Ausgabe 
1.11.1932
 
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Dienstag, den 1. November 1932.

Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung

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Demnach spielen(laut Auslosungsliste des Fußball⸗Sachbe⸗ arbeiters) am 13. November die Sieger aus obiger Runde in folgender Zusammenstellung:

Gruppe Lahn: SV. Wetzlar FV. Wallau Bottenhorn VfB. Gießen Gruppe Kassel: Niederzwehren Hermannia Kassel SC. 03 Kassel Tura Kassel Volkmarsen ist spielfrei Gruppe Fulda: Kann erst angesetzt werden, wenn die ausgefallenen Spiele nachgeholt sind, was jedenfalls am 1. November ge⸗ schieht. Gruppe Südhannover: SpVgg. Göttingen Hattorf und SpuSp. Northeim Witzenhausen,

wenn nicht SC. 05 Göttingen teilnimmt, andernfalls muß

zuerst dem SC. 05 ein Gegner ausgelost werden, sodaß ein

Verein spielfrei bleibt.

Aus Gießen und Umgegend

Spielvg. Leihgestern 1900 Gießen 0: 2(0: 1).

Ohne einen Gegentreffer zu erzielen, mußte sich Leih⸗ gestern auf eigenem Gelände zwei Punkte entführen lassen; etwas ähnliches ist wohl niemals erinnerlich. Die Platzherren nach langer Zeit wieder komplett, führten ein sehr gutes Spiel vor, doch gegen die mit Ersatz für den verletzten L. A. an⸗ tretenen Gießener war heute nicht zu gewinnen. Die Platz⸗ mannschaft spielte zu sehr in die Breite, schob die Bälle im Felde schön hin und her und schnitt das Spiel auf die zwei Schußkanonen(H. L. und H. R.) zu. 1900 hatte den Bogen rasch los, bewachte die beiden liebevoll und machte dadurch den Schlachtplan der Blauen zunichte. 1900 dagegen wechselte dau⸗ ernd das System; defensives Spiel der Verbinder mit Flügel⸗ bedienung und Kombination des Innensturmes setzten der geg⸗ nerischen Deckung schwer zu. Der Ex- Mittelstürmer Held führte sich als Torhüter ganz glänzend ein, die zwei Tore konnte er nicht verhüten. Verteidigung und Läuferreihe in der Abwehr gut, im Aufbau nicht ideenreich genug. Der Sturm, durch die Bewachung der Torschützen ziemlich lahm gelegt, dribbelte zu viel und verstand es nicht, die Verteidigung des Gegners aus⸗ einander zu ziehen. Der Gießener Torhüter wollte seinem Gegenüber nicht nachstehen, hielt die schwersten Sachen und verhalf mit dieser Leistung seiner Mannschaft zum Sieg. Ver⸗ teidigung und Läuferreihe verstanden sich glänzend und waren in Abwehr und Aufbau gleich geschickt. L. L. und l. V. traten besonders hervor. Die Stürmer hatten sich verbessert, die Bälle wurden genau abgespielt, geschossen wurde ebenfalls recht gut. Eine Prachtleistung war das zweite Tor vom Mittelstürmer.

1900 liegt gleich gut im Angriff, die Außen kommen gut durch, doch das Schießen klappt infolge des glatten Bodens vorerst noch nicht recht. Die Platzherren finden sich jetzt eben⸗ falls besser zusammen, und die beiden Schlußleute müssen reich⸗ lich viel eingreifen. In der Mitte der ersten Halbzeit umgeht der Gäste⸗Mittelstürmer den r. V., hebt den Ball nach links, wo ihn der L.⸗A. zum Führungstor einschiebt. Nach der Pause haben die Blauen mehr vom Spiel, und die G.⸗Hintermannschaft hat bange Minuten zu überstehen. Arnold 1 und 2 können

Vordrucke f. Mannschafts⸗Aufstellungen 5(än die Schiedsrichter). Geblockt zu 20 Stück. Preis pro Block 80 Pfg.

Verlag derAllg. Hef. Spork-Jeitung.

