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Sonnabend, den 14. Mai 1927.

kommen nebenbei in unserem evangelischen Wesen liegt; der Kronprinz aber wurde auf seine Pflicht aufmerksam gemacht, daß er an der Bekehrung seiner Frau zu arbei ten habe. Der Papst gab dann seine Zustimmung zur Heirat,um ein größeres Uebel zu vermeiden. Trotz dem mußte diese Ehe gekennzeichnet werden. Das Brautpaar empfing nicht den Brautsegen, auch gab es keine Messe. Lediglich die sog, kleine Einsegnung und Weihe der Ringe in der Kirche wurde erlaubt.

Wir sehen, mit welcher Konsequenz sowohl bei den niedersten Schichten wie bei den höchsten das Misch⸗ ehengesetz zur Durchführung gebracht wird. Alles Dies und Das zeigt uns aber auch, wie man auf der anderen Seite arbeitet. Darum heißt es für uns: Zu sammenschließen. Politisch zusammenschließen, damit wir Evangelische eine Macht werden, die ihren Wil⸗ len zu behaupten versteht. Daß es nötig ist, beweist ja schon das Verhalten so vieler Zeitungen, besonders der hessischen, die uns am liebsten totschweigen würden mit unserer Evangelischen Volksgemeinschaft. Dazu ein interessantes Beispiel:

Nachdem die Evangelische Volksgemeinschaft in Grolsheim(Rheinhessen) eine Ortsgruppe gegründet hatte, erschien in einer führenden Darmstädter Zeitung, die in Hessen weit verbreitet, ein kurzer Bericht, in dem mitgeteilt wurde, daß nach einem Vortrag von Herrn Pfarrer Weidner eine Ortsgruppe des Evangeli⸗ schen Bundes gegründet worden sei. Von der Evangelischen Volksgemeinschaft wurde der Redaktion des Blattes mitgeteilt, daß dies faktisch falsch sei und leine Ortsgruppe des Evangelischen Bundes, sondern der Evangelischen Volksgemeinschaft ge⸗ gründet worden sei. Was bringt das Blatt darauf für eine Berichtigung? Man lese und staune:

Gerolsheim: Entgegen eines Berichtes vom 30. Januar wurde hier keine Ortsgruppe des Evan gelischen Bundes gegründet.

Aus! wir müssen uns fragen: ist dies Haß oder ist das Angst? Sie mögen versuchen, uns totzuschwei⸗ gen, so lange es geht. Bei den zukünftigen Wahlen werden wir die Antwort zu geben wissen, die sich nicht lotschweigen läßt! So ein kleines Stückchen beleuchtet aber blitzartig die Situation. Während große Zeitun gen und Zeitschriften in Deutschland sich sehr eingehend mit uns und unserer Entwicklung beschäftigen, zeigt sich in Hessen kleinlichster Geist. Sollte das Wort von den blinden Hessen eine gewisse Berechtigung haben?

In erfreulichster Weise hat sich kürzlich ein unserer Bewegung nicht Angehöriger imHessischen Kirchen blatt, durch einen hervorgegangenen Artikel veran- laßt, für uns eingesetzt in einem AufsatzMehr Näch⸗

stenliebe für die Evangelische Volksgemeinschaft. Ja, mehr Nächstenliebe auch evangelischerseits Das braucht unsere Volksgemeinschaft. Wir wissen wie

nötig sie sind. Schon mancher Zweifler und Nörgler wurde bekehrt, derDies und Das auszusetzen hatte. Evangelischer Geist und evangelische Tat müssen uns einigen und uns zum Ziele bringen! Das sei die Lo sung der Evangelischen Volksgemeinschaft! G.

Warum ein Konkordat

Warum soll Deutschland solch einen völkerrechtlichen Vertrag mit der römischen Kirche eingehen?

Weil die römische Kirche sich Vorteile sichern will.

Weil die römische Kirche alle Rechte und Ansprüche, die sie nachgöttlicher Anordnung und römisch-katho lischem Rechtzu genießen hat, garantiert wissen will.

