Vermischtes.
— Tod eines Schülers infolge Mißhand⸗ lung? Großes Aufsehen erregt in Charlottenburg die Beschlagnahme der Leiche eines Schulknaben Max Gü se, welche auf Anordnung der Staatsanwaltschaft er⸗ folgt ist, weil der Polizeidirektion von Charlottenburg Anzeige gemacht wurde, daß der Tod des Knaben infolge von Mißhandlung durch einen Lehrer eingetreten sei. Max Güse, Sohn eines Dleners, stand im 12. Lebens⸗ jahre und besuchte die zweite Klasse der 7. Charlotten⸗ burger Gemeindeschule in der Joachimsthalerstraße. Vor drei Wochen soll er von einem Lehrer mit einem Rohr⸗ stocke über den rechten Oberschenkel geschlagen und einige Tage darauf erkrankt sein. Er wurde zunächst auf Lungenentzündung behandelt. Es stellte sich dann später die Notwendigkeit heraus, dem Knaben das rechte Bein zu operieren. Montag früh ist Max Güse gestorben.
— Der Stein von Weinsberg. Die Treue der Weiber von Weinsberg und ihre herrliche That im Jahre 1140, durch welche sie ihre von König Konrad zum Tode verurteilten Männer retteten, indem sie dieselben „als kostbarste Habe“ auf dem Rücken aus der eroberten Feste trugen, ist weltbe annt. Weniger bekannt ist, daß im Zusammenhang mit dieser heroischen That noch heute in Schwaben ein sinniger Gebrauch existiert, dem besonders heimlich Liebende oder solche, deren Verbindung irgend ein Hindernis im Wege steht, huldigen. Als Zeichen ewiger Treue geben sich dieselben einen„Stein von Weins⸗ berg“. Aus der herrlichen Burgruine der„Weibertreu“ bei Weinsberg werden nämlich kleine Steinchen gebrochen und auf Ringe gefaßt, die als„Weibertreu⸗Ringe“ sodann offen am Finger oder verborgen an einer Schnur um den Hals getragen werden. Das Bekanntwerden der schönen Idee in weiteren Kreisen wird dem schwäbischen Dichter Justinus Kerner zugeschrieben, der bekanntlich Jahr⸗ zehnte lang in Weinsberg gelebt und einen solchen Ring in den zwanziger Jahren der damaligen jung vermählten Kronprinzessin Olga von Württemberg bei ihrer Durchreise durch Weinsberg in feierlicher Weise überreicht hat. That⸗ sache wenigstens ist, daß das Schenken von„Weibertreu⸗ Ringen“ bereits im Anfang unseres zu Ende gehenden Jahrhunderts lebhaft im Schwung war und bei mancher stillen Liebe eine bedeutungsvolle Rolle spielte. Dieses zum Herzen sprechende Motiv hat ein Dichter unserer Tage, Ernst Edler von der Planitz, der Verfasser des bekannten vaterlündischen Epos„Der Dragoner von Gravelotte“ in seiner neuesten Dichtung„Die Weiber von Weinsberg“ neuerdings aufgegriffen und läßt seine Uta, die Heldin von Weinsberg und sagenhafte spätere Stamm⸗ mutter des Geschlechtes„derer von Weinsberg“ am Abend vor der Uebergabe der Stadt, als alles verloren scheint, einen solchen Stein aus der Mauer des Schloßturmes brechen und ihn ihrem Liebsten überreichen als Zeichen felsenfester Treue. Vielleicht giebt die poetische Erklärung des schönen Gedankens Veranlassung, dem Gebrauch auch außerhalb des Weichbildes von Weinsberg neue Freunde zuzuführen.