Südanlage Nr. 21 ernspr. 2825 u. 2826

Betreffs der Lage in der 1. Bezirksklasse, Gruppe Südhan⸗ nover, hat der Verbandsvorstand entschieden, daß die vom Be⸗ zirksvorstand s. Zt. vorgenommene Zweiteilung der Gruppe den Verhältnissen angepaßt ist, und zurecht besteht; nur der SV. Uslar wird aus Billigkeitsgründen von der Abteilung Süd zur Abteilung Nord geschlagen. Nun entsteht die große Frage, wie die Verbandsspiele dort durchgeführt werden sollen, nachdem die acht Vereine, welche dem Bezirksvorstand Gefolgschaft leiste⸗ ten, in ihrer Runde schon so weit vorgeschritten sind(siehe vor⸗ stehend!); diese acht Vereine gehören nämlich teils zur Ab⸗ teilung Süd und teils zur Abteilung Nord.

Der Bezirks⸗Fußballsachbearbeiter hat eine Reihe von amt⸗ lichen Richtlinien für die Vereine und Schiedsrichter heraus⸗ gegeben, um für Ordnung auf den Spielplätzen zu sorgen. An⸗ laß dazu haben die unliebsamen Vorkommnisse gegeben, welche in letzter Zeit verschiedentlich zutage getreten sind und teil⸗ weise zu Platzsperren und schweren Bestrafungen geführt haben. Eine genaue Beachtung der Vorschriften ist allen Beteiligten zu empfehlen, damit sie sich nicht strafbar machen. 8

trotz Bewachung einige Bomben loslassen, aber Fischer hält einfach alles. Einmal stehen zwei Stürmer allein vor ihm. Der Halblinke setzt zum Schuß an, Fischer läßt sich fallen, doch der Stürmer hebt den Ball hoch auf das Tor. Aber den Arm nach oben strecken und den Ball drüber lenken, ist das Werk eines Augenblicks. 1900 macht sich allmählich frei.Buttio flitzt die Linie entlang, flankt, der Mittelstürmer schießt ein. Abseits. Der Kampf geht auf und ab, niemand erwartet mehr ein Tor, als plötzlich der R.-A. nach Flankenlauf den Ball in die Mitte schießt und der Mittelstürmer im mächtigen Hecht⸗ sprung das Leder einköpft. Eine Prachtleistung. Leihgestern entmutigt, statt zum Endspurt überzugehen, wird nicht mehr

gefährlich. Ein feiner Kampf zweier gleichguter Gegner ist

zu Ende. Herr Klier aus Wetzlar leitete gut.

1900 Gießen 3 Lich 1 2: 1(1: 1).

Die 3. Mannschaft von 1900 konnte den Tabellenführer V. f. R. Lich 2:1 schlagen und somit Gr.⸗Buseck, die dadurch wieder mit an der Spitze stehen, einen großen Dienst erweisen. Die Mannschaft hat dadurch bewiesen, daß es auch anders geht als in Niederweisel, wenn der richtige Geist herrscht. Der Gießener Hüter rettet durch sein gutes Können die Punkte, denn die Rasenspieler waren gegen Ende stark. überlegen.

Aus Leihgestern

Leihgestern 1 1900 Gießen 2 0:2(0: 1).

Leihgestern 2 Muschenheim 1 M. nicht angetreten.

V. f. B. Gießen 1. Sch. Leihgestern Sch. 0: 0.

Am vergangenen Sonntag weilte die 2. Mannschaft der Spielvereinigung 1900 zum fälligen Verbandsspiel in Leih⸗ gestern und konnte dieselbe nach stets verteiltem Spiel mit 2:0 zwei wertvolle Punkte mit nach Hause nehmen. Das Spiel, welches stellenweise mehr einem Wasserballspiel ähnelte und da⸗ durch der Boden sehr glitschig war, stellte ungeheure Anforde⸗ rungen an die Spieler. Die Gäste hatten das Glück auf ihrer Seite, während L. Sturm von Pech verfolgt war. Die Tor⸗ männer und die Verteidiger waren auf beiden Seiten die besten Mannschaftsteile. Die beide Tore waren für L. Tor⸗ mann unhaltbar. Schiri Klier Wetzlar war gut. Die Schü⸗ ler weilten bei den Schülern des V. f. B. Gießen und trennten sich nach stets von L. überlegen geführtem Spiel torlos un⸗ entschieden.

Der Gegner der 2. Mannschaft Muschenheims 1 trat nicht an.

