Amtsverkündigungsblatt
Abschrift der Nr. $. 2Ü. 1.30844
Berlin SW 111, 1. Mai 1930.
Reichsbank-Direktorium Nr. 3606 F.
An sämtliche unterstellten Kassen.
Auf vorstehende Bekanntmachung weisen wir ausdrücklich hin. Gießen, den 4. Juni 1930.
Kreisamt Gießen. I.B.: Schmidt.
Bekanntmachung.
D?^^stehende abschriftliche Schreiben des Reichsbankdirektoriums oom 1. Mai U30 über Merkmale falscher Reichsbanknoten bringe ich hiermit zur Kenntnis sämtlicher hessischen staatlichen Kassestellen. °
Darmstadt, den 16. Mai 1930.
Der hessische Finanzminister.
Kirnberger.
Dienstnachrichken des kreisamkes.
Der Minister des Innern hat gestattet:
Im Wege des Loseaustauschverkchrs: Geldlotterie Zugunsten des Wurttembergischen Rennvereins in Stuttgart 2 Reibe • Bertriebsa-biei
Lose: Volksstaat Hessen, Ziehungstermin 9. Jull 1930
Der Minister des Innern hat die Erlaubnis erteilt:
dn>-m^"mi^Ä"^s'b^rrdank, Berlin, zur Sammlung von Geldspenden durch Werbeschreiben zugunsten seiner satzungsgemäßen Wobfabrts beTigso?8611 "" des Volksstaates Hessen bis zum 3F^>ezem-
Wir teilen ergsbenst mit, daß von den im Umlauf befindlichen Neick--- benknoten über 50 RM. mit dem Ausgabedatum des IFOttober 1924 ^deApril dieses Jahres in Berlin eine neue Fälschung festgestellt worden
Die Kennzeichen dieser Nachbildung geben wir in Nachstehendem zur gefälligen Beachtung bekannt: d
^pirr: Weicher, gering dicker. In der Durchsicht dunkler, auf der Blättchen 9 6 !d)er a 5 echte. Es besteht aus zusammengefügten
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: Mehr linienartig auf der Innenseite der Blättchen
^druck nachgebildet. Die weichen, verschwimmenden Schatten des llllii^Än wr halbkreisförmig gebogenen Linien, unterhalb des stilisierten Reichsadlers, fehlen. ’
®Iini>prägung mit Kontrollstempel - Aehn- liche Zeichnung. Der Kontrollstempel hat auffallend dünne Schriften Rn^^'.A'V^.b.^bung ähnlicher Gesamteindruck. Im männ- Bildnis ist das linke Ohr (vom Beschauer aus gesehen) gänzlich ftaL nh"1 2B'DtrtK "aSmIinl>"t d°s Ausfertigungsdatums ist der Buch- eckten^’Lta Vft ?em Punkte des nachfolgenden „i" verbunden, auf echten Noten freistehend gezeichnet.
3ifiXKit€»: nachgebildet. Im linken unteren Felde fehlen im
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6“im'attid.[ "nlfT.mlr ir ^nliche, gering ungleich gezeichnete unb
U s2?.^n- Erstmalig beobachtete Notennummer
u- 1 ööb (veränderlich).
herstellungsart: Buchdruck.
Reichsbank-Direklorium.
gez.: Luther. gez.:Dreyse.
| "8ctr” 8^ischverkaufsordnung; hier: die Vorrätighaltung von Hackfleisch.
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden sowie die Gendarmeriestakionen des Kreises.
Mit Rücksicht auf die Bedeutung, die dem Hackfleisch bei der ffnfffphunn VerU^"^°"9^ungen zukommt, ist in die Fleisch^rkaufsordnuna^das zei^auf" Vorrat"bermttels^^^' H^fleifch während der wärmeren Safas-- Bedarfsttts frisch^7u' Leiten"ist DOr0efd,rieben' »aß solches Fleisch bei
Vorschriften erneut hin und empfehlen die Durch-
Gießen, den 3. Juni 1930.
Kreisamt Gießen. I. V.: Schmidt.
Betr.: Besuch des Landesmuseums.
An die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises. wie1°7gt'gLdert worden: ^"ch-zeiten für das Landesmuseum
Sonntag von 10—1 Uhr, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag von 11—1 Uhr, Mittwoch nachmittags von 3—5 Uhr (in der Jeit nnm i
m?,.r , s!- nAI^er^aIf’< ber nngegebenen Besuchszeiten müssen von der Museumsdirektion in der Regel zurückgewiefen werden.
Wir empfehlen Ihnen Beachtung dieser Bestimmungen.
Gießen, den 6. Juni 1930.
Hessisches Kreisschulamt. I. V.: Fischer.
Druck der Druhl'schen U n i v e rsi tä ts - Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.


