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Wöchentliche Beilage der Oberhessischen Dolkszeitung
Nummer 32
Dienstag, den 12. November 1912
I. Jahrgang
Gefahren für das Kapital. Von H. Molkenbuhr(Neue Zeit).
Eine charakteristische Erscheinung des zwanzigsten Jahr⸗ hunderts ist es, daß man mit den vorhandenen Reichtümern prahlt. Ungezählte Milliarden sind als Vermögen vorhanden. Fragt man, wie die großen Vermögen entstanden sind, dann antwortet der Spießbürger: Sie sind gespart. Was sich als Folge des Sparens in den Sparkassen ansammelt, sind, allein betrachtet, recht ansehnliche Summen, aber sie spielen bei der Reichtumsanhäufung in kapitalistischen Staaten eine sehr bescheidene Rolle.
Erheblich größer ist schon der Teil des Kapitalprofits, der vom Kapitalisten nicht verbraucht, sondern als Kapital in der Produktion angelegt wird. Wenn man aber die Reichtumsanhäufung betrachtet, dann findet man, daß die vorhandenen Vermögen erheblich stärker gewachsen sind, als die Beträge ausmachen, die vom Sparer gespart und von Kapitalprofiten als Kapital angelegt sind.
Bei der Reichtumssammlung kommt als wesentlicher Faktor der Wertzuwachs in Betracht. Was als gespartes Geld oder als Kapitalprofit neu angelegt ist, das könnten die Kapitalisten auf Heller und Pfennig nachweisen, und trotz genauer Buchführung sind sie über den Stand des Vermögens nie genau unterrichtet. 0
Als im Jahre 1883 infolge des Telegraphistenstreiks in Amerika eine Enquete stattsand und Jay Gould, der Gründer der Western Union Telegraph Company, nach dem Wert des Unternehmens gefragt wurde, erklärte er, das wisse er nicht. Der die Enquete leitende Senator fragte, ob denn kein Buch geführt werde. Da Buchführung gesetzlicher Zwang ist, müsse man doch wissen, wieviel die Anlagen gekostet haben. Aus den Büchern müsse doch hervorgehen, welche Summen für Grundstücke, für Gebäude, Anlage der Linien, Apparate usw. asgegeben seien und wieviel abgenützt sei. Jay Gould er⸗ widerte, das wüßten sie sehr genau, aber daran könne man doch nicht den Wert des Unternehmens ermessen. Es wäre genau so, als wenn man, um den Grundwert von Newyork zu ermitteln, nachforschen würde, wieviel die alten Knicker⸗ bocker den Indianern für die Ueberlassung von Manhattan⸗ Island gegeben haben. Was vor 200 Jahren durch die Her⸗ gabe von einigen Flinten, etwas Munition und etwas buntem Firlefanz erworben wurde, ist heute Millionen wert, und ähnlich steht es jetzt mit dem Western Union Telegraph. Den Wert eines kapitalistischen Unternehmens kann man nie be⸗ rechnen, sondern nur schätzen. Bei der Schätzung darf man weniger die Anlagekosten als den Profit, den es dem Besitzer trägt, in Betracht ziehen. Diese Ausführungen Jay Goulds gelten bei den Kapitalisten aller Länder. Die Kapitalisten haben für diese Vermögensbildung den Ausdruck„ideller Wert“ erfunden. Bei näherer Untersuchung würde leicht fest⸗ gestellt werden können, daß der weitaus größte Teil der Riesenvermögen aus sogenannten„ideellen Werten“ besteht.
Grundbesitzer haben, wie das in der Nähe von Berlin vorgekommen ist, vor reichlich hundert Jahren ein Gut für 30 000 Taler, also 90 000 Mk. Grundbesitz erworben. Sie konnten jahraus, jahrein ihre ganze Einnahme verbrauchen, und doch ist ihr Vermögen von 90 000 Mk. auf mehr als 100 Millionen Mark angeschwollen. Auf dem magern Sand⸗ boden, wo alle Vegetation nur schlecht gedieh, ist eine Groß⸗ stadt entstanden, und da der Grundwert danach berechnet
wird, was der Boden seinem Besitzer einbringt, so wuchs der„ideelle Wert“ des magern Sandbodens auf mehr als das Tausendfache.
