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durch ihre Erfahrung lernen, daß der einzige Weg zur Erweichung deines harten Herzens der ist, auf Jesum zu schauen und zu Ihm zu kommen, wie du bist!„Siehe das Lamm Gottes!“ Für Sünder, für solche, wie du einer bist, hat es Sein kostbares Blut vergossen, und dieses Blut „reinigt von aller Sünde“.
„Hast du auch nichts als Sünden, Ein Herz, so hart wie Stein, Sollst völlig Gnade finden
Und ewig glücklich sein.“
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Jesus nimmt die Sünder an!
Eine Wahrheit, die nicht allzuoft wiederholt und nicht allzufreundlich verkündigt werden kann, ist diese, daß Jesus Christus alle Sünder, die ihre Zuflucht zu Ihm nehmen, mit Er⸗ barmen und Liebe aufnimmt, wenn sie gleich in vielerlei Betracht sehr verschieden sind. Darin gleichen sie einander alle, und auch das kann nicht zu oft gesagt werden, daß sie von Natur durchaus erdorben, vom Sündengift ganz durchdrungen, sich selbst zu helfen völlig unvermögend und eines Er⸗ lösers bedürftig sind. Übrigens aber befindet sich einer in dieser, ein anderer in einer anderen Lage.
Hier ist ein Sünder, der fast in jedem Buch⸗ staben des Gesetzes Gottes seine Verdammung ge— lesen hat, sich selbst kein anderes Urteil sprechen kann, als daß er Gottes Zorn, Ungnade und den ewigen Tod verdient hat, und denkt:„Ich darf zu dem HErrn Jesu nicht mehr nahen, denn ich bin ja schon verdammt.“ Getrost aber darf man ihm zu— rufen:„Komm nur, so angstvoll, zitternd und bebend, wie du bist, zu Jesu! Das Gesetz muß dich ver⸗ dammen, denn es urteilt nur nach Verdienst; Jesu Blut aber verdammt dich nicht, sondern fleht für dich um Gnade, und dieses Blutes Stimme gilt.“
Dort ist ein Elender, der sich lange gemüht hat, sein unruhiges Herz und Gewissen durch eigne Gerechtigkeit zu besänftigen; es ist ihm nicht ge— lungen, und das macht ihn unmutig. Diesem muß man freilich sagen, daß sein Vornehmen ihm nicht gelingen kann. Inzwischen darf man ihn doch zu— versichtlich einladen:„Komm zu dem Heiland, aber gerade wie du bist, als einer, der über den befleckten Rock des Fleisches noch den Rock der eignen Gerechtigkeit gezogen hat, welcher in Gottes Augen ebenso häßlich ist, wie jener! Laß Christum dich nur aus- und ankleiden! Er wird dich schon so gestalten, wie Gott dich gern sieht.“
Ein anderer Armer hat angefangen, mit eignen Kräften, die er zu besitzen sich einbildete, gegen die Sünde zu streiten, ernstlich mit ihr zu kämpfen, und hat doch nichts ausgerichtet; sie spielt immer den Meister und wütet im Innern des Herzens; er ist zu bedauern, aber um so freundlicher aufzufordern:
„Eile doch zu Jesu, so abgemattet und entkräftet, wie du bist! Du kannst mit deinem Feinde nicht fertig werden, aber Er kann es.“
Da ist ein anderer Sünder, der nach allen Versuchen, sich zu helfen, den Mut gar aufgegeben hat und verzagen will.„O verzage nicht!“ darf man mit Freudigkeit ihm in die Seele rufen,„ver⸗ zage nicht, Jesus wartet auf dich mit offenen Armen! Wirf dich als ein bis zum Verzagen Unglücklicher da hinein, so bist du geborgen!“
Ach, dort erblickt man einen vor Todesfurcht und Schrecken halb erstarrten Missetäter schon auf dem Gerichtsplatz, von allen Menschen verlassen, das Schwert des rächenden Richters bereits über ihm gezückt, und eilends kann man ihm unbedenklich noch die fröhliche Botschaft bringen:„Jesus, dein Er⸗ löser, lebt! Rufe zu Ihm um Gnade! Er wird deinen Geist nicht zur Hölle sinken lassen, sondern mit Barmherzigkeit ihn aufnehmen.“
Hier liegt noch ein jämmerlich Kranker auf seinem Sterbebett. Er hat in gesunden Tagen weder an seine Sünden noch an Jesum gedacht. Jetzt erst ist sein Gewissen erwacht und martert ihn schrecklich. Aber die letzte Stunde ist auch schon da; es ist, als stecke er bereits im Rachen des Todes. Voll Ver⸗ zweiflung denkt er, es sei für ihn kein Rat mehr, er müsse verlorengehen. Christi Versöhnopfer aber berechtigt uns, noch in seinen letzten Augen- blicken und in der grausamsten Todesangst ihm an⸗ zukündigen:„Du sollst leben! Der blutige Angstschweiß des Heilandes, Sein Ringen mit dem Tode redet für dich. Überlaß dich sterbend Seinen Händen! Er wird dich wie einen Brand aus dem Feuer reißen.“
Jesus nimmt die Sünder an!
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Ticht im Dunkel.
Daß wir in einer Zeit leben, da der Ausblick in die Zukunft sehr verdunkelt ist, wird wohl nie⸗ mand bestreiten können. Im Dunkel sehnt man sich nach Licht. Aber woher soll das Licht kommen? Das Irrlicht der modernen Weisheit, der religiösen und wissenschaftlichen, der politischen und sozialen, es hat unser Volk noch tiefer hineingesührt in das Dunkel des Betrugs und Irrtums, des Jammers und Elends. Von dem Geiste moderner Aufklärung ist das rechte Licht nicht zu erwarten. Wer es hier sucht, dem geht es schließlich wie dem Dichterfürsten Goethe, der sterbend ausrief:„Mehr Licht!“ Da ist es ratsamer, den Spuren Zwinglis zu folgen, von dessen sterbenden Lippen der Jubelruf kam: „Hier ist überflüssig Licht!“ Woher kam diesem Manne solch überfließende Lichtesfülle? Sein Leben und seine Schriften bezeugen es, daß er sich an die Lichtquellen gehalten hat, auf die wir den lieben Leser nun hinweisen möchten.
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