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Gießen, Somabend, den 20. Mürz
Pofiztg. Nr. 3319. Telephon⸗Nr. 112.
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Ausgabe
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Gießen.
Posißtg. Nr. 3319. Telephou⸗Nr. 112.
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Lokales und Provinzielles.
* Gießen, 19. liederganges, lechtspfle körterte am Diens rünewald von
echnete zu diesen bresse“ entnehmen, Nangel eines dem Nil daß Reformen
Redaktion: Kreuzplatz Nr. 4.
e im deutschen
er Fortschrittspartei zu Frankfurt a. M.
tärstraf ver fa unserer Zivilprozeßordnung trotz
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März. den
Die Ursachen des das Ansehen der Reiche erlitten hat, tag Abend Herr Rechtsanwalt
hier in einer Versammlung Er Gründen, wie wir der„Kl.
den immer noch bestehenden
Rechtsbewußtsein genügenden hrens und den Umstand,
Ihrer Notwendigkeit nicht durchgesetzt werden. Da muß Schaden nehmen, seaktionäre Bestrebun Entgegenkommen der Die die der Kriegercaste werden sollen, steht auf . 10 6 freie, unabhängige gilt. ment ist die n mancher Gerichts⸗ stätten, zumal auf dem
die Ehrfurcht vor der Rechtsidee besonders wenn auch noch
egierung verquickt werden.
b ae der Richtergehälter, wobei Richter gegen die Verwaltungsbeamten, von ganz zu schweigen, zurückgesetzt derselben Linie. Rü sichten auf den Etat müssen schwinden, wo es Stellung des Richters Ein äußerliches, aber auch wichtiges Mo⸗
ande, wo man oft den Refrain hören kann: Für die Justiz hat der Staat kein Geld. In Hessen geht es damit meist noch an, i Preußen aber sind die Zustände blelfach ganz unhaltbar. Noch viel mehr wird das Ansehen des Richters allerdings geschädigt, wenn die Instiz den Verrat von Staats⸗ eheim nissen nicht verfolgt, sobald er in en„Hamburger Nachrichten“ von einem Hintermann,„den man mit der elzkappe werfen kann“. Wenn der Monarch ch abfällig über Parteien und Personen äußert, o ist das ein gutes Recht einer impulsiven atur. Wenn jedoch auf der anderen Seite der Majestätsbeleidigungs⸗Paragrapb den Angegriffenen die Erwiderung unmögli
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10 unter gan
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überhaupt nicht kränken.
macht, so ist das auch ein reformbedürftiger Zustand. Majestätsbeleidigungen, soweit sie nur „oses Gerede“ sind, dürften den Monarchen Berechtigte Verteidigung egen Angriffe, die in maßvoller Form gehalten t, sollte nichts Strafbares haben. Die ver⸗ schleierte und versteckte Majestätsbeleidigung aber, verübt von vorgeblich„königstreuer“ Seite, ist nicht zu fassen. Die Anwendbarkeit des§ 193, die Abkürzung der Verjährungefrist, mildere Strafen für die unbedachten Aeußerungen könnten bessernd in Sachen des Majestätsbeleidigungs⸗ Paragraphen wirken. Beim Begnadigungs⸗ recht der Krone ist zu beachten, daß nicht ganze F en von Strafthaten, wie Duell und Amtsmißbrauch, planmäßig zur Begnadigung vorgeschlagen werden dürfen. Andernfalls leidet das Gefühl der Rechtssicherheit. Der Zeugnis⸗ schägt gegen die Presse in Disziplinarverfahren chlägt in dasselbe Kapitel. Ueber Mißstände
wichtig versel
Satz begangen wird, F lebhaften Beifall.
* Gießen, 19. März. bürgermeister Gnauth erhalten wir folgende Zuschrift:
richten 2. ein der Bismarckstraße(längs Staat weder erfolgt noch auch nur ver⸗ einbart ist.“
Beide Notizen waren uns von sonst glaub⸗ würdiger Seite zugegangen.
