tapelt, ingelhe
0 tire 9 che.
un
ö ang
le deln Wee kid,
Hlosser
a Veache 0 8*
Tageszell. fg. 66-83 Pfg.
Uldueuer. d 2
8 1
Volksfest. elpr. Paar 30. m. Kraut 40
. Butter 35 n Butter. 25
b auf die vorzüg:
* BOB. e belfahrik
Ederstrasse
) Polster
st gestellen Ib. ——̃
III
genhütte Gicha
L 0 besonders Jun l
t Wohuhäuset U Ausmauerung u . Masstobaulen ite,
fall und Wah
0 0 Gru 10
n Ftuchtböre⸗
Mörtebbereilulg nehmen entgegen
ae
1 e schiri halligser dn
Ni. 125
Gießen, Sonntag, den 30. Mal
1897.
Poflztg. Nr. 3319. Telephonu⸗Nr. 112.
ische
usgabe
Gießen.
undeszeilung.
Poshtg. Nr. 2819— Telephon⸗Nr. 112.
Redaktion: 75 Kreuzplatz Nr. 4.
Erscheint täglich mit
a r 0 1
—————
Parlamentarisches aus Hessen. Gießen, 29. Mai.
Dem bei der zweiten Kammer einge— jangenen Gesetzentwurf, das Radfahren auf fentlichen Wegen, Straßen und Plätzen betr., st folgende Begründung beigegeben:
„Der Radfahrverkehr hat, wie bekannt, in hen letzten Jahren eine außerordentliche Aus— hehnung gewonnen.
Das Fahrrad dient längst nicht mehr nur portlichen Zwecken, sondern hat als leichtes und sequemes Verkehrsmittel für das soziale Leben ine große Bedeutung gewonnen. Mit der Ver⸗ keitung des Fahrrads hat sich, wie auch die zur Zeit vorliegenden Anträge mehrerer Kreis⸗ ämter beweisen, das Bedürfnis nach einer Peiteren Ausgestaltung der seit 1889 für die nzelnen Kreise erlassenen Polizeiverordnungen stumer deutlicher gezeigt, und namentlich hat der Erlaß einheitlicher Vorschriften über das scadfahren auf öffentlichen Wegen, Straßen und Elätzen für das ganze Großherzogtum sch als dringend notwendig herausgestellt.
Wenn hiernach auch die Gesetzgebung die segelung des Radfahrverkehrs ins Auge fassen muß, o ist doch die Erfahrung hinsichtlich des Radfahr⸗ herkehrs noch nicht genügend und die Entwickelung des Radfahrwesens noch nicht so weit abgeschlossen, daß es rätlich wäre, die in dieser Hinsicht zu sreffenden Bestimmungen schon jetzt durch Gesetz estzulegen. Es erscheint vielmehr als angezeigt, die Regelung des Radfahrens auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen einer landesherr⸗ ichen Verordnung zu überlassen und die Ermächtigung hierzu in einem Gesetz auszu— sprechen.
Dem Bericht des ersten Ausschusses der zweiten Kammer über die Vorlage großh. Ministeriums der Finanzen, den Gesetzentwurf, die Kündigung und Umwandlung vier⸗ prozentiger Staatsanlehen betreffend, ürstattet von dem Abgeordneten Möllinger, ent⸗ nehmen wir folgendes:
Die großherzogliche Regierung hat nach dem Vorgange im Reich und einer Reihe anderer Staaten eine Gesetzesvorlage wegen Umwandlung 4prozentiger in 3½ prozentige Staatspapiere
gemacht.
Nachdem in diesen Staaten die Umwandlung
so gut gelungen und damit der Beweis für
dauerndes Sinken des Zinssußes erbracht worden ist, bedarf ein solches Vorgehen kaum mehr der flechtfertigung. Auch hat schon längst das Publikum dieselbe erwartet, wie aus der schon länger bestehenden gleich hohen Börsennotierung für unsere 4 prozentigen und 3½ prozentigen Pa— viere hervorgeht.
Selbstverständlich will man auch in Hessen für die Umwandlung dieselben Begünstigungen gewähren, die andere Staaten zugestanden haben.
Gekündigt sollen zunächst werden:
31 645 020 4 Oberhessische Eisenbahn— Obligationen, 3 456 600„ Mainzer Brücken-Obligationen
35 001 620 l.
Dadurch erzielt der Staat eine jqährliche Zinsenersparnis von 175008 K, welcher ein Verlust von 0
rigener Fonds gegenübersteht, sodaß 152 258 KA. übrig bleiben.
