“ und lockt, bis Er dich in Seine Hand bekommt! So liebt Er dich. So ver⸗ langt es Ihn danach, dich der köstlichen Freiheit entgegenzuführen, wie der Pfarrer den Hänfling in der Sakristei.
O laufe deinem Gott nicht aus der Schule! Halte still und lerne, bis Er dich in eine höhere Klasse versetzen und dir schließlich das wunderbare Schlußzeugnis ausstellen kann:„Errettet von der Obrigkeit der Finsternis und versetzt in das Reich Feines lieben Sohnes!“(Kol. 1, 13.)
M. M. M. 83
Vergänglich.
Ein uns gut bekannter Großkaufmann in Cöln betrieb sein Geschäft mit Fleiß und Umsicht und hatte großen Erfolg. Wiederholt mußte das Geschäft in größere Räume verlegt werden. Als dieses um die Jahreswende les war wohl 1898 oder 99) wieder geschehen und eine neue Privatwohnung, den guten Vermögensverhältnissen entsprechend, ebenfalls neu eingerichtet worden war, geschah es drei Wochen später, daß der Kaufmann nach W. in Westfalen teiste. Am Abend hatte er sich dort in einem Hotel mit anderen Gästen in fröhlicher Weise unterhalten und hat nicht geahnt, daß er den nächsten Tag nicht erleben würde. Ein Herzschlag hatte in der Nacht einem irdischen Leben ein Ende gemacht. Dieser Fall, der sich ja in ähnlicher Weise immer wiederholt, erinnert uns an den Mann, von welchem der HErr Jesus erzählt, dessen Feld wohl
getragen hatte und er größere Scheunen bauen wollte und dann zu seiner Seele sagte:„Sei guten Mutes, iß und trink, du hast einen Vorrat auf viele Jahre.“ Und auch von diesem Manne wurde in derselben Nacht seine Seele gefordert.
Bei aller Ursache zur Dankbarkeit für gute irdische Gaben ist es sehr bedeutsam, folgende Bibel—⸗ stellen zu beachten:
„Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.“(Ps. 90, 12)
„Aber, HErr, lehre doch mich, daß es ein Ende mit mir haben muß und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muß.“(Ps. 39, 5.)
„Meine Tage sind dahin wie ein Schatten, und ich verdorre wie Gras.“(Ps. 102, 12.) i
„Das macht Dein Zorn, daß wir so vergehen, und Dein Grimm, daß wir so plötzlich dahin müssen. Denn unsere Missetaten stellst Du vor Dich, unsere unerkaunte Sünde ins Licht vor Deinem Angesicht. Darum fahren alle unsere Tage dahin durch Deinen Zorn; wir bringen unsere Jahre zu wie ein Geschwätz. Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und wenn's köstlich gewesen ist, so ist's Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.“ (Pf. 90, 7-10.)
„Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. Das Gras ver⸗ dorrt, die Blume verwelkt; denn des HErrn Geist bläst darein. Ja, das Volk ist das Gras. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.„(Jes. 40, 6b—-8.)
„Und wie den Menschen ist gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: Also ist Christus einmalgeopfert, wegzunehmen vieler Sünden.“ (Ebr. 9, 27. 28 a.) O. D.
S Die Wege des Seérrn.
„Die Wege des HeErrn sind richtig, und die Gerechten wandeln drinnen, aber die Übertreter fallen drinnen.“
Hos. 14, 10.
Wir wissen aus Pf. 73, daß Asaph eine Er⸗ klärung über die Wege Gottes nicht finden konnte und daß er gestrauchelt mit seinen Füßen und sein Tritt beinahe geglitten wäre, als er darüber nach- dachte. Als aber Asaph ging in das Heiligtum Gottes, da empfing er göttliche Unterweisungen.
Gottes Wort sagt uns, daß alles Elend und Leid und alle Not auf Erden, auch die Not, die der Weltkrieg veranlaßt hat, durch die Sünde in die Welt gekommen ist.
Vor dem Sündenfall war alles, was Gott gemacht hatte, sehr gut.(1 Mose 1, 31.) Auf der neuen Erde, wo es leine Sünde mehr gibt, wird Gott abwischen alle Tränen von den Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch
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