* Gießen, 19. März. „Der Veilchenfresser“, Lustspiel von Gust. Moser, gelangte gestern zur
im Gerichtswesen selbst gehen ebenfalls mehr oder minder berechtigte, sicherlich aber sympto⸗ matische Klagen, so z. der Staatsanwaltschaft, gegen Schematismus und Formalismus der Charakterschädigungen durch das gegen allzugroße„Energie“ gegen Geringschätzung der ungenügende Wahrung der klagten usw. Justizminister ihn gegen den„subalternen Zug“ verwenden wollte, Auch das reformbedürftig; es geht nichts Justiz als das Verhaften, nichts langsamer, das Wiederfreilassen. en mit dem stellenweisen jemand wegen Bigamie verhaftet wurde, der überhaupt nicht Die Vorschläge durch Entlastung von den Verwaltungsgeschäften, durch Vermehrung Rück⸗ obligatorische Anfangsthätigkeit der Richter in der Advokatur zu heben, höchste n Die
Befreiung von dem
mit dem Publikum,
Titulaturen und Orden. ist eine erheblich le Vorbildung der Kenntnis wirtschaftlicher und gewerblicher Ver⸗ hältnisse, psychiatrischer und pathologischer Theorien der modernen Zeit. wieder bewahrheiten, daß
undame
„Die
der gestrigen ch] Sie ergebenst, 1. Niemand die Gehälter der Lehrer in allen anderen schen Städten seien die gleichen wie bei uns und sich nach der Wormser Skala, und daß Verkauf des städtischen Geländes an
v. Oskar
vom Kölner Stadttheater, gastierte als Husaren⸗ lieutenant v.
Beifall. wiederzu
akter, bei dessen Aufführung im übrigen„kriegen“
Erscheint täglich mit Preis der Anzeigen: 10 Pfg.
1 2 B. gegen das Uebergewicht 0 Rechtsauslegung, gegen die lange Assessorat, z
der Verurteilungen, Verteidiger, gegen Rechte der Ange⸗ k Ein Assessorenparagraph, wie der
würde freilich nichts helfen. Untersuchungsverfahren schneller in unserer als Es ist vorgekommen, da
verheiratet war.(GHeiterkeit.) Erwin Kruses, den Richterstand
der Richterzahl und durch
haben Anspruch auf Advokatur bedarf einer allzu geschäftlichen Verkehr wie von auszeichnenden Und nicht weniger gesteigerte uni⸗ Juristen, die
fremder Sprachen und Kulturzustände, Solche Reformen würden den
die Justiz das
Der Vortrag fand
Von Herrn Ober⸗
nt des Reiches ist.
zweite und dritte Notiz im lokalen Teil Nummer Ihrer Zeitung ersuche ich dahin berichtigen zu wollen, daß „in der Bürgermeisterei“ glaubt,
f hessi⸗
der Wieseck) an den
(Stadttheater.)
Aufführung. Herr Bohnse, der erste Held und Liebhaber
Berndt und erntete stürmischsten Den Inhalt des Stückes ausführlich geben, ist wohl unnütz. Es ist ein Vier⸗ man sich amüstert; sie sich alle. Nur ein alter
auch nicht, so ein Oberst Was die Aufführung anlangt, diesmal konstatiert werden, daß ste Abgesehen von Herrn Bohnée, hnten, und der wirklich
Partie.—
recht gut war. den wir oben schon erwä vorzüglich
ist[ Herren Kunert und Leuschner(Referendar
v. Feldt), sowie die Damen Leno(Frau v. v. Wildenheim). Herr Schal Bursche übertrieb zu sehr,
fand unseres für die vornehme Frau v. Be sich mehr als behäbige Handwerksmeistersfrau, Dame, deren Umgang beschränkt ist.
—
Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen.
für die Sspaltige Petitzeise
Expedition: Kreuzplatz Nr. 4.
———
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erwitweter Oberst geht leer
eiratet. Da aber
ist doch
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spielte, waren beso
Belling) und
Erachtens den
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Herr Fritzschle war auch recht nett. Die Direk darf mit dem künstlerischen Abends zufrieden sein.
