1897.
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Gießen, Sonntag, den 8. August
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sonstigen beteiligten Kreisen, wie auch selbst den Gerichten viel Kopfzerbrechen bereitet hat, ist nunmehr in einem Streitfalle endlich vom Reichs- gericht beantwortet worden. Bis letzt wurde ge⸗ wöhnlich eine Arbeitsstätte, in welcher zehn und mehr Arbeiter beschäftigt sind, als Fabrik be⸗ trachtet, und danach wurden auch die Bestim— mungen des Unfallversicherungsgesetzes zur An— wendung gebracht. Wie aber jedes praktische Beispiel lehrt, ist diese Ansicht falsch, da eine größere Anzahl von Arbeitern immer noch nicht auf einen„Fabrikbetrieb“ schließen läßt. Auch die Auffassung, daß für fabrikmäßige Arbeit die Benutzung der Maschine als entscheidendes oder nur mitentscheidendes Kriterium hinzustellen sei, ist nicht stichhaltig, da die Grenze zwischen Ma⸗ schine und Werkzeug oft schwer festgestellt werden kann und selbst die Einfügung eines Motors in den Betrieb nicht für das Endresultat, das Fabrikat, maßgebend ist. Das Reichsgericht hat einen anderen Grundsatz festgestellt, dieser ist die Arbeitsteilung. Arbeitet der produzierende Ar⸗ beiter allein an der Fertigstellung des Werkes, so liegt„Handwerk“ vor; arbeiten jedoch ver— schiedene Arbeiter zur Fertigstellung— jeder nur an einem Teile des Fabrikates—, so ist dies eine„Fabrikthätigkeit“.
Gießen, 7. Aug.(Internatonales Radwettfahren in Gießen.) Das von den„Wanderern“, Gießener Radfahr⸗Gesellschaft, und dem Kuratorium der Rennbahn Gießen 1897 für Sonntag, den 15. August, gemein⸗ schaftlich arrangierte Preiswettfahren an der Hardt verspricht eine Bedeutung anzunehmen, wie sie nur erstklassige Rennbahnen aufzuweisen haben. Die Meldungen sind bis heute schon in großer Anzahl eingelaufen, und Namen, die in Radfahrerkreisen einen gefeierten Rang ein⸗ hehmen, wie Gebr. Krämer aus Chicago, Chri⸗ stiansen aus Kopenhagen n. A., zieren die Reihe der Anmeldungen und werden das Interesse an den Rennen bedeutend erhöhen. Der Melde⸗ lermin ist aber noch nicht abgelaufen, sodaß die hächsten Tage noch weitere Anmeldungen er⸗ warten lassen. Als neuer Beweis für die Mustergiltigkeit der Bahn ist es anzusehen, daß das vom Deutschen Radfahrerbund neu geschaffene Meisterschaftsfahren für Hessen über 50 000 Meter, gleich 125 Runden, hier am 15. August zum ersten Male ausgefahren wird, und es dürften um dieses Rennen, dem mit großer Spannung entgegen gesehen wird, heiße Kämpfe stattfinden; dasselbe wird mit Schrittmachern gefahren. Ein weiteres interessantes Rennen wird das von der Militärbehörde gestattete Wettfahren für An⸗ gehörige des hiesigen Regiments sein, eine Ver⸗ anstallung, die hierorts neu sein dürfte und erkennen läßt, daß die Vorteile des Radfahrens auch von militärischer Seite voll gewürdigt werden. Das darauf folgende Jugendfahren für junge Leute bis zu fünfzehn Jahren wird eben⸗ falls reges Interesse wachrufen. Ein Wander⸗ preis für Amateure im Werte von 250 A wurde
nur 20 Pfennig Arbeitslohn für die Stunde bezahlen wollte. Daß er darüber in
Zut geriet, kann ihm durchaus nicht übel ge— nommen werden, wohl aber sein Benehmen gegenüber den Straßenpassanten. Der heiß⸗ blütige Italiener geberdete sich wie ein Rasender, zog den Rock aus und suchte seinem Zorn da— durch Luft zu machen, daß er die Vorüber⸗ gehenden in der gröbsten Weise insultierte; selbst Fuhrwerke ließ er nicht in Ruhe. Endlich kam er an den Unrechten, nämlich an einen Bier⸗ brauer, der dem Rauflustigen eine derartige Lektion erteilte, daß er schleunigst das Weite suchte.
