Ausgabe 
10.5.1932
 
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Dienstag, den 10. Mai 1932.

Aus Watzenborn⸗Steinberg

W.⸗Steinberg 1. Groß⸗Karben Liga 2:3(11).

Am Himmelfahrtstag weilte eine jüddeutsche Kreisliga⸗ Mannschaft in Watzenborn⸗Steinberg. Die Erwartungen, die die zahlreich erschienenen Zuschauer an dieses Spiel knüpften, erfüllten sich voll und ganz. Das Spiel war jederzeit fesselnd, ungemein schnell und abwechslungsreich und stand auf einer technisch hohen Stufe. Der Ball wanderte so schnell von Mann zu Mann, daß die Teutonen alles hergeben mußten, um eine höhere Niederlage zu vermeiden.

Spielverlauf: Groß⸗Karben beginnt vielversprechend, ist in den ersten Minuten Überlegen, kann aber die Hintermann⸗ schaft der Platzbesitzer vorerst nicht überwinden. Bald finden sich auch die Teutonen und greifen unentwegt an. In der 12. Mi⸗ mute kommt der Sturm der Einheimischen vor das Gästetor, der linke Verteidiger wehrt schwach ab, der Mittelstürmer der Platz⸗ besitzer nimmt den Ball auf, umspielt den einen Verteidiger und bringt seine Mannschaft durch einen unhaltbaren Schuß aus 16 Meter Entfernung mit 1:0 in Führung. Die Gäste steigern jetzt das Tempo, um den Ausgleich zu erzielen. In der 16. Mi⸗ nute steht das Spiel 1:1. Durch technisch schönes Spiel kommen beide Tore noch öfters in Gefahr, an dem Resultat ändert sich bis zur Pause aber nichts mehr.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit spielt sich der Kampf meistens in der Hälfte der Teutonen ab. Die Ein⸗ heimischen müssen stark verteidigen, können aber nicht verhin⸗ dern, daß die Gäste in der 8. Minute mit 2·1 in Führung gehen. Nachdem dann die Hintermannschaft der Platzbesitzer verschiedenemal im letzten Augenblick klärt, finden sie sich all⸗ mählich wieder, und das Spiel wird ausgeglichener. In der 18. Minute spielt sich der Rechtsaußen der Teutonen schön durch, flankt zur Mitte und der Halblinke sendet unter dem Jubel der Zuschauer zum Ausgleich ein. Das Spiel steht 2.2. Die Süddeutschen ziehen Endspurt, um die Führung wieder an⸗ ich zu reißen, was ihnen dann auch kurz darauf gelingt. Die

artie steht 32. Kurz darauf wird von dem Torwart der Teu⸗ onen ein Elfmeter in blendender Manier gehalten, wofür ihm das Publikum stürmischen Beifall zollt. Jetzt setzen die Platz⸗ besitzer alles daran, zum Ausgleich zu kommen, doch die sichere Abwehr der Gäste und Schußpech des Teutonensturmes verhin⸗ Es war das schönste Spiel, das bis jetzt

dern jeden Erfolg. 5 0 Schiri Kunze⸗Gießen

in W.⸗Steinberg ausgetragen wurde. leitete einwandfrei.

Watzenborn, Steinberg 2. Heuchelheim 1. 8:4(4:2).