* Gießen, 19. März. narfeier findet in der hiesigen S Sonntag, den 21. d. M., Festgottesdienst statt, * Gießen, 19. März. Im d. Mts. eine Festvorstellu tenarfeier statt. Abend das Gutzkopsche Lustspi Schwert“ gewählt, dessen
* Gießen, Schiffenberger einer Schlinge aufgefunden. daß dortselbst gewildert Thätern fehlt bis jetzt jede * Gießen, 19. März. mit Sturm, das gestern Na 5 und 6 Uhr über unsere Stad zog und sich
19. März.
richten allerorts großen eine Unmasse Bäume entwur sind die hochgelegenen worden. So wird aus und Rodheim berichtet, mit Ziegelstücken b
Gleib ersä Fensterscheiben zertr
Blitz mehreremale e
diesmal Glück gehabt.
Hochgehängte Frucht. Novelle von H. Erlin. (Nachdrud verboten.)
Er wollte nicht. Da war nichts zu machen. Und somit drohte der schöne Plan, den Onkel Diefenbach's fünfzigjähriges Junggesellenherz aus⸗ geheckt hatte, in Nebel zu zerfließen.
Dieser arrogante Junge von f
Wenn er wenigstens verraten möchte, was ihm eigentlich an dem reizenden Mädchen nicht paßte!
Aergerlich paffte der Onkel dicke Rauchwolken vor sich hin, bis er sich soweit beruhigt hatte, um das bereits fallen gelassene Thema wieder auf⸗ nehmen zu können.
„Also es ist Dein letztes Wort, Willy, Du willst meinen Lieblingswunsch nicht erfüllen...“
„Aber Onkel„ Assessor Willy Diefen⸗ bach zuckte ungeduldig die Achseln„mußt Du mich denn gerade verheiraten? Mir ist Kousine Lotte wirklich gleichgültig, wie ich Dir nun schon so oft bewies.“
„So! Und warum Das wirds sein!“
Laut lachend sprang der Neffe auf.
„Ja, Onkelchen, die Andere so wie die Eine und umgekehrt. Pa h Er machte eine ge— ringschätzende Geste„Du weißt, wie ich über unsere besseren Hälften denke. Mich reizt kein Spalierobst, nach dem ich blos die Hände auszu— strecken brauche, um es zu besitzen.“
„Na, na, mein Sohn“, zweifelte Major Diefen⸗ bach da lächelnd,„es giebt auch recht hoch hängende
Früchte!“ „Mag sein! Aber Koufine Lotte gehört gewiß
denn? Du liebst'ne Andere!
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Seit gewesen, nichte m
den Bei kennen z
Wochen das nun
Schreck
„Bl legenes
langen, goldene
anderes
„W̃ heiraten
zum Spalierobst.“
sei Du
Gähnend warf sich der Assessor in einen Lehn⸗
seiner Bemühungen, günstig zu stimmen,
hübsch in der Familie bliebe und sich der Name Diefenbach
wußt, daß sie
Wenigstens sollte jetzt zur Strafe ein kleiner aufrütteln!
„Ich bezahle nie wieder Junge, merke Dir's.“ n
Gleichmütig legte der Assessor seine Zeitung hin. Onkelchen? Sieh mal. baer
lege, nur weil es mir von meinem präsentiert worden ist. 10
„Nun leiser Hoffnung.
d griff nach der Zeitung, während der rollend über den abermaligen Mißerfolg Willy für die kleine Lotte in Nachdenken versank.
Jahren schon war es sein innigster Wunsch seinen Lieblingsneffen und seine Lieblings⸗ iteinander zu verheiraten, damit das Geld
standesgemäß weiter vererbe. Und um den Gelegenheit zu geben, sich ordentlich u lernen, hatte er es so zu arrangieren ge— zu gleicher Zeit besuchsweise einige in seinem Hause zubrachten. Was nützte Ges
die empörende Seelenruhe des Eigensinns
Deine Schulden, mein
os weil ich die Kousine nicht heiraten will, ein feines über— vächeln zitterte um seinen flotten Schnurr⸗ „Du kannst doch wirklich nicht ver⸗ daß ich mein ganzes Leben und meine Freiheit diesem kleinen Mädel zu Füßen vielteuren Onkel Aber mir fällt da etwas ein
enn absolut einer von den Diefenbachs
„Laß die faulen Witze,
Vorschlag.
„Aber Onkel, ich bitte ernst pbversuchte seine Idee zu verteidigen. den besten Jahren..
