Ausgabe 
27.2.1897
 
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und Jule 1

br . 0 Die oße U ae Gießen, Sonnabend, den 27. Februar 1897. · der erech fr. de Vun 2* 4 4 4 1750 1 4 2 lone 4 und oge zun f zaymiß ha ein Margit a . e Vel,* Nee legten 5 0 1 90 10 8 9 Gassos 5 usgesetzt 1 Postztg. Nr. 3239. Postztg. Nr. 3239 a. de ein dsinte Telephou⸗Nr. 112. a e ie e I Telephon ⸗Nr. 112. stern wi 9 . J du hn Nedarti 71K f 3 urgent 5 e kaß ir. 0. Erscheint täglich mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen. 5 Expedition: atunter 90 90 reuzp* 2 Preis der Anzeigen: 10 Pfg. für die Zspaltige Petitzeile. 24 Kreuzplatz Nr. 4. i und die Reg 5 ein Raub 56 2 b P 51 it kein Jahr f irchwei i den Positi 5 j ü a 0 1* zugebenden Zeit kein Jahrmarkt, keine Kirchweihe bei den Positionen Feuerlöschanstalten, Armenpflege, Zwecke* Lollar, 26. Febr. Nächsten Sonntag, den 1 gegen de Lofales und rovinzielles. oder sonstige Veranlassung eintritt, bei der in des Kreises und der Provinz, Milttärzwacke, sowie All⸗ 28. Februar feiert der hiesige Gesangverein 0 Urheber dez* Gießen, 26. Februar. Erledigt sind: der Regel Tanzmusik gehalten wird, daß ferner gemeine Verwaltung und Kapitalzinsen. Bei allen diesenGermania im Vereinslokale(Gasthaus zum 90 ihre Hüug. die mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrer⸗ alle Wirte desselben Ortes, die gewöhnlich Tanz- Positionen stellt sich der Betrag, um zusammen vnd Einhorn) sein 5jähriges Stiftungsfest. 0 50 dh stelle an der Gemeindeschule zu Fleschenbach, musik halten, von dem Gesuch des Wirtes in 56 000, ungünstiger als im Vorfahre. Dem stehen Auf dem Programm sind Gesangsvorträge, Kon⸗ rde don türken Kr. Lauterbach, mit einem jährl. Gehalt von Kenntnis gesetzt worden sind, daß bei der letzten e ee e e e e zertstücke und Theateraufführungen vorgesehen, 900.; die mit einem ev. Lehrer zu besetzende Tanzmusik Streit oder sonstiger Erzeß nicht und Ben ferner d e he 5 sodaß den Besuchern ein denußreger Abend be⸗ Synagoge. 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Langen⸗ stattgefunden hat und daß von Ortspolizeiwegen sionen und Witwengehalte, Schuldentilgung Oltroi 15 vorsteht. bar 1897 Brombach, Kr. Erbach, mit einem jährl. Gehalt] dem Gesuch ein Hindernis nicht im Wege steht.] Desinfettionsanstalt usw.; hier stellt sich der Voranschla R. Grünberg, 25. Febr. Ein bemerkens⸗ s von 900; die mit einem ev. Lehrer zu be* Gießen, 25. Februar.(Stadtverordneten⸗ auf 34 800. Zum Ausgleich des Mehr bei den wertes Urteil hat das hiest e Schöffengericht fsegzende Lehrerstelle an, der Gemeindeschule zu Versammlung.) Oberbürgermeister Gnauth eröffnet] Positionen, die sich ungünstiger stellen, wird die Kommu- gefällt. Anfangs dieses Jahtes verüffentlichte Usenborn, Kr. Büdingen, mit einem jährl. um Uhr die Sitzung. Vor Eintritt in die Tages⸗ steuer Deckung gewähren eventuell wird zur Ballancierung] die in Gießen erscheinende Mitteld. Sonntags⸗ . 