Von weiteren älteren Schulden unterliegt die Staatsrentenschuld von 4 860 500, ihrer fort⸗ dauernden Tilgung aus eigenem Rentenbezug uud soll deshalb von deren Umwandlung vorerst ubgesehen werden.
Eine andere Schuld der Landeskulturrenten⸗ zasse mit 462 700 4 wird am einfachsten ge⸗ kündigt und zurückbezahlt. Die Mittel könnten Jon der Landeskreditkasse geliefert werden, welcher dann die Aktivposten zu überweisen wären. Es kann dies gelegentlich geschehen, sie bedarf also
ebenfalls keiner Umwandlung. Die Reichs⸗ tempelabgabe für die Umwandlung trägt der Staat.“
Die zweite Kammer tritt am 3. Juni zu einer Tagung zusammen. Es kommt dann auch die Darmstädter Wahl zur Erledigung.
Lokales und Provinzielles.
* Gießen, 29. Mai.(Militärdienst⸗ machrichten.) Halfmann, Pr.⸗Lt. von der Reserve des Infanterie⸗Regiments Kaiser Wil⸗ helm(2. Großh. Hess.) Nr. 116, Frenay, Pr.⸗Lt. von der Infanterie 2. Aufgebots des Landwehr⸗Bezirks Mainz wurde der Abschied be⸗ willigt.
* Gießen,
29. Mai.
neten⸗Versammlung.) Der Oberbürger— meister Gnauth eröffnet um 3½ Uhr die Sitzung. Die Gesuche des Joh. Reuschling⸗
Heuchelheim wegen Errichtung eines Backstein— häuschens im Neustädterfeld und des Jean Dern zur Aufführung eines Gartenhäuschens am Hamm werden widerruflich, die Gesuche des G. Bichler wegen Vergrößerung seiner Waschküche und des P. H. Michel wegen Errichtung eines Nebenbaues an der oberen Frankfurterstraße ausnahmsweise genehmigt.— Ein Baugesuch der Baugenossen⸗ schaft des evangelischen Arbeiter vereins für die Straße nach den Kohlensträngen und die Credner⸗ straße wird ebenfalls gutgeheißen und die nach den eingereichten Plänen erforderliche Dispens erteilt.— Das Baugesuch des Peter Sensfelder für die Stephanstraße wird auf grund des§ 7 des O.⸗B.⸗St. beanstandet. Ebenso ergeht es einem Baugesuch des H. Winter für die Eich⸗ gärten.— Der Steinmetz J. Atzbach, welcher in der Grünbergerstraße auf seinem früheren Werk— platz ein Haus errichtet, benutzt den Raum des Vorgartens zur Ausstellung von Grabmonu⸗ menten, wodurch allerdings der Charakter dieses Vorgartens in Frage gestellt wird. Es wird beschlossen, dem Atzbach die jetzige Art der Be⸗ nutzung des Gartens vor seinem Hause zu ver⸗ sagen, demselben jedoch zu gestatten, einzelne monumentale Grabsteine in dem Vorgarten aus⸗ zustellen.— Dem Apotheker Dr. Julius Cäsar wird ein Raum im alten Schloßgebäude zum Trocknen von Arzneikräutern auf die Dauer von zwei Monaten gegen eine Abgabe von 20 A. gestattet.— Es folgt die Dekretur von Kosten⸗ rechnungen.— Der Voranschlag und Plan zur Erhöhung der Trottoirs in der Südanlage, wo⸗ für laut Voranschlag 24 000 K verlangt werden, findet die ee der Versammlung.— Die Versammlung beschließt, dem jetzigen Weg nach den Kohlensträngen den Namen Mittelweg zu geben. Die Straße, welche von der Frankfurter⸗ straße nach der Eisenbahnbrücke führt und eine Verlängerung der Klinikstraße bildet, wird Klinik⸗ straße getauft. Eine neu anzulegende Parallel⸗ straße zwischen den beiden obigen Straßen erhält dem Professor Hillenbrand zu Ehren den Namen Hillenbrandstraße.— Der Stadtrat der Stadt Cassel hat an die königl. Eisenbahn⸗Direktion Frankfurt eine Eingabe gerichtet, betreffend eine Schnellzugsverbindung am Vormittag zwischen Kassel⸗Frankfurt. Die Versammlung beschließt, den Antrag zu unterstützen.— Es folgt eine geheime Sitzung.