— Stierkämpfer und Schullehrer. Rafael Guerra, der berühmteste spanische Torero der Gegenwart, bezieht jährlich über 300 000 Pesetas. Aber auch die
Impresarii der Plazas gewinnen durchgehends ein schönes
Geld. Der Unternehmer des Stierzirkus in Saragossa hatte für sechs Corridas einen Reingewinn von 30 000 Pesetas. Bartolo, der Unternehmer der Madrider Plaza, zieht sich jetzt, nach sechsjähriger Thätigkeit, vom Geschäfte zurück, mit einem Gesamtgewinne von 197 500 Duros, also ungefähr einer Million Pesetas. Ein seltsamer Kon⸗ trast hierzu bildet das traurige Los, das noch immer den spanischen Schullehrern beschieden ist. Wie nach der „Frankf. Ztg.“ in Madrider Blättern zu lesen ist, hat vor Kurzem der Generaldirektor des öffentlichen Unter⸗ richts eine genaue Statistik der den Schullehrern schuldigen Gehälter aufstellen lassen. Den amtlichen Daten zufolge beläuft sich die Gesamtschuld an Lehrer und Lehrerinnen auf 8 965579 Pesetas. Die einzigen Provinzen, die in dieser Beziehung schuldenfrei sind, sind: Barcelona, Bur⸗ gos, Guipoczcoa, Valencia und Biskaya. Die Regierung hat an alle Zivilgouverneure den Befehl erteilt, die Ge⸗ meinden zu nötigen, ihren Pflichten nachzukommen. Da⸗ bei wird man es wohl bewenden lassen. Die Presse er⸗ hebt schon seit Jahren ihre Stimme gegen diese Zustände, aber vergebens.
Letzte Nachrichten.
* Gießen, 13. Nov.(Die Jagd auf die Wildsau.) Wie bekannt, geht jetzt in Gießen alles auf die Jagd, was nur eine Büchse tragen kann. Das wird von den alten eingefleischten Nimroden nicht gerne gesehen. Jede Gelegenheit wird benutzt, um den Neulingen einen Streich zu spielen und ihnen das Jagen zu verleiden. So war vor einiger Zeit eine Anzahl alter Gießener Jäger in einem oberhessischen Revier zu einer Treibjagd zusammengekommen. Auch zwei solcher Sonntagsjäger hatten sich hinzn⸗ gesellt. Man konnte diese Leute aus geschäft⸗ lichen Rücksichten nicht gut abschütteln, und so wurden denn zwei Treiber ins Vertrauen gezogen, den Grünschnäbeln einen Streich zu spielen. Ein halb⸗fettes Schwein war zu dem Zwecke bereits präpariert. Man hatte dasselbe von oben bis unten mit dunkelbrauner Farbe angepinselt und wurde nun den jungen Jägersleuten beim Treiben vor den Lauf getrieben. Zwei wohlgezielte Schüsse streckten die vermeintliche Wildsau zu Boden. Die glücklichen Schützen brachen die Jagd natür⸗ lich sofort ab, ließen das Tier in das Absteige⸗ quartier der Jagdgesellschaft bringen und ver⸗ anlaßten dort die schleunige Absendung der Beute an einen Wirt nach Gießen, wo vorgestern der „Wildbraten“ verspeist werden sollte, zu dem natürlich außer den Jagdteilnehmern auch einige Freunde geladen waren. Das Ende der Geschichte kann man sich wohl denken. Den versammelten Gäste wurde unter schallendem Gelächter die braune Tunke vorgezeigt, von welcher sich die„Wildsau“ beim Abbrühen ent⸗ färbt hatte. Die glücklichen Schützen aber ent⸗ fernten sich eiligst.
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* Gießen, 13. Nov. Als zu klein er⸗ wiesen hat sich der Warte aal vierter Klasse im hiesigen Bahnhofsgebäude. Derselbe wird gegenwärtig vergrößert. Die Wand, welche die in der nördlichen Hälfte des Bahn⸗ hofsgebäudes gelegenen Räumlichkeiten seither vom Wartesaal trennte, wird zu gedachtem Zwecke durchbrochen. Wie wir hören, soll auch für die Aufstellung einer größeren Anzahl Bänke und Stühle gesorgt werden. Damit würde einem großen Uebelstand abgeholfen, denn seither konnte man gar häufig beobachten, daß ein großer Teil des Publikums im Wartesaal stehen mußte. Die dringend notwendig gewordene Vergrößerung des Wartesaals liefert wieder von Neuem den Beweis, daß die dritte und vierte Wagen⸗ klasse dem Eisenbahnfiskus das meiste Geld einbringt. Ob nun auch einer Ueberfüllung der Wagen vierter Klasse vorgebeugt wird?
Standesamtliche Nachrichten.
Geburten.