Weil die römische Kirche sich praktisch Schul⸗Aussichtsrecht sichern will.

Weil die römische Kirche das staatliche Eherecht nach

das geistliche

Weil die römische Kirche ihre gegenreformatiorische Ar⸗ beit rechtlich sicherstellen und stärken will.

Weil die römische Kirche die Entwicklung des deutschen Geistes⸗ und Kulturlebens nach ihrem Sinne be stimmen will.

Dazu kann und darf der deutsche Staat seine Hand nicht bieten!

Das wäre eine Bevorzugung der katholischen Minder⸗

heit zu ungunsten der evangelischen(23) Mehrheit. Das

wäre eine einseitige Bindung in der Entscheidung über rein innerdeutsche Fragen an eine außerdeutsche Macht.

Das wäre eine Ungerechtigkeit und eine Preisgabe

deutscher Hoheitsrechte, die der deutsche Staat nicht

verantworten kann. Deutschland ist politisch und wirt schaftlich geknebelt. Es darf nicht noch kulturell in

Fesseln gelegt werden!

Alle evangelischen Christen, alle deutschen Staats⸗ bürger protestieren daher gegen jeglichen Konkordats⸗ abschluß und forpern innerdeutsche Regelung des Ver⸗ hältnisses zwischen Staat und römischer Kirche auf Grund des deutschen Rechts!

Bewußt evangelische Christen schließen sich der Evangelischen Volksgemeinschaft an, der politischen

Vertretung des evangelischen Volkes, weil sie wissen, daß das Schicksal des Konkordats im Parlament ent⸗ schieden wird! Sie müssen das tun, weil das evange⸗ lische Volk keine Vertretung im Parlament hat!

Vom Leben und Sterben des Volles.

Eine Denkschrift über die Volksgesundheit 1925.

Stillstand des Geburtenrückganges. Starke Abnahme der Tuberkulosesterblichkeit.

Dem Reichstag ist eine Denkschrift über die gesund⸗ heitlichen Verhältnisse des deutschen Voltes im Jahre 1925 zugegangen. Die Denkschrift stellt fest, daß gegen⸗ über 1924 im allgemeinen eine Besserung der Verhält nisse nicht zu verkennen ist. Die schlechte wirtschaftliche Lage ist zunächst ohne schwerere Rückwirkungen auf den Gesundheitszustand der Gesamtbevölkerung geblieben. Die Zahl der Lebendgeborenen hat eine geringe Zu nahme aufzuweisen, sodaß bereits von einem gewissen Stillstand des Geburtenrückganges gesprochen werden kann. Die Zahl der Lebendgeborenen auf je 1000 der mittleren Bevölkerung betrug 20,6 gegenüber 20,5 im Jahre 1924. Nach dem Verhalten der großstädtischen Geburtenzifsern im Jahre 1926 erscheint es jedoch frag⸗ lich, ob der Stillstand des Geburtenrückganges von langer Dauer ist, da die großstädtische Lebendgeburten ziffer für die drei ersten Vierteljahre 1926 15,6 gegen über 16,3 in der gleichen Zeit des Vorjahres betrug. Auch ein weiterer Rückgang der Sterblichkeit im allge meinen wie der Säuglingssterblichkeit im besonderen ist eingetreten. Die Sterblichkeit im Deutschen Reiche betrug im Jahre 1925 auf je 1000 der mittleren Be- völkerung 11,9. Damit ist die deutsche Sterblichkeits⸗ ziffer bereits nahe an das derzeitige Sterblichkeits minimum in Europa und in der Welt herangekommen. Nur die Säuglingssterblichkeit war in Deutschland noch immer wesentlich größer als in den Ländern mit der geringsten Sterblichkeit in Europa, die Niederlande und Dänemark.