Am vergangenen Sonntag weilte die 1. Mannschaft des Sp 1920 Heuchelheim in W.⸗Steinberg zum fälligen Gesell⸗ schaftsrückspiel. Die Gäste gingen mit den größeren Siegesaus⸗ sichten in den Kampf, mußten aber der in fester Verfassung be⸗ findlichen 2. Mannschaft der Teutonen den Sieg überlassen. W'. Steinberg hat Platzwahl und spielt gegen den Wind. Heuchelheim setzt sich sofort vor Steinbergs Tor fest, die Hinter⸗ mannschaft klärt aber sicher. Das Spiel geht hin und her. Eine gut hereingegebene Flanke wird von Steinbergs Mittelstürmer zum ersten Tor verwandelt. Die Gäste lassen aber nicht locker und stürmen immer wieder. Kurze Zeit darau fällt auch der Ausgleich. Das Spiel nimmt an Tempo zu. ie Läuferreihe der Teutonen, die in Aufbau und Zerstörung Vorbildliches leistet, bedient den Sturm immer wieder mit Vorlagen. Durch besseres Zusammenspiel und großem Eifer können die Platz⸗ besitzer bis zur Halbzeit das Nesultat auf 42 1 1 5 Nach der Pause stellen die Teutonen durch vorzügliche Zusammenarbeit das Ergebnis auf 8:4. Die Platzbesitzer siegten verdient. Der Kampf wurde ziembich hart durchgeführt, ohne die Grenzen des ben zu überschreiten. Das Spiel verlief stets spannend. Böcher⸗Gießen leitete korrekt. F.

Aus Lollar

Am Himmelfahrtstage hatte Lollar die 1. und 2. Mann⸗ schaft von Ebsdorf zu Gast. Die erste Mannschaft der Gäste ent⸗ puppte sich als eine spielstarke Elf und Lollars zweite Mann⸗ ane hatte redlich Mühe ein 171 herauszuholen. Die Gäste ätten sogar gewinnen können. Einen Handelfmeter wurde von Schiedsrichter Grote war gut. Die dritte Mannschaft spielte mit einer kombinierten Mannschaft gegen die zweite von Ebsdorf und blieb mit 41 Sieger. Der Lol⸗ larer Sturm war sehr schußfreudig und entschied das Spiel schon in der ersten Spielhälfte. Der Sturm von Ebsdorf war mit der Abseitsregel nicht recht vertraut und verscherzte manche Tor⸗ gelegenheit.

ihnen verschenkt.

Daubringen 1. Lollar 2. 6:1

Am Sonntag trafen sich in Daubringen die zweite von Lol⸗ lar und die erste von Daubringen. Lollar war gezwungen 5 mit nur neun Mann zu spielen und mußte eine 61 Niederlage hinnehmen, obwohl die Mannschaft keinesfalls sechs

Tore schlechter war als Daubringen.

Lollar 1. Germania Marburg 2. 6:5(4:3)

Die erste Mannschaft hatte sich einen spielstarken Gegner in der Liga⸗Reserve von Germania Marburg verpflichtet. Lol⸗ lar war gezwungen, mit zwei Mann Ersatz zu spielen, zeigte aber ein sehr gutes Spiel. Der Mittelläufer und der rechte Läufer waren in bester Verfassung und gaben brauchbare Vor⸗ lagen in den Sturm, wo nur der Halbrechte und der Linksgußen etwas schwächer spielten als die übrigen. Der Mittelstürmer war in ganz großer Form, er allein schoß aus weiter Entfer⸗ nung drei Prachttore. Bei Marburg war der Torwart sehr ut und verhütete eine höhere Niederlage. Die gesamte Mann⸗ alete einen sehr schönen Fußball. Lollar kam gleich vom ustoß weg sehr gefährlich vor das Tor der Gäste. Es dauerte auch nicht lange und Lollar geht mit 170 in Führung. Marburg zieht vom Mittelanstoß sofort mächtig los und versucht auszu⸗ Nie 98 findet aber Lollars Hintermannschaft auf dem Posten. ie Lollarer Stürmer tragen weiter gefährliche Angriffe vor und nach kurzer Zeit heißt es 3:0 für Lollar. Dann kommt Germania für 29 10 Zeit auf und kann auch ein Tor aufholen. Aber auch die Lollarer lassen kurze Zeit nach, bekommen aber dann wieder etwas mehr vom Spiel. Ein Lollarer Verteidiger macht Hand, der gegebene Elfmeter wird vom Lollaxer Tor⸗ wart gehalten. kurze Zeit später springt der Ball wieder einem Verteidiger der Platzmannschaft an die Hand. Der zweite Elfmeter wird vom Mittelstürmer der Gäste verwandelt. 3˙2 lautet das Resultat. Lollar legt nun bis zur Pause noch ein weiteres Tor vor. Nach der Pause spielen die Marburger mit aller Energie auf einen Sieg. Wieder springt der Ball einem Verteidiger Lollars an die Hand. Auch dieser Elfmeter wird vom Mittelstürmer der Gäste verwandelt. Es ist noch eine halbe Stunde zu spielen. Lollar rafft sich noch einmal auf und erzielt ein fünftes Tor. Die Marburger lassen nicht locker und olen bis zum Ausgleich 5:5 auf. Dann verschießt Lol⸗ ar einen Elfmeter und geht zum Endspurt über, wie man ihm bei der Mannschaft selten gesehen hat. Aus einem Angriff heraus kommt der Ball zum Mittelstürmer, der aus zirka 20 eter Entfernung mit einem Bombenschuß den Siegestreffer

