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allgemeine hessische Sport⸗Seitung

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Dienstag, den 10. Mai 1932

Start zur Deulschen Fußballmeisterschast

Faboritensiege auf der ganzen Linie, aber zum Teil nur knappe Ergebnisse

Mit der gewohnten großen Anteilnahme verfolgte am

Sonntag die deutsche Fußballgemeinde die Vorrundenkämpfe um die Deutsche Fußballmeisterschaft. Die 16 Vertreter der Landesverbände traten in acht Spielen an, die durchweg die er⸗ warteten Sieger gebracht haben. Eigentliche Ueberraschungen blieben zwar aus, aber manche Kämpfe verliefen doch anders, als man er erwartet hatte. Den sichersten Sieg buchte der Süd⸗ deutsche Meister Eintracht Frankfurt, der in Königsberg vor 6000 Zuschauern bei schlechtem Wetter die Soldatenmannschaft von Hindenburg Allenstein ganz überlegen mit 60(4:0) ab⸗ fertigte. Ziemlich überzeugend fertigte auch der 1. FC. Nürn⸗ berg in Fürth vor 12 000 Zuschauern den westdeutschen Zweiten, Borussia Fulda, mit 5:2(2:0) ab. Die Nürnberger hatten be⸗ teits eine 5:0⸗Führung, als sie verhaltener spielten und Fulda zu den Gegentreffern kommen konnte. Schwerer hatte es der füddeutsche Zweite, Bayern München, der in München bei Mi⸗ nerva 93 Berlin immerhin harten Widerstand zu überwinden hesoc ehe er mit 4:2(1:1) einen keinswegs imponierenden Sieg erfocht. Süddeutschland hat also alle drei Vertreter in, die Zwischen⸗ runde gebracht. Aehnlich erfolgreich war nur noch Norddeutsch⸗ land, dessen Vertreter HSV. und Holstein gleichfalls siegreich geblieben sind. Der Hamburger SW. kam allerdings in Altona egen Vfe Benrath erst in den letzten acht Minuten zu den zwei Treffern, die seinen 3:1⸗(1:0) Sieg sicherstellten. Dagegen ge⸗ wann Holstein Kiel in Breslau gegen den SC 08 41(2:0) mit weniger Mühe, als man glaubte.

Nur je einen Vertreter haben Berlin, Mitteldeutschland und Westdeutschland durchgebracht. Der Westen wäre zur allgemei⸗ nen Ueberraschung faft ganz ausgeschieden, denn sein Meister, Schalke 04, konnte in Dortmund gegen den unterschätzten mittel⸗ deutschen Pokalmeister SuBc Plauen erst in der Verlängerung knapp mit 5:4(2:1) gewinnen. Zur Ueberraschung der 25 000 Zuschauer lag Plauen zeitweise sogar 4.2 in Führung. Ber⸗ lins Meister Tennisborussia gab in Berlin vor 2000 Zuschauern gegen Viktoria Stolp nur eine höchst mäßige Vorstellung. Mit 3:0 wurde zwar Stolp äußerlich glatt geschlagen und damit der Baltenverband ganz ausgeschifft, aber die Leistungen der Ber⸗ liner waren so schwach, daß das ublikum dieVeilchen schließ⸗ lich 5 901 Mitteldeutschlands Meister, Pol. SV. Chemnitz,

t in Chemnitz den übermäßig hart spielenden süddeutschen

eister, Beuthen 09, überraschend glatt mit 5/1(3:0) bezwun⸗

n. Wie der Baltenverband, so ist also auch Südostdeutschland in der Vorrunde gleich ganz ausgeschieden.

Wie die Wesldeulschen sith schlugen:

Schalke enttäuscht! Schalke 04 SuBC. Plauen 5:4(2:1) nach Verl.

25 000 Menschen kamen zu diesem Vorrundenspiel ins Sta⸗ dionRote Erde zu Dortmund. Fast alle rechneten mit einem sicheren Siege ihres hoch favorisierten 8 Schalle. Aber sie hatten mit dem Gegner nicht gerechnet. ährend Schalke sich in engmaschige Kombinationen verstrickte, Unsicherheiten in der Hintermannschaft zeigte und schließlich sehr nervös wurde, stell⸗ den die Vogtländer eine schnelle entschlossene Mannschaft, die zum Pokalsystem wie geschaffen ist. Plauen setzte sich so erfolg⸗ reich zur Mehr, daß der westdeutsche Meister erst in der Ver⸗ längerung einen knappen Sieg buchen konnte.

