Ausgabe 
10.11.1901
 
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igen... 45. e Mitteldeutsche Sountags⸗Zeitung. Seite 7. Nun Ich brauche aber morgen! sagte seine rakter wie die älteren der Steinzeit, sie können] rarischen Nachlaß von Kaul Marb Friedrich Engels J ein Begleiterin.Es ist ja Zins, und ich habe] aber bis zu dem Jahrhundert vor der Er⸗ und Ferdinand Lassalle. Preis broschiert 5 Mk. Für e dir von dem Zinsgeld Seidenhosen gekauft! oberung Perus durch Pizarro gebraucht worden] die Geschichte des modernen wissenschaftlichen om Gee,Thut mir leid, mein Kind! Vor über- sein. Der Körper is also wenigsten 500 Jahre nismus als auch für die Biographien seiner llassschen k auch A1 morgen unmöglich! Du weißt.. alt. Das Haar des Kopfes ist zierlich geflochten. Vorkämpfer bieten diese Briefe die sicherste urkundliche Gu Mehr konnte Riki nicht hören, denn die[Das Ohr zeigt ein dunkelrotes Klümpchen, wo r 0 h vt 1 15 f d 1 5 ja iter 150 Blut N den Deuck des Gewichtes hervor⸗⸗ gel, Mädchen hinter ihr, worauf sie dem Rittmeister trömte. ie Schulter ist zerschmettert und hinein⸗ 1 g

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ziuflüsterte:Sei still jetzt!

Riki ging. Sie wußte genug. Ihr war

9 es nun klar, wie es der Frau möglich war, mit dem Haushaltungsgeld auszukommen, schöne Kleider zu tragen und überdies noch Ersparnisse

zu machen. Sie verkaufte sich ganz einfach,

ganz unbekümmert um den Treueid, unbekümmert

um des Priesters Segen, den sie ihr gegenüber

als Hauptsache hingestellt.

Und der Gatte jener Frau pries sich ganz glücklich. Er wußte es ja nicht, welche Schlamm⸗ Pfütze sein heiliger Ehestand war.

Ja, die Meine, pflegte er zu sagen,die perstehr's. Der sollten Sie einmal zuhören beim Einkaufen! Eine halbe Stunde handelt sie oft mit der Slovakin wegen eines Kraut⸗ happels! So ein Weib ist für einen Mann eine wahre Goldgrube!

Der arme Narr!

Riki aber, derSchlampen, wich von dem Tage an, da sie zur Erkeuntnis gekommen, wie diese Frau ihr Haushaltungsgeld vermehrte, dieferehrbaren Frau aus. Sie fürchtete, sich mit einer Berührung zu beschmutzen.

Ein versteinerter Mensch.

Die Ueberreste eines versteinerten Menschen, eines Inka, sind im chilenischen Gebäude der amerikanischen Ausstellung zu Buffalo aus⸗ gestellt. Das historische Museum in Buffalo und das Smitsonien Institut bewerben sich gleichzeitig um den Besitz dieses Wunders. Dr. John A. Miller und Dr. Lee H. Smith, die Leiter des Historischen Museums, haben den Fund geprüft und ihn für den wertvollsten ethnologischen und archäologischen Fund erklärt, der je in Amerika gemacht wurde. Der Leich⸗ nam wurde in einem alten Kupferbergwerk bei Colama in einer Höhe von 11,000 Fuß ge⸗ funden. Die Luft dort ist sehr dünn und trocken, das Bergwerk zeigte keine Spur von Feuchtigkeit. Der Leichnam wurde in weniger als sieben Fuß Tiefe gefunden, da das Berg- werk nur klein war. Die darin gebrochenen Erze müssen indianische Frauen in Fellsäcken an die Oberfläche getragen haben. Der Inka muß auf dem rechten Knie gekniet haben, die Hände waren seitwärts in ein Loch von zehn bis fünfzehn Zolle gestoßen, als plötzlich die Erde von oben herunterfiel. Die Werkzeuge zeigen dieselbe Außenlinie und denselben Cha

getrieben, ebenso die Brust, und das Fleisch des Rückens ist in das Rückgrat getrieben. Das Haar ist noch biegsam, die Augenbrauen sind vollständig; an bestimmten Stellen zeigen sich deutlich Beulen, während kleine Steine an vielen Stellen in das Fleisch gedrückt worden sind. Das Gewicht beträgt 48 Pfund; Proben haben gezeigt, daß die Form nur eine Schale ist, deren Inneres mit mumifizirtem Gewebe gefüllt ist.

