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Seite 7.
Mitteldeutsche Sonntags⸗Feitung.
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Nr. 51.
Blondine, in deren Gesicht sich Klugheit und Güte vereinten, um es sehr sympathisch zu machen, hatte schon wiederholt aus dem Fenster die Straße, auf der es zu dunkeln begann, hinunter gesehen.
„Ob es Karl gelingen wird, Tante?“ fragte sie die ältere, eine würdige Matrone, die aber noch den Eindruck großer Rüstigkeit machte.
Liebe Erna,„war die Antwort“, gedulde Dich noch ein Bischen, wir werden es ja bald wissen. Ganz leicht ist das nicht, bei einem alten Freunde anzuklopfen und ihn zu bitten, dem Bittsteller eine Lohnstellung im eigenen Betrieb zu übertragen, aber Dein Karl wird mit seinen Kenntnissen und Fertigkeiten auch anderwärts Brot finden, sollte das Erstere nichts sein.“
„Ach, Tante,“ begann das junge Mädchen wieder,„wenn das Opfer, das er mir bringen, will, nur nicht seine Kräfte übersteigt.“
„Erna, Du kennst einen Eyting nicht; will der solch ein Opfer bringen, dann führt er's auch durch.“
„Ja, Tante, kennst Du denn die Eytings?“ fragte Erna erstaunt.
„Mein Kind, ich kenne den alten Eyting; der wollte mir ein solches Opfer nicht bringen, wie sein Sohn es Dir bringt,“ antwortete die Aeltere mit leise vibriender Stimme.
„Und das, liebe Tante, sagst Du mir erst heute? Erzähle doch, was hast Du Böses er⸗ fahren mit dem bösen Manne?“
„Nicht doch, liebe Erna, ein andermal, es genüge Dir jetzt, daß es so gewesen ist. Anton Eyting war mein Verlobter, aber er blieb es nicht, denn ich war arm.“
Da stürmte es die Treppe herauf, klopfte an und herein trat der so sehnsüchtig Erwartete. Nach herzlichster Begrüßung erzählte Karl Eyting den beiden gespannt Lauschenden, daß es ihm bei seinem Freunde in O., der nach dem frühen Tode des Vaters dessen Fabrik leitete, gelungen sei, als erster Werkführer eine Stelle zu erlangen, die zwar nur eine bescheidene, aber doch eben ausreichende Existenz für die zwei Liebenden ermöglichte. Am nächsten Tage schon sollte der Austritt erfolgen. Es war also nur Zeit
zu einer kurzen, aber um so f 0 schiedsfeier. so herzlicheren Ab I.
Zwei Jahre später. Karl Eyting und sein junges Weib rüsten sich zur Weihnachtsfeier für sich und ihr Kind, einen prächtigen Knaben. Die Stellung, welche Eyting bekleidet, entspricht ganz seinen praktischen Fähigkeiten wie seinen Neigungen. Er hat fich der klassenbewußten Arbeiterbewegung angeschlossen und genießt unter den nach dem gleichen Ziele Mitringenden Ach⸗ tung und Vertrauen. Leider ist sein Verhält⸗ nis zu dem ehemaligen Freunde, der zugleich sein Chef ist, nicht ein ungetrübtes geblieben. Dieser macht kein Hehl daraus, daß„seine Arbeiter“ solche Bestrebungen lieber nicht teilen sollten. Und daß sein Jugendfreund daran teil⸗ nimmt, gefällt ihm erst recht nicht, wenn er auch die Thatkraft und Fähigketten Eyting's andererseits nicht missen möchte.
Das ist der eine Schatten auf Karl Eyting's Glück. Der andere ist durch die Nachrichten von daheim verursacht. Die treue Tante hatte berichtet, der alte Eyting sei durch einen mit großer gegenseitiger Erbitterung durchgekämpften Streik seiner Arbeiter innerlich wie äußerlich sehr mitgenommen, wie sie von zuverlässiger Seite erfahren habe.— Giebt es kein volles Glück auf Erden? so fragte Karl Eyting sich wohl. Aber die Jrage schien vereint werden zu müssen.
Der Nachmittag des vierundz wanzigsten De⸗ zember war gekommen. Frau(Erna überlegte schon, ob man nicht bald das Bäumchen an⸗ zünden solle. Da klopfte es. Ein Postbote mit einem Telegramm. Es enthielt nur die Worte: „Ihr erhaltet heute noch Besuch!“ Besuch aus der Heimat und so gemeldet, voer konnte das sein, fragte sich die junge Frau. Ihr Gatte war noch zu einem kleinen Gang e ausgegangen. Da kam er zuräck. Wie sorg envoll er aus⸗ schaute! Ach ja, der Vater!! Aber er muß das Telegramm lesen.
vor innerer Bewegung. Vater und Tante Mathilde.— Die Beiden
erklären, wie das Alles gekommen sei.
er so bitteres Unrecht gethan. in Hand mit Der, deren Hand er einst treulos
„Das glaube ich nicht, daß die so plötzli sich auf Reisen begiebt.“ 9 So unterhielten sich die jungen Eheleute.
Da rollte ein Wagen heran. Er hielt vor Karl Eyting's Wohnung. Ein bejahrter Herr stieg heraus und half einer ältern Frau aus dem Wagen. Wegen der inzwischen eingetretenen Dunkelheit erkannten die beiden am Fenster Stehenden die Angekommenen im ersten Augen⸗ blick nicht. Da fiel das Licht der Straßen⸗ laterne auf Beide. Mit einem Aufschrei faßte Erna Karls Arm. Der kräftige Mann wankte Das waren ja der
vereint, vereint bei Denen, die sie so lieb hatten!!
Nur ruckweise nnd schluchzend konnte nach der ersten wortlosen Begrüßung durch lange Umarmung der alte Eyting dem jungen Paare Die zwei Jahre der Einsamkeit hätten ihn mürbe gemacht. Er habe eingesehen, daß er noch viel
gut zu machen habe, an den Seinen vor Allem; darum habe er nicht eher ruhen wollen, als
bis er die Verzeihung Derer erlangt habe, denen Nun set er Hand
zurückgestoßen, da und bitte auch seine Kinder, seine Hand nicht zurückzuweisen.„Dich, meinen lieben Sohn, bitte ich aber, so fuhr der Alte fort, noch um ein Anderes. Der letzte erbitterte Lohnkampf hat mir gezeigt, daß ich auch in der Arbeitsstätte zu Hause etwas gutzumachen habe. Es geht nicht auf meinem bisherigen Wege weiter. Eine neue Zeit ist gekommen; der Ab⸗ solutismus des Unternehmertums hat ausgespielt. Tritt Du darum an meine Stelle, der Du die
Ideen der neuen Zeit in Dich aufgenommen
hast und hilf es verwirklichen, daß es dereinst im Arbeitsverhältnis nicht mehr Herrschende und Beherrschte gebe, sondern in gemeinsamen Kulturwerken Hand in Hand Arbeitende, von einem Triebe beseelte Bauleute: Eine Welt einzurichten, in der Jeder frohe Feste feiert, wie wir es nun thun wollen. Dazu holt mir vor Allem den Stammhalter, den zu sehen ich mich lange gesehnt habe!“—
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„Was meinst Du, lieber Karl, wer wird .
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