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fortschrittlichen Rhein⸗ und Ruhrzeitung.
Nummer 37 Dienstag,
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den 16. Dezember 1913 2. Jahrgang
Friedrich Albert Lange.
Der berühmte 8 10 der„Geschichte des Materialis— mus“, Friedrich Albert Lange, hat bekanntlich auch ein kritisch es und dabei höchst vornehmes Werk über Arbeiterfrage und ihre Bedeutung für Gegenwart und Zu— kunft“ veröffentlicht das bereits 1865 in Duisburg erschien und bis heute 5 Auflagen erlebte. Obschon das Erscheinen der ersten Ausgabe in eine Zeit fiel, in der die deutschen Ar— beiter noch keine Koalitionsfreiheit errungen hatten, und dis von Lassalle ins Leben gerufene sozialdemokratische Arbeiter— bewegung sich in den Kinderjahren befand und nicht von der
„Die
Stelle wollte, sind in dem genannten Buche Gedanken zum Ausdrucke gebracht, die noch heute und weiterhin dazu ange—
tan sind, die ermüdeten Kämpfer aufzufrischen und für alle diejenigen, welche sich eine tiefere Auffassung der Arbeiter— fragen aneignen wollen, einen unschätzbaren Wert haben. F. A. Lange und seine An gehörigen waren alle Kinder des trotzigen, zähen, bergischen Volks tamme Sein Groß vater war Fuhrunternehmer in Sonnborn 5 die Groß— mutter stammte aus der Biß bei Wald im Kreise Solingen.
Der Vater F. A. Langes, Johann Peter Lange, hatte in seiner Jugend selbst die Peitsche zwischen Elberfeld, Köln
und Krefeld geschwungen. Da er aber für das Lesen von Büchern mehr als für die ihm anvertrauten Pferde einge— nommen war, und„Us Pitter to dumm tom Fuhrmann“ schien, nahm er im Alter von 17 Jahren einige Zeit Privat- unterricht und absolvierte dann in 18 Monaten das Gym— nasium zu Düsseldorf, von wo er die Universität Bonn be— suchte und Theologie studierte. Mit 24 Jahren war er be— reits Pastor in Wald, wo sein Sohn Friedrich Albert am
28. September 1823 geboren wurde. In demselben Jahre wurde der Vater nach Langenberg und von daͤ nach Duisburg versetzt, 5 wo der ehemalige Fuhrmann bereits
1841 eine Berufung al. der Theologie an die Uni—
verf sität Zürich erh iert. Der bert 8 Verfasser des„Leben Jesu“, Johann David Friedrich Strauß, sollte
diese Professur übernehmen. Weil aber die Orthodoxen rebellierten, wurde Strauß bereits vor dem Antritte seines Lehramtes mit 1000 Franken Jahresgehalt pensioniert, und Johann Peter Lange lehrte an seiner Stelle in entgegenge setztem Sinne, in orthodoxem Geiste, ohne jedoch den Zeloter
hervorzukehren.
Im Alter von 16 Jahren, im zog F. A Lange die Universität Zürich, im Jah 18 die von Bonn
trauß bereit
während er den Lehren von David
näher stand, als denen seines Vaters hie Neue Rheinische Zeitung, über deren er mehre Male an seine Schulfreunde in der üustimmende Weise berichtete. Schon auf der Re 9 hon 1 Zürich nach Bonn hatte er einen jungen Handwerksburschen aus Holstein ge
troffen, der Mitglied einer geheimen kommunistischen Ve bindung in Paris* war und dem angehenden Ge— lehrten durch seine klaren Auseinandersetzungen Anregung zu sozialen Studien gegeben hatte, woran Lange in seinen spätern Lebensjahren immer gern erinnerte.
Von 1852 bis 1855 war Lange Lehrer am Friedrich— Wilhelm⸗Gymnasium in Köln, dann drei Jahre Privatdozent in Bonn, von wo er 1858 wieder als Gymnasiallehrer nach Duisburg übersiedelte. Hier wurde er 1861 Handelskammer⸗ sekretär und nicht lange nachher Mitredakteur der damals In der Konflikts⸗
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periode führte er bald wegen
ie sehr scharfe Feder, überwarf sich jedoch
seiner Stellung zur sozialen Frage mit der Fort—
schrittspartei. Er gründete daher ebenfalls in Duisburg den Boten am Niederrhein, in dem er namentlich für Koali— tionsfreiheit, für ein F mit beschränkter Haftung und für Gründung von Konsumvereinen Propa— ganda machte. Er gründete bereits 1862 in Duisburg einen solchen, wobei er die Neuerung einführte, daß in den Vor— standsversammlungen auch die Frauen der Arbeiter, als die eigentlichen Sachkenner, mitwirkten. Lange war weit ent
fernt davon, zu wollen, sondern er zur Produktipgenossenschaft und der Abschaffung des Wu
mit den Konsumvereinen die soziale Frage lösen betrachtete dieselben als zorf
der sich mit dem Detailgeschäft verbindet. In pol Hinsicht bekämpfte er im Boten am Niederrhein nach wie v die gegen die Verfassung gerichteten Maßnahmen der preußi— schen Regierung in lebhafter und scharfer Weise.
Obschon Lange nicht Mitglied des Allge ne itschen
Arbeitervereins wurde, 355 sein wollte(die Verdienste La
zu), stand er 1
auch kein
meinen Deutschen Arbeitervereins c auf N Fuße und hielt ihnen Vorträge. Auch rief er im Jahre 1865 in Duisburg eine lebhafte Agitation zum Zweck der Abschaffung des Zen— sus bei den Stadtverordnetenwahlen ins Leben, deren Höhe— punkt in einer knappen, eindringlichen Petition an das Ab— geordnetenhaus bestand und Anregung zu denselben Agi— tationen in andern rheinischen Städten gab. Auch trat er
in seinem Blättchen für die Unterstützung der Frauen und Kinder der zur Uebung einberufenen Reservisten und Land— wehrleute ein.„Nicht Almosen, sonde regelte, vollkom men ausrei chende Unterhaltung, aufg ch Besteue— rung unter Freilassung der untersten Steuerstufen“, so 8 der Bote am Niederrhein wörtlich. Lange wurde wegen dieses Artikels unter lage ge⸗ stellt:„Einrichtungen des- Staates dem Hasse oder der 2 achtung ausgesetzt zu haben.“ In erster tanz wurde er freigesproch ˖ Talern Geld verurteil wurde die J d 0 1 1 10. 1 I. , 1 ind eßl zum Gef Jahre 1867 1 a t vom A 1 C feld 8 5 f mußte. C ö ei aufgestellt 0 a rhein nicht l hal— ühungen z 0 f nicht ssen siedel weiz über, wo er 8 r 0 siallehrer 8 d zugleich den Land boten red in r f je Propaganda für die direkte Gesetzgebung dur Volk machte. Dann wurde er Professor der Philosophie an der Universität Zi von wo er in gleicher Eigenschaft im Jahre 1873 unter dem Kul⸗
Falk einen Ruf an die Universität Marburg
annahm. Lange, der ein sehr starker Mann, ein
tusminister erhielt und c
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