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Nr. 36.
Mitteldentsche Souutags⸗Zeitung.
Seite 7.
hon ihrer Triumphtonne herabgestiegen. Im janzen Heere aber herrschte unaussprechliche Bestürzung. Die Franzosen schon in Berlin? Wo kommen die Kerls alle her? Sie schneien doch nicht vom Himmel herab?
Auch ich ließ das Haupt hängen. So hatte Napoleon denn die Hälfte der preußischen Monarchie, die Hauptstadt des Reichs Friedrichs des Großen, und selbst meine Friederike in einer Gewalt. O, sie hatte wohl Recht, als se mit unglückahnendem Geiste beim Abschiede sief:„Ferdinand, wir sehen uns nie wieder.“
Welch ein schrecklicher Umschwung der Dinge in wenigen Tagen! Preußens einst vom ganzen Weltteil gefürchteten Heere zertreten; ein herrlich zufgeblühtes Königreich durch einen einzigen Schlag zertrümmert: meine Braut in der Ge⸗ walt des galantesten und tapfersten Volks der Welt; mein Patron und Reichsgraf in einer Stadt belagert, die schon Tilly einst verbrannt hatte; meine Pfarrei, Gott weiß wo? und ich, her friedliebende Doctor philosophiae, Magister honarum artium), designierter Pfarrer usw., hon allem nichts mehr, sondern— Generaladju⸗ ant Karls des Großen. Ohne Scherz, wenn ich, mein Fatum erwägend, zuweilen neben meinem Lieutenant⸗General oder neben dem grimmigen Chaumigrem hinritt, in Phantasien berloren, mit Friederikens Bild, oder mit meinem Gelehrtenstübchen in Berlin beschäftigt, und dann plötzlich etwa durch einen Fehltritt meines Rosinante erwachte— die unbekannten Gegenden der Mittelmark vor mir, die fremden Gesichter mit den Knebelbärten neben mir, das fort⸗ schreitende Heer hinter mir erblickte— ich mußte mich bei der Nase zupfen, in Arm zwicken, um mich zu überzeugen, daß ich wache.
Zuweilen verdroß es mich, statt kriegerische Abenteuer mitzumachen, nicht auf Flügeln der Liebe nach Berlin geflogen zu sein. Was hätten auch die Marschälle des Kaisers von Frankreich einem armen Magister bonarum artium zu Leide thun wollen, der seine berühmten Sieges⸗ lieder glücklicherweise noch nicht hatte drucken lassen? Aber dann versöhnte mich ein einziger Gedanke immer wieder mit meinem Verhäng⸗ tis— nicht der Gedanke an Friederikens treue Liebe, oder an des Siegers Großmut, sondern der Gedanke— an meinen Geldbeutel. Wovon sollte ich in Berlin leben? Meine Hauslektionen waren schon andern übertragen; meine Sieges⸗ lieder vergebens gemacht. Als Generaladju⸗ tant hatte ich auf gut soldatisch wenigstens freie Zehrung, freies Quartier. Wer weiß, dachte sch, wie weit du es noch in der kriegerischen Laufbahn bringen kannst? War nicht Moreau ein bloßer Advokat, der nachher als Feldherr das Gegenstück zum Kenophontischen Rückzug lieferte? Wer steht dafür, daß nicht auch ein Doktor der Philosphie die Welt durch seine Rückzüge in Erstaunen setzt?
Durch allerlei bösen Wind von Franzosen, die auf der Seite von Berlin umherschwärmen sollten wurde unser Heerhaufe immer mehr südwärts verschlagen. Wir sprachen zwar, um uns als Männer zu Großthaten zu begeistern, biel vom Durchhauen; aber Chaumigrem hatte doch mit dem Durchschleichen auch nicht ganz Unrecht gehabt. Denn wir marschierten keeuz und quer die elendesten Dorfwege, nicht anders als gingen wir hausieren. Unser Elisabethswagen hatte vierfachen Vorspann; wir machten zwei Tage lang doppelte Märsche, und die braven Bauern gaben uns treulich Nachricht von allen Seiten, wo sie Franzosen gesehen hatten, und beschenkten uns voll mit⸗ leidiger Freigebigkeit mit Nahrung und Trank. Aber alle riefen:„Schlagt euch nach Schlesien. 3 Franzosen sind schon in Frankfurt an der
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Fortsetzung folgt.