5 5 9; ordnung widmet derselbe dem verstorbenen Rentier A. Heß, eine Verkü 8 schusses Betri 4; 8 55 5 0 Gehalt von 900 A. Mit der Stelle ist Or⸗ ene ger dne 5593 2 eine Verkürzung des Ueberschusses in der Betriebsrechnung Ztg. einen von hier eingesandten Artikel, in ganistendienst verbunden. Dem Herrn Fürsten hem ge. 4. späteren Stadtverordneten, herangezogeu. Der Voranschlag schließt ab nach der ge⸗ 5 das Anzünd Christbä. r ehrende Worte der Anerkennung für seine wertvollen d ür; 8 em das Anzünden von hrist äumchen auf den zu Stolberg⸗Wernigerode⸗Gedern steht das der ie dee le ruckten Vorlage für die Betriebs rechnung 1 136 502 Gräbern Verstorb ls eine G. le. 5 i steht Dienste, die er der Stadt geleistet. Das Kollegium erhebt] 2 4. Nerz 548 35 räbern Verstorbener als eine e schmack Präsentationsrecht zu derselben zu; die mit Je 1 2 8, für die Vermögensrechnung 548 353 48 6,; j j 0 9 5 a zu; die mit einem] sich zur Ehrung des Verstorbenen von seinen Plätzen.zusammen 1 684 855 4 50 3. An Kommunalsteuern losigkeit bezeichnet wurde Der Kaufmaun te Noetzly, geb. eb. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge⸗] Der Brüder Schmidtsche Neubau, welcher schon einmal die find in Einnahme der Betri N N 50 080 M. bezog den Artikel auf sich und beleidigte a 8 5 a 0 2 0 Einnahme der Betriebsrechnung gestellt 450 080 A. 25 5 8 i de. Mage J meindeschule zu Schöllenbach, Kr. Erbach, mit] Versammlung beschäftigt hat und damals aus feuer⸗s gegen 437 694, des Vorjahres. Es folgt hierauf die an öffenklichem Orte dann den Einsender jenes de 5 Jede anem jährl. Gehalt von 900. Dem Herrn f sicheren Gründen und wegen Verstoß des Proistts gegen Hereraldiekusson über den Voranschlag, über die wir Artitels, einen hier beschäftigten Arbeiter, der 55 26. d. Ntz, Grafen zu Erbach⸗Fürstenau steht das Präsen⸗] das Polizeireglement wegen der zulässigen Höhe bean⸗ morgen berichten werden. seine Verfasserschaft ohne weiteres zugegeben terbehaufe aus fit. tationsrecht zu derselben zu; an der Gemeinde⸗ silet, 5 95 ee d be e 85.* Gießen, 26. Febr. Heute Morgen fand hatte. Da die Beleidigung eine schwere war, 1 schule zu Pfungstadt, Kr. Darmstadt, zwei. mit A 15 ue 55 115 dial 1 11 5 125 sich eine Menge Zuhöter im Schöffengerichts⸗ klagte der Arbeiter gegen M., worauf dieser b. Lehrern zu besetzende Lehrerstellen mit einem ee ee ieselbe auf ewige Zeiten[aal ein, die sich für den Ausgang der Be⸗ Wiederklage wegen jenes Artikels erhob. Das burg, Verantw. Nchch d Dienstalt b d ährli das Recht erhält, beim Ausbruch eines Brandes in dem d 2 5 5 1 5 Aff;; ö; itnann, bebe i Ole nuch dem Dienstaltog zu bemessenden fähigen zu errickenden Reuban, der eine neue Hofrath bicden leidigungsklage des Dachdeckermeisters Heinrich Schöffengericht hat nun in seiner beten beben Oel Gehalt von je 10001800. Mit beiden] wird, den Weg mit Löschgeräten u. s. w. über die alte Carlé gegen den Rentner Karl Haas von Sitzung den Kläger, der von M. beleidigt Stellen ist Organistendienst perbunben. Dem Schmidtsche Hofraithe unbehindert nehmen zu dürfen.] hier, interessierten. Es waren über 20 Zeugen war, zu, 10& Geldstrafe und in die Kosten E einen der zu ernennenden Lehrer können die Ferner sind die Gesuchsteller bereit, für eine angemessene darunter mehrere Damen erschienen. Der Vor⸗ verurteilt. M. dagegen wurde freige⸗ 5 Funktionen eines Oberlehrers an genannter] Vergrößerung des bei dem Projekt vorgesehenen Hoftaumes sitzende, Amtsgerichtsrat Gebhardt, verkündete gesprochen. In dem Urteil wurde ausge⸗ Schule gegen besondere Vergütung übertragen eintreten zu lassen. Die Baudedutation scllgt vor, uur] den Beschluß, daß die Oeffentlichkeit während der sprochen, daß M. zu der Beleidigung des Ar⸗ 1897: werden; eine mit einem ev. Lehrer zu besetzende] diesen Umständen ausnahmsweise Genehmigung zu diesem Verhandlung auszuschließen sei. Die Verhand⸗ beiters durch den Artikel provoziert worden