* Gießen, 29. Mai. Die Stadtverordneten⸗ Versammlung bewilligte gestern dem 1. Rats⸗ diener und Marktmeister Moll einen vier⸗ wöchentlichen Urlaub nach Bad Nauheim zur Kräftigung seiner Gesundheit.
P. A. Gießen, 29. Mai. Sport⸗ und Volksfest. Wir machen auf den Zusatz in der heutigen Annonce aufmerksam, wonach am Sonntag und Montag schulpflichtige Kinder freien Zutritt zu den Steh- und Terassenplätzen haben. — Für Liebhaber eines Glases vorzüglichen dunklen Bieres ist in der innerhalb des Jux⸗ platzes gelegenen Faßhalle eine besonders ausgeschmückte Bairischbierhalle eingerichtet worden, in der, wie wir hören, der Stoff von zarter Hand kredenzt werden soll.— Das Mit⸗ bringen von Hunden kann wegen der dadurch verursachten Gefahr fürs Rennen nicht gestattet
werden.
* Gießen, 29. Mai. Unter demjenigen Teil der Geschäftswelt, dem die Anlage des neuen Sportplatzes an der Hardt zugute kommt, nimmt auch das graphische Gewerbe einen her⸗ vorragenden Platz ein. Wir meinen damit die verschiedenartige Herstellung von Ansichts⸗ Postkarten. Es liegen aus Proben sowohl der offtziellen Ansichtskarten, die im Verlage des Herrn H. Noll verkauft werden, als auch eines Entwurfes, den Herr E. Balser hat anfertigen lassen. Beide Karten sind sehr geschmackvoll ausgeführt und werden hoffentlich reichen Ab⸗ satz finden.
* Gießen, 29. Mai. Als Beisitzer für das Gewerbegericht sind für den Monat Juni der Spenglermeister Konrad Marx für die Arbeitgeber und der Schneider Johannes Diehl für die Arbeitnehmer ausersehen.
* Gießen, 29. Mai. Gleich den früheren Jahren hat der Besitzer von Steins Garten auch für dieses Jahr vorgesehen, mehrere bedeutende auswärtige Musikkapellen hier konzertieren zu lassen. Der Reigen beginnt am 17. Juni, an welchem Tage die Kapelle des bairischen
Infanterie⸗Regiments Nr. 18 aus Augsburg unter Leitung des Musikdirektors Löwe ein Konzert veranstaltet.
Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. r Anzeigen: 10 Pfg.
(Stadtverord⸗
für die Fspaltige Petltzeile.
* Expedition! Kreuzplatz Nr. 4.
E
— ä
* Gießen, 28. Mai.(Besitzwechsel.) Die seither dem Tagelöhner Heinrich Roth gehörige Hofraithe, Löwengasse Nr. 24, ging durch Kauf zum Preise von 9000, in den Besitz des Schmiedemeisters Johann Caspar woes und des Spenglermeisters Georg Appel über.
* Grünberg, 27. Mai. Wenn man bisher von den vielerlei Schwänken und Geschichten des farbengeschmückten Bruder Studio nur durch Witzblätter etwas erfuhr, wo der Kouleurstudent eine stets wiederkehrende Gestalt in punkto des ewigen Geldmangels, der chronischen Angezechtheit u. s. w. ist, so konnte man heute in unserem Orte Augenzeuge davon sein, wie die gebildete Jugend über die Grenzen ihrer Funktionen hinausschoß. Ein Gießener Korps machte näm— lich unter zahlreicher Beteiligung einen Exbummel nach hier und eröffnete im Gasthause zum„Wilden Maun“ einen Kommers, bei welcher Gelegenheit Einzelne durch Werfen von Fröschen auf dem Marktplatz, welche eine starke Detonation erzeug⸗ ten, eine sonderbare Bildung an den Tag legten. Schließlich sah man sich gezwungen, von diesem Treiben die Polizei zu verständigen. Gehören diese jugendlichen Streiche auch zu den spe⸗ zifischen Kouleurgepflogenheiten, so sollte man doch meinen, die Vertreter der„Bildung“ und des„Wissens“ könnten gegenüber der Oeffent⸗ lichkeit sich einer gewissen Zurückhaltung be⸗ fleißigen. Nur innerhalb gewisser Grenzen gilt es:„Erlaubt ist, was gefällt!“— Von anderer Seite wird uns noch mitgeteilt, daß sich die Herren vor der Wirtschaft des Herrn Repp in ähnlicher Weise betrugen. Auf dem Bahnhofe gabs dann noch einen Disput mit der Polizei und dann dampften die„Musensöhne“ ab. Wenn das. oder Bauern- und Arbeitersöhne gewesen wären!
