Ausgabe 
9.11.1919
 
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Nur ist zu beachten, daß der HErr Jesus sagt: Ich bin der Weg...: niemand kommt zum Vater als durch Mich!(Joh. 14, 6.) Er ist unser Friedensvermittler. Wir können nicht so ohne weiteres zu Gott kommen, mit Ihm in Gemeinschaft treten und Seinen Frieden empfangen; denn Er ist ein heiliger und gerechter Gott, und wir haben gegen Ihn gesündigt. Wir bedürfen der Versöhnung mit Gott, der Rechtfertigung vor Gott. Diese ist zu stande gebracht durch Jesu Opfertod am Kreuz; dazu brauchen wir keinen Beitrag zu leisten. Was wir zu tun haben, ist nur dies eine: In Buße und Glauben zu Jesu zu kommen als zu unserem persönlichen Heiland, dann dürfen wir aus Seinem Munde das erlösende Wort empfangen:Gehe hin mit Frieden! Dein Glaube hat dir ge holfen!(Luk. 7, 50.) Dann wird es bei uns zur Wahrheit und Wuklichkeit, was der Apostel Paulus schreibt:Nun wir sind gerecht ge⸗ worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren HErrn Jesum Christum.(Röm. 5, 1.)

Der wahre, lebendige Glaube bringt uns hinein in die wirkliche, beständige Lebensgemeinschaft mit Thristo und durch Ihn mit Gott, dem Vater. Und hier allein ist das Element des Friedens. Gott heißt einGott des Friedens. Christus heißt der Friedefürst. Nur in Ihm haben wir Frieden. Der HErr Jesus sagt Seinen Jüngern:Den Frieden gebe ich euch; Meinen Frieden lasse ich euch.(Joh. 14, 27.)Solches habe Ich zu euch geredet, daß ihr in Mir Frieden habt.(Joh. 16, 33.) Paulus schreibt:Er ist unser Felede. e.(Eph. 2, 14.) Und von Petrus haben wir den Segenswunsch:Friede sei mit allen, die in Christo Jesu sind!(1. Petri 5, 14.) Wer also den bleibenden Frieden des Herzens haben vill, der wird ihn nur in Christo finden. Darum heißt es mit Recht in dem schönen Lied:Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt:Nun leb' ich in Christo, für Christum allein. Dies ist die Grundbedingung.

Der Friede mit Gott ist ein so überaus köst⸗ liches Gut, daß, das ganze Evangelium des neuen Bundes einEvangelium des Friedens ge⸗ nannt wird.(Eph. 6, 15.) Der HeErr Jesus grüßte Seine Jünger mit den Worten:Friede sei mit euch!(Luk. 24, 36.) Der apostolische Gruß in allen Briefen lautet:Gnade sei mit euch und Fre de! Ja, schon der priesterliche Segen im Alten Testament schließt mit den Worten:Der

H Err hebe Sein Angesicht auf dich und gebe dir

Frieden!(4 Mose 6, 26.) Daraus ist zu er⸗ kennen, wie hoch dieser Friede in Gottes Wort be⸗ wertet wird. Er ist eben nicht nur das Aufhören des Kriegszustandes zwischen Gott und dem Menschen, nicht nur das Befreitsein von der Unruhe des Herzens und den Anklagen des Gewissens, sondern der Friede

Gottes ist eine Fülle der Glückseligkeit, die beständig das Herz durchströmt und erauicktwie ein Wasserstrom.(Jes. 48, 18.) Ja, der Friede Gottes wird zu einer Macht, die Herz und Leben regiert und in den Linien des Willens Gottes be⸗ wahrt. Der Apostel Paulus schreibt:Der Friede Gottes regiere in euren Herzen.(Kol. 3, 15.)

Der Friede Gottes, der höher ist als alle

Vernunft, 1 eure Herzen und Sinne in Christo Jes(Phil. 4, 7.) Wer wollte nach solch köstlichem Gut sich nicht ausstrecken? Wahrlich, wenn die Abkehr von Welt und Sünde und der

Eingang in die Gemeinschaft mit Gott sonst nichts

einbrächte als diesen Gottesfrieden, so würde es sich dennoch lohnen. Denn der Friede mit Gott ist mehr wert als alle Güter und Genüsse der Welt.

Noch ist zu sagen, daß der Friede mit Gott nicht eine Gefühlssache ist, wie viele meinen und darum immer auf Gefühle warten. Zwar ist die Glückseligkeit dieses Friedens oft in überströmender Weise im Herzen zu spüren; aber dies braucht nicht immer so zu sein und ist auch nicht immer so. Der wahre Friede ist nicht davon abhängig, ob wir etwas fühlen, sondern davon, ob unser Wille Gott ergeben ist. Wer sich nun demütig unter das Wort beugt, das in Christo vollbrachte Erlösungs⸗ werk annimmt und im Gehorsam Gott lebt, der wird Jesu Worte ganz verstehen können:Meinen Frieden gebe Ich euch, denn dieser Friede ist

bleibend inmitten der friedlosen Welt. K. E. D. SN

Der Erretter.

Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt ge⸗ sandt, auf daß Er die Welt richte, sondern auf daß

die Welt durch Ihn errettet werde.(Joh. 3, 17.)

Die Welt hat Ihn verworfen und getötet, weil sie keinen Erretter wollte; aber noch immer ist Er be⸗ schäs igt, zu suchen und zu erretten, noch immer ist die Liebe Gottes nicht ermüdet, noch immer die Tür der Gnade nicht verschlossen. Gotthat kein Ge⸗ fallen am Tode des Gesetzlosen, sondern daß der Gesetzlose von seinem Wege umkehre und lebe.(Vgl. Hes. 18, 23 33, 11.) Er sendet noch immer Seine Boten aus, um dem Sünder die frohe Botschaft zu bringen, daß Gott einen Erretter für ihn gesandt hat. Und nur einen Erretter kann der Sünder brauchen, nicht einen Lehrer, nicht ein Gesez, nicht Sittenpredigten. Hieran fehlt es in unseren Tagen nicht; aber der Sünder bleibt, was er ist: ein ver⸗ lorner Sünder. Mag man ihn auch unterweisen, seine Sünden zu erkennen, zu bereuen und zu lassen er bleibt im Tode. So lange nicht Jesus sein Er⸗ retter geworden ist, ist er hoffnungslos verloren. Wie steht es nun mit dir, teurer Leser? Bist du zufrieden mit dir selbst und mit deinen falschen Hoffnungen, und hast du noch kein Bedürfnis nach