Ausgabe 
11.8.1901
 
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Nr. 32.

Mitteldeutsche Sountags⸗Zeitung.

Seite 7.

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Jedenfalls, sagte der Wachtmeister.Wir nden den Knaben besinnungslos auf der gtraße liegen. Ich richtete ihn vorsichtig auf; schlug die Augen auf und auf meine Frage: Wer hat Sie geschlagen? flüsterte er wie sschrocken:Ich weiß nicht, und dann sank in Ohnmacht.

Und? sagte die Mutter.

Und gleich darauf war er tot! Aber der lerbrecher soll seiner Strafe nicht entgehen! die Unthat ist in der Rue,(spr.= Straße) batelin geschehen.

Der Tischler schien wie vom Schlag gerührt; lter Schweiß bedeckte sein Gesicht, die Augen nollen ihm fast aus den Höhlen heraus, er potterte einige unzusammenhängende Worte und wäre haltlos vornüber gestürzt, wenn der beamte ihn nicht aufgefangen hätte.

*

Im selben Augenblick erschienen Leute, die uf einer Trage den toten Knaben brachten. Die Mutter stürzte sich auf den Toten, nd beim Anblick der klaffenden Schädelwunde shrie sie auf. Während man das arme Weib ortzuführen suchte, hatte sich der Tischler hinter nen Haufen Bretter geflüchtet; bis zur Un⸗ knntlichkeit verändert, rief er mit jammernder

Stimme unausgesetzt: Ich hab's ja nicht gewollt! Ich hab's ja konnte man ihn aus seinem

licht gewollt!

Mit Mühe nur Bersteck hervorholen. Er war tobsüchtigg

Ein zahlreiches Geleite folgte dem von Blumen bedeckten Sarge Andrés.

Die ganze Polizeimacht war aufgeboten, um den Verbrecher zu entdecken, die genauesten Nachforschungen wurden angestellt.. Alles par vergeblich!

Hubard's Wahnsinn war unheilbar

Eßbare und giftige Schwämme. Regeln für Schwämmesucher und Pilzesser.

1. Man sammle nur junge und frische Pilze, denn alte können, wenn sie sich schon u zersetzen beginnen oder durch langes Stehen im Regen wässerig geworden sind, auch bei den sonst eßbaren Arten schädlich werden. Auch hüte man sich vor Uebermaß in der Pilzkost.

2. Man meide die lichten Blätterpilze, die mit knollenförmig verdicktem Stiele aus einer

häutigen Scheide emporwachsen und unterhalb des Hutes am Stiele einen nach abwärts ge⸗ richteten Ring haben, denn es sind die gefäh. lichen Wulstblätterpilze darunter, von denen der gefürchtete Schierlings pilz oder Knollen⸗ blätterschwamm mit dem Champignon oft ver⸗ wechselt wurde, aber nicht wie dieser rosafarbige, sondern weiße Blätter, und nicht einen vollen, unten freien, sondern einen hohlen, unten mit einer Wulstscheibe versehenen Stiel hat.

3. Von den gelben Blätterpilzen ohne Ring ist nur der Eierschwamm mitt rein dotter⸗ gelber Farbe und fettigem Glanze des wellen⸗ förmig gebogenen Hutes und am Stiele herab⸗ laufenden Blättern genießbar; von den gelben bis braunen, in Büscheln aus modernden Baum⸗ stämmen hervorwachsenden Pilzen nur der honig⸗ gelbe Hallimasch mit glattem, nicht ge⸗ schupptem Stiele und weißlichen Blättern und das Stockschwämmchen mit gegen den Rand dunkler werdendem zimmtbraunen Hute. Schäd⸗ lich ist der ockergelbe Schwefelkopf mit grün⸗ lichen Blättern, gebogenem ringlosen Stiele und blaßgelbem Fleische.

4. Gefahren birgt auch der rote, weißgefleckte, weißstielige und weißfleischige Fliegenpilz, dagegen ist der gleichfalls rote, weißgefleckte, aber gelbstielige und gelbfleischige Kaiserschwamm wohlschmeckend und ungefährlich.

5. Im Uebrigen hüte man sich vor allen roten, blauen und grünen Blätterschwämmen ohne Scheide und Ring, denn es sind die ge⸗ fährlichen Täublinge, wie der berüchtigte Brechtäubling, darunter. Alle Bärentatzen mit verschiedenfarbigem, karfiol⸗ oder korallen⸗ förmig verzweigtem Fruchtkörper kann man dagegen essen. Ebenso die Stachelpilze, wie den gelben Stoppelschwamm und den Habichtschwamm.

6. Von den Milchschwämmen, die beim Zerbrechen Milchsaft absondern, ist nur der Brätling mit weißer Milch und der Reizker mit orangeroter Milch genießbar; ungenießbar sind dagegen alle Milchschwämme mit rotbrau⸗ nem und wässerigem, wenn auch weißlichem

Safte, denn es ist unter ihnen der gefährliche Birkenreizker mit weißen Zotten am Hutrande.

7. Gefährlich sind auch die Röhrenpilze, deren Fleisch im Bruche die Farbe verändert und blau anläuft, wie der Satanspilz. Der Steinpilz, Herrenpilz oder Pilzling mit weißem, farbenbeständigen Fleische zählen dagegen zu den besten.

8. Von den Schlauchpil zen sind die unterirdischen, auf dem Anschnitte marmorierten Trüffel von der schädlichen falschen Trüffel (Scleroderma) zu unterscheiden, die oberirdisch wächst, eine dicke, weiße Haut und ein hartes, blauschwarzes, nicht marmoriertes Fleisch hat.

9. Die Morchel mit regelmäßig grubigem, stumpfem, dunklem Hute ist genießbar; die be⸗ denkliche Spitzmorchel mit unregelmäßig faltigem Hute ist aber zu meiden.

10. Im Allgemeinen gilt, daß man alle Schwämme zurückweisen soll, die nicht ganz, sondern nur in Stücken gebracht werden, und von getrockneten Schwämmen alle, die man nicht selbst im frischen Zustande vollständig vor sich gehabt und als eßbar erkannt hat.

Humoristisches.

Ausrede. Richter:Machen Sie nur tei. Ausflüchte; der Polizist traf Sie doch dabei, wie Si gerade dem Zeugen, der betrunken auf einer Bank lag die Stiefel auszogen! Angeklagter:Stimmt; ich hörte ihn nämlich so furchtbar seufzen, und da dachte ich, die Stiefel drücken ihn halt!

Heldenmäre. Es fuhr ein Recke wohl über das Meer, Nach Abenteuern stand sein Begehr. Er war so tapfer, er war so wild, Des kühnen Etzel ein Ebenbild, Doch wie er trompetet in alle Welt, Kein Abenteuer erlebt der Held. Was hilft der Mantel, der nicht gerollt? Was hilft ein Recke, der bloß gewollt? (Simplicissimus.)

Die notleidende Landwirtschaft. Vater: Du wurdest gestern dabei gesehen, wie Du mit der Magd in den Roggen gingst? Der junge Baron: Ja, Papa, es ist ein Jammer, wie miserabel niedrig das Getreide steht.

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