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Nr. 34.
Mitteldeutsche Sountags⸗Zeitung.
Seite 7.
sie die Gesundheit untergräbt. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen!— sagt Gott der Herr zu Adam. Der Schweiß ist eine sehr wohlthätige Einrichtung der Natur, zu schwitzen schadet Niemand. Würde der Sündenfall heute wieder beschrieben, so sagte der Herr vielleicht:„Hinstechend sollst du dein Brod essen, das du mit deinem Leben erkauft haft, und dein Vergnügen soll selbst eine Arbeit in!“
Schädlichkeit der Arbeit! Ich rede hier keineswegs blos von den notorisch giftigen Gewerben, von der Bleiindustrie und der Zünd⸗ warenfabrikation, von dem Arbeiten in den Arsenwerken, in den Zinkhütten, in den Queck⸗ silberbergwerken, in den Bergwerken und in den Gruben überhaupt. Ich rede auch nicht blos von der Fabrikarbeit und der Industrie im engeren Sinne. Alles Arbeiten ist schädlich; man kann sagen, daß jedem Berufe und jedem Gewerbe eine eigentümliche Krankheit wie ein Dämon zur Seite geht, und daß nicht einmal der Lumpensammler ohne Hadernkrankheit und nicht einmal der Schornsteinfeger ohne Schorn⸗ steinfegerkrebs ist. Wenn man sich die Krank⸗ heit als den bösen Feind des Menschengeschlechts denkt, so nimmt der Teufel je nach der Lebens⸗ stellung des Individuums verschiedene Ge⸗ stalten an. Man könnte eine ganz neue Ein⸗ teilung der Krankheiten darauf basieren. Jeder⸗ mann hat die Fehler seiner Vorzüge, sagt ein Franzose. Jeder hat auch die Gebrechen, ich möchte sagen: den Wurm seiner Profession und seines Standes.
Wir mögen blicken, wohin wir wollen, uach oben oder nach unten, überall sitzt der Wurm. Der Diplomat, der mitunter gezwungen ist, drei Diners nach einander zu absolvieren, hat das Podagra; der Bediente, der halbe Tage lang hinten auf seiner Karosse steht, bekommt das Aneurysma der Kniekehlenarterie. Die gnädige Frau hat die Gicht, ihr Dienstmädchen die Fingerentzündung und ihr Sekretär den Schreibkrampf, während sich die Scheuerfrau von dem vielen Knieen an der Kniescheibe ein Hygrom, das Housemaid'sknee der Engländer, zugezogen hat. Der Proletarier hat das, was man die Proletarierkrankheit nennt, der Kauf⸗ mann die Gewürzkrämerkrätze.
(Schluß folgt.)
Lesefrüchte.
Mit wahrhaft Gleichgesinnten kann man sich auf die Länge nicht entzweien, man findet sich immer wieder einmal zusammen; mit eigentlich Widergesinnten versucht man umsonst Einigkeit zu halten, es bricht immer wieder einmal auseinander.
Goethe.
** 8
Du hast einen viel zu geschmeidigen Rücken,
Mein Freund, um die Menschheit zu beglücken;
Die Zeit will Männer, die sich erheben,
Nicht solche, die sich mit Anstand bücken. Heinrich Leuthold.
Wer uns Gewalt anthut, macht uns nichts Geringeres als die Menschheit streitig; wer ste feigerweise erleidet, wirft seine Menschheit weg.
Schiller.
** *
Man wählt zum Lenker eines Schiffes nicht denjenigen von den Reisenden, der von der besten Herkunft ist.
. Pascal.
** * „Ist das Buch auch fromm und stttlich?“ Fragt ihr ewig unerbittlich. Hättet ihr Ermächtigung Zur Zensur, wär nächst der Bibel Höchstens noch die Kinderfibel Sicher vor Verdächtigung. Bleibt doch heim, langweilige Wunderliche Heilige! Paul Schönfeld.
Humoristisches.
Individuelle Auffassung. Bürgermeister: „Es wird beabsichtigt, hier im Orte eine freiwillige Feuerwehr zu bilden!“— Bauer:„Ja, aber für was hamm' ma uns nacha versichern lassen?“
Kindermund.„Mama, wird in Rußland der Storch auch nach Sibirien verbannt?“—„Aber warum denn, mein Kind?“—„Weil er immer blos Mädchen bringt.“
à la Stieteneron. Richter:„Wie konnten Sie großer starker Kerl sich nur an der alten schwachen Frau vergreifen?“— Angeklagter:„Herr Richter, det jeschah blos in die Notwehr!“— Richter:„Ach Unsinn! Sie sind doch kein Baron!“— Augeklagter: „Weeß ick! Dafor werde ick ja boch nich freijesprochen!“
(Südd. Postill.)
Litterarisches.
Die Rechte des Angeklagten. Unter diesem Titel ist bei Richard Lipinski in Leipzig ein Buch von Fr. Hartwig in Neuauflage erschienen, das weiteste Verbreitung verdient, und das niemand ohne Nutzen lesen wird. Bekanntlich kann es jeden Menschen passieren, daß er als Angeklagter vor Gericht erscheinen muß, und wenn er sich noch so ängstlich hütete, mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt zu kommen.