Szepan 905 zwar in der 7. Minute da⸗ eee als aber Tibulsti vorübergehend verletzt ausscheiden mußte, kam Plauen durch seinen, Mittelläufer Böttcher zum usgleich. Nattkämper brachte die Knappen in der 33. Minute erneut zur Führung. Nach dem Wechsel griff Plauen elanvoll an.

Die Sachsen konnten zur allgemeinen Ueberraschung nicht nur durch Schaarschmidt ausgleichen, sondern durch zwei Tref⸗ fer von Wark eine 4.2⸗Führung erreichen. Schalke drängte nun, aber Plauen verteidigte geschickt, und nur mit Mühe konnte Schalke bis zum Ende der regulären Spielzeit durch Treffer pon Szepan und Rothardt den Ausgleich erreichen. In der 5. Mi⸗ nute der Verlängerung wurde dann das so sensakionell verlau⸗ fene Spiel durch ein Tor von Rothardt entschieden.

der Sport am Himmelfahrtstag

Im Fußball interessierte zunächst das Entscheidungsspiel um die dritte süddeutsche Vertreterstelle für die Deutsche Mei⸗ sterschaft. Vor 15000 Juschauern, schlug in Nürnberg der 1. FC. Nürnberg den süddeutschen Pokalmesster Stuttgarter Kickers ganz überlegen mit 50(40). Süddeutschland nimmt jetzt also an der Deutschen Meisterschaft mit den drei Mannschaften Ein⸗ tracht Frankfurt, Bayern München und 1. FC. Nürnberg teil. In Frankfurt kam im Nahmen der Stadionkampsfspiele auch das Endspiel um den Frankfurter Goldpokal zur Durchführung. Das Spiel endete überraschend mit einem 4.3(3:2) Sieg des Kreis⸗ ligisten Griesheim 02 über Union Niederrad.

Die Leichtathleten traten bei vier größeren Veranstaltun⸗ gen in Erscheinung. In Berlin gab es einen Clubkampf SCC. gegen BSC., den erwartungsgemäß der Sec gewann. Kohn⸗

Berlin, der Deutsche Waldlaufmeister, siegte im Düsseldorfer e während Holthuis⸗Weener ein stark besetztes Hindernislaufen in Hamburg gewann. Die Frankfurter Sta⸗

dion⸗Kampfspiele waren zwar nur lokal besetzt, sie brachten aber doch einige bemerkenswerte Resultate. So siegte Geerling Ein⸗ tracht in 11,1 Sek. über die kurze Strecke gegen seinen Club⸗ Kameraden Eldracher. Berg vom JG. Sportverein zeigte im Kugelstoßen, das er mit 14,39 Meter gewann, eine erfreuliche Verbesserung, und auch der. Weitspringer Hassinger⸗Eintracht war mit seiner 6,82⸗Meter⸗Leistung in Anbetracht dessen, daß

die Saison gerade erst beginnt, schon recht gut in Form.

Borussia Fulda hält sich gut

1. FC. Nürnberg gegen Borussia Fulda 52(2:0) Im Fürther Ronhof trug derClub sein erstes Spiel in der diesjährigen Dae B⸗Meisterschaftsrunde egen den westdeutschen Zweiten, Borussia Fulda, aus. Dem Treffen wohnten 12 000 Zuschauer bei, die einen sicheren Sieg der Nürnberger sahen. Im allgemeinen hatte man wohl nicht mit einem besonderen Er⸗ eignis gerechnet, da die Zahl von 12 000 Zuschauern in Nürn⸗ berg bei anderen Spielen schon wesentlich überboten worden ist.

Man war aber doch auf die Fuldaer Gäste gespannt, deren Siegeszug im Westen bekanntlich erst im Endspiel von dem West⸗ deutschen Meister FC Schalke elde werden konnten. Die Fuldaer überraschen trotz ihrer Niederlage nach der angenehmen Seite. In ihre ganzen Mannschaft befand sich kein schwacher Punkt. DerClub war nicht gerade in Hochform, hatte aber genügend Können, um seinen Gegner niederzuhalten. Schieds⸗ richter Zimmermann⸗Leipzig leitete den Kampf nur mittelmäßig.

