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Abfertigung.
Wir haben im Auftrag des Märzvereins eine Denk— schrift über die Lage Gießens verfaßt, dieselbe in einer Volksversammlung vorgetragen; indem wir die Sache nach unsrer Ueberzeugung darstellten und nicht denun— ciiren, verhetzen und verdächtigen, sondern aufklären, rechtfertigen und versöhnen wollten, wäre uns gleich Anfangs eine belehrende Gegenrede willkommen gewesen, und werden wir auch jetzt noch Jedermann antworten, der mit offenem Visier Gegründetes vorbringt. Ano— nyme Angriffe dagegen haben wir stets verachtet und müssen darum den Artikel gegen uns in der Sprech⸗ halle um so mehr seinem Schicksal überlassen, als wir hier nicht wissen, ob wir mit einem„Elephanten“ oder mit einer„Mücke“ zu thun haben, da die Plumpheit des Auftretens auf jenen, die widrige Zudringlichkeit auf diese schließen läßt, und wir nicht nach Art unsrer Gegner aus Mücken Elephanten und aus Elephanten
Kücken machen wollen.
Gießen den 10. August 1848.
Moritz Carriere. Julius Hillebrand. Dr. Bork. Georg Noll.
In Nr. 131 des„jüngsten Tags“ liest man ein Inserat über die Vorfälle in Leihgestern beim Durch- ziehen der Großenlindener am Tag der Garbenteicher Volksversammlung. Der durch die Acten belegte Ver⸗ halt der fraglichen Sache wird nach erfolgtem Urtheil zur öffentlichen Kunde gebracht werden. Inzwischen beruhigt man sich dabei, daß das Publikum den Wor- ten von Ehrenmännern, wie Rosenberg und Kraft, auch wenn sie nicht Selbstzeugen waren, mehr Glauben beimißt, als irgend einer Erzählung im Organ der Unwahrheit und Besudelung.
Gießen den 10. August 1848.
Namens der betheiligten Großenlindener, aus Auftrag der Herren Menges, Bürgermeisters, und Velten, Beigeordneten,
Dr. F Fischer.
Rüge.
Einsender dieses hatte schon oft Gelegenheit wahr— zunehmen, daß in einigen hiesigen Schulen der Ver— kauf von Schreibmaterialien, als Schreibbücher, Fe— dern ꝛc. von den Herrn Lehrern selbst betrieben wird, wodurch die Kinder aus mancherlei Gründen gleichsam gezwungen sind, den Bedarf dieser Artikel in der Schule zu nehmen; hierüber einige Worte.
Der Schreibmaterialienhandel unterliegt einer hohen Besteuerung, ich möchte anfragen, ob die Herrn Lehrer ein Handelspatent hierzu besitzen? ist dieses nicht der Fall, so ist es Sache der Behörde, diesem Unwesen zu steuern, und nicht zu dulden, daß steuerpflichtige Ge— werbtreibende auf solche Weise beeinträchtigt werden. Die Herrn Lehrer beziehen in keinem Falle die Waa— ren aus erster Hand, weshalb dieselben weder besser noch billiger als bei den Buchbindern sein konnen, es müßte denn sein, daß die Herren selbige billiger ver— kauften als einkauften, was aber nicht wohl anzuneh— men ist, ja es drängt sich gewiß Vielen der Gedanke auf, daß wirklicher Nutzen eher auf Seite der Lehrer, als derjenigen der Kinder ist.
Einzelne von den Herren lassen es sich auch be— sonderns angelegen sein, die Kinder auf gewisse Absatz- quellen aufmerksam zu machen; den meisten Kindern gilt dieses als Gebot. Einsender dieses hat die Ansicht, daß die heut zu Tage bestehende Concurrenz schon da— für sorgt, den Kindern von selbst den Weg zu zeigen; wollte man hiergegen einwenden, daß dieses nur ge— schehe, um ein gleiches großes Format von Büchern in der Schule zu haben, so ist diesem leicht abzuhel— fen, wenn sich die Herrn Lehrer die kleine Mühe geben wollen, das gewünschte Format anzugeben.
Auf einzelne Fälle, als die Anfertigung einiger Dutzend Eramenbücher durch einen Buchbinder, um gleiche Umschläge und Größe uc. herbeizuführen, be⸗ ziehen sich natürlicherweise meine Beschwerden nicht, wohl aber auf förmlichen Handel mit angegebenen Ar— tikeln, und ich ersuche die Herren, welche sich bis jetzt hieraus ein Geschäft gemacht haben, um die Einstel⸗ lung Ihrer Thätigkeit in diesem Geschäftszweige. K.
Intelligenzblatt.
1604) Gießen. Durch die Umpflasterung eines Theils des Selterswegs, welche vom Donnerstag den 17. d. M. an vorgenommen werden soll, kann derselbe nicht befahren werden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.
Gießen den 15. August 1848.
Der Buͤrgermeister Gg. Reiber.
1570) Gießen. Der Pfandschein Nr. 13265 über eine silberne Taschenuhr, ist angeblich verloren gegangen; es werden daher diejenigen, welche etwa Ansprüche an denselben bilden könnten, gebeten, hier— von innerhalb 14 Tagen Anzeige dahier zu machen, als sonst die Uhr an den Verpfänder verabfolgt werden wird.
Gießen den 11. August 1848.
Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil.
1582) Friedberg. Auf Anstehen des Herrn Kreisraths Kuͤchler dahier sollen Freitag den 18. d. M., Vormittags 9 Uhr,
in dessen Behausung verschiedenerlei wohlerhaltene Möbel und Hausrath, insbesondere Kleiderschränke, Commoden, Bettstellen, große Fässer, Stühle, Tische, (namentlich auch einige größere zum Wirths- und Büreaugebrauch dienliche) c ꝛc, sodann gegen 11 Uhr dessen Pferde und Wägen, als eine noch wenig ge— brauchte, sehr gute Kalesche mit Glasvorderverdeck, eine Droschke und ein Leiterwagen, auch zwei Pfer⸗ degeschirre und ein Pflug und endlich eirea 100 Centner Heu, meistbietend gegen Baarzahlung ver— steigert werden. Friedberg den 8. August 1848. Der Gr. Hess. Buͤrgermeister Bender.
1589) Ruttershausen. Jagdverpachtung zu Ruttershausen. Die Ausübung der Jagd in der Gemarkung der Gemeinde Ruttershausen soll nächsten Freitag den 18. August d. J., des Morgens um 10 Uhr, auf 6 nach einander folgenden Jahre mittelst öffent—


