Ausgabe 
28.11.1897
 
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Lokales und Provinzielles.

* Gießen, 27. Nov. Die Generalver⸗ fsammlung der Ortskrankenkasse findet morgen, Sonntag Nachmittag, auf Lenz Felsen⸗ keller statt.

Gießen, 27. Nov. Der Weltmeister auf dem Billard im freien Carambol-Spiel Hugo Kerkau⸗Berlin wurde, als er von

Der natürliche Zuwachs betrug danach 14 109 oder(nach dem Bevölkerungsstand vom 2. Dezember 1895) 1,36 Prozent.

* Darmstadt, 26. Nov.Aus der Provinz Starkenburg wird der D. Z. geschrieben: Als ein Zeichen wirtschaftlichen Aufschwungs ist zu berichten, daß die Nutzholzpreise für das kommende Erntejahr bedeutend in die Höhe gegangen sind. So wurde z. B. allein für das

hoben werden soll. Er bezahlte die Nachnahme und entdeckte, als er seine Waren öffnete, daß nicht allein ein großer Teil der Waren ver⸗ dorben war, sondern daß er auch sonst in schändlicher Weise betrogen worden. Also Vorsicht vor diesem neuen Schwindel!

Standesamtliche Nachrichten. Geburten. Am 19. Nov. Dem Posthilfsboten Johannes Volprecht

Denselben. Philipp Heinrich Grün, Witwer, ch

zn efskirchen, mit Elise Amend, Tochter des Lehrers

Philipp Daniel Amend zu Gießen. 1 0 Am 23. Nov Mart. Ruch Am 23. Nov. Ma uch, geb. Benner, Witwe

verstorbenen Eisenbahnaspiranten Adam N 4

alt, starb am 20. November. 1 1 Am 24. Nov. Marie Schmidt, geb. Ulm, Witwe!

verstorbenen Maschinenstrickers Ferdinand idt, Jahre alt, starb am 22. November.

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seinem Tournee aus Amerika heimtehrte, von] aus den hessischen Staatswaldungen auf dem 5 ri. 2 E Markusgemeinde. 4 dem bayrischen Billard⸗Champion, A. Woerz⸗] Submissionswege verkaufte Schnitt⸗ Schwellen⸗, an Babe en Sehn. den Sa Polo Taufen. 95 München, welcher auf der Tournierreise durch] Gruben und Pfahlholz usw. ein Mehrerlös von] Appel eine Tochter, Emma Karoline Elisabethe 21. 3 9. 1 90. da e War Set 8 a, 9 am* er. 1

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geschiltzt. Werkstatt, 6 Taglöbner, 1 Taglöbner für Perlkrän 2. g g Die Wassermesser nächst dem nächstabschlie ßenden Theil der Rohrleitung dauernde Arbeit, 5 Diensimädchen für Küche ze, Eigene Binderei sind während des Winters mit Stroh, Säcken oder ähnlichen Schutzmitteln gegen Kälte zu und Hausarbeit, 1 Schreibgehülfe(Anfänger). Metallkrän e von umtleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. Die Herstellung aller Lebrlinge: ze, rünen Myrten⸗ Wassermesser, die infolge ungenügenden Schutzes gegen Kälte Schaden erleiden, 3 Bäcker-, 2 Buchbinder, 2 Drechsler, 2 Metallkreuze 9 iße erfolgt auf Rechuung der Hausbesitzer. Gärtner, Kupferschmied-, 1 Maschinen⸗ ze, und weißen ö Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehmer die Lieferung des bauer-, 1 Sattler-, 3 Schlosser-, 2 Schmiede-, Mooskränze Orangen⸗Braut⸗ Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesiter aber werden Beschädigungen an Leitung 3 Schneider, 4 Schreiner-, 3 Schuhmacher⸗, ze,Kränze silberner und Gebäude fern gebalten. Wir empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln 1 Setzer-, 1 Wagner⸗-Lehrling. künstl Stoffkrän 5 4 ze, allen Fe 7 0 9 8 besonderen 0 u ze, und goldener Hoch⸗ eparaturen und Auftauen von Hauswasserleitungen werden am schnellsten von den- 88 5 1 5 2 3 ita. jenigen Installations⸗Geschäften besorgt, welche die betreffenden Hauswasserleitungen s. Z. aus- Städt. Sch! acht aus präparierte zeits⸗Kränze, geführt haben. 55 reibank. Natur krän ze Makart⸗Bouketts, Gießen, 5 November 1897. Kränzen, Kreuzen Städtisches 1 0 9 1 Wasserwerk Gießen. Heute uud morgen und 5 5 5 tto Bergen. 2 Ochsenfleisch, Bouketts. Kronen.

