Ausgabe 
4.4.1848
 
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mit edler Freimüthigkeit erklärte:

die Reaction ihr Haupt etwa erheben sollte, da laßt uns sie mit den Waffen des Geistes, sowie mit der Schärfe des Schwertes bekämpfen! Laßt uns seyn für Freiheit, Wahrheit, Licht und Recht, nicht aber für die Republik, wo ehrgeizige Parteihäup ter sich zu Dictatoren aufwerfen und das Spiel unumschränkter Gewaltherrschaft unter der glänzen den Firma der Volksfreiheit erneuern, wo Ströme von Blut fließen, wie uns die Geschichte zeigt. Kein traurigeres, kein blutigeres Bild bieten uns die alten und neuen Staaten, als gerade in den Zeiten, wo stie Republiken, wo sie Demokra tien waren. Waren die griechischen Staaten nicht Republiken, als die Iris, gefolgt von Partei haß, Neid und Scheelsucht ihren blutigen Thron (Zwietracht) aufschlug? als Hinrichtungen, Confis cationen, Aechtungen, Verbannungen an der Tages- ordnung waren; als alle Furien der Hölle losge lassen schienen, um die Fugen der menschlichen Gesellschaft zu lösen; als der weise, der edle Socrates, der Christus der Griechen, mit all seinen Tugenden, mit allen Vorzügen des Geistes und Herzens, mit allen Verdiensten um den Staat und die Mensch heit, dem Neid, dem Haß und der Verfolgung nicht entging, bis ihn der Giftbecher von seinen Henkern, seinen Drängern befreite?

War das ewige, das stolze Rom nicht Repu blik, als unter Tiberius und Cajus Gracchus das erste Bürgerblut in Bürgerkämpfen floß, als Tau sende von Bürgern gemordet wurden? Waren es nicht die Zeiten der römischen Republik, als in den Parteikämpfen des Marius und Sulla nicht Hun- derte, nicht Tausende von Bürgern, nein Hunderttau sende das vom Blut der Bürger, der Brüder, ge tränkte Schwert fraß? wo die heiligsten Bande der Menschheit, die Bande der Freundschaft, der Bluts verwandtschaft gelößt waren, wo Kinder ihre Eltern, Eltern ihre Kinder verläugneten, verriethen, ermor deten? wo die Schergen des Marius, des repu blikanischen Volksfreundes, jeden Bürger ermordeten, dem er den Gruß weigerte? wo sein Gegner, der Bluthund Sulla, 8000 waffenlose Bürger an einem Tage niedermetzeln ließ und dem versammelten Senat ganz ruhig erklärte, daß er nur etliche Un gehorsame züchtigen lassen War es nicht dieser blutdürstige Sulla, dem Catulus, sein, Anhänger, wenn wir im Kriege die Bewaffneten, im Frieden die Wehrlosen tödten, uͤber wen werden wir herrschen?

Dies sind die sanften, die schönen Bilder der alten Republiken! Der fuͤhlende, der denkende Mensch wendet sich mit Abscheu und Entsetzen von ihnen weg, um Trost zu suchen für sein tief verletztes Gefühl, für seinen Glauben an Gott und Weltge richt, in dem großen Gebiete der Geschichte der

Mit Energie beseelt bestrafen sie jeglichen Frevel,

Den ein Kaiser sich anmaßt, ein König oder ein Herzog; enen strafen sie blos, indem sie ihm ernstlich verweisen, Dort den setzen sie ab, und diesen, o blut'ges Entsetzen!

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Menschheit, die doch Gottes ewige Weisheit und Güte für den hohen Zweck der Vervollkommnung erzieh't, damit der Mensch, ein Bild der Gottheit dem Urbilde möglichst ähnlich werde. Vielleicht fin den wir- diesen Trost, diesen Anhaltspunct für un sern Glauben in der Geschichte der neuern Re publiken. War doch die Menschheit durch Christus göttliches Wort gelautert, gereinigt worden von den Schlacken des Heidenthums und bereits um 2000 Jahre weiter fortgeschritten auf der Bahn zum Ziel der Vollendung. Leider finden wir aber auch in den neuern Republiken den Trost nicht. Denn war nicht die erste französische Republik die grau senhafteste, blutigste Zeit der französischen Geschichte seit 1000 Jahren? waren es nicht die Republikaner Marat, Danton, Robespierre mit dem übrigen Heer ihrer Würger, welche 4 Blutgerichte nieder setzten und täglich gegen 100 Menschen, unmündige Kinder, schuldlose Jungfrauen, unschädliche, schwache Greise, Monarchisten wie Republikaner durch die Guillotine schlachten ließen und dies eine Wieder geburt der französischen Nation nannten,(eine schöne Wiedergeburt!). Waren diese republikanischen Bluthunde besser als die römischen, unumschränkt monarchischen Kaiser, als der graue mordlustige Tiberius, als Caligula mit seinem Giftkasten, oder als der wollüstige Nero, der seinen Bruder, seinen Vor mund, seinen Lehrer, seine Mutter mordete? Nannte nicht der Republikaner Dümouriez selbst die franz. Republik ein unermeßliches Trauer spiel, das Entsetzen einflöße? Und welche Gräuel erzählen uns nicht die Annalen der italienischen Republiken im Mittelalter? Und welche Aussichten gibt die neue franz. Republik, wo die Arbeiter un befriedigt durch die 20 Sous Unterstützung, die ihnen der Staat reicht, das Schlimmste fürchten lassen und die Erbitterung von Tag zu Tag steigt? Und was folgt endlich aus der Republik? Unbeschränkte Dictatur, oder schrankenlose Despotie. So ging aus der römischen Republik die blutige Dictatur des Sulla und die maßlose Despoten-Gewalt der mischen Kaiser hervor; aus der englischen Republik nach Karls I. Tode der unumschränkte, finstere, arg wöhnische Protector, der Königsmörder Cromwell, aus der ersten franz. Republik Napoleon's furchtbar despotische Polizeiherrschaft. Darum keine Republik! Allein Freiheit, Ordnung und Recht, völlige Gleich heit vor dem Gesetze wollen wir. Diese Gleichheit und die vollkommenste Gerechtigkeit seyen nur die Grundsäulen des Staaten-, des Bürgerthums, undwir werden unter einer wahrhaft constitutionellen Mo narchie glücklich seyn und unerschüttert stehen in allen Stürmen. Halten wir nur den Grundsatz der Ge rechtigkeit fest! Verehret dieselbe heilig! Sie ist eine Tochter der Gottheit, herabgesandt zur Verklaͤ

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a; seit Napoleons Zeit ging es ganz in verschiedene Staaten auseinander, die, nachdem das französische Joch von uns abgeschüttelt war, durch die Verbin

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