Die Landsknechte

Sportroman von Emil Wöhner.

(Nachdruck verboten.) 26. Fortsetzung

Sonntag in vierzehn Tagen ist das Fußballspiel Deutsch⸗ land Dänemark, erklärte Theo lachend,und Dr. Bargmann hat mir eben geschrieben, daß ich als Mittelstürmer fstr dieses Treffen vorgesehen bin. Es ist mein erstes internatioales Spiel.

Da gratuliere ich auch, Herr Hansen.

Danke schön. Wenn es nur erst so weit wäre! Ich kann kaum die Zeit abwarten. 8

Theo ging wieder in die Stube. Mit verlangenden Augen sah er auf Marieliesens Brief, der noch ungeöffnet auf dem Schreibtische lag. Aber er wollte ihn jetzt nicht lesen. Nachher, wenn die Weihnachtskerzen brannten.

Frau Bauer brachte das Abendessen. Ein paar Minuten später hörte Theo Adolf Müllers Stimme auf dem Flur.

Ist wohl der internationale Fußballspieler zu Hause?

Da stand der Mittelläufer auch schon in der Tür und reichte seinem Vereinskameraden lachend die Hand.

Also herzlichen Glückwunsch, Theo. Das ist eine feine Sache, was? Wie ich vorhin nach Hause komme, liegt da ein Brief von unserm 1. Vorsitzenden. Ich denke, na nu, denk' ich, da muß doch irgend etwas nicht in Ordnung sein. Und wie ich dann den Brief lese, glaube ich zuerst, mich laust der Affe. Ne, so was. Endlich kapiere ich ja, was los ist. Ich habe dann einen Freudentanz aufgeführt, daß die Leute, die unter uns wohnen, schon das Ueberfallkommando alarmieren wollten, weil ihnen bei diesem Erdbeben so einiger Christbaumschmuck auf den Fußboden geplattert ist.

Du bist auch dabei, Adolf? Das ist ja großartig... Davon hat mir Dr. Bargmann nichts geschrieben.

Natürlich bin ich mit dabei, Theo. Was ist überhaupt ein Länderspiel ohne Adolf Müller? Ein glatter Reinfall.

Na, da gratuliere ich dir ebenfalls, lachte der Mittel- stürmer

Vielen Dank, Theo. Wir beiden würdigen Vertreter der Landtnachtself wollen dem erstaunten Publikum mal zeigen, was Bringhoff uns beigebracht hat. Ich verspüre schon jetzt so ein gewisses Kribbeln in den Hinterkeulen. Aber nun

muß ich wieder nach Hause... Was ist das denn für ein Segelschiff? Das hat du wohl von Frau Bauer zu Weih⸗ nachten bekommen? Du, das ist ja eine drollige Deern. So in Geschenk! Das ist sicher das Schiff, mit dem Klumbumbus nach Amerika gesegelt ist.

Darüber laß deine Witze, Adolf, sonst fliegst du dreikantig die Treppe runter!

Kerl, Theo, du machst ja ein ganz böses Gesicht!

Er legte ihm die Hand auf die Schulter.

Nichts für ungut, Theo. Du weißt ja, ich sage nicht viel, aber das wenige, was ich sage, ist... Unsinn.

Der Mittelstürmer lachte.

Wer könnte dir wohl ernstlich böse sein, Adolf? Du findest im richtigen Augenblick immer das richtige Wort. Ein Witz, eine lustige Bemerkung und alles ist wieder in bester Ordnung.

Die Hauptsache ist, daß wir Spieler uns gegenseitig so leicht nichts übelnehmen, meinte der Mittelläufer, sich ver⸗ abschiedend.Unser Ton ist rauh, aber herzlich, so wie es sich für Fußballkameraden geziemt...

Frau Bauer zündete in ihrer Stube die Lichte des Tannen⸗ baumes an. Durch die geöffnete Tür sah Theo, wie eine Kerze nach der anderen aufflammte. Ein Duft von Tannen⸗ grün und braunen Kuchen lag in der Luft. Er setzte sich ans Klavier und spielte ein Weihnachtslied.