Nürnberg spielte in der ersten Halbzeit mit dem Wind im Rücken und hatte dadurch einen kleinen Vorteil. Die Mann⸗ schaft zeigte in den ersten zwanzig Minuten großes Können, um dann auf einige Zeit abzubauen. Zehn Minuten vor der Pause gelang es aber demClub wieder, die Oberhand zu gewinnen. Der erste Treffer fiel durch eine sehr harte und nicht ganz ge⸗ rechtfertigte Entscheidung des Schiedsrichters. Bei einem Zu⸗ sammenstoß fiel Schmitt über den Fuß des Fuldaer Tormannes Büttner, ohne daß dieser etwas dafür konnte. Der verhängte Elfmeter wurde von Oehm in der 35. Minute sicher zum Füh⸗ rungstreffer verwandelt. Aus einem Angriff des gesamten Nürnberger Sturmes ergab sich zwei Minuten vor der Pause durch einen Schuß von Friedel der zweite Treffer.

In der neunten Minute schaffte Friedel für denClub den dritten Treffer. Auch in der 17. Minute war's wieder Friedel, der einen Treffer eta und damit denhat trick vollbrachte. Die vollkommene der 5 te der Nürnberger kam durch ein Tor Schmitts in der 25. Minute nochmals zum Ausdruck. Von da ab ließ derClub etwas nach und Fulda kam leicht auf. Doch erst in den letzten zehn Minuten gelang es den Borussen, über⸗ raschend zu zwei Erfolgen zu kommen. Den ersten Treffer schoß der Antzaußen Bonard, während Leuchers in der letzten i⸗ nute einen Fernschuß anbringen konnte.

Hamburger SV. VfL. Benrath 321(1:0)

Der 31⸗Sieg, mit dem sich der norddeutsche Meister HSV beim Vorrundenspiel im Stadion zu Altoma vor 6000 Zuschauern gegen den westdeutschen Pokalmeister Vis Benrath behauptete, war durchaus nicht überzeugend. Benrath, das zwar im Zusam⸗ menspiel enttäuschte, aber hart war und mit guten Einzelleistun⸗ gen aufwartete, gab sich erst nach zähem Widerstand geschlagen. An sich war der Hamburger Sieg verdient, denn die Rothosen demonstrierten die bessere Zusammenaxbeit und reifere Technik. Nach einem Fehler der westdeutschen Verteidigung konnte Dör⸗ fel in der 16. Minute das Rahhenmettoo e den HSW erzielen. Nach dem Wechsel spielten die schnellen estdeutschen eine Zeit lang überlegen, und es 5 555 ihnen auch, in der 22. Minute durch ihren Mittelstürmer Hohmann den Ausgleich zu erzwin⸗ gen. Benrath blieb noch eine Weile überlegen, und nur mit Mühe verhinderte der H58VV weitere Treffer der Rheinländer.

Erst in den letzten, acht Minuten konnte der HSW durch Tore von Dörfel und Sveistrup die Entscheidung erzwingen. Das Ergebnis hat der 58 in erster Linie seiner Abwehr und der guten Läuferreihe zu danken. Der Sturm war schwach.

Die zweite Runde

In Frankfurt: 1 In Hamburg: 7 Holstein Kiel 1. FC Nürnberg. In Leipzig: 1 Polizei Chemnitz Bayern München. In Bochum: Schalke 04 Hamburger Sp.

Fußball in Hessen⸗Hannover

In der Nordgruppe gab es am Sonntag noch ein Verbands⸗ spiel, wobei es sich darum drehte, wer den letzten Tabellenplatz einzunehmen hat. Die SpVgg. Göttingen unkerlag gegen Ein⸗ beck 05 mit 1:4 und liegt nun endgültig am Schwanz der Ta⸗ belle. Sonst gab es nur einige Privatspiele. Am Samstag schlug Sport Kassel den SC. 03. verdient mit 3:1 und am Sonn⸗ tag fertigte Hessen 09 Tura Kassel mit 41 Treffern ab. Um die Kasseler Stadtmeistersch aft standen sich am Sonntag Spiel⸗ verein und SC 03 gegenüber. Spielverein siegte verdient.