* Friedberg, 28. Mai. In der am 31. Mai dahier stattfindenden Generalversammlun des Oberhessischen Obstbauvereins wir über die Beteiligung des Vereins an den Obst⸗ ausstellungen zu Frankfurt a. M. und Hamburg, sowie über die im Gebiete des Vereins abzuhal⸗ tende Obstausstellung— vorgesehen ist Büdingen — beraten werden. Der Verein zählt zur Zeit 4300 Mitglieder und schloß seinen Kassenbericht im Jahre 1896/97 mit 17 000& in Einnahmen und Ausgaben ab.
* Mainz, 25. Mai. Eine angenehme Ver⸗ kehrserleichterung für Rheintouristen ist dieser Tage in Kraft getreten. Infolge einer Vereinbarung zwischen der Eisenbahndirektion Mainz und der Köln⸗Düsseldorfer Dampfschiff⸗ fahrtsgesellschaft können nunmehr in Mainz und Bingen rheinabwärts gelöste Eisenbahnfahrkarten auf dem Rückwege auch per Schiff benutzt werden. Eine von Bingen nach Bonn, Coblenz und Boppard gelöste Eisenbahnkarte hat bei der Rückfahrt von genannten Stationen ab per Schiff Giltigkeit, ebenso berechtigen Schiffskarten zur Rückfahrt auf der Eisenbahn. Auf sämtlichen Fahrkarten ist der entsprechende Vermerk auf⸗ gedrückt.
* Mainz, 27. Mai. Gestern Nachmittag wurde der hiesige Geflügelhändler Zimmer⸗ mann, als er mit seinem Fuhrwerk nachhause fahren wollte, in der Nähe von Mombach von einer Infanterie⸗Kugel getroffen. Die Kugel drang durch den Fuß. Die Verletzung ist schwer. In der Nähe des Unfalls befinden sich die Milttarschießstände.
Kratzenberger, Schreiner dahter, mit Margarethe Marie Katharine Elisabeth Strack hierselbst. Georg Herth, Schutzmann zu Worms, mit Marie Margarethe Franziska Jakobine Bärrn hierselbst.
Sterbefälle.
Am 22. Mai. Heinrich Walther, 23 Jahre alt, Schreiner dahier.— Am 23. Mai. Mathilde Bohling, 3 Jahre alt, Tochter vom Tapezier Wilhelm Bohling da⸗ hier.— Am 24. Mai. Matthias Püsch, 67 Jahre alt, Landwirt von Sainerholz.— Am 25. Mai. Johannes Stecker, 57 Jahre alt, Arbeiter dahier. Otto Jakob, 3 Monate alt, Sohn vom Omnibusschaffner Jakob Jakob dahter.
Auszug aus den Kirchenbüchern
der evangelischen Gemeinde.
Matthäusgemeinde. Taufen.
Am 23. Mai. Dem Korbmacher Ludwig Zecher ein Sohn, Heinrich Max Eberhard, geb. den 2. Mai. Eine uneheliche Tochter, Katharine, geb. den 26. April. Dem Eisenbahn⸗Zugführer Konrad Rausch ein Sohn, Richard, geb. den 4. Mai.
Trauungen. Am 22. Mai. Georg Herth, Schutzmann zu Worms, mit Marie Margarethe Franziska Jakobine Bärrn,
Tochter von dem verstorbenen Schutzmann Emil Bärrn zu Gießen.— Am 23. Mai. Karl Johannes Christian Bernhard Kratzenberger, Schreiner zu Gießen, mit Mar⸗ garethe Marie Katharine Elisabeth Strack, Tochter von dem verstorbenen Tagelöhner Jakob Strack zu Gießen.
Markusgemeinde.
Taufen. Dem Bierbrauer Gabriel Jakobi ein Ein unehelicher Sohn,
Am 23. Mai. Sohn, Karl, geb. den 20. April. Hans, geb. den 20. Februar.
Beerdigte.
Am 23. Mai. Luise Faber geb. Freser, Ehefrau vom Spenglermeister Karl August Faber 54 Jahre alt, starb den 21. Mat.
Neueste Telegramme.
Hd. Berlin, 29. Mai. Die Ernen⸗ nung des Unterstaatssekretärs Fischer zum Nachfolger von Stephan wird jetzt als eine vollzogene Thatsache bezeichnet. Die amtliche Publikation dieser Ernennung steht jedoch noch immer aus.