Kindheitserinnerungen stiegen in ihm auf. Früher, als seine Eltern noch lebten, hatte die Mutter immer am heiligen Abend vor dem Klavier gesessen und die alten schönen Weih⸗ nachtslieder gespielt. Als er dann zehn Jahre alt war, hatte sie ihm Klavierstunden gegeben. Wenn draußen seine Spiel⸗ kameraden lärmten und ihn riefen, mußte er in der Stube am Klavier sitzen und üben. Das war ihm sehr schwer gefallen, und eines Nachmittags hatte er kurz entschlossen den Klavier⸗ deckel zugeklappt und war ins Freie gestürmt, freudig begrüßt von seinen Spielgenossen, die ihren Häuptling beim Indianer⸗ spielen schon stark vermißt hatten.

Aber am Abend hatte der Vater ihn vorgenommen.

Deine Fortschritte im Klavierspiel sind mangelhaft, Theo. Du hast keine Lust zum Ueben?

Nein.

Warum nicht?

Ich will doch kein Musiker werden. überhaupt nur was für Mädchen.

Klavierspielen ist

Aus Watzenborn⸗ Steinberg 1

F. C. Watzenborn⸗Steinberg 1 Lollar 1 4: 1(1: 0).

Das fällige Verbandsspiel, welches nach der Terminliste in Lollar vorgesehen war, fand auf Antrag von Lollar auf dem Platze der Teutonen statt. Lollars Sportplatz ist noch nicht fertiggestellt. Aber auch in W. Stb. hat man schon viele Wochen an der Neuherstellung des Sportplatzes gearbeitet. Die Vereinsleitung des F. C. hatte ungeheure Arbeit und Kosten übernommen, damit nun endlich einmal ein der Zeit entsprechendes Spielfeld geschaffen wurde. Trotz der schwierig⸗ sten Witterungsverhältnisse wurden keine Mittel und Wege gescheut, die Riesenarbeit zu leisten. Man hatte Lollar zuge⸗ sagt und man hielt die Zusage. Bis zur letzten Minute vor dem Spiele wurde emsig gearbeitet, und mit vereinten Kräften wurde das Werk geschafft. Dank all denen, die mithalfen, die Arbeit zu bewältigen.

Das Spiel selbst, das unter der vorzüglichen Leitung des Herrn Willer-Wetzlar ausgetragen wurde, war in W. Stg. ein Ereignis. Das Spielfeld war durch das wochenlange Re⸗ genwetter wohl nicht in idealer Verfassung. Beide Mann⸗ schaften zeigten trotzdem den sehr zahlreichen Zuschauern einen fesselnden zur Begeisterung hinreißenden Kampf. Lollar hatte die hohe Niederlage in Butzbach wettzumachen. Steinberg will weiter ungeschlagen den Tabellenersten stellen. Trotz der Wich⸗ tigkeit des Spieles trotz dem ungeheuren Siegeswillen der 22 kampfbegeisterten Sportler war derWettkampf stets ein äußerst faires Spiel. Wohl selten wird zwischen ziemlich gleichwertigen Gegnern derartig ritterlich und doch mit aller Hingabe bis zum letzten gekämpft. Das ist wohl das wert⸗ vollste an diesem Spiel. Das einzige Tor der ersten Halbzeit wurde eingeleitet von einem vom L.-A. sehr gut hereinge⸗ brachten Eckball, welchen Steinbergs Mittelstürmer einköpfte. Bis zur Halbzeit konnte das Resultat für den Platzbesitzer ein besseres sein, doch Lollar verstand es geschickt abzuwehren. Ganz besonders war es der rechte Verteidiger, der mit äußerster Energie und Entschlossenheit den Stürmern der Teutonen viel zu schaffen machte. Nach der Pause legen die Gäste ein blitz⸗ schnelles Tempo vor. Es kommt zu kritischen Situationen vor beiden Toren. Es gelingt den Gästen, einen schönen Kombi⸗ nationszug mit dam Ausgleichstreffer abzuschließen. Lollar durch diesen Erfolg angefeuert, stürmt immer wieder vor. Steinbergs Sturm läßt nach, sie halten keinen Ball. Haben sie sich wohl verausgabt? Sollte sie diesmal die Ausdauer im Stiche lassen? Eine bange Viertelstunde für die Gastgeber und weshalb? diese nervösen Zuschauer! Ist eure Mannschaft schlechter geworden, wenn der Gegner zur Hochform aufläuft? Und wenn eure Mannschaft diesen Gegnern gegenüber die un⸗ terlegene geblieben wäre, trotzdem alle Achtung vor ihren Leistungen! Doch es kam, wie schon so oft, anders. Steinbergs Hintermannschaft steht. Mit aller Verbissenheit kämpft sie. Der schwere Boden fordert die Hergabe aller Kräfte, und der Gegner will siegen. Endlich läßt die Drangperiode der Gäste nach, die Teutonen sind Sieger geblieben. Ecke auf Ecke für Steinberg. Die Rollen sind gewechselt. Wo sind nun die besseren Torschützen? Noch 20 Minuten sind zu spielen. Re⸗ sultat 1: 1. Jeder der begeisterten Zuschauer fühlt es der nächste Treffer stellt den Sieger fest, denn dieses Tempo hält keiner der 22 Sportler aus. Der dann Anterlegene muß auf⸗ geben. Endlich! Wieder gibt der L.A. der Teutonen einen seiner präzisen Eckbälle herein. Lollars Hüter versucht noch mit dem Fuß abzuwehren, dochschon hängt der Ball im Netz. Ein Beifallssturm setzt ein, ein Jubel bei den Zuschauern, wie man es hier noch nie erlebte, folgt. Die Teutonen, die sich die Führung nun so tapfer erkämpft haben, machen fast unmögliches möglich. Sie setzten zum Endspurt an. Wieder Eckball vom L.⸗A. H.⸗L. nimmt auf, gibt weiter zum frei