Lesefrüchte.

Gegen alles in der Welt machen sie Gesetze, nur nicht gegen den Moloch, den sie Kapital nennen und vergebens schreit der Arbeiter um Gerechtigkeit.

** *

Die Humanität ist das Ziel der Menschheit und nicht auf die Art der Arbeit, welche der einzelne vollzieht, sondern daß er sich bei seiner Thätigkeit dieses Zieles bewußt sei, darauf kommt es an..

Völker wie Kinder durch Schläge zu stillen, statt ihren Bedürfnissen abzuhelfen, ist den väterlichen Regierungen von jeher als der

höchste Gipfel der Weisheit erschienen.

(Aus Robert Schweichels Werken.)

Humoristisches.

Antisemitisches. A.: Auf dem antisemitischen Parteitag zu Leipzig ist zur Bekämpfung der Obstruktion gegen den Brotwuchertarif ja sogar der Staats streich empfohlen worden? B.: Das ist bei den Antisemiten nicht anders! Wenn die einmal Streiche machen, dann sind es immer gleich Staats⸗Streiche!

Noch eine Sühnemission. Sarah: Moses⸗ leben, kannste mir nich sagen, was er hat gesollt in Hubertusstock, der Herr Oberbürgermeister von Berlin? Mosesleben: Gott, was wird er haben gesollt? Wird er haben gesollt sprin gen über den Hubertus⸗Stock!

(Südd. Postill.)

Litterarisches.

Briefe Lassalles an Karl Marr und Fried⸗ rich Engels aus den Jahren 1849 bis 1862 find soeben in einem dicken Bande von 368 Seiten im Ver⸗ lage von Dietz Nachf. in Stuttgart erschienen. Her⸗ ausgegeben sind sie von Franz Mehring und bilden den vierten Band des Gesamtwerkes:Aus dem litte⸗

Das ist in deine Hand gegeben; Du kannst reicher sein als Krösus und Rothschild, glück⸗ licher, als alle Weltweiseu Griechenlands, wenn du nur zufrieden bist und gesund. Ge⸗ sundheit ist der größte Reichtum, wer sie be⸗ sitzt, kann die Güter dieser Welt lachenden Herzens entbehren. Wer ist der Glücklichere, der arme Taglöhner, der vergnügt sein kärg⸗ liches Mahl verzehrt, oder der reiche Mann der in den Bädern sterbensmüde im Rollstuhl gefahren wird? Du willst aber auch diesen Reichtum behalten! Das erreicht man aber nur durch Wachsamkeit. Wenn man eine Störung seiner Gesundheit, seines Wohlbefindens bemerkt, ist ein rasches Handeln am Platze, um nicht den Verlust dieses teueren Guts be⸗ klagen zu müssen. Die Lungenschwindsucht, diese grimmige Feindin des Menschengeschlechts, entwickelt sich nur zu leicht aus kleinen An⸗ fängen und deshalb sollte jeder, der an einem hartnäckigen Husten, an Heiserkeit, oder Atem⸗ not, Lungenkatarrh, Luftröhren⸗ oder Kehl⸗ kopfkatarrh u. dergl. leidet, sogleich geeignete Mittel anwenden, er wird dann sicher das Schlimmste verhüten. Und es kann ihm so leicht geholfen werden. Man lese nur einmal die Broschüre, die Herr Ernst Weide⸗ mann in Liebenburg a. H. numsonst überallhin versendet. Der russische Knöterich⸗ Brustthee, dessen Gebrauch in der letzten Zeit großartige Dimensionen angenommen, wird in diesem Büchlein beschrieben. Er verdient aber auch die Beachtung aller Kreise in weitestem Maaße, denn seine Erfolge waren in den er⸗ wähnten Leiden durchschlagend.

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