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Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Weiter⸗ stadt, Kr. Darmstadt, mit einem jährl. Gehalt von 900 A.

* Gießen, 26. Februar. Der Gerichts assessor Kurt Schimmelpfeng wurde zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg zugelassen.

* Gießen, 26. Februar. Die zweite hess.

Bau zu erteilen, als dritte Bedingung aber zu verlangen, daß der mangelnden Feuersicherheit wegen beim Bau die zugelassene Gebäudehöhe nicht überschritten wird. Ueber die dritte Bedingung, die den Gesuchstellern auferlegt wird, entspinnt sich eine sehr lebhafte Debatte. Die Stadtv. Scheel, Schmall, Kirch und Haubach treten dafür ein, daß man in Rücksicht auf die hier vor⸗ liegenden Verhältnisse von der strengen Begrenzung des Gebäudes in der Höhe ausnahmsweise absehen solle, und

lung endete mit der Verurteilung des Beklagten Haas zu einer Geldstrafe von 25, eventuell 5 Tage Haft. Der Kläger Carle will wegen der ihm zu milde erscheinenden Bestrafung Be⸗ rufung verfolgen.

* Gießen, 26. Februar.(Gewerbege⸗ richt.) Als Beisitzer für das Gewerbegericht sind für den Monat März thätig, für die Ar⸗

sei. Das Urteil wird hier allgemein besprochen. Ein angesehener Gießener Rechtsanwalt hat bereits Berufung angemeldet.

* Darmstadt, 25. Februar. Das großh. Staatsministerium hat den Ständen des Groß⸗ herzogtums, und zwar der zweiten Kammer, einen Gesetzentwurf, betreffend die Ruhege⸗ haltsverhältnisse und die Versorgung

5 Ka ählt, nach dem offtziellen Mit⸗ begründet Stadtv. Haubach seine Meinung auch damit, beitgeber Schuhmachermeister Karl Berg, für[der Hinterbliebenen der im Hessisch⸗

ö Ar. 95 1 95 1 49 Miglteder(ein] daß schon aus Schönheitsrücksichten der vorliegende Bau- die Arbeitnehmer Jakob Dillmann. Preußischen Gemeinschaftsdienst angestellten

1510 Mandat für Darmstadt ist zur Zeit erledigt). lan in ene Fassae nach genden gen mein der Gießen, 28. Februar. Die Maskenball: Staatseisenbahnbeamten, nehst egen,

utree 50 P Von diesen sind 12 ihrem Beruf nach als Sa e die Stadtverorbn. Emmelius, Dr. Saison naht ihrem Ende. Samstag und Sonn⸗ dung ure verfassungsmäßigen Beratung und Landwirte oder Gutsbesitzer angegeben. A e 1 en dll b e en Joh tag finden die letzten Maskenbälle statt und am Bes plußfassung zugehen lassen.