n. Grünberg, 6. August. Der Vorstand der Stenograpischen Gesellschaft Gabels⸗ berger zu Gießen gedenkt in nächster Zeit in unserem Orte einen Unterichtskursus einzurichten. Interessenten können sich mit dem derzeitigen Vorsitzenden dieser Gesellschaft, Herrn O. Mandler in Gießen, in Verbindung setzen. Da in kaufmännischen Geschäften, Bu⸗ reaus usw. die Stenographie ein schätzbares Hilfsmittel ist, so wird man dem Beginnen der Gabelsberger Stenographen-Gesellschaft zu Gießen gewiß auch in unserem Orte die wärmsten Sym⸗ pathien entgegenbringen.
K. Grünberg, 6. Aug. Die Einweihung unserer Turnhalle wird nach den jüngsten Vorstandsberatungen anfangs Oktober stattfinden. — Um dieselbe Zeit findet hierorts auch der Kreisfeuerwehrtag statt, mit welchem eine größere Uebung der hiesigen freiwilligen Feuer⸗ wehr verbunden werden soll.
* Von der Nidda, 6. August. Die Ernte ist nunmehr zum großen Teil glücklich geborgen. Die Druschergebnisse sind im ganzen recht be⸗ friedigend. Die Körner des Roggens waren nicht durchweg so entwickelt, wie man es wünschte, dagegen bei Gerste und Weizen schön. Eine große Kalamität ist gegenwärtig der Mangel an Regen. An dem Gemüse sind die Erdflöhe sehr zahlreich. Die Frühkartoffeln sind meist abge⸗ storben und die Knollen haben nicht die Größe derer früherer Jahre erreicht. Die Spätkartoffeln standen seither schön, aber nun fangen sie auch an zu welken. Das Umpflügen der Stoppel⸗ äcker ist bei der Trockenheit kaum mehr möglich. An Obst giebt es reichlich nur Birnen, Aepfel hin und wieder.— Die Imker sind bis jetzt wenig befriedigt; nicht blos, daß die Menge des geschleuderten Honigs geringer ist, als in den Vorjahren; die Bienen tragen eben so gut wie nichts ein, weil bei der Trockenheit die vorhan⸗ denen Blumen ohne Saft sind.
* Schotten, 6. August. Nächsten Montag und Dienstag wird der von Alters her berühmte Schottener Sommermarkt abgehalten, der aus allen Teilen unserer Provinz stets stark be⸗ sucht wird. Der Auftrieb der Tiere zum Vieh⸗ markt beginnt am 9. August morgens 4 Uhr und des anderen morgens um 4½/ Uhr. Ur⸗
Milch wurden zwei auswärtigen Händlern nicht weniger als 250 Liter mit Wasser verdünnte und abgerahmte Milch konfisziert. Die Milch wurde nach der amtlichen Untersuchung an eine Reihe bedürftiger Leute verschenkt.
Vermischtes.
— Das elfte Gebot. Vor einiger Zeit hatte ein Förster, wie der„P. A.“ berichtet, in der Umgegend von Pirmasens folgende komische Begegnung: Auf einem Dienstgange traf er mehrere Burschen im Alter von 10 bis 11 Jahren an, die alle mehr oder weniger Holz ge⸗ frevelt hatten. Es gelang dem Förster jedoch nur einen dieser Helden zu erwischen. Es entspann sich nun zwischen dem Buben und dem Förster folgender interessanter Dia⸗ log:„Wie heißt Du?“ Bube:„Ich wäs net.“ Förster: „Wie heißt Dein Vater? Bube:„Ich wäs net.“ Förster: „Wie heißen die zehn Gebote?“ Bube:„Das elft häßt, laß dich net erwische.“ Mit diesen Worten machte der Kleine einen Spruug und verschwand seitwärts in die Büsche. Der Förster soll ein sehr langes Gesicht gemacht haben.
