Ausgabe 
4.8.1896
 
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das Lehrziel der Volksschule nicht erreicht. Auch der Lehrplan und die Art, wie der Auschauungs⸗ und der naturwissenschaftliche Unterricht gegeben werden, wurden beanstandet und der Gedanke zum Ausdruck gebracht, daß anscheinend mehr Rücksicht auf die Lehrer genommen werde, als auf das Fortkommen des Schülers. Geeignete Lehrer könne man getrost auch mehr als 26 Stunden in der Woche beschäftigen. Der Schul⸗ vorstand beschloß, über die Beschwerden zunächst die Oberlehrer mit Bericht zu hören. .

Vermischtes.

L. Wetzlar, 2. August. Gestern wurde der 56 Jahre alte Kaufmann Stock aus Braunfels aus dem hiesigen Amtsgerichtsgefängnis nach der Strafanstalt in Ziegenhain überführt. St. wurde von der hiesigen Strafkammer, wegen Sittlichkeits verbrechen, 1 in 11 Fällen an Kindern unter 14 Jahren, zu drei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. Der Sträfling ist Vater von sechs erwachsenen Kindern. Zur Ueberführung vom Gefängnis nach dem Bahnhof ließ er sich einen Wagen bestellen, da er zu denen gehört, die es sich leisten können.

Die Absonderlichkeiten deutscher Klein⸗ staaterei werden trefflich illustrirt durch folgende, der Rudolstädter Zeitung aus Kranichfeld zugegangene Zuschrift: Komische Zustände herrschen in Kranichfeld a. J. Diese Stadt gehört zum größeren Teil zum Herzog⸗ tum Sachsen⸗Meiningen, zum kleineren zum Großherzog⸗ tum Sachsen⸗Weimar, so zwar, daß die Häuser mit grün⸗ weißer und diejenigen mit grün:gelb⸗schwarzer Staats⸗ flagge mosaikartig sich in allen Straßen dem Beschauer präsentiren. Oft wechselt die Grenze auf weniger als 100 Schrttte zehn, und mehrmal und derjenige Be⸗ wohner Kranichfelds, welcher ohne eine große und scharf kolorierte Karte über die Staatsangehörigkeit aller Ge⸗ bäulichkeiten seiner Vaterstadt Auskunft geben kann, müßte erst geboren werden. Dazu kommt aber, daß die Grenze keineswegs immer an der Brandmaner eines Hauses oder der Abzäunung einer Hofraithe Halt macht, sondern nicht selten die Häuser selbst, ja sogar die Wohnungen teilt. Es wohnen dort Familien, welche sich in Stube und Kammer auf meiningischen, in Küche und Holzstall aber auf weimarischem Boden befinden. Zwei Mal geht die Grenze durch die Küche und das Wirtszimmer im Rathaus ist in dem der Hauptstraße zugekehrten Teile weimarisch, im Hintergrunde aber meiningisch. Es ist selbstverständlich, daß solche Zustände zu den absonder⸗ lichsten Vorgängen führen. So konnte einmal eine Ver⸗ haftung erst dann ausgeführt werden, als Sicherheits⸗ beamte beider Staaten gleichzeitig die Wohnung des Delinquenten betraten, weil dieser stets den großherzog⸗ lichen Wohnraum mit der herzoglichen Schlafstube wechselte.

In einer Erbschaftsangelegenheit wurde erst lange darüber

prozessiert, welches Gericht zuständig sei, da der Erblasser im Momente des Ablebens auf beiden Staatsgebieten lag. Derartige Absonderlichkeiten können wir nach Dutzende anführen. Nun haben zwischen den Regierungen in Weimar und Meiningen allerdings wiederholte Verhand⸗ lungen stattgefunden, die auf der Basis geführt wurden, daß Meiningen den weimarischen Anteil an Kranichfeld erhalten und dafür ein paar seiner kleinen Enklaven im Gebiete des Großherzogtums(das Bierdorf Lichtenhain bei Jena u. s. w.) abtreten sollte. Es scheiterten die⸗ selben aber einerseits an der nicht erfolgten Einigung über den Tausch aus Steuerkapital und andererseits an

. b

dem Einspruche der auszutauschenden Meininger Staats⸗ angehörigen, welche den Herzog baten, sie nicht aus dem Staatsverbande des Herzogstums zu entlassen. Für Kranichfeld freilich wäre es nur von Vorteil, wenn die Vereinbarung schließlich doch noch zu Stande käme. 5