8% Dazu kommen 10 ländliche Bürgermeister resp. geschaffene Poltzetreglement streng durchführen denn was lächsten Dienstag wird denNarren zum letzten Darmstadt, 24. Febr. Die Abgg. Dr.

ikers Beigeordnete, deren Hauptberuf ebenfalls die] dem Einen recht, wäre dem Andern billig. Bei der Ab⸗ Male Gelegenheit gegeben, sich nach Herzenslust Schmitt und Genossen haben ein Ersuchen an

Landwirtschaft ist. Außerdem führt das Ver⸗ stimmung ergiebt sich eine Mehrheit dafür, daß beim auszutoben. Um der Karneval⸗Saison eine an⸗ die Regierung beantragt, der Kammer noch in

Bogge zeichnis noch den Direktor des Verbandes hess.] Schmidtschen Neubau die Genehmigung davon abhängig genehme Erinnerung zu hinterlassen, bemüht sich dieser Session eine Vorlage zugehen zu lassen,

108895 landw. Konsumvereine auf. 2 Mühlenbesitzer, gemacht wird, daß bei dessen Ausführung die zulässige un erster Linie der GesangvereinHeiterheit, wodurch bei allen Wahlen(Gemeinde,

Kaiser Wilhelm 1 fritz Reuter,Fray

die das Verzeichnis vermerkt, dürften ebenfalls an der Landwirtschaft im Nebengewerbe in⸗ teresstert sein, sie vertreten Landorte und ebenso einer von den zwei Brauereibefitzern. Die Landwirtschaft verfügt demnach über die Hälfte der Kammersitze. Der nächst zahlreich ver⸗

Höhe nicht überschritten werden darf. Es hat sich die Asphaltierung der Löberstraße, von der Bismarckstraße bis zur Bleichstraße schon in diesem Jahr als Notwendig⸗ keit herausgestellt. Es werden zur Ausführung dieser Arbeit 2700, zu Lasten des Budgets 1897/98 ver⸗ langt, denen allerdings 1400 l. Beitrag der Anlieger

der morgen, Samstag Abend, in den Lokali⸗ täten desCafé Leib seinen Maskenball ab⸗ hält. Wie man uns mitteilt, arbeitet der ge⸗ nannte Verein schon seit Wochen an dem Zu⸗ standekoemmen der in dem reichhaltigen Programm vorgesehenen Gruppen-Auf⸗

Kreis⸗ und Landesvertretung) 1. die Verpflich⸗ tung der Wahlberechtigten zur Abgabe ihrer Stimmen ausgesprochen, 2. alle Beschränkungen des Wahlrechts wegen Nichtheranziehung zur Steuerzahlung, namentlich auch der noch im Haushalt der Eltern befindlichen Haussöhne,

fahr uberst Der Betrag wird ohne Debatt.

tretene Stand ist der der Rechtsanwälte; er] geren erstehen. Der Betrag wird ohne Debatte ge-] führungen, welche den Glanzpunkt der ge⸗ beseitigt werden, 3. eine gleichmäßigere Ver⸗ hallen, Garten hat 7 Kammersitze inne. Die übrigen Sitze ver⸗ nehmigt. Der Oberbürgermeister geht darauf zur der samten Veranstalkung bilden sollen. Den Be⸗ teilung aller Wahlkreise auf das ganze Land ach einschlagenden kun 5 8 5 läuterung des zur Beratung stehenden Entwurfs des d Maskenballes steht al 97 1

ac% teilen sich folgendermaßen: 3 Gastwirte, zwei Voranschlags pro 1897/98 über und bemerkt, daß suchern dieses Maskenballe steht also ein und damit eine gerechtere Vertretung der größeren 8 Fabrikanten, 1 Buchdruckereibesitzer, 1 Schrift⸗ die Versammlung diesmal 14 Tage früher als im Vor⸗ genußreicher Abend bevor. Städte herbeigeführt, endlich 4. die Geheim⸗ fenbein, setzer, 1 Fabrikarbeiter, 2 Redakteure resp. jahr in die Lage komme, das Budget zu beraten. Dieser Gießen, 25. Februar. Die Löbersche haltung der Stimmabgabe durch Einführun

Schriftsteller, 1 Gymnasialprofesor und 3 höhere Voranschlag biete insofern ein erfreuliches Bild, daß man Hofraithe in der Neustadt ging gestern für amtlicher Wahlkouverts gesichert wird. Au

