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ken der Constitutionellen, es setzt entschieden die con— stitutionellen Sympathieen für Sachen und Personen auf's Spiel; um deutlicher zu reden, wir constitutio— nellen Männer stellen die Sache, d. h. wahre Bürger— freiheit über die Form, und der Tag eines wirklichen Angriffs auf die constitutionellen Freiheiten wird uns mit den Republikanern unter einer Fahne finden, und dann sicher die Morgenröthe der Republik sein.
Die Todtenfeier Blums, welche wohl in allen Städten Deutschlands begangen wurde, hat auch hier die größte Theilnahme gefunden. Der Zug, bestehend aus der Bürgergarde, dem demokratischen, März—, Arbeiter-, vaterländischen, Studenten-Vereine und vielen andern Theilnehmern bewegte sich am Nachmittage des vergangenen Sonntags nach dem Buschischen Garten (die Benutzung der Kirche zu diesem Zwecke ward nicht erlaubt), wo die Herren Dr. Koch und Hillebrand über Leben, Wirken und Tod des großen Mannes redeten. Die Feierlichkeit schloß mit der Setzung der „Blumslinde“ jenseits der Liebigshöhe.
Zur Unterstützung der Familie Blums werden von vielen Orten Beiträge gesammelt.(Auch die Red. dieses Blattes ist bereit, Beiträge zu diesem Zweck entgegen zu nehmen.)
Windischgrätz ist nach Ungarn abgereist, Baron Welden ist in seine Stelle getreten— Wien athmet wieder auf.
Die Mörder Latours sind gehängt worden.
Messenhauser, der Commandant der Wiener
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Nationalgarde ist am 16., Morgens 8 Uhr, erschos⸗ sen worden.
Wir berichteten, die Ungarn seien bei Göding von Simonic geschlagen und zerstreut; diese Nachricht scheint sich nicht in dem Grade zu bestätigen, denn mehrere Blätter berichten übereinstimmend, daß Si— monie sich mit seinen 6000 Mann und 12 Kanonen zurückzieht. Die Armee der Ungarn zählt 20,000 Mann und sollen außerdem 300,000 waffenfähige Ungarn bereit sein, ihre Kraft dem Vaterlande zu weihen.
Ein böhmisches, constitutionelles Blatt will aus dem Munde eines Glaubwürdigen von einer en preußisch⸗ russischen Allianz wissen.
Der Landtag des Herzogthums Weimar hatte in Uebereinstimmung mit der Regierung den Beschluß gefaßt, daß die Volksvertreter als solche, das Alter von 30 Jahren erreicht haben müßten, als ein Brief aus dem Eisenacher Oberlande eintraf, in dem es unter Anderm heißt:„Wenn die Fürsten von 14— 18 Jahren mündig genug sind, Voͤlker zu regieren, warum sollen es die Männer des Volks erst zu 30 sein?—
Nach Arnold Ruge wird in Berlin noch im⸗ mer gefahndet, ist aber bis jetzt noch nicht gefunden worden.
Der König von Würtemberg verzichtet jähr⸗ lich an seiner Civilliste auf 300,000 Gulden.
Intelligenzblatt.
2240) Gießen. Samstag den 25. November d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause: % Stecken Fichten⸗Stockholz, 125 Wellen„ Reisholz, 1 Kiefern⸗Stamm von 7 Cbff., 7 n Stangen von 28 ½ Cbkf., 26 Fichten⸗„ von 22% Cbkf., 6 Lerchen⸗„ von 5 ½ Cbkf., öffentlich versteigert werden.
Das Holz liegt im Distrikt Zollstockswäldchen, an der Franzosenschanze, und ist der Forstschütz Hahn zu Rödgen angewiesen, dasselbe am Tage der Ver— steigerung, Morgens 8 Uhr, an Ort und Stelle vorzuzeigen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni 1849 gestattet.
Gießen am 18. November 1848.
Der Bürgermeister Gg. Reiber.
2226) Gießen. Gr. Armen-Commission hat die nach dem Versteigerungs-Protocoll vom 6. d. M. gemachten Gebote, hinsichtlich der Lieferung der Schuhe und des Biebers für die armen Kinder, als zu hoch, nicht genehmigt und beschlossen, daß nunmehr diese Lieferungen, denjenigen überlassen werden sollen, welche bis zum
25. d. Mts. die billigsten Forderungen, unter den, im Versteige— rungsprotocoll vom 6. d. Mts. enthaltenen Bedin— gungen, machen.
Hinsichtlich der Lieferung der Schuhe ist weiter bestimmt worden, daß deren Anfertigung Dutzend— weis an einzelne hiesige Schuhmacher überlassen werden soll.
Die Gebote, worin anzugeben, wie viel für ein Paar Knabenschuh, oder wie viel für ein Paar Mädchenschuh und wie viel für die Elle Bieber / breit und geköppert, nach dem bei dem Unter— zeichneten zur Einsicht vorliegenden Muster gefordert wird, werden schriftlich und versiegelt bis zum 25. d. M. einschließlich, bei dem Unterzeichneten einge reicht.
Nach der vorläufigen Berechnung besteht der Bedarf in 58 Paar Knabenschuh und 69 Paar Mädchenschuh, sowie in 285 ½ Ellen Bieber.
Gießen am 16. Novbr. 1848. In Auftrag Gr. Armen-Commission C. Lauer.
Butzbach. Brennholzlieferung. Dienstag den 28. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, soll die Lieferung des in 36 Stecken Buchen- und 188„ Eichen-Scheidholz bestehenden Brennholz-Bedarfs der Garnison Butz⸗ bach auf das Jahr 1849 auf dem bekannten Sou— missionswege in Accord gegeben werden.
Man bringt dies hierdurch mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß die Lieferungs-Be— dingungen von heute an jeden Tag auf dem Ver⸗ waltungs-Büreau besagter Garnison eingesehen werden können, woselbst auch die Soumissions— Formulare in Empfang zu nehmen sind.
Butzbach den 14. November 1848.
In Auftrag
Cellarius, Oberquartiermeister.
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