Einbeck 05 SpVgg. Göttingen 4:1(3:0) 0

Im letzten Verbandsspiel der Nordgruppe, dessen Verlierer endgültig den letzten Tabellenplatz belegen muß, konnte sich Einbeck 05 mit einem sicheren Siege behaupten. Das Spiel zeigte auf beiden Seiten nur schwache Leistungen. Bei Einbeck war die Verteidigung bester Mannschaftsteil. Die Mannschaf⸗ ten waren sich im großen und ganzen gleichwertig. Göttingen hatte lediglich einen sehr schwachen Tormann.

Spielverein Kassel SC. 03 Kassel 32(0:1) 5

Vor 1000 Zuschauern standen sich die Mannschaften auf dem Kurhessenplatz um die Kasseler Stadtmeisterschaft gegenüber. Bis zur Pause führte SC. 03 mit 1.0 und konnte diesen Vor⸗ sprung bald nach dem Wechsel auf 20 erhöhen. Dann über⸗ nahm Spiel verein das Kommando, holte bald den Ausgleich und konnte in einem kräftigen Endspurt sogar noch den Sieges⸗ treffer erzielen.

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Nr. 19 Streife durch den Bezirk

Etwa 10 Jahre vor dem Krieg beteiligte sich ein Kasseler Verein an den Kämpfen um die Deutsche Fußballmeisterschaft, aber nicht als Vertreter unseres heutigen hessisch⸗hannoverschen Bezirkes, denn die Einteilung war damals noch anders. Erst den Fuldaer Borussen war es vergönnt, diese Würde und Ehre zu erlangen. Welchem Verein wird sie wohl das nächste Mal zu⸗ fallen? Und wann? Schon in den Spielen um die Westdeutsche Meisterschaft hat Borussig den Bezirk ehrenvoll vertreten. Die Vorrunde mußte am 10. April in Elberfeld(also auf Heimatbo⸗ den des Gegners) ausgetragen werden; es war daher ein großer Erfolg unseres Meisters, daß er dort Schwarz⸗Weiß Barmen mit 2˙1(1:1) schlug. In der Zwischenrunde am 17. April hieß der Gegner Spielvgg. 07 Köln⸗Sülz, die den FV Neuendorf glatt mit 40(2:0) aus dem Rennen geworfen hatte; zum Glück fand das Spiel in Kassel statt; dank der einmütigen moralischen Un⸗ terstützung von 8000 Zuschauern behielt Fulda mit 20(0:0) die Oberhand und qualifizierte sich dadurch für die Teilnahme am Endspiel. Diesmal war es ausgerechnet Schalke, dem sich die Bo⸗ russen am 1. Mai stellen mußten, u. zw. in Köln; trotz größten Kampfeifers unterlagen sie zum Schluß mit 1:5, nachdem sie bis in die zweite Halbzeit hinein ein torloses Unentschieden ge⸗ halten hatten. So traten sie als Zweiter des WSW in die Reihen der Vereine, die am 8. 5. die Vorrunde um die Deutsche Meisterschaft bestreiten sollten. Durch Verletzungen waren in⸗ zwischen einige Spieler schon kampfunfähig oder stark behindert worden, und zu allem Pech beschled das Los den Borussen für den ersten Gang gleich den FE Nürnberg als Gegner, der sich in seinen letzten Spielen von sehr guter Seite gezeigt hatte und dessen Anhänger den Gang gegen Fulda als eine ganz leichte Partie für den süddeutschen Vertreter auffaßten. Sie mußten sich aber überzeugen, daß derAußenseiter von Hessen⸗Hannover ich nicht so leicht Mine n bekennt und selbst bei einem Rück⸗ stand von 0:5 die linte nicht ins Korn wirft, obwohl er in Fürth von den 14000 uschauern wohl keine 2 Prozent als mo⸗ ralische Rückendeckung betrachten durfte. Das Endresultat von 5˙2 für Nürnberg stellt also unserm Bezirksmeister das beste Zeugnis aus, und wenn er auch durch die Niederlage von der weiteren Beteiligung ausgeschlossen ist, so gebührt ihm doch der Dank des Bezirkes für die unter so schwierigen und teil⸗ weise mißlichen Verhältnissen durchgeführte Vertretung der hei⸗ matlichen Farben und Interessen, durch sein Eingreifen in die Spiele der. Meisterschaft und auch schon durch seine 5 bei den sdentschen Meisterschaftsspielen ist man auf unsern Bezirk in den letzten Monaten mehr aufmerksam gewor⸗ den als in den letzten Jahrzehnten. Vivant sequentes!