Wer aber jemals einer Gerichtsverhandlung beiwohnte, konnte sich oft der Wahrnehmung nicht verschließen, daß der Angeklagte einer völlig fremden Ideenwelt gegenüber⸗ steht und der Situation selbst dann nicht gewachsen ist, wenn es sich um eine Polizeibagatelle oder eine Privat⸗ klage handelt. Mag er draußen noch so großsprecherisch sein, hier weiß er nicht das rechte Wort zur Verteidigung zu finden, sondern begreift viel zu spät, daß er den rechten Augenblick verpaßt hat, um seine Freisprechung zu erzielen oder die Strafe herabzumindern. Schuld an dieser Gesetzesunkenntnis mit ist der mangelhafte Schul⸗ unterricht auf dem Gebiete des Rechts und die Fülle von Gesetzesbestimmungen, mit denen wir beglückt sind. Zu begrüßen ist es deshalb, daß eine berufene Feder sich gefunden hat, die aus dem reichen Erfahrungsschatze in praktischer Anordnung des Stoffes und in gemein⸗ verständlicher Weise das richterliche Verfahren im Straf⸗ prozeß geschildert und durch Beispiele aus dem Leben rläutert hat. Die Broschüre kostet 50 Pfg.
In demselben Verlage erschien:„Die Kunst der Rede“ von unsern als tüchtigen Schriftsteller und
bis 0.90, Hühner per St. Mk. 1.00— 1.50
Redner bekannten Genossen Manfred Wittich. Das Werkchen ist besonders für agitatorisch thätige Genossen sehr empfehlenswert. Preis 1 Mk.
Ferner erschien wie immer mit einer Fülle belehrenden und unterhaltenden Inhalts: Der Neue⸗Welt⸗ Kalender für 1902. Aufsätze wissenschaftlichen und parteipolitischen Inhalts von Braun, Bernstein, Grohtewitz, Schippel, Singer, Perners⸗ dorfer ꝛc., sowie Erzählungen ernsten und heiteren Inhalts von Schweichel, Rosenow ꝛc. rechtfertigen die Erwartungen, die wir bei Erscheinen des Kalenders hegen, vollkommen.
Weiter machen wir unsere Freunde wiederholt auf die Broschüren: Führer durch die Unfallver⸗ sicherungsgesetze und das Invalidenversiche⸗ rungsgesetz; Merkbüchlein über den Arbeit s⸗ vertrag(10 Pfg.);„Achtstundentag“ von A. Braun empfehlend aufmerksam.— Alle Schriften sind in unserer Expedition erhältlich.
Parteigenossen allerorts!
Um den Protest gegen den Brot- und Fleischwucher wirksam zu gestalten, ist es notwendig, daß die Petitionsbogen mit Tausenden von Unterschriften be⸗ deckt an den Reichstag eingesandt werden. Jeder Varteigenosse hat deshalb die Pflicht, soviel als möglich Unterschriften zu sammeln. Die Vertrauensleute müssen sich die Erfüllung dieser Aufgabe ganz besonders angelegen sein lassen und dafür sorgen, daß in ihrem Orte oder Bezirke jeder Gegner der Lebensmittelzölle unterschreibt. Alle großjährigen Personen, selbstverständlich auch Frauen können unterzeichnen.— Petitionslisten sind bei dem Kreisvertrauens⸗ mann A. Bock, Gießen, Dammstraße 22 erhältlich.
In Gießen liegt die Petition zur Unterzeichnung auf bei C. Orbig, Wirt⸗ schaft(Rittergasse), L. Löb(Wiener Hofß, sowie Redaktion und Expedition unseres
Blattes, Kirchenplatz 11 u. Sonnenstr. 25
Marktberichte. Auf dem Wochenmarkte in Gießen kosteten am 20. August: Butter per Pfd. Mk. 1.10— 1.20,
Hühnereier 1 St. 6—7 Pfg., Enteneier 1 St. 7—8 Pfg. Gänseeier per St. 11— 12 Pfg., Käse 1 St. 5—8 Pfg., Käsematte 2 St. 5—8 Pfg., Erbsen per Liter 22 Pfg., Linsen per Liter 34 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 5.00— 9.00, Zwiebeln per Ctr. Mk. 8.00— 10.00. Milch per Liter 18 Pfg., Tauben per Paar Mk. 0.75 Hahnen per Stück Mk. 0.70— 1.20, Enten per St Mk. 2.00 bis 2.20. Gänse per Pfd. Mk. 00.0— 0.00
Fleischpreise. Oßhsenfleisch per Pfd. 66— 76 Pfg., Kuh⸗ und Rindfleisch 60—64 Pfg., Schweinefleisch 64 bis 80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, 84 Pfg., Kalb⸗ lleisch 60 66 Pfg., Hammelfleisch 50— 70 Pfg.
im, Giessen
Marktstrasse No. 4
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