Ausgabe 
20.9.1896
 
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alt, Sohn von Taglöhner Martin Friedrich dahler. 5 70 Elisabeth Rinn, geb. Germer, 52 5 8 10 Che. tau von Landwirt Philipp Rinn XI zu Heuchelheim. 14. Antonie Belloff, geb. Koch, 24 Jahre alt, Che frau von Sattler Louis Belloff dahier. 15. Anna Simon, 25/ Jahre alt, Tochter vom verstorbenen Land⸗ wirt Friedrich Simon III zu Lollar. 16. Friedrich Karl Eduard Siebert, 15¾ Jahre alt, Sohn von Lokomotiv⸗

geb. Steinberger, 42 Jahre alt, Ehefrau von Kaufmann Karl Schwaab dahier. Margarethe Schnecko, geborene Hammel, 80 Jahre alt, Witwe von Schneider Philipp Schnecko dahier. Pauline Weise, geb. Borchard, 50 Jahre alt, Ehefrau von Proviantmeister i. P. Friedrich Richard Weise dahier. 18. Elise Cost, 17 Jahre alt, Tochter von Oekonom Friedrich Cost dahier. Wilhelm Bieber, 3 Jahre alt, Sohn von Bahnarbeiter Jakob Bieber zu Klein⸗Linden.

Neueste Telegramme.

Hd. Berlin, 19. September. Wie der Vorwärts aus Gotha meldet, haben bei den dortigen Wahlmänner⸗Wahlen auch

führer Eduard Siebert dahier. 17. Marie Schwaab, S

..̃ V* 5 Hierdurch beehre ich mich, meiner geschätzt Publikum ergebenst mitzuteilen, dass sich mein Gesc

befindet.

im 4. Stadtbezirk die Sozi demo⸗ kraten gesiegt.(Sie hätt 15 und 19. Wa eee e kd. Berlin, 19. Sept. Samaritertag ist gestern Abend hier zu 1 0 getreten. Ueber 150 Delegierte aus a N e sind erschienen. Reichs-, 8 und Stadtbehörden ei Vertreter entsandt. 5 1 Hd. Berlin, 19. Sept. 15 der Notstand in Armenien bildeten das Thema einer zweiten Versammlung, die gestern Abend abgehalten wurde und in der gleichen Weise wie die neuliche verlief.

Hd. Wien, 19. September. Die Unterhand⸗ lungen der Werkstätten⸗Arbeiter der öster⸗ reichisch-ungarischen Staats-⸗E isenbahn-Ge⸗ sellschaft wegen Lohn⸗Erhöhung dauern noch fort. Sollte die Direktion bei ihrem ablehnen⸗ den Standpunkt verharren, so ist die Einstellung des gesamten Verkehrs seitens der Arbeiter be⸗

Der erste deutsche

Die Gräuelthaten

schlossen, da auch das Verkehrs⸗Personal sich dem Streik auzuschließen erklärt hat.

Id. Rom, 19. September. In hiesigen politischen Kreisen verlautet, daß dem Sul⸗ tan, in dessen persönlicher Haltung alle Mächte ein ernstes Hindernis für die Her⸗ stellung eines befriedigenden Rechtszustandes in der Türkei erblicken, ein Ultimatum überreicht werden soll, mit der Aufforde⸗ rung, die Vorschläge der Botschafter unver⸗ weilt anzunehmen, da sonst die Großmächte die entsprechenden Maßnahmen aus eigener Machtvollkommenheit durchführen werden.

Hd. Brüssel, 19. Sept. Nachdem der Brüsseler Soir die formelle Anklage Par⸗ minters gegen die Kongo-Offiziere veröffentlicht hat, stehen die Greuel im Kongostaat im Vorder grund. Courrier de Bruxelles, 20. Siecle, Patriote und die größeren Provinzblätter fordern eine gründliche gerichtliche Untersuchung.