Die Züricher Krawalle. Für die Opfer der Ausschreitungen in Zürich sind zahlreiche Liebesgaben eingegangen. Amtlicherseits wird mitgeteilt, daß die Blättermeldungen, eine oder mehrere Personen seien den bei den Unruhen erhaltenen Verletzungen erlegen, unbe⸗ gründet sind. Die sozialistiiche Vereinigung der in der Schweiz lebenden Italiener hielt eine Versammlung ab, an der 1500 Italiener teilnahmen. Die Versammlung nahm eine Resolution an, worin sie sich gegen die Messer⸗ helden ausspricht und mit den Arbeitern der übrigen Länder solidarisch erklärt. Viele aus der Zürich geflohenen Italiener haben es vorgezogen, ihre Reise von einer entfernt liegenden Haltestelle anzutreten, nm nicht in Zürich unliebsamen Erfahrungen ausgesetzt zu sein. Eine dieser Haltestellen war das an der Strecke Zürich⸗Luzern liegende Altstetten. Von dem Treiben am dortigen Bahn⸗ hof giebt ein Korrespondent derZür. Post ein anschau⸗ liches Bild. Er berichtet:In riesigen Rucksäcken, ge⸗ flickten Handkoffern und schmierigen Bündeln schleppen die braunen Gesellen ihre Habe, an starken Stöcken über die Schultern gehängt, fort. Farbige Kleidungsstücke, ausgediente Hausgeräte, blanke Werkzeuge und selbst grün⸗ lich angehauchte Blechinstrumente reisen mit. Größere Zügelten erfolgen auf Stoß⸗ oder Handkarren und manches Ischwarzhaarige Mädchen giebt seinem Geliebten treues Geleit. Ganze Familien ziehen an uns vorbei. Kleine Kinder und Säuglinge werden zwischen die Ballen geschoben, während die größeren an denMöbelwagen gespannt sind.... Sechzig Männer und fünf Frauen mit Kindern auf deu Armen zählte ich am Bahnhof. Der ausgestandene Schrecken war auf allen Gesichtern zu lesen. Schweigend, in sich gekehrt, saßen die Meisten da. Einzelne mit nassen Augen. Einige halbwüchsige Knaben mit verschüchterten Gesichtern bilden eine Gruppe. Zum ersten Male vielleicht haben sie dieses Frühjahr die Wanderung nach dem Norden angetreten. Einige Gesellen von wilden Aussehen reden und geberden sich heftig. Tief ergriffem mußte man werden beim Anblick der Frauen. Eine Mutter hält ihren Säugling, in Lumpen eingewickelt, auf dem Arm; die Milchflasche guckt aus der Tasche. Sie plaudert mit einer zweiten Frau, die ihr Mädchen um⸗ schlungen hält. Jetzt kommen, schweißtriefend, neue Flüchtlinge. Ein hier sich aufhaltender Italiener fährt auf feinem Handkarren den fliehenden Landsleuten ihre Habe auf den Bahnhof. Ein junger Mann, seinen ganzen Reichtum in seinem Nastuch bergend, schleppt keuchend sein großes Musikinstrument mit sich. Die gleichen Szenen wiederholteu sich. Von den Flüchtlingen wandten sich die meisten sogleich ihrer Heimat zu. Kleinere Truppen be⸗ gaben sich nach Waldshut, Luzern, Arth, Goldau. Am Abend suchten einzelne in Zürich in Arbeit stehende Ita⸗ liener hier Schlafstätten, schaarenweise zogen solche über Albisrieden und die Birmesdorferstraße, um wahrscheinlich die Nacht im Walde zuzubringen.

Eine tragikomische Liebesgeschichte fand am Montag in Breslau vor der Ferienstrafkammer ihren Abschluß. Angeklagt war die 20 jährige Kellnerin Martha Sczymalla aus Halbendorf(kreis Grottkau) und zwar wegen Betruges. Die Angeklagte, Tochter eines Tage⸗ löhners, war zu Aufang v. J. Kellnerin imPreußischen Hof zu Ohlau, wo ein Breslauer Ausflügler, der da⸗ mals 20jähriger Bautechniker N., ihre Bekanntschaft machte, sich in sie verliebte und sie veranlaßte, zu ihm nach Breslau überzusiedeln. Der junge Mann befand sich im Besitze eines Vermögens von C 42 000, mit welchem