— Hitze in Nordamerika. Die ungewöhnlich heiße Glutwelle, die anfangs Juli sich von den Golf⸗ und Prairiestaaten bis zum Osten der Union verbreitete, hat zahlreiche Menschenleben gefordert. Der Verlust an Vieh und Pferden ist gleichsfalls sehr groß. In New⸗ Vork, wo zu der Hitze sehr oft eine außerordentlich hohe Feuchtigkeit der Luft kommt, war die erschlaffende Wirkung doppelt fühlbar. Nach einer vom„New⸗York Herald“ gemachten Aufstellung ereigneten sich während der letzten heißen Tage in den Städten New⸗York, Brooklyn, Chicago, Cincinnati, Detroit, Cleveland, Louisville, Pittsburg, Kansas, New⸗Orleans, Nashville, Indianapolis, St. Louis, Minneapolis, St. Paul, Rochester, Utica, Buffalo, Wor⸗ cester und Boston insgesamt 1760 Fälle von Hitzschlag, von denen 300 einen tötlichen Verlauf nahmen. Auf Chicago entfallen davon 347 Hitzschlagfälle mit 87 Toten, auf Cincinnati 500 Fälle mit 53 Toten, auf St. Louis 137 Fälle mit 42 Toten. In diese Aufstellung sind nicht eingeschlossen die sehr zahlreichen, die sich in den kleineren Ortschaften und auf dem Lande ereigneten. Am 10. und 11. Juli wurden an verschiedenen Orten Tem⸗ peraturen von 100 bis 106 Grad Fahrenheit beobachtet. Die Sterblichkeit unter den Kindern und an chronischen Krankheiten Leidenden wird besonders in Chicago als eine entsetzliche geschildert. Ex⸗Präsident Harrison wurde nebst seinem jüngstgeborenen Kinde vom Hitzschlag getroffen, vermochte aber mit seiner Familie nach den Adtiroudak⸗ Gebirgen zu reisen.
Der poetische Friseur. Herr:„Himmel, wie kahl bin ich geworden! Diese Platte ist das Grab meiner Jugend!“— Friseur:„Begießen Sie es mit meiner Haartinktur— und es wird bald Gras darüber gewachsen sein!“
Standesamtliche Nachrichten. Geburten.
Am 28. Juli. Dem Metzger und Wirt Jakob Arnold eine Tochter, Wilhelmine Margarethe.— 29. Juli. Dem Postassistent Karl Schirmann eine Tochter.— 30. Juli. Dem Schutzmann Johannes Schwarz ein Sohn. Dem Kauf⸗ mann Georg Schneider 1 Sohn.— 31. Juli. Dem Metzgermeister Christian Heßler 1 Tochter.
Aufgebote.
Am 5. August. Wilhelm Julius Otto Stephan, Lieutenant dahier mit Louise Léopoldine Viktorie Muraille zu Liege.
Dem Tagelöhner Ludwig Baumann ein Sohn, Friedrich, geb. den 9. Juni.
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Trauungen.
Am 3. August. Ludwig Schenk, Schutzmann zu Worms, mit Marie Diehm, Tochter des Kasernenwärters Philipp Michael Diehm zu Gießen.— Am 4. August Johannes Vollprecht Nagel, Posthilfsbote zu Gießen, mit Karoline Kreuder, Tochter von dem verstorbenen Postagent Johann Heinrich Kreuder zu Krofdorf.
Beerdigte.
Am 31. Juli. Karl Zinßer, Scubent, Sohn von dem verstorbenen Schneider Emil Zinßer, 36 Jahre alt, starb den 30. Juli.— Am 2. August. Johannes Thomas, Arbeiter, ein Witwer, 65 Jahre alt, starb den 30. Juli.
Markusgemeinde. Taufen.
Am 1. August. Dem Metzger Georg Müssing ein
Sohn, Georg Heinrich Wilhelm, geb. den 17. Juni. Beerdigte.
Am 2. August. Katharina Beck, geb. Zinn, Ehefrau von dem Schreiner Georg Beck, 44 Jahre alt, starb den 1. August.— Am 3. August, Wilhelm Georg Emil Busch, Sohn des verstorbenen Kaufmann Karl Busch, 36 Jahre alt, starb den 1. August zu Soden.
Neueste Telegramme.
Hd. Dresden, 7. Aug. Die in Sachsen durch das Hochwasser angerichteten Schäden werden ohne den Ernteverlust auf 70 Millionen Mark berechnet.