Ein noch günstigeres Bild als bei der gesamten Reichsbevölkerung weisen die Sterblichkeitsverhältnisse bei der städtischen Bevölkerung auf. Hier zeigt sich die überraschende Erscheinung, daß trotz des anhaltenden Wohnungsmangels die Tuberkulosesterblichkeit von 1923 bis 1925 eine so intensive Abnahme erfahren hat, wie sie bisher während so kurzer Frist noch niemals be obachtet worden ist, nämlich um 34 Prozent. Die Zahl der Sterbefälle an Tuberkulose auf je 10 000 der mitt⸗ leren Bevölkerung betrug im Jahre 1925 nur noch

Auf der Marte. 10 1 0. Aus China kommen in den letzten Tagen späß 150 liche Meldungen. So weit steht aber fest, daß di 1115 Chinesen mit ihrer Einigkeit gegen das Ausland(tte 10 inneren Bürgerkrieges) einen Erfolg errungen habe 110 da die Staaten, die Truppen gelandet haben, im B 0 griffe stehen, sie wieder zurückzuziehen. Die Taktik de Chinesen hat es fertiggebracht, daß die wegen der Vor fälle in Nanking angesagten Sanktionen nicht sta finden. Das wichtigste Ereignis der letzten Woch dürfte die Weltwirtschaftskonferenz sein. Alle groß und mittelgroßen Staaten sind vertreten. Als ej gutes Zeichen wurde die Erklärung der Russen betrach tet, daß Kommunismus und Kapital zusammenarbeit müßten. Der größte Kapitalgegner Rußland beque sich anscheinend, um den Anschluß nicht zu verlieren,; einer neuen Politik in handelspolitischer und wirtschaff. licher Hinsicht. Der führendste deutsche Vertreter b der Konferenz ist der Präsident des Reichswirtschafts l: rates, Herr von Siemens, der einen Stab trefflichelse i Mitarbeiter um sich hat. Unsere Delegierten habe schon verschiedentlich in die Unterhandlungen bede tungsvoll eingegriffen. Zwischen England und Am rika stiegen wieder einmal schwarze Wolken auf. Ein halboffizielle amerikanische Erklärung, daß Engla als Gläubiger mehr erhalte, als es an seinen Gläubß ger Amerika weiter zahle, hat in England lebhafte Et regung hervorgerufen. Man schreitet nun wieder zuß beliebten Noten-Krieg, wobei man in die Noten nich gerade höfliche Komplimente schreibt. Die deutsch Regierung hat in der Besatzungsfrage wieder energisch Schritte unternommen, die ihr das besetzte Gebiet danken weiß. Hoffentlich sind die berechtigten Forde rungen von Erfolg gekrönt. Mit Spannung sah ma auf den Verlauf des Stahlhelmtages in Berlin, de 110 000 Stahlhelmer versammelt haben soll. Infolg guter Organisation seitens der Berliner Polizei, sowf musterhafte Disziplin, ist er ohne nennenswerte Zw schenfälle verlaufen. Lächerlich allerdings ist ei Rechnung der Zentrumspresse, die den Stahlhelme vorrechnet, was man mit dem an dem betr. Sonnta verbrauchten Gelde für wohltätige Zwecke hätte tu lönnen. Man mag zu solchen Massenversammlunge stehen wie man will, sie werden nicht zu umgehen sei Wie anders könnte man den mit den Rompilgerzüge im vorletzten Jahre eine Gegenrechnung aufmachen! Der Reichstag trat am Dienstag zu einer neue Sitzungsperiode zusammen. Gewisse Schwierigkeite brachte die Einführung der 24⸗Stunden⸗Uhr am 15 Mai in Deutschland. Im gewöhnlichen Leben wit die 12⸗Stundenzeit zweifellos weiter bestehen bleibe doch sollte die Unzahl der ärgerlich Widerstrebenden Deutschland auch die Vorzüge der 24-Stunden⸗Uh im öffentlichen Leben anerkennen. Der hessische Land tag hat sich ebenfalls zu einer Sitzungsperiode zusan mengefunden. In Gießen fand ein großer Kavallt ristentag statt. In Mainz wurde dieGewa, eine achttägige Gas-, Elektrizitäts-, Wasser-⸗Ausstellung es öffnet.

