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Nr. 23.
Mitteldeutsche Sountags⸗Zeitung.
Seite 7.
sogleich und stelle sie zugedeckt am kühlen Ort. Flasche und Schlauch hält man natürlich äußerst sauber und benutze nie Reste Milch, welche das kind in der Flasche zurückließ. Hat sich trotz aller Vorsicht die Krankheit eingestellt, zeigt sich beim Kinde Appetitlosigkeit, verbunden mit Brechen und Durchfall, so reicht man ihm keine Milch mehr, sondern kocht morgens Pfund leis mit 2 Liter Wasser langsam 1 Stunde lang, gießt das dickliche Reiswasser durch ein Sieb und stellt es bis zum Gebrauche an einen fühlen Ort. Hiervon entnimmt man alle zwei bis drei Stunden ein Drittel bis eine halbe sFlasche, versüßt es mit einem halben Theelöffel Zucker und kräftigt es mit der 955 eines Eidotters. Auch kaun man statt des Eidotters das Weiße eines halben Eies nehmen und schäumig verrührt hinzufügen. Da mau pro Tag nur ein Ei einem Säugling geben darf, so kann man auch abwechselnd statt dessen einen Thee— löffel Tokayer oder besten Rotwein zu dem Reisschleim rühren. Ist letzterer so dicklich ge⸗ worden, daß er sich nicht durch den Schlauch trinkt, so verdünnt man ihn genügend mit ge⸗ kochtem Wasser. Dieses Mittel wird von den Kleinen gern genommen, lieber wie Hafergrütze usw., und es hilft sicher. Der Brechdurchfall wird bald nachlassen; nach etwa drei Tagen giebt man wieder einen Löffel Milch zu jeder Portion Reisschleim, und so geht man langsam wieder zu Milch über. Hier und da wird auch empfohlen, im Sommer zur Milch etwas Arrow— root oder Mondamin zu geben; sie soll dann leichter verdaulich sein. Man löst davon einen Theeloöffel voll in wenig kaltem Wasser auf, rührt es dann in kochendem Wasser durch und giebt die nötige Milch hinzu.(K. V.⸗Z.)
Die Zeit des Goldregens ist wieder gekommen, des bei uns viel verbreiteten schönen Zierstrauches, der mit seinen laugen, goldgelben Blütentrauben im Wetteifer mit dem Flieder das zarte Frühlingsgrün ugter⸗ bricht. So sehr das Auge sich an dem wunder⸗ schönen Bilde erfreut, das ein Goldregenstrauch mit seiner üppigen Blütenfülle gewährt, so sehr
Blätter und Rinde des Strauches gewarnt werden. Alle Bestandteile desselben sind giftig und enthalten das bitter schmeckende Cytisin, das dem menschlichen Organismus schädlich ist. Also acht gegeben insbesondere auf die Kinder!
Kreuzottern sollen, wie mehrfach berichtet wird, in diesem Jahre häufiger als sonst auf⸗ treten. Bei Ausflügen in Wald und Feld ist deshalb dieser höchst gefährliche Schlangenart gegenüber größte Vorsicht am Platze. Die Kreuzottern werden 75 Zentimeter lang, haben einen etwas breiten Kopf und sind besonders an dem schwarzen Zickzackstreifen auf dem Rücken und schwarzen Punkten an den Seiten kenntlich. Es ist angebracht, darauf hinzuweisen, wie man sich gegen den Biß dieser Giftschlange schützt und wie man den üblen Folgen eines Bisses begegnet. Man findet die Kreuzotter häufig an sonnigen Waldrändern, unter Steinen und Heidelbeergestrüpp. Die sonnigen Waldränder werden nur gar zu gern von Ausflüglern zu Ruheplätzen erkoren. Bevor man eiuen solchen Platz einnimmt, sollte man mit dem Spazier⸗ stock oder Regenschirm den Platz sondieren, denn dadurch wird die scheue Kreuzotter ver— trieben. Will man im Walde umherspazieren, so bekleide man den Fuß mit Schuhwerk, das hohe Schäfte hat; tritt man auf eine Kreuzotter, so kann ihr Biß doch nicht Schaden anrichten, da sie das Leder nicht durchbeißen kann. Sollte jemand von einer Kreuzotter gebissen werden, so sauge man die Wunde aus oder lasse sich dieselbe aussaugen, doch müssen die Lippen heil sein, weil sonst das Schlangengift sich mit dem Blute vereinen kann, alsdann unterbinde man die Wunde, später lasse man sie ausbrennen; in jedem Falle aber ist möglichst ein Arzt zu Rate zu ziehen. Wer Waldtouren macht, sollte stets ein Fläschchen Rum oder Kognak bei sich führen, denn der Genuß desselben hat sich oft als bestes Gegenmittel gegen die Wirkung des Bisses der Kreuzotter erwiesen. Das Gefähr⸗ lichste ist, daß sie von vielen für ungefährlich
Humoristisches.
Aus der Kaserne. Oberst(bei der Kasernen? inspektion vor einer Schüssel mit Brühe): Haben Sie einen Löffel, ich will die Suppe versuchen.— Soldat:
Zu Befehl, Herr Oberst, aber...— Oberst: Keine Widerrede:——— Zum Teufel,— das schmeckt ja wie Spülwasser:— Soldat: Zu Befehl, Herr Oberst, das ist es auch.(Igd.)
Pünktlich vollzogen. Ein köstlicher Fall von „Bauernschlauheit“ wird aus der Gemeinde Eschenlohe (Bayern), Station der Lokalbahn Garmisch⸗Partenkirchen, berichtet. Vorigen Jahres hatte das Bezirksamt die „Aufstellung“ von drei Laternen zur Straßenbeleuchtung in Eschenlohe angeordnet. Die Gemeindeverwaltung hat die drei Laternen thatsächlich auch nur aufgestellt, aber nicht anzünden lassen, weil letzteres nicht ausdrücklich angeordnet war!
eee Auflösung des Zahlenrätsels in Nr. 22: Pfanne Fest Iris Nonne Graf Sand Tafel Emma Nadslaw Pfingsten; Waldfeste. Zahlenrätsel. 1 2 4 5 8 6 Fisch. 7 4 linker Rhein⸗Nebenfluß,. 8 Gesichtsteil. e e e e Unangeuehm beim Spazierengehen. 8 12 1 13 2 8 5 3 Pr. Provinz. 7 14 15 4 Gott. 12 7 14 2 13 5 2 Blume. 1 778 7 10 Stadt am Main.
8 7 12 1 8283 Ein deutscher Bundesstaat.
Nach richtiger Lösung ergeben die Anfangsbuchstaben
von oben nach unten und die Endbuchstaben von unten
nach obeu gelesen den Namen eines Dichters im Mittel⸗ alter und dessen Geburtsstadt. B
muß vor unborsichtiger Behandlung der Blüten,
Arbeiter- Bi!
10 jähr. Stiftungsfest
gehalten wird.
Sonntag, den 9. Juni 1901
im Garten des Herrn Ludwig Kröck.
Jungs-Verein, Neuchesheim
(Auflösung in nächster Nr.)
Hongert 6 e Gesangsror trage d s Hindersniele e d Tan.
2¼ Uhr Festzug; 3¼ Uhr: Festrede von Dr. Ed. David, Mainz.
Von 5 Uhr ab Tanz.
Alle Arbeiter, Freunde und Gönner des Vereins sind freundlichst eingeladen.
Eintritt pro Person 20 Pfg.
ff. Biere, per Glas 10 Pfg.
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