Europa alle seine Gegner schlug und die be deutenden ungarischen Billardmeister Anderjan und Trebar wiederholt bestegte, herausgefordert. Es galt ein Carambol⸗Cadre⸗(Balkline)⸗Tournier auf 20000 Points, um die Meisterschaft im Cadre⸗Spiel Einsatz 1000 Mark mit der Bedingung daß 10000 Points in Berlin und 10000 Points auf neutralem Boden in ver schiedenen deutschen Städten gespielt werden. In Berlin sind bereits 8000 Points dieser Partie gespielt und soll in Gießen am Freitag, den 3. Dezember ein Teil der auf neutralem Gebiet zu spielenden Bälle gestoßen werden. Die letzten 2000, der Rest der 10000 in der Reichshauptstadt zu spielenden Bälle werden zum Schlut in Berlin in Hugo Kerkaus internatio⸗ naler Billard⸗Akademie gespielt werden. Kerkau sowohl, als auch Woerz werden sich nach Be⸗ endigung des Cadre⸗Spiels in ihren großartigen Triks auf dem Billard produzieren. Billard⸗ freunden, die besonders auf nummerierte Plätze reflektieren, ist zu raten, sich im Vorverkauf jrühzeitig mit Karten zu versehen, da nur eine beschraukte Anzahl dieser Plätze zu vergeben sind.

* Gießen, 27. Nov. Rückfahrkarten zum Weihnachtsfest. Der Eisenbahnminister hat verfügt, daß im Bereich der preußischen Staatsbahnen die Rückfahrkarten von sonst kürzerer Gültigkeitsdauer in diesem Jahr zum Weihnachtsfest vom 18. Dezember bis ein⸗ schließlich 6. Januar Geltung haben sollen. Die Rückfahrt muß spätestens am letzten Gültig⸗ keitstage bis um 12 Uhr Mitternacht angetreten werden und darf nach Ablauf dieses Tages nicht mehr unterbrochen werden.

* Gießen, 27. Nov. Zur hessischen Bevölkerungsbewegung. Die Zahl der Eheschließungen betrug im Jahre 1896 im Großherzogtum Hessen 8817. Die Zahl der

über 200 000 Mark gegen das Vorjahr erzielt. Am meisten ist das Schwellen- und Pfahlholz im Preise gestiegen. Auch nach Brennholz, be sonders Kiefernholz, ist lebhafte Nachfrage, sodaß die Versteigerungen im kommenden Winter vor⸗ aussichtlich ein bedeutendes Mehr über die Taxe ergeben werden. Der Reinerlös wied allerdings dadurch etwas gemäßigt, daß auch die Hauer⸗ löhne in die Höhe gegangen sind, durchschnittlich etwa um 810 Prozent, oder im ganzen 50⸗ bis 60 000 Mark. Die jetzige gelinde, trockene Witterung fördert den Fällungsbetrieb zwar sehr, hält aber auch noch viele Arbeiter in den Städten zurück.