At. 68. Verwaltungsbeamte. trotz der gewachsenen Ausgaben der Gemeinde auch für den Preis von 65000. durch Kauf in den Besitz wird ein Ersuchen auf Einführung der Pro⸗ * Gießen, 23. Februar. In allen ihren] das kommende Jahr mit dem Ausschlagskoefftzienten von des Bauunternehmers Winn über.[portionalvertretung beantragt. Durch U Berichten über die von Tanzlokalbesitzern ein⸗ 28,8 auf die Stadt Steuerkapital auskomme. Unsere] Ferner wurde der Stadt, welche ca. 34 000 eine Vorlage an die Landstände wird die Be⸗ g gereichten Gesuche um Erlaubnis zur Abhaltung Steuerkapitalten selen wieder gewachsen. 110 8 11 Quadratmeter Gelände den Löberschen Erben willigung von 29 200% für dauernde Mehr⸗ kum zur Nach bon Tanzmufik haben die Bürgermeistereien 1 7 89957 ene 2 noch 15 5 10 5 en, gehörig, für Zwecke des neuen Friedhofes besoldung für Lehrkräfte an der technischen 1 nach neuerlicher Anordnung auch anzugeben, ob hütte e ee e gegen benötigt, das Gelände zum offerierten Preise Hochschule in Darmstadt verlangt, und

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an dem Tage, an dem sie Tanzmusik zu halten beabsichtigen, die Feier des heiligen Abendmahls in ihrer Gemeinde nicht stattfindet. Weiter ist zu berichten, an welchem Tage die letzte Tanz⸗ musik stattgefunden hat, daß innerhalb 2.ññ

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das Vorjahr wird der Voranschlag beeinflußt bei den Positionen: Rest aus den Vorjahren, Wasserwerk, Märkte, höhere und erweiterte Mädchenschule, Realgymnasium und Realschule, gemeinnützige Zwecke, Straßenunterhaltung, Straßenbeleuchtung, Bäche und Kanäle, Freibad, ferner

von pro Klafter 1. 50 8 zugesagt. Die Uhl-Meyersche Besitzung Seltersweg 68, ohne die dabei befindliche Baustelle, wurde dem Restaurateur Elges(Restaurant Busch) für den Preis von 70000 Mk. verkauft.

Ihre erste Liebe.

verletzen, würde nie etwas thun, dessen sie sich zu schämen hätte, zu ihm konnte sie immer mit Stolz

als die beiden ihrem Häuschen zuschritten. Regine

half ihrem Manne, den Koffer auspacken. Ein

zwar sollen je eine Professur für höhere Mathe⸗ matik, für darstellende Geometrie, für Mechanik, für organische Chemie, für Physik und elektro⸗ technische Konstruktion neu errichtet werden. Ebenso sollen zahlreiche Assistentenstellen errichtet

immer üppigerem Wachstum. Eine verzeihende, ge⸗ duldige Liebe, in der eins das andere mit seinen

Novelle von E. von Bischdorf. aufschauen aber sie war ja allein. Ein] Band Goethe fiel ihr dabei in die Hand. Fehlern trug und stützte, eine Liebe voll Schmerz, l(Schluß.) fröstelndes Schauern durchrieselte sie. fFelix, Du reisest mit Goethe? rief sie aber auch voll 8 e 0 ie 1Reginens Aufenthalt in Da legte sich plötzlich ein Arm um ihre erstaunt. i Schon tauchte die blasse⸗ iche! des Mondes Meth. ee 0 A be sie] Schulter, und eine liebe, vertraute Stimme flüsterteIch hatte mit so viel Vergnügen zugehört, deutlich auf. Eigentümlich stark und würzig duf⸗ so gerne 5 thun pflegte schaute sie von kiner ein⸗ihr in das Ohr: wie Du mit Fräulein AnnaHerrmann und teten die Reseden. Ein Mädchen sang in ge⸗

samen Stelle des Strandes dem Sonnenuntergange

dessen Kopf die Welt sich freilich anders malte, als in dem ihren, zu dem sie aber unbegrenztes Ver⸗ trauen hegen durfte. Er würde sie nie absichtlich

Erüß Dich Gott, Regine!