5) Der guten(freien) Künste, Meister, ein älterer Iniversitätstitel.
Ein Kapitel vom Volksschullehrer.
Vdn Professor Dr. Dodel(Zürich).
Die weiseste Oekonomie in der Erziehung es Menschengeschlechts wird von der Marime
ausgehen, ein jedes Talent, jede Fähigkeit und jede Mischung von Fähigkeiten in der Entwicke⸗ lungszeit so zu leiten und zu führen, daß das Resultat der Erziehung ein für den Einzelnen wie für die ganze Gesellschaft möglichst glück⸗ liches sei. i
Wenn unsere bisherigen staatlichen Schulen im Sinne der Nivellierung und der Schabloni⸗ sterung bereits schon manches verschuldet und gesündigt haben, so wird die Erziehung der Zukunft in viel höherem Maße dafür sorgen, daß Individualität und Originalität des ein⸗ zelnen Erdenbürgers möglichst gewahrt bleibt.
Welch' ein Ausblick wird das sein, wenn dereinst kein hervorragendes Talent mehr im Kinde wird unbeachtet und ungefördert bleiben.
Welch' ein Saatfeld wird da aufgehen auf dem Boden der Schule und des Elternhauses im glücklichen Gesellschaftsstaat! N
Ein ungeahnter Reichtum an Geistesgaben bleibt in der Kinderwelt des heutigen Prole⸗ tariats und Kleinbürgertums ungefördert be⸗ graben, wo dagegen in der Zukunft schwere Aehren aufsprossen werden zum Heile aller.
Wir haben schon in unserer kleinen Alpen⸗ republik einige Kantone, die heute schon die sozialökonomische Bedeutung der Schule erkannt: in jedem Dorfe und jeder Stadt sind die schönsten und gesündesten Häuser die Schulhäuser— weit und breit keine Kaserne— und in den Staats⸗ rechnungen dieser Kantone sind die Budgetkosten für Erziehung und Unterricht die größten Aus⸗ gabeposten überhaupt. 5 ö
Und einige dieser Kantone sind bereits so tief in die Verwirklichung des wissenschaftlichen Sozialismus hineingeraten, daß sie für alle vorragend begabten Schüler der mittleren Schul⸗ stufen stattliche Stipendien aussetzen, soweit die Eltern nicht im Stande sind, für ihre begabten Kinder allein das zu leisten, was nötig wäre, um letztere weiter auszubilden.
Kein Opfer irgend welcher Art werden segens⸗ reichere Früchte tragen als die Opfer für Schule und Erziehung. Aber dabei dürfen wir nicht selbstgenügsam stehen bleiben. Ist die Schul⸗ jugend eines Gemeinwesens das köstlichste Gut, das zu hegen und zu pflegen ist, so soll diese Schuljugend— das gilt für alle Kulturvölker— auch von den Besten und Gebildetsten gepflegt und herangezogen werden.
Kein Mensch bedarf des Wissens und des Könnens, der Weisheit und des guten Willens in höherem Grade und mehr als der Lehrer, wohlverstanden in erster Linie der Lehrer der untersten Schulstufen.
Was fordert man nicht alles von der mo⸗ dernen Schule! Sie soll unsere Kinderwelt, das ganze Heer der Schuljugend in Wissenschaft und Leben, in Menschliches und Göttliches ein⸗ führen. Der Lehrer soll in allen Künsten und Wissenschaften beschlagen, mit allen Dingen des Leibes und Geistes vertraut und jeder Zeit im Stande sein, auf alle Fragen eine vernünftige Antwort zu geben.