* Mainz, 26. Nov. Heute Abend wurde aus dem Basel-Frankfurter Schnellzug Nr. 17 hier ein Franzose ausgesetzt und zur Polizei gebracht, weil er während der Fahrt zwischen Oppenheim und Mainz in einem Koupee erster Klasse sämtliche Fensterscheiben zer trümmert hatte. Der hatte wahrscheinlich zwei zu viel getrunken. Das hiesigeTagbl. meldet in bestimmtester Form, daß der Plan, die Festungswerke von Mainz niederzu⸗ legen, im preußischen Kriegsministerium defini⸗ tiv gefaßt worden sei. Die Entscheidung werde noch im Laufe des Januar hierher mitgeteilt werden. Ferner soll der Plan bestehen, Mainz zum Sitze eines Generalkommandos zu machen.

* Mainz, 27. Nov. Neuer Sch windel. Zu einem hiesigen Geschäftsmanne kamen un⸗ längst zwei distinguiert aussehende Herren, die angaben, im Auftrage eines bedeutenden nord⸗ deutschen Exporthauses in Seefischen, Kon⸗ serven usw. zu reisen, und Waren zum Verkaufe anboten. Der Geschäftsinhaber fand die Waren, die stie anpriesen, preiswürdig, und außer einer Tonne Heringe bestellte er noch eine größere Anzahl Fische in Konservenbüchsen, zusammen

Dem Handelsmann Heinrich Schäfer XIII eine Tochter, Elisabethe. 22. Dem Taglöhner Heinrich Nau eine Tochter. 24. Dem Former Wilhelm Pletsch ein Sohr Wilhelm Elwin. 25. Dem Hilfstelegraphisten Paul Kretschmann ein Sohn, Ernst Ludwig.

Aufgebote.

Am 8. Nov. Johannes Kullmann, Stadtbauassistent zu Landau, mit Elisabeth Herrmann hierselbst. 20. Emil Adolf Johann Stieber, Viehtransporteur dabier, mit Katharine Elisabethe Frischholz hierselbst. Johannes Hoßfeld, Knecht dahier, mit Emma Hartmann von Grün⸗ berg. Adolf Repp, Sergeant dahier, mit Marie Lich hierselbst. Wilhelm Volkmann, Taglöhner zu Hattenrod, mit Margarethe Eisenfeller daselbst. 22. Auguft Wil⸗ helm Horn, Lackierer dahier, mit Christine Horn zu Burckhardsfelden. 24. Justus Jakob Konrad Christian Karl Horn, Eisendreher dahier, mit Friederike Marie Eleonore Erb hierselbst. 26. Johannes Peter Balser, Fabrikarbeiter dahier, mit Marie Krieger von Allendorf an der Lumda.

Eheschließungen.

Am 20. Nov. Wilhelm Schneider, Schneider dahier, mit Katharine Hisgen hierselbst. Jakob Kohlhepp, Vize⸗ feldwebel zu Butzbach, mit Katharine Schmitt hierselbst. Konrad Eisenauer, Fuhrknecht dahter, mit Elisabethe Erb hierselbst. 24. Philipp Heinrich Grün, Lehrer von Reiskirchen, Kreis Gießen, mit Elise Amend hierselbst. 25. Jean Julius Ernst, Postsekretär zu Marburg, mit Wilhelmine Henriette Elisabetha Ceßner von Darm⸗ stadt. Feist Krämer, Kaufmann von Höchst i. O., mit Bertha Levi hierselbst.

Sterbefãlle.

Am 20. Nov. Marie Ruch, geb. Benner, 36 Jahre alt, Näherin dahier, Witwe des Musikers Adam Ruch. 21. Johannes Römer, 38 Jahre alt, Fuhrmann zu Trais⸗Horloff. 22. Marie Schmidt, geb. Ulm, 48 Jahre alt, Witwe des Maschinenstrickers Ferd. Schmidt dahier. Sophie Kreiling, geb. Rodner, 57 Jahre alt, Ehefrau des Taglöhners Johannes Kreiling X dahier. 25. Wilhelmine Pfeiffer, geb. Damm, 27 Jahre alt, Ehefrau des Streckenarbeiters Ludwig Pfeiffer dahier.