Hd. Wien, 29. Mai. Das Memoran⸗ dum Griechenlands an die Mächte hat hier einen äußerst üblen Eindruck emacht. Hier sowohl als auch in Berlin und etersburg soll man entschlossen sein, Griechenland ruhig seinem Schicksal zu überlassen, falls es seine Ränke und Machinationen fortsetzen sollte.
Hd. Paris, 29. Mai. Aus Toulonse wird von einem Dynamit⸗Attentat im Dorfe Sem des Departements Ariege gemeldet. Eine Dynamitpatrone war auf den Steg zum Brunnen eines Hauses gelegt worden, in welchem ein Grubendirektor wohnte. Das Haus ist teilweise zerstört; die Untersuchung wurde sofort eingeleitet.
Hd. Bozen, 29. Mai. Zwei junge Studenten angeblich aus Wien, sind bei den Uebergängen über das Fassa⸗ Joch infolge Unwetters spurlos ver ⸗ schwunden. Man befürchtet, daß die⸗ selben verunglückt und tot sind.
Hd. London, 29. Mai. Das deutsche Schiff„Trientje“ aus Leer, das An⸗ fang Februar von London mit Jute nach Spanien gesegelt ist, ist ver⸗ schollen.
Standesamtliche Nachrichten.
Geburten. Am 16. Mai. Dem Militärbüchsenmacher Heinrich Engel II eine Tochter, Anna Frieda.— Am 19. Mai.
Dem Buchdrucker Alwin Andreas eine Tochter, Martha. — Am 20. Mai. Dem Uhrmacher Wilhelm Hause eine Tochter, Meta Anna Emma. Am 21. Mai. Dem Restaurateur Heinrich Elges ein Sohn.— Am 23. Mai. Dem Materialverwalter Karl Vix ein Sohn, Karl Lud⸗ wig Christian.— Am 24. Mai. Dem Postassisten Her⸗ mann Lang ein Sohn, Ludwig.— Am 25. Mai. Dem Auslaufer August Kersten ein Sohn, Friedrich Wilhelm Hermann.
Aufgebote. Am 24. Mai. Dr. Rudolph Peter Erb, Realgym⸗ nastallehrer dahier, mit Therese Marie Rübsamen hier⸗ selbst. Paul Eduard Schultz, Maschinenschlosser zu Lannersdorf mit Katharine Schmall dahier. Ludwig Braun, Bäcker zu Butzbach, mit Christine Schmidt zu Hochweisel. Heinrich Wilhelm Sames, Büreaugehülfe zu Darmstadt, mit Anna Katharina Elisa Müller daselbst. — Am 28. Mai. Johannes Schäfer, Vizefeldwebel dahier, mit Marie Margarethe Happel zu Steinberg. Johann Georg Vesper Rangierer dahier, mit Christine Stein hierselbst. Friedrich Rudolf Richard Lehmann Schrift⸗ setzer zu Dresden, mit Anna Roth daselbst. Eheschließungen. 22. Mai. Karl Johs Christian
Am Bernhard
Marktpreise.
Gießen, 29. Mai. Auf dem heutigen Wochen⸗ markte kostete: Butter per Pfd. 95— 75 Pfg., Hühnereier 2 St. 9—11 Pfg., Enteneier 6 Pfg., Gänseeier 11 Pfg., Käse 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 18, Linsen 27 Pfg., Tauben per Paar 0,70— 0,90, Hühner p. St. 1,20— 1,40, Hahnen 1,30— 1,50, Enten 1,70— 2,00, Gänse per Pfund 48— 54, Ochsenfleisch 66- 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 60 bis 66, Schweinefl. 56—66, Schweinefl., gesalz. 70— 72, Kalbfleisch 50— 54 Pfg., Hammelfleisch 50— 65, Kartoffeln pro 100 Kilo 4,50—- 5,50, Zwiebeln per Zentner 8— 9 Mk., Kirschen per Pfund 50 Pfg., Milch per Liter 16 Pfg. Spargel per Pfd. 50— 40 Pfg.
Sterbefälle.
Am 28. Mai. Otto Jakob, 3 Monate 1.
Sohn von Omnibusschaffner Jakob Jacob dahier. Marburgerstraße 29. Die Beerdigung findet Samstag, den 29. ds. Mts., nachmittags 6 Uhr, vom Sterbehause aus statt.
F
Verleger: Baul Bader in Marburg, Verantw. Nedak⸗ leur: Wilhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottmannschen Buchdruckerei, Gietzen, Schloßgasse 13.