Am 31. Oktober. Dem Weichensteller Christian Arnold eine Tochter, Wilhelmine Christine.— Am 2. November. Dem Schlosser Albert Franz Otto ein Sohn, Friedrich. — Am 3. November. Dem Installateur Wilhelm Wehn ein Sohn, Adolf. Dem Tagelöhner Jost Bergener eine Tochter, Luise.— Am 4. November. Dem Eisenbahn⸗ schaffner Joseph Pauly eine Tochter, Anna.— Am 5. November. Dem Hilfsbremser Philipp Rahm eine Tochter, Marie Wilhelmine.— Am 6. November. Dem Händler Jakob Rühl eine Tochter. Am 7. November. Dem Schuhmachermeister Friedrich Keil eine Tochter.
Aufgebote.
Am 8. November. Heinrich Voos, Bierbrauereigehilfe zu Pfungstadt, mit Dorothea Frick daselbst. Johann Karl Eichmann, Kaufmann zu Gießen, mit Ottilie Neumann zu Schotten.— Am 9. November. Albert Hofmann II, Weißbinder zu Ober⸗Wöllstadt, mit Anna Fischer daselbst. Am 11. November. Franz Theodor Backhaus, Hoboist dahier, mit Friederike Johannette Simon hier⸗ selbst.— Am 12. November. Emil Freund, Kellner da⸗ hier, mit Maria Magdalene Gerstadt zu Johannisberg a. Rhein. Am 23. November. Heinrich Friedrich Ferdinand Jung, Kellner zu Aschaffenburg, mit Elisabeth
Becker hierselbst. Eheschließungen.
Am 6. November. Friedrich Wilhelm Böhme, Kauf⸗ mann zu Dortmund, mit Marie Karoline Emilie Katha⸗ rine Jughard hierselbst. Wilhelm Heinrich Nau, Spengler dahier, mit Karoline Hoffmann hierselbst.— Am 10. November. Wilhelm Kern, Posthilfsbote dahier, mit Auguste Schäfer von Haßelbach.— Am 11. November. Karl Anton Heinrich Nies, Forstassessor zu Erbach i. O., mit Amalie Anna Elisabeth Leinberger hierselbst.
Sterbefälle.
Am 6. Nov. Karoline Maier, 5 Monate alt, Tochter des Dachdeckers Hermann Maier dahier. Theodor Tschan, 3 Monate alt, Sohn des Schlossers Theodor Tschan da⸗
Gefunden.
2 Brillen, 3 Brochen, 2 Bücher, 1 Porte⸗
Gas⸗Cokes.
—
alt, Tochter des Wirt Karl Loth dahier. November. Philipp Wall, 39 Jahre alt, Holzhausen, Kreis Friedberg.— Luise Trinkaus, 2 Monate alt, meisters Gustav Trinkaus dahier.
Neueste Telegramme.
Hd. Wien, 13. Nov. Der Lektor an der hie: sigen Universität, Max Cunplamicz, ein Brudei des aus Deutschland ausgewiesenen Anarchisten, scho ß sich wegen verschmähter Liebe zu einer verhet⸗ rateten Frau, einer Schriftstellerin, eine Kugel in die Brust und verletzte sich schwer.
Hd. Paris, 13. Nov. Der Sena Scheurer hat einen Advokaten. tragt, beim Kriegsminister Schritte zu thun, damit die Revision des Pro zesses Dreyfus eingeleitet würde. Man glaubt daraus schließen zu müssen, daß Scheurer am nächsten Montag dem Minister die Dokumente, die er zu haben vorgiebt, vorlegen wird.
Hd. Valenzia, 13. Nov. In den Dörfern Grad und Nazaret sind Ueberschwem mung en vorgekommen. Mehrere Brücken wurden zerstört. 15 Personen sind er⸗
trunken. Hd. Newyork, 13. Nov.„Newyork, zwischen Deutsch⸗
N U Am 11. No 8 Tochter des Metzger. 5
1
Herald“ meldet, daß land und der Türkei eine mil tärische uebereinkunft abgeschlossen worden sei, welche der Türkei eine defensive Rolle in dem Dreibund überträgt.
Hd. Rio de Janeiro, 13. Nov. Der Senat hat in zweiter Lesung den Kriegs- zustand erklärt. In einer gemeinsamen Sitzung des Senats und der Kammer wurde der Kriegszustand angenommen.
Briefkasten. Herrn P. hier. Ihre Einsendungen sind nicht von öffentlichem Interesse, weshalb wir von der Be⸗ nutzung derselben absehen müssen.
Marktpreise.
