Ausgabe 
14.9.1919
 
Einzelbild herunterladen

u sich. Er

Ind da fiel dünde und e in unserem elbstbesinnen

en Sohnes ) aufmachen Entschluß bar seine

luß und die

anders aus. ß er seinem ide gemacht Zerzweiflung und gewiß Luk. 15, 17), erzen klang Vater ist's Gegenteil! rachte, über⸗ igen. Nicht n durfte er eicher Sohn! BibelBe⸗ n, zur Er⸗ Verlorenheit sondern im hen Vaters, Abbild itt,

u, des Er.

hluß fassen: ladung Jesu hen und er⸗ Kind Gottes

mst und ihn me und ein

bendes Herz

aufnehmen

er wird dich

der Ent⸗ ukehren aus und Wahr⸗ icht.Istz ie ihr Mich Darum seid O wieviel Gebete und

3 u Gott, heidnischen Götzen des e, an denen Bott, sei es

ich; er kam

Weib oder Kind, Reichtum oder Ehre, Genuß oder Vergnügen, Kunst oder Wissenschaft, so gilt das Wort Jesu:Wer nicht absagt allem, was er hat, der kann nicht Mein Jünger sein. Johannes sagt: Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist, des Fleisches Lust, der Augen Lust und hoffär⸗ tiges Leben! Wer die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. Jakobus schreibt: Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.

Umkehr vom Eigenleben zum göttlichen Leben. Das Eigenleben ist das Leben nach eignem Willen und Plan, nach eigner Lust und Begier, in eignem Interesse und zu eigner Ehre. Von den Israeliten sagt Gott:Sie wollten nicht hören noch ihre Ohren neigen, sondern wandelten nach ihrem eignen Rat und nach ihres bösen Herzens Gutdünken.(Jer. 7, 2328) Paulus hingegen, auf dem eignen Wege von der Erscheinung des HErrn niedergeworfen, fragt nun:HErr, was willst Du, daß ich tun soll?(Apg. 9, 6.) Und fortan war sein ganzes Leben eine Erfüllung des gött⸗ lichen Willens unter Verleugnung des eignen Willens. Das ist wahre Bekehrung!

So sagt auch der HErr Jesus:Will Mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir. Denn wer sein Leben(das eigennützige Selbstleben) erhalten will, der wird es(das wahre Leben in Gott) ver⸗ lieren; wer aber sein Leben verliert um Meinetwillen, der wird es finden.(Matth. 16, 24. 25.)

Solche Abkehr vom eignen Ich und Hin⸗ kehr zu Gott ist das schwerste Stück der Bekehrung. Das mußte selbst Petrus erfahren, der noch immer im Selbstvertrauen steckte(Mark. 14, 2931), bis er durch seinen tiefen Fall gedemütigt war.(Mark. 14, 66 72; Joh. 21, 1517.) Vorher hieß es immer: Ich, ich; aber dann hieß es:HErr, Du... Glückselig ist, wer nicht nur Welt und Sünde, sondern auch sich selbst überwindet, das große Ich absetzt, daß Jesus alles sei!

Von dem Segen einer echten Bekehrung lesen wir schon im Buche Hiob:Wirst du dich bekehren zu dem Allmächtigen, so wirst du aufgebaut werden... So wird der Allmächtige dein Gold sein und wie Silber, das dir zugehäuft wird. Dann wirst du deine Lust haben an dem Allmächtigen und dein Antlitz zu Gott aufheben. So wirst du Ihn bitten, und Er wird dich hören.... Was du wirst vornehmen, wird Er dir gelingen lassen, und das Licht wird auf deinem Wege scheinen.(Hiob 22, 2330.)

K. E.

2

Wendet euch zu Mir, so werdet ihr selig, aller Welt Enden, denn Ich bin Gott und keiner mehr. Jes. 45, 22.

Die drei Männer. (Dan. 3.)

Nebukadnezar, der heidnische König von Babel, ließ sich aus dem eroberten Jerusalem auserwählte Jünglinge bringen, damit sie in seinem Palast be⸗ lehrt und erzogen würden zu seinem Dienste. Unter diesen lernen wir Daniel und seine drei Freunde kennen, die später die Namen Sadrach, Mesach und Abednego erhielten; Gott konnte ihnen gleich zu Anfang ein gutes Zeugnis geben. Er läßt uns wissen, daß sie sich in ihrem Herzen alsbald vor. nahmen, sich nicht mit der Tafelkost des heidnischen Königs und seinem Weine zu verunreinigen. Dafür schenkte Er ihnen großeKenntnis und Einsicht in aller Schrift und Weisheit, so daß sie bald alle Schriftgelehrten und Beschwörer des Königreichs an Weisheit übertrafen.

Aber Gott ließ auch ernste Prüfungen und Stürme über Seine vier jungen Zeugen kommen. Sie hatten einerseits erfahren dürfen, daßdie Furcht des HErrn der Weisheit Anfang ist, aber sie mußten auch andererseits erkennen, daß die Welt feindlich ist wider Gott und Seine Zeugen.

Der König Nebukadnezar ließ ein gewaltiges goldenes Standbild in der Landschaft Babel errichten. Zu dessen Einweihung wurden zunächst die Land⸗ pfleger und Statthalter und Oberbeamten aller Land⸗ schaften geladen. Diese nun mußten ihrerseits wieder durch Herolde zu Hause bekanntgeben:Sobald ihr den Klang des Horns, der Pfeife... hört, sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten. Und wer nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den brennenden Ofen geworfen werden.(Dan. 3, 46.) Wie uns der folgende Vers berichtet, sind denn auch alle Völker bereit gewesen, dem goldenen Bilde Huldigung und Anbetung darzubringen. Der Befehl des mächtigen Weltmonarchen fand nirgend Wider⸗ spruch: alle beugten sich im weiten Reiche und beteten den Götzen an.

Nein, doch nicht alle!

Die jüdischen jungen Männer, die in der Ver. waltung der Landschaft Babel hohe Amter bekleideten, taten es nicht. Sie kannten und fürchteten den wahren und lebendigen Gott, und Ihm wollten sie dienen. War der Götze in der Ebene Dura noch so groß und Nebukadnezar, das Haupt des ersten Weltreichs, noch so mächtig, Gott war größer und mächtiger. Sie wußten, daß sie Ihn allein anbeten sollten und keine anderen Götter und Götzen neben ihm. Mochte es kosten, was es wollte, selbst ihr eignes Leben, sie wollten Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Aber ihre Standhaftigkeit und Treue blieb dem König nicht verborgen, sie wurden vor ihm verklagt: Es sind jüdische Männer da.. diese Männer, o König, achten nicht auf dich; deinen Göttern dienen sie nicht, und das goldene Bild beten sie nicht an.