erzielt. Kurz nach dem Wiederanstoß ertönt dann der Schluß⸗ pfiff. Schiedsrichter Wlodareck⸗Wieseck hatte keinen*

ten Stand, aber eine große Vorliebe für Elfmeter,

Aus Leihgestern

Am Himmelfahrtstag. Leihgestern 1. Butzbach 2. 8:1(5:0). Leihgestern 2. Butzbach 3. 3:0(1:0). Wetzl. Sp Sch. Leihgestern Sch. 8:0 90 Am Himmelfahrtslag weilte die Ligareserve des R Butz⸗ bach in Leihgeftern bei der 1. Mannschaft zum fälligen Gesell⸗ Verstärkung unerwartet hoch

Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung

mit obigem Resultat. Trotz der hohen Niederlage war das Spiel gar nicht einseitig, wie man annehmen könnte. Beide Mannschaften legten ein mörderisches Tempo vor, welches bis zum Schluß auch durchgehalten wurde. Aber hier siegte die bessere Technik und das gute Stehvermögen. Und dieses war bei der Platzelf der Fall. Der Sturm war schußfreudig und wurde gut unterstützt von der Läuferreihe, auch die beiden Ver⸗ teidiger und der Tormann arbeiteten ausgezeichnet. Von den acht Toren schoß der Mittelstürmer allein vier, der Linksaußen und der Rechtsaußen je 1 und der Halblinke zwei Tore. Bei den Gästen war die Verteidigung schwach und der Sturm war vor dem Tor auch nicht immer in Fahrt. Das Spiel war hart. Schiri Tetzner leitete einwandfrei.

Vorher trat die 3. Mannschaft von Butzbach gegen die 2. Mannschaft von Leihgestern auf den Plan. Hier 55 Leihgesbern die bessere Mannschaft, spielle dauernd überlegen, brachte es aber nur zu drei Erfolgen. Ein Elfmeter für Butzbach wurde vom Tormann tadellos gemeistert und so blieb den Gästen das Ehrentor versagt. Schiri Walter-Daubringen war gut.

Leihgestern 1. Grünberg 1. 5:0(4:0). Leihgestern Igd. Klein⸗Linden Igd. 2:0.

Am. Sonntag hatte die 1. Mannschaft die Ueiche dess Fußballklub Grünberg im Gesellschaftsspiel zum begner. Beide Mannschaften bestritten das Spiel fast durch⸗

weg mit 10 Mann. Die Platzelf war heute nicht so in Form, trozdem erzielten sie fünf schöne Tore, während den Gästen das Ehrentor versagt blieb Die Gäste waren flink, machten vereinzelt schöne Durchbrüche, aber der Torwart der Platzelf hielt meisterhaft. Schiri Beck-Gießen war gut. d Die Jugend fertigte die von Klein-Linden glatt mit 2:0 Toren ab! Beide Stürmerreihen hatten Schußpech und zwei gute Torleute vor sich. Der Gästetormann ist schuldlos. R.

Aus Garbenteich

Wetterfeld 1. Garbenteich 1. 1:0(1:3).