Denselben. Dem Schaffner Heinrich neider Tochter, Emilie Dorothea Katharine, 5. 23. O

Neuefte Telegramme. Hd. Wien, 27. November. In der Sul herrschte große Aufregung über die Vit gänge im Parlament. Für die Noch waren, da man Unruhen befürchtete, Sicherhel maßregeln getroffen. Die Volksmenge braß nachmittags vor der Wohnung des Ab Wolff diesem Sympathiekundgebungen da Im ganzen sind neun sozialistische Abgeordie⸗ sowie Schönerer und Wolff von drei itzunger ausgeschlossen. Die nächste Sitzung findet hen! Vormittag um 10 Uhr statt. 1

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Privattelegramme

der Hessischen Landeszeitung. Wien, 27. Nov., 2 uhr 30 Min. Neef Beginn der heutigen Abgeordnetensitzung ua das Parlamentsgebäude, sowie die Universal von einer kolossalen Mengenmenge besetzt. Ein 2 starkes Polizeiaufgebot mußte wieder bol Wer Ni einschreiten. Eine Menge Verhaftungen wurden vorgenommen. Im Parlament wiede holten sch die gestrigen Szenen, sodaß die Verhandlunge unmöglich wurden. Der Präsident 105 als- bald die Sitzung. Der ausgeschlossene A geord nete Wolff erschien im Sitzungssaal, wude aber sofort verhaftet und auf das Polise 0 f e 5 war vor der Ui ersität ein heftiger usammensto wischen Polizei und Studenten. aun dung

Gießen, 27. November. Auf dem heutigen Wo markt kostete: Butter per Pfb. 1. 1,15 Mk., Hähnen N ehhaltis 2 St. 14715 sg. Enameler 7 Pfg., Gänferter 12 Ph. c wand Lale o. ailenctees, Erben per der 20, Sunen 0 P.

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Geborenen war 34955, davon waren 10738 für über 100 Mark Waren. Nach der Bestel⸗ Auszug aus den Kirchenbüchern Tauben per Paar 0,50 0,65, Hühner per St. 90 1,10 5 männlich, 10 108 weiblich. Totgeboren waren lung mußte der Käufer einen Schein unter⸗ der evangelischen Gemeinde. Fahnen 601.00 Enten 1.60- 2 Mk., Gäne per Pfau suxusmo davon 1280 Kinder, wovon 727 männliche und schreiben, wonach er durch seine Unterschrift be⸗ Matthäusgemeinde. e Ochsenfleisch 66 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 50 8 553 weibliche. Unehelich wurden 2740 Kinder stätigte, daß er thatsächlich die Bestellung gemacht Tausen. Ane 6472, Schweinefl., gesalzenes 78, J Herrenschreibf geboren, davon 123 totgeborene. Mithin waren habe. Nach kurzem kam auch die Sendung an, Am 21. November. Dem Schneider Karl Dechert eine 855 13 e e 14 Kartoffun Nahen, Zigarren von sämtlschen Kindern 7,9 Prozent uneheliche. aber unter Nachnahme, mit der Bemerkung, daß. Tochter, Elise Marie, e W Ib 10 4 cen e e 5 157 1 00

Von den ehelichen Kindern waren totge⸗Nachnahme gewünscht worden sei. Der Kauf⸗ Am 20. November. Konrad Eichmann, Fuhrtnecht Liter 16 Pfg. g g Th.