Gießen, 13. November. Auf dem heutigen Wochen! markt kostete: Butter per Pfd. 1,— 1,15 Mk., Hühnerelm per St. 7—9 Pfg., Enteneier 7 Pfg., Gänseeier 12 Pfg. Käse 4—9, Käsematte 3, Erbsen per Liter 20, Linsen 30 Pfg. Taub en per Paar 0,50— 0,65, Hühner per St. 90 1,10, Hahnen 60— 1,00, Enten 1,60—2 Mk., Gänse per Pfund 46-62, Ochsenfleisch 66 74, Kuh⸗ und Rindfleisch 600 bis 66, Schweinefl. 64— 72, Schweinefl., gesalzenes 76, Kalbfleisch 60—64 Pfg., Hammelfleisch 50-60, Kartoffeln pro 100 Kilo 4,50— 5,00 4, Weißkraut per Stück 6 bis 10 4, Zwiebeln per Zentner 6,00, Milch per Liter 16 Pfg.
Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Nedal⸗ teur: Wilhelm Sel in Gießen; Druck der E. Ottmanpschen
—
hier.— Am 8. November. Auguste Loth, 22 Jahre Buchdruckerei, Gieß n, Schloß gasse 13
— Br bp rei vom 14. bis 28. November 1897.
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monuaie mit Inhalt, 1 Taschenmesser, 1 Hals- Durch Stadtverordneten⸗Beschluß vom 30. September bezw. 28. Oktober 1 Kg.(2 Pfd.) Tafelbrod 805 e. 29 Pf e e d. J. wurden die Preise unserer Gascokes bis auf Weiteres festgesetzt 2 Kg.(4 Pfd.) Tafelbrod e e 5 1 Henkelkorbdeckel sowie die Verkaufsweise eingerichtet, wie folgt: 1 170 05 305 7 5 bal Hack r 2 5 Gießen, den 13. November 1897. für den Zentner 2 Kg.(4 Pfd.) Weißbrod 1 ee, Großherzogliches Polizeiamt Gießen. 25 ab Berkanfsstelle: 2 Kg(4 Pfd.) Weißbrod bei Heinr. Plank 17 v. Bechtold. 8 5 1 1.10 Mk. 1 80 0 Se d a 25 7 ußi⸗Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für 1 Kg.(2 Pfd.) Schwarzbrod U ei nn 1 Bekanntmachung. Stubenheizung und für weite und enge Ofen— 2 Kg.(4 Pfd.) Schwarzbrod 1 f 50 4 5 17 92 n schächte passend zerkleinert: 5 5 8 5‚53 Schneid bei Heinr. Plank. 48„ U r das Jahr rei Gaben von je 7 4 74461. 3 9. 1 warzbrod. 8 5 5 8 0 785 70 Ml. an drei in Gießen wohnhafte, wül⸗ Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korn— Des ame rte e dige und bedürftige Handwerker oder deren größe des Anthracit, gangbarste Sorte 5 120 1 Kg.(2 Pfd.) Weißbrod bei L. Steinmüller(OGr.⸗-Linden) 88 Witwen, evangelischer Confesstion, zu vergeben. Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße W. Weitzel(Langgöns) 25„ 8 7 5 15 aa 5 5 des Anthracit 125 2 46.(4 Pfd.) Weißbrod bet 3 5 Fabel(Wiesech) 5 5„3 vember d. Js. bei der unterzeichneten Be⸗ ö g..) Weißbrod bei J. Kd. Velte(Kirch⸗Göns) u. W. Stein⸗ e, 2 Ju gesche hen, 5 Für Anfuhr an das Haus werden 8 Pfennig für den Zentner 1 19958 5 a0) u. G8. Sten* Gießen, den 13. November 1897. erechnet. 5 g 5 W. Weitzel(Tanggöns z„ 50„ Großh. Bürgermeisterei Gießen.. NB. Sofern das Verbringen der Cokes auf die betr. Lagerplätze(Keller, Stall pp.) Wilh. Fabel(Wieseck) 8 5 f 52 J. V.: Wolff. mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschiebt dies ohne besondere Vergiültung. 2 Kg.(4 Pfd.) Schwarzbrod bei Joh. 15 Velte(Kirch⸗Göus) 12 5 8 Eine Preisermäßigung bei Entnahme von Wagenladungen erfolgt nicht mehr. L. Steinmüller(Gr. ⸗ Linden) und W. Bekanntmachung. Der Verkauf unserer Gascokes unter und bis einschließlich Steinmüller(cang-Ozne): 44 EAus der Friedrich Wügzaschen Stil. 3 Zentner findet bis auf Weiteres im Gaswerk nicht mehr une Ne 1 b 5 1 a r e e Gützens, 1 75 und 11 fol nur den hie sig u Fir 3 Klein- 3 Kg.(6 Pfd.) Schwarzbrod 70(Wiesech, Wilhelm Fabel 5 3 i d i zer⸗— Dagegen ist bei 5 ieseck). 8. t. 0* Familienhäupter oder einzeln stehende Per geg olgenden estgen emen ein ein Gutes Jatsby(Altenbusech 72
sonen, Unterstützungen zu vergeben und zwar zwei mit je 150 Mk. und acht mit je 100 Mk. Bewerbungen haben bis längstens 30. No⸗ vember d. Is. bei der unterzeichneten Be— hörde, Zimmer Nr. 2, zu geschehen. Gießen, den 10. November 1897. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. J. B.: Wolff,
Städtischer
Arbeitsnachweis
Giestien, Gartenstraße 2.