Die 1. Elf des Sportvereins 1928 Garbenteich trug am ver⸗ gangenn Sonnbag ein Gesellschaftsrückspiel gegen die gleiche Mannschaft des Fußballvereins 1929 Wetterfeld auf dor⸗ tigem Platze aus. Garbenteichs 1. Mannschaft trat in kom⸗ pletter Ausstellung an und war dem Gastgeber in punkto Ball⸗ behandlung sowie Schußvermögen weit überlegen. Die Stür⸗ merreihe der Gäste befand sich wie bei den letzten Spielen, in ganz großer Form, was das Resultat 9:1 zum Ausdruck bringt. Die Verteidigung ließ noch zu wünschen übrig, Läuferreihe und Torwart aber waren gut. Erwähnenswert ist noch, daß Wetter⸗ feld trotz der hohen Niederlage ein schönes, faires Spiel vor⸗ führte, und dasselbe stets ein Werbespiel für den WSW war. Schiri Jox⸗Ettingshausen hatte ein leichtes Amt.

Garbenteich 1. Igd. Klein⸗Linden 1. Igd. 1:0(0:0).

Die 1. Jugendmannschaft gewann am Himmelfahrtstag gegen A von Klein⸗Linden auf 8 Platze mit 10 Toren. Garbenteich verschoß bei diesem Spiel 3 Elfmeterbälle. Schiri⸗Noll⸗Gießen war dem Spiel ein korrekter Leiter.

Rund um Ulm

Am Himmelfahrtstage hatte der Fe Beilstein einen Sport⸗ werbetag. Der Einladung hatten Bissenberg umd Holzhausen mit je zwei Mannschaften Folge geleistet.

In der Ligaklasse trafen die Bissenbergr auf ihren Nachbar und ewigen Rivalen, den Spielverein Holzhausen, die beiden Lokalmatadore lieferten das beste Spiel des Tages. Der Aus⸗ spruch von unbekannten ZuschauernGerne hätten wir 90 statt 30 Minuten zugesehen... charaktevisiert den sportmännischen Geist, besonders jedoch das Können, dieser 22 Akteure zur Ge⸗ nüge. Mit 1:2 Toren blieben die Bissenberger durch bessere Gesamtleistung verdienter Pokalsieger.

Einen weiteren 2⸗mal⸗15⸗Minutenkampf machte Holzhau⸗ sens 1. in der A⸗Pokalklasse mit. Der 1:0⸗Sieger über Fleis⸗ bach, der FV Merkenbach, war der Endspielgegner. Verteiltes und spannendes Spiel. Mit 170 Toren wurde Merkenbach glück⸗ licher Pokalgewinner.

Driedorf 1., Holzhausen 2. und Ockersdorf 1. kämpften um den B-⸗Klassenpokal. Ockersdorf bekam Freilos. Gegen Drie⸗ dorf 1. holte sich Holzhausen in 2 mal 15 Minuten einen über⸗ zeugenden 3:0-Sieg durch gute Leistumgen. Das Endspiel Ockersdorf 1. Holzhausen 2. brachte zwei gleichstarke Gegner zusammen. Erst in der Verlängerung wurde der Sieger mit 10 für Ockersdorf ermittelt.

Die C-Klasse brachte als erste Begegnung Bissenberg Ju⸗ gend gegen Driedorf Jugend. 10 blieb Bissenberg Sieger. Der Entscheidungskampf Vissenberg Jugend gegen eine ver⸗ stärkte Merkenbacher Mannschaft brachte nach einem 11 erst in der Verlängerung die Entscheidung mit 2˙1 Toren zugunsten Merkenbachs. 5 E. Kr.

Am Sonntag bamen ferner folgende Gesellschaftsspiele zum A1

Austrag: 4 5 85 Der Fc Ulm und der Meister der A⸗Klasse, VfR Biskirchen,

Aus dem Finterland

Aus Breidenstein

Breidenstein 1. Wiesenbach 1. 3:3(1:2).