„Ein
Mädel beißt da noch an was meinst Du....“
ein Schornstein und las
er so in die Zeitung hineinblickte, weiter.
Der Assessor machte noch ein suche, setzen, weilt in den Garten hinunter.
A nahe eine Stunde gestritten hatt Mirstein spazierte mit ihrer Ma auf und ab.
sprochenen musterte er seine Kouf sonst.
Ein ganz niedlich Ding war Das heißt, nein: das blonde klugen Grauaugen konnte man
Katzenbewegungen besaß Wie gesagt... sie war
muß... heirate Du, Onkelchen der edle Mensch!“
größter Fehler bestand daran, heiraten sollte und mußte.
aus, weil seine lngebetete den jungen Husarenofftzier v. Berndt der Oberst(Herr Kunert) den Mut deshalb nicht zu verli ist wohl mit Sicherheit anzunehmen, daß er in⸗ wischen eine andere gefunden hat. Warum denn f Blitzschlag einen Teil des Daches zertrüm⸗ merte, geben war.
Diener(Valesca),
ler als v. Berndts und Frau Helm richtigen Ton nicht
sagen wir einma denn als eine adelsstolze auf schneidige Militärs
Erfolg des gestrigen Anläßlich der Cente⸗
9 Uhr vormittags ein
theater findet am nächsten Sonntag, Die Direktion hat für diesen
Aufführung durch einen Prolog eingeleitet wird.
Gestern wurde im wald ein Rehbock tot in
wird. Spur. Ein Gewitter
gegen 8 Uhr abends noch einmal
wiederholte, hat nach den eingelaufenen Nach⸗ Schaden Auf der Strecke nach Grünberg hat der Sturm
Ortschaften heimgesucht
daß die Dorfstraßen]! ich ch im rheinischen Lande nochmals an.
den das Gewitter begleitenden Hagel zahlreiche ümmert wurden. Aus der Wetterau wird uns mitgeteilt, inschlug; auch hat das Unwetter dortselbst an den kolossalen Schaden angerichtet.— Falb hat
wenn ich bitten e war die gereizte Antwort auf diesen ungeheuerlichen
Dich, ich meine das sehr Willy nunmehr feurig
Major a. D. stramme Haltung... Kavalier
Aber Onkel meinte garnichts. anscheinend dazu. gemäße Scherze ignorierte er stets. mit einem Male merkwürdig hell. Doch er schwieg
das Gespräch in scherzhafter Weise fortzu⸗ dann trat er ans Fenster und sah gelang⸗
da war sie ja, um die man sich bei⸗
Noch unter der Einwirkung des vorher Ge—
Dumm benahm sie sich auch nicht teil.... Eine hübsche graziöse Figur mit weichen sie ganz entschieden....
eren scheint, so
eine ganz nette so
nders gut die
Egger(Frau
rndt. Sie gab
r als Feldwebel tion Kruse-Helm
ynagoge nächsten
hiesigen Stadt⸗ den 21. ng zur Cen⸗
el„Zopf und
Es beweist dies, Von den
chmittag zwischen t und Umgegend angerichtet. zelt. Am meisten erg, Vetzberg
t sind und dur
daß der Obstbäumen
Mann wie Du in
„das jüngste Kleinigkeit! Onkel,
Er rauchte wie Unzeit⸗ Und während sein Gesicht
wurde
ige vergebliche Ver⸗
„Lotte von ma vor dem Hause
ine eingehender als
sie. So wie alle! Köpfchen mit den interessant nennen. im Gegen⸗
passable.... ihr daß gerade er sie
gestern Abend über unsere gegangenen Unwetter Stallgebäude Dach vollständig
Darmstadt verstorbene Fräulein Ilberger wurde der großh. Blindenanstalt hier ein
———
19. März. Bei dem Gemarkung nieder⸗ riß der Sturm von dem Maurers Größer da s ab. Da mehre re Blitz⸗ vermutet man, daß ein kalter
* Großen ⸗Buseck,
des
chläge erfolgten, sodaß letzteres dem Sturm preisge⸗
* Grünberg, 19. März. Der Monat März
mit seiner wechselseitigen Witterung brachte uns heute Gewitter, auf der Straße gefährlich werden Schornstein des Herrn eine eiserne letzteres arg beschädigt wurde.