Hd. Danzig, 7. Aug. In Folge wieder⸗ holten Schießens auf Posten wurden gestern auf Kommandanturbefehl sämmtliche isoliert stehende Posten mit scharfen Patronen versehen.
Hd. Paris, 7. August.„Petit Parisien“ meldet aus Toul, die Untersuchung gegen den wegen Spionage verhafteten Rènan habe ergeben, daß derselbe für die deutschen Militärbehörden korrespondierte und diesen Pläne auslieferte. Es wurde eine große Menge Beweisstücke in der Wohnung des Ver⸗ hafteten aufgefunden.
Gießen, 7. August. Auf dem heutigen Wochen⸗ markt kostete: Butter p. Pfd. 0,90— 1,10 Mk., Hühnereier 2 Stück 12— 13 Pfg., Enteneier 7 Pfg., Gänseeier 12 Pfg., Käse 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 18, Linsen 27 Pfg., Tauben per Paar 0,70— 0,90, Hühner p. St. 1,20— 1,40, Hahnen 0,90 1,30, Enten 1,50— 1,70, Gänse per Pfund 0000, Ochsenfleisch 66— 74, Kuh- und Rindfleisch 60 bis 66, Schweinefl. 64— 72, Schweinefl., gesalzenes 76, Kalbfleisch 56— 60 Pfg., Hammelfleisch 50— 60, Kartoffeln pro 100 Kilo 5—9, Zwiebeln per Zentner 8—9 Mk., Kirschen per Pfund 00—00 Pfg., Milch per Liter 16 Pfg. Gurken 100 Stück 75- 2,00 Mk.
Aufruf!
In der Nacht vom 29. zum 30. Juli er. haben wolkenbruchartige Regengüsse eine Hochwassersgefahr über das schöne schlesische Gebirgsland heraufbeschworen, wie eine solche seit Menschengedenken noch nicht beobachtet worden ist.— Vernichtet sind alle Hoffnungen auf ein günstiges Einbringen der diesjährigen Ernte.
Mit elementarer Gewalt haben unheilbringende Fluten den Fleiß vieler Monde und leider auch viele Menschenleben grausam zerstört.
Soweit sich bis jetzt übersehen läßt, beziffert sich der
N isse si ˖ derlich. 5 5 von itglieder i d enn⸗ sprungszeugnisse sind nicht mehr erfor 5 Eheschließungen. angerichtete Schaden auf 22— 25 Millionen. Woh zen 1897 e fund zu* Mainz, 6. August. Unter dem Vorsitz Am 3. August. Ludwig Schenk, Schutzmann zu Bekümmerten Herzens sieht die schlesische Bevölkerung g 1 0 des Landtagsabgeordneten Wernher aus Nierstein][ Worms mit Marie Diehm hierselbst.— 4. Johannes einer trostlosen Zukunft entgegen und thut daher schleunige
dem Hauptfahren für Berufsfahrer Barpreise Vollprecht Nagel, Posthilfsbote dahier mit Karoline
Kreuder zu Krofdorf.
Hilfe dringend not.
Formittag auf Anregung des Reichs⸗ e 10 8 ne Helfe daher wer helfen kann mit einem Scherflein
von 200 4, 100, und 50*, vorgesehen und
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billigen ebenso sind mit ansehnlichen Preisen auch die tagsabgeordneten Dr. Schmitt eine Versammlung Sterbesãlle. das iunbeschreibliche Elend lind 5 wan, einsten Mehrsitzerfahren für Berufsfahrer wie für Ama⸗ von Weingutsgef 1 5 10 5 19 e ee 11 1 2 ee
. f teure bedacht. Den Ehrenborsitz haben gütigst[lern aus dem Wahlkreise 55 Maurer dahier. Adolf Wagner, 16 Jahre alt, von Not ist schrecklicher als Tod! Wer schnell giebt, giebt
Rödel, Kreis Friedberg.— 1. August. Johannes Menges, 60 Jahre alt, Küfer von Großen⸗Linden. Katharine Beck, geb. Zinn, 44 Jahre alt, Ehefrau von Schreiner Georg Beck dahier. Katharine Johanna Lapp, 11 Mo⸗ nate alt, Tochter von Dachdeckermeister Johannes Lapp dahter. Paula Karoline Koch, 1 Jahr alt, Tochter von Hausdiener Konrad Jaeob Koch dahier. Philippine Humrighausen, 45 Jahre alt, Privatin zu Berleburg.— 2. Katharine Becker, 4 Jahre alt, Tochter des verstorbenen
jer statt. Zweck derselben war, bei dem herrschen⸗ 950 1 in den Ansichten der Interessenten eine Verständigung herbeizuführen, um auf einer gemeinsamen Grundlage eine Abänderung des Weingesetzes herbeizuführen. Nach langer, eingehen⸗ der Debatte wurde beschlossen, den Abg. Dr. Schmitt zu beauftragen, im Reichstage dahin zu wirken, daß 1. ein vollständiges Verbot der Herstellung von sogenanntem Kunstwein erfolgt und Zuwider⸗
übernommen die Herren: Rektor der Universität Geh. Kirchenrat Professor D. Stade, Geh. Rat Frhr. v. Gagern, Frhr. v. Ricou, Oberst v. Madat und Oberbürgermeister Gnauth. Den Vorsitz im Preisgericht führt Herr Robert Seiffermann aus Frankfurt a. M. in seiner Eigenschaft als erster Vorsitzender des Gaues 9 des Deutschen Radfahrerbundes und als Fahrwart bei den
doppelt!