verkauf unserer Gascokes eingerichtet worden, nämlich bei
den Herren:
Joh. Fischer., Alicestraße Nr. 19, Ed. Klinkel. Bahnhofstraße Nr. 10,
Emil Pistor Nachfolger. Marktstraße Nr. 10,
Gustav Ruppel, Schillerstraße Nr. 5, Georg Schäfer. Licherstraße Nr. 2,
Georg Unverzagt, Kaplansgasse Nr. 5.
Diese Firmen berechnen die gleichen Preise unserer Gascokes samt Anfuhr wie das Gaswerk und schicken dieselben auch in Mengen unter fünf Zentner zu.
Gießen, den 29. Oktober 1897.
Angebot der Arbeitnehmer. 1 Buchbinder, 1 Krankenpflegerin, 1 Sattler,
Ttädtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.
Otto Bergen.
1 Tapezier, 1 Schlosser zur selbständigen Füh⸗
A
geeignet;
A. Welz,
Seltersweg 2.
Zu verkaufen:
1. Ein Karren fast neu, zum Kohlen fahren oder zum Fahren von Frachten
Der Brodverkäufer.
Dieselben Preise wie bei den hiestgen Bäckern. Gießen, den 13. November 1897.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. von Bechtold.
Bürstenwaren, 2566 Parfümerien, Toilette-Artlkel.
ö
rung eines Geschäfts, 1 Schneider, 4 Haus— burschen, 2 Lauffrauen, 1 Fuhrknecht, 1 Ein- kassierer, 1 Bureaudiener, 5 Dienstmädchen, 1 Kindermädchen, 1 Bureau- und 1 Schreib- gehülfe, 1 Kommis, 1 Köchin für den 15. De cember.
Nachfrage der Arbeitgeber. 1 Drechsler 1 Spengler, 1 Installateur, 1 Sattler, der zu polstern versteht, 2 tücht. Bauschlosser, 1 tücht. Schmied, 1 Schuhmacher auf Werkstatt, 6 Taglöhner, 6 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit.
Lehrlinge: 8 Bäcker-, 2 Buchbinder, 2 Drechsler⸗, 2 Gärtner⸗, 1 Kupferschmied⸗, 1 Maschinen⸗
bauer-, 1 Sattler-, 3 Schlosser-, 2 Schmiede ⸗, 3 Schneider⸗, 3 Schreiner-, 4 Schuhmacher, 1 Setzer⸗, 1 Wagner ⸗-Lehrling.
Waren⸗ Versteigerung.
Dienstag, den 16. d. Mts., vor⸗ mittags 9˙½ und nachmittags 2½ Uhr aufaugend, werden die Kolonialwaren und sonstigen Bestände aus dem Nachlaß des Kaufmanns W. Noll dahier im Bieker⸗
schen Saale, Neustadt 55, gegen gleich bare Zahlung versteigert. 3223 J. A.: Schneider, Gerichts⸗Taxator.
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Kräuter- Thee.
nge u.
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verlange u. bereite sich d.Absud dies. Krauterthees, x. echt Ii. Packet. AI Manx b. Erust Weidemann, liebenburg u. Harz erhültüch ist. Brochuten m. Arztlichen Acusserungen u. Attesten gratis.
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