Trennung, in der sie die Erinnerung an ihre erste Liebe begrub, hatte sie ihn wirklich gefunden. Die Dämmerung senkte sich leise über die Insel,

Dorothea lasest, und wollte das Buch nun allein

Höhe wie ein Weihrauchswölkchen, sondern wurzelte fest in der Erde, wie eine gesünde Pflanze, und streckte sich mächtig in der freien, frischen Luft zu

dämpften Tönen ein schwermütiges Volkslied

Es war das erste Mal in den acht Jahren seiner Ehe, daß er dieses Wort vernahm.

n 8 g Mit einem Jubellaute fuhr sie herum.Felix!] beenden. Aber aus Deinem Munde klingen die aber das alles erweckte in Regina nicht mehr, wie 70 75 01 N 10 1 1 wo kommst Du her? Verse doch schöner, Reginchen! f sonst in ähnlichen Augenblicken, das ungestüme Ver⸗ a% wollte schob sich eine dunkle Wolke dazwischen undVon zu Hause, erwiderte der Gefragte mit Also etwas hatte sie ihm doch auch zu geben!] langen nach ein m überschwänglichen Glücke. In Prima 109 nahm ihn auf. In kaltes, nüchternes Grau hüllte einem fröhlichen Lächeln. Der Gedanke that ihr wohl. Sie war sich so ganz ihr war eine ruhige, beseligende Zufriedenheit mit 0 10 sch Himmel un Meer Regine aber mußte dabei Regine schlang ihre Arme um seinen Hals. arm und klein neben ihm erschienen. dem, was das Leben ihr zugeteilt. Sie fühlte sich elwel an etwas anderes gedenken 118 für sie auch so inIch glaubte Dich in Heidelberg, flüsterte sie.Wie viel lieber werde ich mit Dir lesen als geborgen unter ihres Gatten Schutz, behütet von 46%% dunkeln Wolken untergegangen war: an ihrenIch bin doch lieber zu Euch gekommen, sagte mit Fräulein Anna, mein Felix! sagte sie zärtlich einem Allmächtigeren, 1985 Gedanken so viel hüher egaf 5 Jugendtraum von den zwei liebenden Menschen, die Felix in leichter Verlegenheit,sieh Regine, die und leise fügte sie hinzu:In Zukunft will ich sind, als Aker a 1 0 e. 8 Arnol ö da Eins geworden waren durch ein allmächtigeres Sehnsucht war eben gar zu groß. Da dachte ich, Dir auch eine bessere Hausfrau werden als bisher; ist, denn die Erde. Der esser, als wir selbst in f 12 ie hi ische; äre am besten, selbst auszuziehen und mir ich habe erst letzt erkannt, wie viel ich versäumte, unserer blinden Thorheit weib, was wir bedürfen, huhosst Gefühl, welches sie hinaushob über alles Irdische; es w. st auszuz g ö e er N 8 al der uns bewahrt vor unserem größten Feinde d b g die sich verstanden bis in die verborgenste Falte] meine Schätze heimzuholen. Ein paar Tage bleiben] mit wie viel Recht Du mich an meine Pflichten 110 5 E größ einde, dem ee ihres Herzens. So hatte er selbst es ausgedrückt, wir nun hier, und ich freue mich mit Dir an mahntest, Felix! N Wige. und derzagten 1 5 2 und 400% und jene Worte waren ihr nun zum Hohn Deinem geliebten Meere. Arm in Arm traten sie in den kleinen Vor⸗Wie glücklich bin ich doch, sagte sie aus alva, vage geworden. Regine schwieg und schmiegte sich enger an) garten hinaus. Nun schaute Regine einer anderen vollster Ueberzeugung. Erschüttert beugte sich Felik en ae 95 e Doch jener andere gehörte ja an ihre Seite, in ihren Gatten. Erst hier bei der ersten, längeren Liebe ins Angesicht. Die schwebte nicht in die zu ihr nieder und küßte ihre klare Stirn. 4

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