borene 3,6 Prozent, von den unehelichen

mann besah sich nun nochmals den Bestellschein,

zu Gießen, mit Elisabethe Erb, Tochter des verstorbenen

4,3 Prozent. Gestorben sind 1896 insgesamt] und fand in ganz kleiner, kaum leserlicher] Arbeiters Johannes Erb II zu Beuern. Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Rebe ee 20,846 Menschen leinschließlich der Totgeborenen),[Schrift, auf dem sonst großgedruckten Zettel die Denselben. Jakob Kohlhepp, Vizefeldwebel zu Butz⸗ ter: Wilhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottmanuschen 0 davon 10 738 männliche und 10 108 weibliche. Bemerkung, daß die Ware mit Nachnahme er⸗ bach, mit Katharine Schmitt zu Gießen. Buchbrackerel, Gießen, Schloßgasse 18 G 1. TTTũ.. 5 7 5 Hiermit Bekanntmachung Gefunden.*er 100 0 2 1 20 vom 28. November bis 12. Dezember 1897. Vorkehrungen i e 151 a See Der hiesigen Bäcker. 2 1 1 e, ing, aar weiße Damenhand⸗ 5 g brod 5 2 5 5 29 6 N 67 gegen das Einfrieren der Haus⸗Wasserleitungen. scute, 1 einz. Handschub, 1 Töschchen, 1 2. 59 40 Unter Hinweis auf dieBestimmungen über Anlage der Hauswasserleitungen zu Gießen Taschenmesser, 1 Rehfell, 1 Schürze und ein 1 Kg.(2 Pfd.) Weißbrod d g 5 27 machen wir darauf aufmerlsam, daß, um dem Einfrieren des Wassers in den Haus⸗ Pferdeteppich. Zugeflogen: 1 Hahn. 1 Kg.(2 Pfd.) Weißbrod bei Heinr. Plank wasserleitungen bei eintretender Kälte vorzubeugen, es erforderlich ist, die Haus⸗ Gießen, den 27. November 1897 2 Kg.(4 Pfd.) Weißbrod 54 wasserleitungen des Abends filr die Dauer der Nacht zu entleeren. Dies geschieht dadurch, Großherzogliches Polizeiamt Gießen. 2 Kg.(4 Pfd.) Weißbrod bei Heinr. Plank ee eee 9 6 15 e 1 8 5 e e dae este und dann das v. Bechtold. 1 Kg.(2 Pfd.) Schwarzbrod... ee eitlich desselben befindliche Entleerungshähnchen, nachdem ein passendes Gefäß untergestellt, ge⸗ 1 Kg.(2 Pfd.) Schwarzbrod bei Heinr. Plank. 5 5 4 g 24 öffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der Sansa stehende Bekanntmachung. 2 49 4 9959 Swen 5 5 g 5 6 8 8 g l 5 Wasser vollständig abgelaufen ist, worauf oben bezeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird. Die Rechnung der Armenkasse und der 2 Kg.(4 Pfd.) Schwarzbrod bei Heinr. Plank... 48 Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, während derselbenu das in Plockischen Stiftung für 1896/97 liegt vom 3 Kg.(6 Pfd.) Schwarzbrod l g g 8 5 4 78 dem obersten Stockwerk des Hauses befindliche Zapfventil der Hausleitung offen 26. d. Mts. ab auf acht Tage zu Jedermanns Der auswärtigen Bäcker. zu halten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. Ein größerer Theil des Wassers Einsicht offen. 1 Kg.(2 Pfd.) Weißbrod bei L. Steinmüller(Gr.⸗Linden) 7 283 kann auch schon durch das Zapfventil der untersten Küche entleert werden, wodurch die Ent⸗ Gießen, den 22. November 1897. W. Weitzel(Langgöns) 1 leerung im Keller vereinfacht wird. Nach stattgehabter Entleerung find die beiden Zapf⸗ Die Armen⸗Deputation Wilh. Fabel(Wiesech) 0 f g 28 liehe welche dem Eintritt der Luft und der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu der Stadt Gießen. 2 Kg.(4 Pfd.) Weißbrod bei J. Kd. Velte(Kirch Göns) u. W. Stein⸗ 4 schließen. müller(Gr.⸗Linden) g l 5 6 Das Schließen des Hauptabsperrhahus erfolgt durch Aufsetzen des bei⸗ 2 W. Wege angabe). 1. 50 gegebenen Schlüssels auf den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung in der Richtung Städtischer Wilh. Fabel(Wieseck) a 5 8 52 von links nach rechts im Sinne des Uhrzeigers bis Widerstand erfolgt. 9 2 Kg.(4 Pfd.) Schwarzbrod bei Joh. Kd. Velte(Kirch⸗Göns). 42 Das Oeffnen des Hauptabsperrhahnes geschieht durch Drehung im eutgegen⸗ Arbeitsna weis L. Steinmüller(Gr.⸗Linden) und W. gesetzten Sinne, bis Widerstand erfolgt. Steinmüller(Lang⸗Göns).. 44 Behufs Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperrhahn wieder vollständig W. Weitzel(Lang⸗Göns) e 0 46 geöffnet werden. f a 8 N Gießen, Gartenstraße 2. Gustav Jacoby(Alten⸗Buseck) 48 Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, Hofräumen, Gärten usw. sind Angebot der Arbeitnehmer 3 Kg.(6 Pfd.) Schwarzbrod bei Ernst Christ(Wieseck), Wilhelm Fabel während des Winters mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren 1 2 0 1 Brot- und Freinbäcker, 1 S vist⸗(Wieseck) 5 2 g 1 g 70 und ertheilt hierüber im besonderen am besten derjenige Installateur Auskunft, welcher die fene 1 Spen 1881 2 1 1 Bunschlosser Gustav Jakoby(Altenbuseckck;) 72 betr. Leitungen gefertigt hat. 2 Maschinenschlosser 4 Daneben 1 Garten- Der Brodverkäufer. l N Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern.