Zur Entgegennahme von Spenden find bereit: die Expedition dieser Zeitung, unser Vereinslokal Café Ebel, Hotel Schütz(Bahnhofstraße), Herr J. Baab(Hotel Kaiser⸗ hof), Herr Kuhne(Hotel Einhorn), Herr Kaufmann J. Pfeffer(Marktplatz 6), Herr Buchbindermeister Richter— (Tiefen weg).
Die eingegangenen Spenden, über welche nach Schluß der Sammlung öffentlich quittirt wird, werden von uns
N Rennen fungiert der Gaufahrwart, Herr Fabri⸗ f fänanis craft wür je] Maschinisten Christian Becker zu Kinzendorf. Wilhelm an die Vorsitzende des Vaterl. Frauen⸗Vereins, Frau ausburg— kant Hermann Johl aus Offenbach. Nach dem handlungen mit dee eee 5 Wondo Filtaärmer, U Menge alt, Soße den Ton hner Erbprtresst ua S 10 11 752 Tal Rennen findet auf der Terrasse Preisverteilung, Herstellung von latter se 2. soll der Ver⸗ Wilhelm Hiltgärtner.— 3. Anna Johanna Katharine Stein⸗ wiesen.
scnerte 6 Fonzert, bengalische Beleuchtung usw. statt, wozu Haustrunk soll gestattet 50 mit deutschem brecher, 5 Monate alt, Tochter von Schneider Heinrich Hochachtungsvoll ö ade, Entree nicht erhoben wird. schnitt von italienischem g l die Ver⸗ Ludwig Steinbrecher dahier. Emil Friedrich Werner, Die im Februar 1897 gegründete„Schlesische Vereinigung h A. 00* Gi 6.2 st. V den ge-⸗ Weißwein verboten werden; 3. so tie Ver⸗ 6 Monate alt, Sohn von Korbmacher Peter Werner zu zu Gießen“
mern bissen hien 0 1 9 9 5 1 5 Sohn zuckerung des im Herbste eingeernteten Mostes] Wieseck.— 4. Heinrich Birk, 10 Monate alt, Sohn der W. Rohleder. eine% eines hi vurde gestern 1 ag de einem nach dem 15. Dezember nicht mehr stattfinden.] Taglöhnerin Elisabethe Birt dahier. Ein Kind weiblichen a Amen n% bn Einwohners, als er 00 digen Der Zusatz von Zuckerlösung soll nicht über] Geschlechts ohne Vornamen, 5 Tage alt, Tochter von] Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Redak⸗ 1 17710 hatte reer 1 5 die 15 pCt. betragen. Die Kontrolle soll durch Metzgermeister Christian Heßler dahier.— 5. Mararethe teur: Wilhelm Sell in Gießen; Druck der E. Ottmanypschen ee fthor iter ch geschossen, als Mate Anzahl eine Ortskommission und außerdem durch Selbst⸗ Ottmann, geb. Grieb, 67 Jahre alt, Witwe von Buch- Buchdruckerei, Gleßen, Schloßgasse 18. chen, g
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