Ausgabe 
20.7.1937
 
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Drenskag, 20. Juki 1937

Baues, des Betriebs und der Unterhaltung der Leitung jederzeit zu benutzen, jedoch vorbehaltlich des Anspruchs der Nutzungsberechtigten auf Ersatzleistung für jeden hierbei angerichteten Schaden;

8. auf dem 10 Meter breiten Schutzstreifen der in Anspruch ge- ' nommcnen Grundstücke für die Dauer des Bestehens der Leitung keine Gebäude errichtet oder sonstige Einwirkungen vorgenommen werben dürfen, die den Bestand der Gasfern­leitung gefährden.

Die Austengrenzen des Schutzstreifens werden bestimmt durch die Lage der Rohrleitung, deren Achse unter der Mittellinie des 10-Meter-Streifens liegt;

3. die Ausübung einem Dritten überlassen werden kann.

Dieses Recht ist mit Vorrang vor allen sonstigen Rech­ten und Lasten an dem Grundstück in das Grundbuch ein­zutragen.

Hierfür kommen folgende Grundstücke in Frage:

Flur

Nr.

qm

Flur

Nr.

qm

I

291

519

VIII

186

1425

VIII

185

1756

VIII

248

350

VIII

179

1950

I

290

319

VIII

176

569

VIII

178

1050

VIII

175

525

VIII

257'

406

VIII

262

613

VIII

256

438

I

336

225

VII

618

1695

I

333

294

I

340

238

VIII

187

775

I

341

444

VIII

183

1044

I

236

575

VIII

253

2075

VIII

246

531

VIII

188

3506

VIII

174

956

I

298

2062

VIII

89

781

VII

315

969

VIII

249

306

VII

111

1262

VIII

250

519

VII

112

1269

VIII

252 '

937

VIII

237

350

VII

316

337

VIII

(Weg)

VIII

260

413

VIII

180

731

VIII

261

294

VIII

258

562

VIII

265 '

463

VIII

259

700

VIII

251

1163

VIII

(Weg)

VIII

254

875

VIII

* .

VIII

255

881

I

(Bach)

I

335

212

I

(Weg)

I

335,5

I

246

9898

VIII

241

638

VII

(Weg)

VIII

235

556

VII

VII

85,5

874

VII

»»

VII

86,1

1616

VII

VII

86.5

776

VII

M

I

337

, 625

VII

I

289

837

VII

I

343

200

VII

I

344

506

VII

vin

181

656

VI

VIII

244

356

VI

VIII

245

375

I

342

238

VIII

240

931

I

293

194

VIII

247

531

I

292

244

VIII

\ 182

688

VI

347,5

1188

VIII

177

2344

VI

347,1

1187

VIII

266

369

VIII

263

581

VIII

87

362

VIII

264

1150

VIII

88

556

VIII

90

887

VIII

238

932

VIII

296/297

181

VIII

242

850

I

295

244

I

927

350

VIII

267

775

VIII

243

856

VIII

268

856

I

334

456

Auf Grund des 8 ll des Gesetzes zur Förderung der Ener­giewirtschaft vom 13. Dezember 1935 (Reichsgesetzbl. I S. 1451) hat der Reichs- und Preustifche Wirtschaftsminister mit Ver­fügung vom 12. Oktober 1936, veröffentlicht durch Bekannt­machung des Reichsstatthalters in Hessen Landesregierung am 24. November 1936 (ABBl. Nr. 130 vom 27. November 1936) zugunsten der Ruhrgas AG für die Herstellung dieser Gas­leitungen die Beschränkung, oder, wenn dies nicht ausreicht, di« Enteignung von Grundeigentum für zulässig erklärt und das vereinfachte Enteignungsverfahren noch dem Gesetz vom 14. Ok­tober 1835 (Hess. Reg.-Bl. 1935 Seite 193) an geordnet.

Der Antrag der Nuhrgas AG. der Plan, aus dem die Lage der mit der vorgesehenen Beschränkung zu belastenden Grund­stücke ersehen werden kann, sowie die übrigen durch das Gesetz vorgeschriebenen Nachweisungen liegen in der Zeit vom 21. Juli bis 3. August 1937 auf der Bürgermeisterei Ober-Eschbach während der üblichen Dienststunden zu jedermanns Einsicht offen.