Kurzengasse wurden fröhliche Champagnerdiners arrangiert, und im Sommer unternahm das Liebespaar eine Bade⸗ reise nach der Grafschaft Glatz. Um aber das Verhältnis zu festigen und sich die Zukunft zu sichern, schwindelte Martha Sczymalla ihrem Verehrer vor, sie sei eigentlich nur zum Spaß Kellnerin gewesen, denn sie stamme aus guter Familie und besitze ein Rittergut, sowie ein Baar⸗ vermögen von, 60 000. Sie führte auch den Beweis dafür, indem sie von dem Gelde, das sie nur der Frei⸗ giebigkeit des jungen Mannes verdankte, diesem allerhand kostspielige Geschenke machte: eine wertvolle Jagdzimmer⸗ Einrichtung, einen großen Bernhardiner u. A. m. So⸗ gar eine Equipage mit zwei Pferden schaffte sie an; der Kutscher, den sie dazu engagiert hatte, mußte seinem neuen Herrn vorreden, das Gespann sei aus Grottkau angekommen, vom Gute der Gnädigen. Der verblendete Liebhaber ließ sich dadurch bewegen, der Kellnerin ein notarielles Eheversprechen zu geben und sein Geld für sie bis auf den letzten Rest zu verschwenden. Erst im Dezember vorigen Jahres, als schon die Vorbereitungen für die Hochzeit mit der vermeintlichen reichen Erbin be⸗ trieben wurden, gelang es einem älteren Bruder des Bräutigams, diesem mit Hilfe der durch verschiedene Büreaus eingezogenen Auskünfte ordentlich die Augen zu öffnen, und nun ließ der junge Mann die Schöne wieder laufen. Er hätte sie auch gar nicht behalten können, denn er besaß nichts mehr. Das Gericht erachtete nach der Bresl. Ztg. für erwiesen, daß die Angeklagte den jungen Mann um einen Teil seines Vermögens lediglich durch ihre Schwindeleien gebracht habe, und verurteilte die Angeklagte zu drei Monaten Gefängnis und einjäh⸗ rigem Ehrverlust. Wegen ihrer unstäten Lebensweise wurde Martha Sczymalla sofort verhaftet.

Die Flutwellen⸗Katastrophe in Japan. Ueber die Folgen der Flutwelle, welche am 16. Juni über einen großen Teil der Nord⸗Ostküste von Japan hereinbrach, bringen nach derNat.⸗Ztg. die soeben ein⸗ getroffenen Nachrichten aus Japan Einzelheiteu: Nach den ursprünglichen Telegrammen hatte es den Anschein, als ob das gewaltige Aufbäumen des Meeres die Folge eines Erdbebens gewesen. Die ausführlicheren Nachrichten lassen das aber doch zweifelhaft erscheinen. Zwar ist hier und da ein Zittern der Erde wahrgenommen worden, aber man neigt doch der Ansicht zu, daß aus unbekannten Gründen eine Veränderung des Meerbodens eingetreten ist, die nicht von innen heraus, sondern durch andere Umstände herbeigeführt worden ist. Jedenfalls aber war die furchtbare Empörung des Wassers die Folge irgend welcher solcher Veränderungen. Die furchtbare Flutwelle war 80 Fuß hoch und erstreckte sich 300 englische Meilen weit von Südwest nach Nordost. Die Katastrophe ereignete sich um 8 Uhr abends. Da aber die Japaner an der Küste die Gewohnheit haben, sehr früh aufzustehen und ebenso früh zur Ruhe zu gehen die Arbeiten sind fast immer bis um die Mittagsstunde beendet so wurden die Bewohner der heimgesuchten Distrikte im Schlaf, ohne voraufgegangene Warnung, hinweggerafft. Zehntausende versanken in wenigen Minuten mutlos und ahnungslos ins Meer. Ursprünglich glaubte man selbst in Nokohama, daß die ersten Meldungen über den Umfang des Unglücks übertrieben seien. Aber mit jedem Tage nahmen die Hiobsposten gräßlichere Gestalt an und am 22. Juni unterlag es keinem Zweifel mehr, daß mehr als 30 000 Personen getötet, eine große Zahl verwundet sind und daß die Befürchtungen wegen Ausbruchs einer Epidemie durchaus nicht unbegründet seien, da in Folge des Mangels an Arbeitskräften und bei der plötzlich ein⸗ getretenen warmen Witterung die Leichen nicht beerdigt werden konnten. Natürlich hat es an Sendungen zur Unterstützung der Ueberlebenden nicht gefehlt. Aber die

gangen und die Zahl der Ueberlebenden ist gering. In der Provinz Ywate meldet die Polizei allein 25 043 Tote 0 1250 Verwundete und 5030 zerstörte Häuser. Nach 5

den allerletzten Nachrichten wird das Naturereignis felbst 15 noch unbegreiflicher. Dampfer, welche während der Kata⸗ f strophe nur etwa 30 Meilen von der Küfste entfernt vorüberfuhren, berichten, daß sie nichts außergew liches wahrgenommen haben. Die See sei ruhig gewesen, und Fischer, die hinausgezogen waren, ihrem Berufe nachzu⸗ gehen, kehrten ahnungslos am Morgen mit ihrem Fang zurück und fanden ihre Heimatsorte zerstört. Man wird also auf weitere Anhaltspunkte für die Beurteilung des Vorganges warten müssen.*