Hd. London, 19. September. Nach der Durchsicht der Papiere, welche bei Bell vorgefunden wurden, hat man es für nötig

en Kundschaft sowie einem geehrten hiesigen wie auswärtigen häft wegen Errichtung eines Neubaues bis auf Weiteres

Seltersweg 2, neben Herrn Kaufmann Adolf Geisse

erachtet, die Polizeiwachen vor allen öffent⸗ lichen Gebäuden Londons zu verstärken. Auf verschiedene derselben waren Dynamit⸗ Anschläge vorbereitet, um das Publikum in Schrecken zu versetzen.

Marktpreise.

Gießen, den 19. September. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 1,10 1,20, Hühner⸗ eier per Stück 6 7, Enteneier, Gänseeier, Käse 58, Käsematte 3, Erbsen per Liter 16, Linsen 28 Pfg., Tauben per Paar 60 70 Pfg., Hühner p. St. 901,90, Hahnen 50 75, Enten 1,60 1,80, Gänse per Pfund 50 55, Ochsenfleisch 70 74, Kuh- und Rindfleisch 64 bis 68, Schweinefl. 56 66, Schweinefl., gesalz. 70 72, Kalbfleisch 50, Hammelfleisch 60 70, Kartoffeln per 100 Kilo 5,00 6,00, Zwiebeln per Zentner 5,006,00 Mark, Milch per Liter 16 Pfg. Zwetschen 7, 8,00 p. Ztr.

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.

Carl Brück, Gold- und Silberarbeiter.

Bekanntmachung, die Wahlen zum 30. Landtag; hier: die Offenlegung der Listen der Stimm⸗

Ur preise vom 20. September bis 4. Oktober 1896.

Der hiesigen Bäcker. 1 Kg.(2 Pfd.) Tafelbrod 5 5 8 5 8 5 8 26 Pfg. 2 Kg.(4 Pfd.) Taselbrod 5 N 5 2 5 5 8 4 52

berechtigten und Wählbaren betreffend. 5 0 10 ld.) Weißbrod 2

An folgenden drei Tagen, am 21., 1 ee ee 48

22. und 23. September 1898, 2 122 04 ald) See 1

vormittags von 8 bis 15 9 85 1 900 e bei Karel Spamer 0

nd nachmittags von 2 8 6 2 Kg.(4 Pfd.) Schlüchtern⸗Brod bei Karl Spamer 5 5 1 40 Übe, 55 die Aalen der in der Stadt 2 Kg.(4 Pfd) n bei Ernst Muth, W. Amend und 4

5 5 Spie 8 1. 8 4 5 i 9 5

5 Gießen zur Wahlmännerwahl stimm⸗ 8 Kg.(6 Pfd.) Schwarzbrob 66

N berechtigten Staatsbürger, sowie der Der auswärtigen Bäcker.

g bn. eben daselbst wohnenden Staatsbürger, 2 Kg.(4 Pfd.) Weißbrod bei L. Steinmüller von Gr Linden 450 Pfg dul 1 0 welche zu Wahlmännern wählbar sind, 0 e 9 15 1 ga. a Bür istereibureau Zimmer. 3 Wilh. Fabel u. Aug. Deibel v. Wiese 7 elle Schl; t in dem Bürgermeistereibn 98 5 3 Kg.(6 Pfd.) Weißbrod bei Ernst Christ von Wiefec fk 66

, aber wit hoffen Nr. 15 zu Jedermanns Einsicht 2 Kg.(4 Pfd.) Schwarzbrod bei Joh. Kd. Velte von Kirch⸗Göns und offen. Nur an den angegebenen Tagen, Steinmüller von Gr Linden 355 0 cri und Stunden können in dem bezeichneten ee ee richten.] Lokale Einwendungen gegen Richtigkeit Aug. Deibel von Wieseck und Gustav 1 78 1 und Vollständigkeit dieser Listen bei Jacoby von Alten-Buseck e ster Heinig uh Meidung des Verlustes der Einwen⸗ 3 Kg.(6 Pfd.) Schwarzbrod 25 21 19 5 e 66 eint er Brodverkäufer. da 70 5 e ei a Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Ountirmeistr p. zachweisungen über vel Gießen, den 19. September 1896.. 145 5 dect dul e dy, Einzelne außerhalb der Wahlgemeinde Großberzogliches Polizeiamt Gießen. 1 5 898 oder des Steuerbezirks entrichten und i v. Bechtold. 5 ini f i Listen unberücksichtigt geblieben 1 1 de be e wen webe Schweine- und Rindviehmarkt zu Li due l. Gießen, am 19. September 1896. am 28. September. u, Louls. Die Wahlkommission: Mit Genebmigung Großh. Kreisamts Gießen soll mit dem auf den 28. September d.