Am Sonntag weilte Wiefenbach mit seiner 1. Mannschaft zum fälligen Freundschaftsspiel in Breidenstein. Am 2,30 Uhr gab Schiri Born⸗Wallau den Ball frei. Sofort entwickelte sich ein flottes Spiel, wobei Wiesenbach zunächst die Oberhand be⸗ hält, welches auch durch 2 Tore zum Ausdruck kommt. Lang⸗ sam findet sich nun auch die hiesige Mannschaft, wo man im Sturm ein bischen munterer wird. Gefährliche Angriffe auf beiden Seiten werden zunächst durch die Hintermannschaften mit viel Glück unterbunden und doch können es die Wiesen⸗ bacher nicht verhindern, daß Breidenstein ein Tor aufholt. Eine feine Leistung übrigens. Bis Halbzeit bleibt das Resultat 21 zugunsten Wiesenbachs. Nach Seitenwechsel kommt Breiden⸗ stein stark auf und ein famoser Durchbruch bringt durch den Halblinken den verdienten Ausgleich. Bei diesem Stande glaubt der Wiesenbacher Linksaußen sich einige unschöne Mätz⸗ chen erlauben zu dürfen. Aber Schiri Born stellt ihn vom Platz. Nach diesem Zwischenfall wird das Spiel härter. Breidenstein ist bis zum e dominierend, kann aber nur ein Tor erzie⸗ len, wohingegen Wiesenbach den Ausgleich schafft, welches nach den gezeiglen Leistungen auch gerecht ist. Die besten Leute von Breidenstein waren der Halblinke, Linksaußen und der linke Bei Wiesenbach konnte die gesamte Hintermannschaft

Läufer. 0 0 0 und die linke Sturmseite gefallen. Schiri Born⸗Wallau leitete korrekt. D 5

standen sich in der wierten Begegnung gegenüber. Mit 11:0 endete das erste Spiel in Biskirchen; in Alm gewannen die Ul⸗ mer mit 4:0 im zweiten Gange. Die dritte Paarung in Bis⸗ kirchen sah die Platzbesitzer mit 40 wieder siegreich. Wegen Spielplatzmangel trugen die Almer diesmal den Rückkampf auf dem Gelände des Spielvereins Bissenberg aus. Was niemand von den Zuschauern erwartet hatte, glückte den Ulmern, denn sie triumphierten mit 371 Toren über den A⸗Meister. Das Spiel selbst konnte wenig befriedigen, obwohl beide Gegner aufopfernd und mit großer Schnelligkeit kämpften, konstatferte man auch schlechtes Stellungsspiel, wenig Kombinationsspiel usw. Das Endergebnis wax dem Spielverlauf entsprechend irre⸗ gulär; denn Biskirchens Angriffsreihe hatte großes Schußpech. Die Bilanz: 22 Siege

Bissenbergs E weilte bei ihren Sportfreunden in Burg⸗ solms. Die zwölfte Begegnung beider Mannschaften innerhalb drei Jahren kennzeichnet die Sportkameradschaft unter den Akti⸗ ven und die Freundschaft der Vereine; die Spiele werden mit größter Fairnis und Ritterlichkeit ausgetragen. Alles in allem: Fußballpropagandaspiele. Das Spielende sah Bissenberg mit 5:0 Toren als Sieger. 2 Nach einer Niederlage in ihrem ersten Spiele konnte die Jugendmannschaft des Fc Ulm gegen die Jugend aus Bis⸗ Archen ihr zweites Spiel siegreich gestalten. Mit 2:1 Toren gewannen sie die Partie.