Bei anhaltender außerordentlicher Kälte empfiehlt es fich, die Wasserentnahme auch während des Tages auf kürzere sestgesetzte Zeit zu beschränken und während der Übrigen Tageszeit die Hauswasserleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen.

Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchen unbenutzter Wohn⸗ ungen geflübrt sind, kann man durch Unterhalten eines kleinen Herdfeuers vorbeugen. Auch empfiehlt es sich, in kalten Closet⸗ oder sonstigen ungeheizten Räumen, durch welche die Wasserleitung führt, sofern daselbst die Leitung nicht schon durch eine Umhüllung gegen Kälte geschlltzt ist, die Temperatur durch ein Oefchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme

auf genügender Höhe zu erhalten.

Sehr kalt stehende, insbesondere auch abnestellte und vorübergehend nicht in Gebrauch befindliche Closets(wie in Vereinshäusern usw.) werden durch Einstreuen von etwas Salz (Viehsalz) in das Schlußwasser des Syphons(Wasserabschlusses gegen Auffrieren der Schülsseln

Bureaudiener, 1

Kesselschmiede,

und lohnende

arbeiter, 1 Einkassierer, 1 Krankenpflegerin, 1 Bureau⸗ gehülfen, 1 Köchin, 1 Kindermädchen, 2 Dienft⸗ mädchen, 1 Weißzeugnäherin, 1 Kommis. Nachfrage der Arbeitgeber. 3 Drechsler, 2 Spengler, 1 Installateur, 5 5 Stemmer, Monteure, 5 Nieter, 3 Vorzeichner für dauernde Akkordarbeit in Werk; 2 tüchtige Bauschlosser, 2 tücht. Schuh- macher auf Werkstatt, 1 tüchtiger Schneider auf

und 2 Schreib-

Gießen, den 27. November 1897.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen. von Bechtold.

En gros. 3 Schlosser, 3

ein großes

Submissionen.

In den Gemarkungen Atzbach und Dorlar soll ein Feldweg planiert Pl ojeftstücke können auf dem hiesigen sind bis zum 10. Dezember einzureichen.

Krofdorf. und teilweise chausstert werden; Kostenanschlag 2250 Mk Bülrgermeisteramt eingesebhen werden. Angebote

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