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demien, wie sie in jedem Jahre beobachtet werden, ver schont geblieben. Auch die sonstigen Krankheiten la sen einen weiteren erfreulichen Rückgang erkennen. Be sonders stark ist die Abnahme der Syphilis, Neuerkraß kungen sind selten geworden. Nur aus ländlichen Vet hältnissen wird mancherorts eine Zunahme der Er krankungen gemeldet.

Ein besonders trauriges Kapitel bleibt nach wi vor die Abtreibung, die dem Vorjahre gegenüber ehen zu- als abzunehmen scheine. Hinsichtlich des Ernäh rungszustandes ergibt sich im allgemeinen ein günstige res Bild, jedoch mit der Einschränkung, daß in wirt

den Vorschriften ihres Kirchenrechts abändern 10,8. Die Gesamtsterbeziffer des Jahres 1925 war um schaftlich ungünstig gestellten Bezirken, insbesondere 1 will. 42,5 geringer als die entsprechende Ziffer für das Jahr[den Kreisen der Erwerbslosen, noch erhebliche Notstände b Weil die römische Kirche unbeschränkte Freiheit 1901. Von häufigem Auftreten übertragbarer Krank⸗ zutage treten. Am meisten waren von der Untef ö für das Ordenswesen in Deutschland haben will. heiten ist das deutsche Volk, abgesehen von kleinen Epi- ernährung die kleinen Kinder betroffen. ca 7 ͤ 2 275Ich darf es nicht, wie ein Hauch kam es von ihren Lip Wortlos legten sie den Weg zurück, Hans sah zuweilen sot, 8 opnenwege. pen. 4 1 schend sein Weib an, die so gleichgültig neben ihm ging. Son. deen ne eee AWo blieb Ihre Energie, Frau Wendtland, um Gottes- hing sie plaudernd an seinem Arm und erzählte ihrem Han 700 . willen, lassen Sie sich nicht knechten. Sie müssen des Mannes eifrig, jetzt blieb ihr Mund herb geschlossen, ein fremder, kalle ii 23. Fortsetzung.. W 5 8 72 255 85 0 5 55 N . 2 5 775 5 55 Gefährtin sein, würdigen Sie sich nicht selbst zu seiner Magd Zug lag auf ihrem Gesicht, eine trotzige Entschlossenheit. ö 1 Grüß Sie Gott, Frau Wendtland, sagte eine tiefe herab! Als hätte sich ein Reif auf die Gemüter der kleinen Gesell

Stimme, in der verhaltene Erregung zitterte.

Ein leiser Schrei, der gequälten Seele tiefstes Leid ver ratend, drang von ihren Lippen, mußte gerade er, dem sie alle Kümmernisse verbergen wollte, sie hier treffen?

Er erwartete keinen Gegengruß, als hätte er mit Seherge walt die geheimsten Gedanken erraten, nahm er ihre zitternde Hand und legte sie vorsichtig, als habe er mit einer zerbrech lichen Kranken zu tun, auf seinen Arm.

Kommen Sie, ich geleite Sie, hier darf und kann keine Dame allein gehen, das sollte doch die unbesonnene kleine Frau wissen. Nein, nein, keine Opposition, ihr Fuß stockte noch immer, sie sah ihn flehend an,kürzen Sie mir die größte Freude nicht, sie muß ja ausreichen für mein künftiges Leben, die selbstlose Freude, daß ich Ihnen beistehen durfte.

Nun ist es noch schwerer, sie neigte resigniert den Kopf.

