Ausgabe 
31.5.1848
 
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Lieben Landsleute zu Stadt und Land!

Es wird wol Vielen schon seyn bekannt, Daß auf der Wiese bei Großenlinden Eine Volksversammlung thät stattfinden, Es ist se bige, wie ich selber gesehn, Am Sonntag Nachmittage geschehn. Will also flux zu erzählen anfangen, Wie es allda ist hergegangen, Unparteiisch, kurz, einfach und gut, So es dem deutschen Mann ziemen thut. Nachdem sich mit Fahnen und Fähnelein Traulich versammelet Groß und Klein, Stellte sich Alles still und stumm Um das Rednergerüste rundherum Die Fahnen wurden, wie sich's gebührt. Vom Winde bis unten zum Schaft gerührt, Welches der ganzen Versammlung eben, Auch ein rührendes Ansehn gegeben. Wie nun Alles erwartungsvoll Steht ob dem Ding, das da kommen soll, Sprach zuerst ein geistlicher Mann, In salbungsreicher Rede die lieben Landsleute an, Mahnte an Ordnung und Einigkeit. Welches auch gebört ward von der Anwesenheit. Hat zu End' auch geschlagen vor Als Präsident Herrn Peppler, den Major; Dieser hat denn auch sofort 8 Ergriffen den Präsidentenstab und das Wort. Welches letztere von Zeit zu Zeit Erfüllte die Versammlung mit Begeisterkeit. So hat er erzählt, wie in der Jugend früh Er geboren und erzogen hie, Hat mit Begeisterung auch erzählet, Daß er den Kriegerstand erwäblet, Daß er auf dem Felde der Ehr' Treulich gezogen weit umher. Thät dann aber auch noch beschreiben Der Republikaner Thun und Treiben, Und daß er auch Republikaner sei, Aber doch bliebe seinem Fürsten treu Welches den Republikanern allen In manchen Stücken hat sehr gefallen. Zu Schluß der Rede brachte er noch Dem Großherzoge ein Lebehoch.

, e ene bone Kamen e e- sich allein genügend waren, um einflußreich und glücklich zu leben. Die Ueberzeugung von der Wahrheit jenes Grundsatzes hat die Menschheit durch drungen. Die gewaltige Wirkung der Presse, die

Die Köllnersche Rede, die nachher kam, Im ganzen dieselbe Richtung nahm, Nur, daß er noch mit stärkern Ausdrücken Die Republik tadelte in allen Stücken: Sprach z. B., wie gewißlich dann Würde verruiniret der Bauersmann, Daß kein Hab und kein Gut und Geld In der Republik sei sicher gestellt. Kurz, er meinte es sei ein Graus, Wenn uns käm die Republik ins Haus. Zeigten auch nach ihm im selben Sinn Noch andere Redner auf dieses hin. Plötzlich zu aller Erstaunlichkeit Trat August Becker vor die lieben Leut, Wollte Alles, was vor ihm gesprochen worden, Widerlegen mit kurzen Worten, Ward indessen von der rechten Seit Oft unterbrochen durch Schreien und Pfiffgkeit. Und wurdeherunner gerufen laut, Was, nach meiner Meinung, nicht paßte gaut. Dieses stören von der rechten Seit That indessen dem Präsidenten herzlich leid; Hat auch kräftiglich diesermaßen Gesprochen, jedmänniglich reden zu lassen Welches von den Landleuten mit lautem Ja Ist versphochen Hallehluja.

Hillebrand nahm nachher auch das Wort

Im Becker'schen Sinn am selben Ort:

Sagte den Leuten, es sei kein Haar

An der Köllnerschen Rede wahr;

Sie wollten die Geldkästen gewiß nicht plündern, Auch nicht Handel und Gewerbe hindern;

Aber das sei der Republik hoher Sinn,

Zu steuern gegen Verschwendung hin;

Was Minister vergeuden im Ueberfluß,

Wofür der Schullehrer hungern und darben muß Damit wollten sie auf eine andere Weis' Bezahlen des Armen Müh und Fleiß;

Sprach auch, wie der Bauer sich hebe

Wenn er in einer Republik lebe.

In Hinsicht der Fürsten hielt er davon,

Daß sie versprochen gar Manches schon, Aber, so bald der Sturm verweht,

Nasen dem Volke hätten gedreht.

1 n L err lettre ee Seihreit ist ble edelste Blüthe der Menschheit, sie ist die einzig ächte, die höchste, die allein wahre. So laßt uns verach ten, tief verachten alle Jene, die den Fleiß und die Arbeit verschmähen; nicht nur daß sie auf Kosten