Amtsverkündigungsblatt

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für die Provinzialdirektion Oberheffen und für das Kreisamt Gießen

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Ar. 3 Erscheint Dienstag und Freitag.

46. Januar

Nur durch die Post zu beziehen.

1934

Inhaltsübersicht: Werbetätigkeit von Verbänden zum Zwecke der Lehrstellenvermittlung. Hessische Heimatrechenbücher Besuch des Lanöesmuseums. Dorfkirchentag in Nidda. Dienstnachrichten.

Betr.: Werbetätigkeit von Verbänden zum Zwecke der Lehrstellen­vermittlung.

An die Schulvorstände der Landgemeinde« -es Kreises.

Wir weisen erneut darauf hin, daß eine Werbetätigkeit von Ve- rufsverbänden zum Zwecke der Lehrstellenvermittlung oder der Berufsberatung nicht zu unterstützen ist. Insbesondere ist davon abzusehen, von solchen Verbänden übersandtes berufskundliches Material unter die Schüler zu verteileu. Für die Aufklärung der Schüler über Berufsfragen stehen die Arbeitsämter zur Ver­fügung.

Gießen, den 12. Januar 1984.

Hessisches Kreisschulamt. I. V.: I)r. Henß.

Betr.: Hessische Heimatrechenbücher. (1. Büttners Rechenbuch für Rheinhessen. Ausgabe D, 8 Hefte, 1931; 2. Büttners Rechen­buch für Starkenburg und Oberheffen, Ausgabe D, 8 Hefte, Ausgabe E, 4 Hefte, 1938. Verlag Ferdinand Hirt & Sohn, Leipzig, Salomonstraße 15.)

A« die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises.

Die Büttnerschen Rechenbücher sind seit längerer Zeit in vielen hessischen Schulen eingeführt und wegen ihrer methodischen und stofflichen Zuverlässigkeit beliebt. Durch Angliederung von Hei­mataufgaben sind sie zu, Heimatrechenbüchern für Rheinhessen, Starkenburg und Oberhessen ausgestaltet worden. Zahlen aus dem gesamten hessischen Lebensraum sind gesammelt, gesichtet, auf ihre Brauchbarkeit für die einzelnen Altersstufen hin geordnet und zu lebensvollen Aufgaben in Ganzheiten zusammengestellt. Damit ist ein beachtenswerter Schritt zur Bodenständigkeit für den Rechenunterricht getan.

Aus den Kreisen, in denen die Heiinatrechenbücher bisher be­nutzt wurden, liegen gute Beurteilungen vor. Der Heimatgedanke im Rechenunterricht wird von feiten des Hessischen Staatsministe­riums, Ministerialabtcilung für Bilöungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum wie jedes Streben nach dem Heimatbuch für die Jugend nachdrücklich gefördert und unterstützt, beöars aber in der Durchführung der Mitarbeit der gesamten Lehrerschaft.

Eine Neubearbeitung des Rechenwerkes im Sinne der natio- nalpolitischen Erziehung der Jugend wird zur Zeit von einigen Schulmännern vorbereitet. Das Hessische Staatsministerium, Mi- nisterialabteilung für Bildungwesen, Kultus Kunst und Volks­tum empfiehlt die Büttnerschen Heimatrechenbücher schon in der vorliegenden Fassung zur einstweiligen Einführung im kommen­den Schuljahr. Prüfungsstücke stellt der Verlag jedem Lehrer un­

entgeltlich zur Verfügung. Er ist außerdem bereit, nach Fertig­stellung der Neuausgabe die im Gebrauch befindlichen Rechen­bücher kostenlos umzutauschen.

Gießen, den 6. Januar 1984.

Hessisches Kreisschulamt. I. V.: Dr. Henß.

Betr.: Besuch des Landesmuseums.

A« die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises.

Die Besuchszeiten für das Landesmuseum sind wie folgt ge­ändert ivoröen:

Sonntags von 10 bis 13 Uhr,

Mittwoch von 15 bis 17 Uhr (in der Zeit vom 1. Oktober des einen bis Ende März des nächsten Jahres von 14 bis 16 Uhr).

Freitags von 11 bis 13 Uhr.

Eintrittsgeld wird nicht erhoben.

Das Landesmuseum kann in den öffentlichen Besuchsstunden ohne vorherige Anmeldung unentgeltlich besichtigt werden.

Besuche außerhalb der angegebeueu Besuchszeiten müssen von der Museumsdirektion in der Regel zurllckgewiesen werden.

Wir empfehlen Ihnen Beachtung dieser Bestimmungen.

Gießen, den 8. Januar 1934.

Hessisches Kreisschulamt. I. V.: Dr. Henß.

Betr.: Dorfkirchentag in Nidda.

An die Schulvorstände der Landgemeinde« des Kreises.

Am Montag, dem 22. Januar 1984, um 15 Uhr, findet im Saale desGambrinus" in Nidda eine Dorfkirchentagung statt, bei der Prälat D. Dr. Dr. Diehl über das Thema:Die Heimatgeschichte rm Religionsunterricht" sprechen wird. Die Dorfkirchenvereinigung lädt die Lehrer des Kreises dazu ein. Wir geben diese Einladung weiter und empfehlen den Besuch der Tagung. Urlaub wird ertettt.

Gießen, den 11. Januar 1984.

Hessisches Kreisschulamt. I. V.: Dr. Henß.

Dienstnachrichte« des Kreisamts.

Die Ministerialabteilung Ib des Hessischen Staatsministeriums hat im Volksstaat Hessen gestattet:

Ausspielung anläßlich des Faselmarktes 1934 in Butzbach. Ziehungstermin: 16. März 1934.

51. Münchener Pferüelotterie. Ziehungstermiu: 17. April 1934.

Druck der Brühl'schen Univerfitäts. Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gieße«