*

Die Wahlversammlung ist vorüber. Den Hauptpunkt der Verhandlungen bildete die Frage um das Schicksal des im vori⸗ gen Jahre in Münster gutgeheißenen und in, die Satzungen auf⸗ genommenen neuen Spielsystems. Die höchsten Verbindsinstan⸗ zen haben ihren Standpunkt, der kürzlich von Becker imFul klipp und klar ue war, durchgedrückt, und der Antrag der Bezirke Rhein und Berg⸗Mark, der dem Resumé won Becker entsprechend eine unveränderte Einführung des neuen Spiel⸗ systems forderte, wurde mit 104 gegen 115 Stimmen angenom⸗ men, da eine Satzungsänderun weidrittel⸗Mehrheit verlangt. Demnach fielen alle anderen Anträge betreffs des Spielsystems ins Wasser, und auch die Dringli keitsanträge von Südwest⸗

. e und Hessen⸗Hannover wurden glatt ab⸗ gelehnt. Es bleibt also bei der festgesetzten Zehnerliga. Wenn die

Kasseler Zeitungen trotzdem schreiben: einen Weg.. ges besteht die Hoffnung, daß doch noch die ge⸗ wünschte Zwölferliga gebildet werden kann.., so sind das Hoffnungen und Entwürfe, deren Wurzel nur in Kassel keimt.

mehr zu machen; was noch etwa

Es gibt vielleicht noch

Auf legalem Wege ist nichts

Sportneuigkeiten

Bei den Kämpfen um die Deutsche Handballmeisterschaft siegten in den Zwischenrundenspielen bei den Sportlern Pol. SW Berlin, SpVgg. Fürth und Pol. Dessau, sowie bei den Tur⸗ nern TV 1(Worms), TöC Niederpleis, TB Berlin und ATG Gera.

Im Davispokalkampf hat sich Deutschland durch eine 3:0⸗ Führung gegen Indien bereits die Teilnahme an der zweiten Runde gesichert, wo unsere Mannschaft auf Oesterreich trifft, das in Prag über die Tschechoflowakei mit 32 siegreich bleiben konnte.

Bei den Deutschen Fecht⸗Meisterschaften in Offenbach sieg⸗ ten am Sonntag Frau Oelkers⸗Offenbach im Florettfechten der Damen und Moos- Berlin im Säbelfechten der Herren:

Dem anhaltenden Regen des Sonntags fielen neben zahl⸗ reichen Radrennen u. a. auch die Deutschen Kunstflugmeister⸗ schaften, der Mannheimer Großstaffellauf und der Kampf

Carnera Schönrath zum Opfer. Der Fußballlampf Ungarn Italien in Budapest endete vor 40 000 Zuschauern mit einem Unentschieden von 11(1:1). Italiens B⸗Mannschaft schlug in Florenz Ungarns Amateure

mit 4:2(12).

Das Sechstagerennen in Mannschaft Peden⸗Fielding schaft Stübbecke⸗Bartel bele achten Platz.

Beim 25⸗Kilometer⸗LausenQuer durch Berlin siegte Brauch⸗Berlin vor Mottmüller⸗Lettland, im Gehen siegte dage⸗ gen der Lette Dahlin vor den Deutschen Schwab und Sievert.

Jungdeutschland Darmstadt gewann das Marburger Wasserballturnier vor dem 1. Frankfurter SC. und Delphin Frankfurt.

Bär⸗Sossenheim gewann das die Taunusberge vor Trapp und

Toronto siegte die einheimische Die deutsch⸗amerikanische Mann⸗

mit sieben Runden Rückstand den

StraßenrennenQuer durch Mähs(beide Frankfurt).