Nachmittag ein sehr starkes, stürm isches welches den Aufenthalt der Passanten ließ. Vom Giller warf der Sturm Platte herab auf das Dach, wodurch
Durch das zu Emilie Dannen⸗
*
Friedberg, 18. März.
Legat vermacht, zwei halbe Freistellen für bedürftige bildungs⸗ fäh ge Blinde errichtet worden sind. Da zur Zeit eine erhebliche Zahl von Blinden infolge ihrer Mittellosigkeit ohne jegliche Schul⸗ und gewerbliche Ausbildung bleibt, liegt es im allge⸗ meinen menschlichen Interesse, wenn die Leser dieser Zeilen den ihnen etwa bekannten beteiligten Kreisen von der Errichtung dieser Stipendien Kenntnis geben.
* Wetzlar, 19. März.(Ein Denkmal nach Gewicht). Dem„Wetzlarer Anzeiger“ entnehmen wir folgendes: Der Ausschuß zur Errichtung eines Denkmals für die Gefallenen des 8. Jäger⸗ Bataillons wendet sich abermals an alle Freunde der grünen Farbe mit der Bitte, die Enthüllung der Bronzefigur des Rheinischen Jägers am 18. August, dem Ehrentage von St. Hubert, im Jahre des hundertsten Geburtstages Kaiser Wilhelms J. ermöglichen zu helfen. ie an Kaiser Wilhelm II. gerichtete Bitte um ge⸗ geschenkweise Ueberlassung der nötigen Bronze aus eroberten französischen Geschützen hatte leider nicht ganz den gehofften Erfolg. Das Kriegsministerium stellte zwar die Bronze zur Verfügung, jedoch nur gegen Zah⸗ lung von 90 für das Kilogramm, so daß eine unerwartete Ausgabe von etwa 1200 ½ erwächst, die nun aufzubringen sind. Der Ausschuß, dessen Vorsitz Rentmeister Schmiede⸗ bach zu Reichenweiher im Elsaß führt, ruft des⸗ halb die bewährte Opferwilligkeit der alten Jäger und auch der zahlreichen Freunde des Bataillons
aus dessen Zinsen e
5 Humoristisches. — Gemütlich. Diener(zum jungen Arzt, in dessen Vorzimmer ein Patient wartet):„Herr Doktor, unsere Praxis ist wieder da!“ Aurilie Gu ihrer älteren Schwester, welche die Verlobungs⸗Anzeigen durchsteht):„Ist die heutige Verlust⸗Liste groß, Helene?“(Fl. Bl.)
Ob sie wohl sehr unglücklich sein würde, wenn er in drei Tagen wieder abreiste, obne ihr Herz und Hand angetragen zu haben? Vielleicht, hoffentlich wußte sie von Onkels Plan garnichts. Jetzt... sie schaute zu ihm empor sie bemerkte ihn und wurde glühend rot. So rot wie man wird, wenn man verliebt ist, dachle er mit mitleidigem Lächeln und trat vom Fenster zurück.——
Drei Tage später reiste der Assessor wirklich ab.
Zn dem amüsanten Leben der Großstadt, das ihn bald wieder umfing, hatte er gar schnell den Onkel samt seinen Plänen und Wünschen vergessen.
Da erinnerte ihn nach beinahe acht Wochen ein Brief des Majors recht wundersam daran.
„Komme sofort zu mir“, hieß es darin,„habe Dir wichtige Mitteilung zu machen.“
Aeußerst neugierig trat Willy umgehend die kleine Reise an.
Was hatte der Alte vor 8.
Herzlicher denn je vom Onkel empfangen, fragte der Assessor sogleich nach den wichtigen Mitteilungen, die auch nicht lange warten ließen.
Bei einem Glase Wein vertraute sie Onkel Diefenbach seinem Neffen an.
Junge Mensch.... ich hab mich nun doch noch entschlossen.... ich werde heiraten!“ Willys Fassung geriet in Gefahr.
„Onkel.... wahrhaftig... 2 Wen denn
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(Schluß folgt.)
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