Aus Moroenberg

Merenberg 2. Stockhausen 2. 0:3 Merenberg 1. Stockhausen 1. 2:3

Stockhausens Fußballer machten am Himmelfahrtstage einen Ausflug nach dem schönen Westerwalddörschen Merenberg. Sie benutzten diese Gelegenheit zur Erfüllung einer Rückspielver⸗ pflichtung gegen die erste und zweite Ef des dortigen VfB. Man war sehr gespannt auf den Ausgang der beiden Spiele, zumal Merenberg in den Vorspielen in Stockhausen erhebliche Niederlagen erlitten hatte. Stockhausen wurde auch an diesem Tage wieder Sieger, aber überzeugend waren diese Siege für die Gäste nicht. Die zweite Elf von Stockhausen hat mit 3:0 Toren verdient gewonnen. Sie war der zweiten Elf des Platz⸗ besitzers fast während des ganzen Spieles überlegen. Anders war es jedoch im Spiel der beiden ersten Mann⸗ schaften. Hier lagen die Platzbesitzer fast dauernd im Angriff. Trotzdem mußte sich Merenbergs Elf am Schlusse 2.3 geschlagen bekennen. Stockhausen hatte nicht nur das Glück auf seiner Seite, sondern auch scheinbar noch den Merenberger Tormann. Zwei von den drei Toren des Siegers wären sonst nie zu er⸗ zielen gewesen. Schiedsrichter Kleemann⸗Bissenberg, der in Merenberg gerne gesehen wird, war dem fairen Spiel ein gerechter Leiter. Seine Entscheidungen waren sachlich, schnell und korrekt.

Bei anschließend fröhlichen Stunden im Vereinslokal ver⸗ ging gar zu schnell die Zeit bis zum Aufbruch. um 10 Uhr abends erreichten die Stockhäuser den Heimatort. Für alle wird diese Wanderung eine schöne Erinnerung bleiben.

Aus Skockhausen

Stockhausen 1. Hermannstein 1. 1:2(1:1) Stockhausen 2. Hermannstein 2. 1:0 abgebr.

Am Sonntag weilte Hermannstein hier mit zwei Mann⸗ schaften. Um 3 Uhr betraten die beiden ersten Mannschaften den Platz und lieferten sich ein schönes, faires Spiel. Hermann⸗ stein geht durch ein vom Schiedsrichter übersehenes Abseitstor in Führung; kurz darauf gleicht der Mittelstürmer von Stock⸗ hausen aus. 1:1 geht es in die Halbzeit. In der zweiten Spielhälfte versuchen beide Mannschaften die Führung an sich zu bringen. Stockhausen trägt Angriff auf Angriff vor, aber der Torhüter von Hermannstein in vorzüglicher 1 meistert mit großer Manier. Vom Glück begünstigt gelingt Hermann⸗ stein der Siegestreffer. Stockhausen kann trotz einem Eckenver⸗ hältnis von 11˙1 für Stockhausen an dem Resultat von 21 für Hermannstein nichts mehr ändern.

Anschließend betraten die zweiten Mannschaften das Feld, dieses Spiel wurde beim Stande von 10 für Stockhausen vom Schiedsrichter in unverständlicher Weise(angeblich wegen eines 5 Minuten⸗Regen) abgepfiffen.

Aus Altenkirchen

Bechlingen 1. Altenkirchen 1. 0:6(Si.) Der Sieg Altenkirchens 5 nie in Frage, er hätte dem Spielverlauf nach auch 1070 lauten können. Bezeichnend ist, daß Bechlingen nur eine Torchance hatte. Bischoffen 1. Altenkirchen 1. 3:2.

Treffen am Sonntag sah man zwei gleichwertige Gegner, die sich auch einen ausgeglichenen Kampf lieferten. Das Resultat hätte ebenso gut umgekehrt lauten können. Das ent⸗ scheidende dritte Tor fiel durch einen Handstrasstoß an der Strafraumgrenze, der dem Torhüter Schumann von dem nach⸗ setzenden Bischoffener Mittelstürmer aus den Fingern getreten. wurde. R.

In diesem

Aus Breidenbach

Breidenbach Gladenbach 6:0(3:0)

Der Meister der 2. Bezirksklasse führte sich trotz der Nieder⸗ lage gut ein. Vor allem erweckte er durch sein gutes Auftreten und faires Spielen Sympathien. Und dazu konnten die Leute etwas! Ihre technische Durchbildung steht auf annehmbarer Stufe und ihr Zusammenspiel ist gut.

Die Gladenbacher trafen aber diesmal auf eine gut dis⸗

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