Die Klinke der Gesetzgebung wurde von den Agrariern gebraucht, um Hungersnotpreise für Fleisch und Getreide zu erpressen. Die Verarmung der Konsumenten hatte als Kehr⸗ seite die Steigerung der Grund- und Bodenpreise. Güter, die, wie das Gut Bärenklau im Kreise Guben, im Jahre 1900 für 350 000 Mk. erworben wurden, wurden 1912 für 700 000 Mk. verkauft. Aehnlich geht es mit den Werten industrieller Anlagen. Besonders hohe Profite bringende industrielle Unternehmungen werden in Aktiengesellschaften verwandelt. Die Aktiengesellschaft zahlt nicht den Preis, berechnet nach den Produktionskosten der vorhandenen Ge— bäude, Maschinen, Rohstoffe, Warenvorräte usw., sondern es wird der Profit, den das Unternehmen seinem Besitzer ge⸗ bracht hat, kapitalisiert; in der Regel wird das Zwanzig⸗ fache des Jahresprofits als Kaufsumme gegeben. Der ein⸗ gesetzte Wert ist also die kapitalisierte Ausbeutungsrate.
Steigt nun der Profit, sei es durch Gründung von Kar- tellen, wodurch es möglich ist, dem Abnehmer der Waren höhere Preise zu diktieren oder die Ausbeutung der Arbeiter zu steigern, dann steigt auch der Wert der Unternehmungen. Man vergleiche zum Beispiel den Kurswert der Bergwerks- aktien der rheinisch-westfälischen Kohlenbergwerke aus der Zeit vor der Gründung des Kohlensyndikats mit dem Kurs- wert der folgenden Jahre. Die Kohlen⸗ und Kokspreise wurden mehr gesteigert, als die Produktionskosten stiegen, folglich wuchsen die Profite, und der kapitalisierte Profit ist der Kurswert der Aktien.
Der Hauptabnehmer von Koks und Kohlen ist die Eisen⸗ industrie. Steigende Kohlenpreise hätten den Profit der Eisenindustrie herabgemindert, aber auch hier wußte man sich durch Kartellgründungen zu helfen.
Wie viele„ideelle Werte“ zu den ideellen Werten, die bei Gründung von Aktiengesellschaften bei der Uebernahme der Unternehmungen schon ausbezahlt wurden, noch hinzu gekommen sind, kann man aus den Kurszetteln der Börsen ersehen. Da berechnet man Zahlen, wie zum Beispiel Vogt- ländische Maschinenfabrik 723, also für den Nennwert von 100 Mk. Aktien werden 723 Mk. bezahlt. 623 Mk. sind nach der Gründung neu entstandene ideelle Werte. So sind Mil- liarden vorhanden, für die keine reellen Werte in Grund- stücken, Gebäuden, Maschinen, Warenvorräten vorhanden sind, sondern es sind nur Aussichten vorhanden, daß die Aus- beutung der Arbeiter oder Ausplünderung der Abnehmer so große Profite bringen, daß das in Aktien dieser Unternehm⸗ ungen angelegte Geld ausreichende Verzinsung bringt.
Die Riesenvermögen der Milliardäre sind zum größten Teil durch solchen Vermögenszuwachs entstanden. Diese Ver⸗ mögen zu schützen, ist eine Aufgabe des kapitalistischen Staates. Zolltarife müssen den Verbraucher dem Grund⸗ besitzer und kartellierten Großfabrikanten ausliefern und die Arbeiter als Ausbeutungsobjekte fesseln. Um die Vermögen zu schützen, müssen die gewaltigen Kriegsrüstungen zu Wasser und zu Lande gemacht werden. Schon bei Begründ⸗ ung der Marinevorlagen wurde auf die kolossalen Reichtümer hingewiesen, die in Deutschland entstanden sind. Die Rüst⸗
g 96h Kriegsgefahr.
Es gibt aber keine hysterische alte Jungfer, die s
empfindlich ist gegen Kanonenschüsse wie die ideellen Werte,
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