1

Der Oberbürgermeister:

J. festgesetzten Schweine⸗ und Rindviehmarkt eine Preisvertheilung verbunden werden, wozu Seitens des Gemeinderaths 200 Mark bewilligt worden sind. Die Bedingungen sind

1. An der Prämiirung können sich alle im Kreise Gießen wohnende Viehzüchter, Viehhändler ausgenommen, betheiligen..

2. Sämmtliche aufzustellende Thiere müssen bis 9 Uhr Morgens aufgetrieben sein und werden nur preiswürdige Thiere der reinen Simmenthaler Rasse resp. des Simmenthaler Typus und der reinen Vogelsberger Rasse prämiirt und zwar:

a. Bullen im Alter von 1 2 ¼ Jahren. b. Kühe, welche sichtbar trächtig sind oder frisch gekalbt haben. e. Rinder, welche sichtbar trächtig sind.

ber, Ingenieur zu Gnauth. 5 1 e 1 Die Urkundspersonen: 1 nem Fall, Bae: 5 5. g 1 8 20 e e Städt. Schlachthaus pper, Schuhmacher 5 rei bank. 158. 0 12 Heute und Moutag dahier, mn*

im Hans Fablan, uroline Wilhelmine aun Kehrein, Kauf Friedberg. Abu

Ochsenfleisch,

nicht ladenrein, pro Pfund 54 Pfg.

Schweinefleisch

nicht ladenrein, pro Pfund 46 Pfg. Die Freibauk bleibt bis 10 Uhr Abends geöffnet

Die Thiere müssen selbst gezüchter oder mindestens drei Monate in eigenem Besitz sein. Der Markt beginnt Morgens 6 Ubr.

Lich, den 18. September 1896. N Großherzogliche Bürgermeisterei. Deller.

Von den Schuldverschreibungen der Stadt Grünberg

*

chsfeld, mit Jun in d wurden am Heutigen durch Ausloosung zur Rückzahlung Ende Dezember d. J. bestimmt: echts sachen, sichere Aus⸗ 9

an den ee Not keatberclang luer alle an 1) Von dem Anlehen aus 1861.

ai, Ant den Berufsgenossenschaften zu bildende e, eee

n emp, Sglose Auspruͤche aus Uufallen pp., dit P. Nr. 0 5 8 5 14500 fl.

N 0 gung von Gesuchen jeder Art, Li r Doof. eitreibung von Forderungen, unter 2) Von dem Anlehen aus 1888.

icbrih, 5 Mount Zusicherung strengster Diskretion. Ä ede dn

1 Sprechstunden: Täglich von 812 Grünberg, am 16. September 1896. N 5

Uhr Vormittags und von 24 Uhr Nach⸗ Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer.

horchen, deni e nicht unerfil Ib, denn. niematk

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Bäcker vereinFrühauf Sonntag, den 20. September

2 im saale des Café ceib

9. Stiftungsfest 2 Konzert und Tanz.

Anfang 4 Ahr nachm. Der Vorstand. Herrenkarten à 75 Pfg. sind an der Kasse zu haben.

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2 Tanz- Unterricht.

Mein Unterricht beginnt wieder in meinem eigens dazu hergerichteten großen Saale eines hiesigen Privathauses

Montag, den 5. Oktober.

Gefällige Anmeldungen erbitte möglichst vorher in meiner Wohnung, Sounenstraße Nr. 5, zu machen. Unterricht für einzelne und Extra-Partien 1 werden zu jeder Tageszeit erteilt. 976 0

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Samstag, den 26. September, abends 8 Ahr, im Café Leib Feier des

19. Stiftungsfestes

verbunden mit Theater und Tanz.

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2 Eintrittskarten im Vorverkauf bei Herrn Arnol

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