Brieftasten. 0

Nacht gegen 11 Uhr entstand in dem Hol

der Firma Roeder Wunderlich 105 91 in der Nähe des Güterbahnhofes ein Schaden⸗ feuer, das die aufgespeicherten bedeutenden Holzvorräte nebst Schuppen total zerstörte. Beide

Sch. in L. Das Wesentliche haben wir veröffent⸗ licht. Damit ist für uns die Angelegenheit erledigt. 1 8 Neueste Telegramme. 1, Hd. Frankfurt a. M., 3. Aug. Gestern e 1 grell 1

Löschzüge der Feuerwehr erschienen am Platze 1 und beseitigten gegen 11¼ Uhr jede Gefahr. Steine

Hd. Wiesbaden, 3. Aug. In der Nacht fut vom Samstag auf Sonntag wurde der 25 Jahre 0 4 alte Taglöhner Holtmann nach einem voraufge 1E

gangenen Streit vor der Maria⸗Hilf⸗Kirche er⸗ stochen. Drei der That verdächtige Brüder sind verhaftet. g ö 8 Ae g Hd. Wiesbaden, 3. August. DerWies⸗ badener Generalanzeiger veröffentlicht einen längeren Artikel, worin die Ansichten des Contre-Admirals a. D. Werner über den Untergang des Iltis wiedergegeben werden. Das Wesentlichste ist die Antwork des c alten Seemanns auf die Frage, ob das Schiff noch seetüchtig und manövrirfähig gewesen fei. Hierauf erwiderte Contre-Admiral Werner: Die Behauptung, daß das Schiff nicht mehr seetüchtig war, ist dummes A en hatte eine alte

Maschine, die nur noten in der Stunde btb macht, während die neuen Kreuzer 16 Knote chen re

laufen, und es war auch ein altes Holzschiff, an dem sich keine Abteilungen ubrigen en, während die neuen Kreuzer aus Stahl gebaut und mit Abteilungen versehen find. Aber das

Schiff war gut imstande, auch richtig manöv⸗ 1 rirungsfähig. Modern und kriegstüch war es Jaldlang de Oesf nicht, aber für den Dienst in den chinesischen uh der Alagebesc Gewässern völlig genügend. Wäre es das nicht ö Gießen 4. gewesen, so hätte, da wir ja so strenge, bestimmte Hein wurde 1895 Vorschriften besitzen, der Kapitän desIltis Natz hne

sofort darüber nach Berlin berichten müssen. Von Seeuntüchtigkeit kann also keine Rede fin.

Hd. Brüssel, 3. August. Bei den gestrigen Stichwahlen in Belgien er⸗ hielten von den 68 Mandaten, welche zu vergeben sind, die Liberalen 81, die Katholiken 20, die Sozialisten 17. 0

bon sesam 422 ö Hund& 5. Dee

Jon den Gemein wichen 2 und 5 Oberhessen unte euer 244 Hunde 9360.50 eiubrachten eftfullen 758 Hund erttag von I 900

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗

Geld sich nun das Pärchen in Breslau vortrefflich amü⸗ Not ist nicht so groß, als man annahm: es sind eben dakteur: Wilhelm Sell, Druck. 1

sierte. In der elegant eingerichteten Wohnung in der! die Familien mit allen ihren Gliedern zu Ude Gießen. n ac e n ü 9 1 4. 3 nr r eee N sen ungel, Au

Hierdurch beehre ich mich, meiner geschätzten Kundschaft sowie einem geehrten hiesigen wie auswärtigen f dae kieen

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Die zum Ausbau des Riegelpfads und der Bruchstraße erforderlichen, nach⸗ J., vormittags 11 Uhr,

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stehend verzeichneten Arbeiten und Lieferungen sollen

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5 b) Bordsteinlieferung. g 2) Lieferung von Bordsteinen(Lungsteinen) Profil für den Riegelpfad 942 Ifde. m

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10) Herstellung von Kiesbanketen einschl. Erdarbeiten

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