Das ist Unsinn. Aber zwingen will ich dich dazu nicht, mein Junge. Deinen Wunsch, in einen Sportverein einzu⸗ treten, kann ich dir natürlich unter diesen Umständen auch nicht erfüllen. Dort können sie solche Jungs nicht gebrauchen, die gleich den Mut verlieren, wenn es gilt, etwas durch Fleiß und Ausdauer zu erreichen. Nun weißt du Bescheid.

Noch in Gedanken mußte Theo lächeln, wenn er daran dachte, mit welcher Verbissenheit er sich von nun an zu den verhaßten Fingerübungen am Klavier gezwungen hatte. Als et dann ein halbes Jahr später am heiligen Abend seinem Vater ein Weihnachtslied vorspielen konnte, fand er unter seinen Geschenken auch die so sehnlich gewünschten Fußball⸗ schuhe.

Darf ich nun gleich in eine Schülermannschaft eintreten, Vater?

Gewiß. Aber das merke dir: Erst kommt die Schule und dann das Fußballspiel...

Seine Mutter, die etwas ängstlich und besorgt um ihren Jungen war, sah es im Anfang nur ungern, wenn er zum Fuß⸗ ballspielen ging. Aber kam er dann abends müde und hungrig zurück, war sie die Liebe und Güte selbst und freute sich, wenn es ihm schmeckte. Und kam er einmal mit einem verschrammten Knie nach Hause, ließ er es sich nach anfänglichem Sträuben auch gefallen, daß sie einen Verband um die abgeschürfte Stelle legte. a

Junge, Junge, meinte sie dann jedesmal,kannst du nicht etwas vorsichtiger sein?

Ach Mutter, antwortete er dann,da ist bloß das Fell

abgescheuert. Das geht bei der Wäsche wieder raus.

And sein Vater stand ihm bei:Das stimmt. Bis zur Hochzeit ist das längst wieder verheilt.

Da mußte sogar die ängstliche und besorgte Mutter lachen.

Ja, seine Mutter! Er hatte mit kindlicher Liebe an ihr gehangen, wenn er es sich auch nie so hatte merken lassen. Es lag ihm nicht, seine tiefsten Gefühle nach außen hin zu zeigen.

Sein Vater war sein bester Kamerad gewesen. Drei Grundsätze hatte er ihm von Jugend auf immer wieder ein⸗ gehämmert: Ein richtiger Junge darf nicht bange sein, nicht

weinen und nicht lügen. So hatte er ihn zur Mannhaftigkeit,

Wahrheitsliebe und Furchtlosigkeit erzogen und dadurch die Grundlage geschaffen zu seinen jetzigen Erfolgen im Beruf und Sport.

(Fortsetzung folgt.)

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