Sie täuschen sich selbst, kein Liebeswerk ist schwerer, wenn eine Hand uns stützt. Urle, lassen Sie mich einmal nur noch so zu Ihnen sprechen, ich will alles scheinbar auslöschen in mei

nen Gedanken, nie, ich verspreche es Ihnen, soll ein Wort über 1

meine Lippen dringen, daß ich Sie nur kenne, aber

ver⸗ sprechen Sie mir eines! Das wäre? Töten Sie nicht gewaltsam die Poesie Ihrer Seele, Sie

haben kein Recht dazu, dichten, schreiben Sie wieder, denn ist ein Geschenk Gottes; über Ihr geistiges Eigentum hat kein Mensch ein Recht! Poesie trägt das Leid, Poesie hilft alles im Leben überwinden!

das

Still gingen sie weiter, plötzlich richtete sie sich stolz auf und sah ihn an:Ich danke Ihnen, Ihre Worte erschließen mir den Himmel, zu große Nachgiebigkeit ist Charakterschwäche.

Hätte sie gewußt, wie glühende Leidenschaft den Mann an ihrer Seite durchtobte, wie er sie hätte an sich reißen mögen und nur einmal, ach und wenn es sein Tod gewesen wäre, die ses schöne Weib küssen, sie wäre wohl nicht so vertrauensvoll neben ihm gegangen.

Sie waren am Ziel, eine buntbewegte Menge saß in den Zelten, lautes Lachen, oft gewöhnlich, bachantisch klingend, schlug an ihr Ohr, ließ sie zusammenzucken:Wenn ich meinen Mann finde, gelt, dann sehen wir uns heute Abend nicht mehr, sonst

Geleite ich Sie heim, Frau Wendtland, selbstredend, kühlhöflich gab er sie frei und schlug die entgegengesetzte Rich tung auf dem weiten Platz ein.

Sie brauchte nicht lange zu suchen, im zweiten Zelt saß ihr Mann, Leutnant Weber und noch zwei Herren, alle vier ge et von dem reichlichen Weingenuß.

Wie der Anblick sich für ewig ins Herz brannte! ging energisch auf ihn zu:Hans, verzeihe die Stö Dein Bruder ist da und wünscht Dich sosort zu sprechen.

Einen Moment starrte er sein Weib fassungslos an, daun stand er schwerfällig auf, grüßte kurz und ging sofort mit. Kei ner der übrigen Herren sprach ein Wort, die Ueberraschung, plötzlich diese Dame, die sie so kalt und stolz musterte, auftau

rung,

chen zu sehen, war wohl zu groß gewesen.

schaft gelegt, so still vollendeten sie nun der Hausherr zurüt gekehrt war, ihr Nachtmahl. Gerhard vermied es, geflissentlit Hans oft anzureden, er wußte nur zu gut, wie aufbrausend un zügellos grob er in diesem Zustand war und atmete erleichte auf, als er sich zurückzog. ö Wieder brach der Frühmorgen sonngolden an, der Herbt himmel wob zarte Duftgebilde an seiner tiefblauen Wölbe, nn stiller, ernster war es in der Natur, das Liebeswerben de Vögel fehlte, nur selten wiegte sich ein Falter auf verspän erschlossene Blumen, ließ ein Käfer die schwarzglänzenden Fli⸗ gel, den bepanzerten Körper durchwärmen! Dore ließ die klare Luft in die offenen Fenster strömen, blickte nicht selbstzufrieden und glücklich nach gewohnter Weit, das Leid der heißgeliebten Schwester bedrückte auch sie. See schob und ordnete noch Verschiedenes im Zimmer, dann ging de zum Unterricht, die Pflicht rief. Erst zur Frühstückspause kam sie herüber wie alle versan⸗ melt waren, der Kakao schon in den Tassen dampfte. Gerhard schien absichtlich gewartet zu haben, bis kein Glid der kleinen Familie fehlte, dann begann er ohne Säumen sese Mission auszurichten. 5 Hast Du Dich nicht gewundert, daß ich im sonnigen Herlt plötzlich bei Euch hereingeschneit bin, Hans, fragte er witzig und

ließ seine Augen nicht von Arle, die auf einer hohen Alabaste 3 schale köstliches Obst, welches Gerhard von Königsborn mi; brachte, ordnete..

Allerdings, warf Hans einsilbig dazwischen.