Zur Verhandlung über den Plan und die Entschädigung wird Tagfahrt vor der Lokalkommission auf Mittwoch, den 4. August 1937, von». 9 Uhr, auf dem Rathaus in Ober-Eschbach

anberaumt. Die Beteiligten, insbesondere die Eigentümer, so­wie sonstige Berechtigte werden hiermit zu dem Termin ge­laden und aufgefordert:

a) Einwendungen gegen den Plan bei Meidung des Aus­schlusses und Annahme der Einwilligung in die beanspruchte Beschränkung,

b) Erklärung aus die angebotene Entschädigungssumme bei Meidung der Unterstellung der Annahme des Angebots,

c) Anträge auf Ausdehnung der Enteignung bei Meldung des Ausschlusses mit solchen, *

d) Anträge aus Aufrechterhaltung bestehender Lasten (Art. 19 des Enteignungsgesetzes) bei Meidung des Ausschlusses mit solchen,

e) Anträge auf Einrichtung und Unterhaltung von Anlagen, welche für die benachbarten Grundstücke zur Sicherung gegen Gefahren und Nachteile notwendig find, oder notwendig werden, bei Meidung des Ausschlusses mit solchen.

f) etwaige auch unbekannte Ansprüche und Rechte an das zu enteignende Grundstück bei Meidung des Ausschlusses mit solchen

in den Termin vorzutragen.

Die Lokalkommission wird den Ausschluß der im Termin trotz der hiermit vollzogenen ösfentlichen Ladung unentschuldigt Ausgebliebenen mit Anträgen und Einwendungen aussprechen.

Einzelladungen zu diesem Termin ergehen nicht.

Der Ausschluß bewirkt insbesondere, dast die im Art. 35

A">- 3 des Enteignungsgesetzes zugelassene Beschreitung des Rechtsweges nicht mehr stattfinden kann.

Zugleich mit der Tagfahrt vor der Lokalkommiffion findet. die Einweisungsverhandlung statt.

Friedberg (Hessen), den 16. Juli 1937.

Hessisches Kreisamt Friedberg.

Z. V.: Vach.

Bekanntmachnn«,

die Hessischen Landes-Alters- und Pflesebeime betresfend.

Vom 30. Juni 1937.

. (1) Die Pflegegelder für die Landes-Alters- und Pflege­heime werden im Einvernebmen mit der Stelle für Preisbil- düng mit Wirkung vom 1. Avril 1937. wie folgt, festgesetzt:

a) für die sogenannten Pensionäre nach Verein- barung entivrechend deren Einkommensverhält- nisten, jedoch auf täglich mindestens.....2 \7RjK

b) für die sonstigen Pfleglinge aus täglich . . . 1,80

C1 iur bie im Kinderheim Eietzen aufgenommenen

Kinder, sowie für Sitlerjungen aus täglich . . 1,50 ar Eine besondere Vergütung für den Pfleglingen von den Anitalten gelieferte Kleidung und Leibwäsche wird neben dem Pflegegeld nicht mehr erhoben.

(3) Das Pflegegeld ist allgemein monatlich durch Voraus- zahlung zu entrichten. Die Zahlung des Pflegegeldes hat in Reichsmark zu erfolgen.

, (4) Für diejenige Zeit, während der ein Pflegling beur-

laubt ist und der Anstalt keinerlei Kosten erwachsen, wird kein W Pfleggeld erhoben.

Darmstadt, den 30. Juni 1937.

Der Reichsstattbalter in Hesse«

Landesregierung

«ez. Sprenger.

Seuchennachrichte»

Im Stadtbezirk Frankfurt a. M. ist die Eeslllgelcholera aus- gebrochen und Eeböstsperre angeordnet worden.

_ Unter der Schafherde der Gemeinde Kirch-Göns ist die Schaf- raude ausgebrochen. Gemarkungssperre wurde angeordnet.

Dienstnachrichten.

Karl Schlegelmilch aus Affenheim wurde als Rohr­meister der Gemeinde Assen he im eidlich verpflichtet.

Kreisamt Büdingen

SJtk.: Den Kreisfeuerwehrinspektor des Kreises Büdingen.

Bekanntmachung.

Anstelle des seitherigen Kreisseuerwebr-Jnspektors Christian Gockel von Büdingen wurde mit Wirkung vom 1 Juli 1937 bet Metzgermeister und bisherige Hauvtbrandmeister der Frei­willigen Feuerwehr Büdingen Ludwig Klein zum Kreisfeuer- wehrinspektor bestellt und mit der kommissarischen Führung des