Man tadelt weit herum in Europa die Halb⸗ bildung des Volksschullehrers, die ihn auf der niedrigsten Stufe des Geistesproletariats hält.
Man macht sich weit herum sogar über den⸗ selben lustig wie über einen armen Paria unter den Halbgelehrten. Und irregeführte Bauern stellen sich an die Seite der Finsterlinge, um — pereint mit den Gegnern der Schule— dem Lehrerstand den Krieg zu erklären. Diese Bauern sorgen schlecht für ihre Kinder.
Das muß anders werden! Der Lehrer unserer Jugend soll aber nicht ein armer Lazarus sein dem Leibe nach und ein Einfältiger dem Geiste nach: er muß die vornehmste Geistesbildung und die sorgfältigste Herzensbildung erhalten, wenn die Schule aus der Stagnation heraus⸗ kommen soll.
Wer am Fundament bauet, der muß der wackerste Werkmeister des ganzen Baues sein. Das sagt auch jeder bürgerliche Baumeister und handelt danach.
Der Volksschullehrer, der am Fundament der Geistesbildung unserer Nationen bauet, der Volksschullehrer sei fürderhin nicht mehr gehalten wie ein notwendiger Handlanger, sondern wie ein wissender Werkmeister! Er verlange regel⸗
rechte wissenschaftliche Bildung! Das wird ihn heben und er wird die Schule heben.
Ich will auch in diesen Dingen mit meiner Ueberzeugung nicht hinter dem Berge halten: Meiner Meinung nach ist der Volksschullehrer der Elementarschule, der Lehrer der Abc⸗schützen viel wichtiger als der Hochschullehrer, der ja in der Regel meist nur einen einzigen beschränkten Wissenskreis beherrscht, indeß der Elementar⸗ lehrer eine ganze Welt des Geistes und Gemüts zu beherrschen und zu bebauen hat. Nichts ist verkehrter, als wenn der Elementarlehrer von den Amtsgenossen höherer Schulstufen über die Achsel angesehen wird, nichts ist verkehrter, als wenn der sogenannte Wissenschafter in hochnästger Art den Schulmeister der untersten Stufen als Paria betrachtet. Was der Lehrer oder die Lehrerin der drei ersten Schuljahre Gutes schafft auf der Wachstafel des kindlichen Geistes, das überdauert alle Weisheit des übrigen Menschen⸗ alters. Und was auf den niedrigsten Schul⸗ stufen an der menschlichen Natur des Kindes gesündigt wird, das wäscht keine Weisheit aller höhern Stufen mehr rein. Wer daher die Schule einer bessern Zukunft entgegenführen will, der muß die Hebel des Fortschritts unten ansetzen, in erster Linie bei der Bildung derer, denen wir unsern größten Reichtum, die kom⸗ mende Generation, anvertrauen müssen. Das soll jeder Sozialdemokrat wissen.
Seinem Herkommen nach ist der Lehrer ein Kind des Volkes und er steht auch, wenn er seine Pflicht thut, zu seinem Volke.— Er ver⸗ traue dem Volke, dem arbeitenden!
Seine Mission stellt ihn ohne Weiteres in den Dienst der Zukunft. Er in erster Linie hat den Geist der Gegenwart wahrzunehmen, denn aus diesem Geiste der Gegenwart bläst der Wind in die weiten Segel einer glücklichen Zukunft. Ist der Lehrer eines Ideals fähig, steht er ganz entschieden auf dem Boden der Sozialdemokratie.
Humoristisches.
Eingegangen. Mutter(zu ihren Töchtern über das Kapitel Ghe) sprechend:„Aber nehmt Euch in acht, daß Ihr nicht auf den ersten besten hereinfallet.“ — Vater(von der Lektüre ärgerlich aufschauend):„Du willst doch nicht damit sagen, daß Du auf mich herein⸗ gefallen wärst?!“— Mutter:„Keineswegs— Du warst ja weder der erste noch der beste!“
Lakonisch.„Ihre Krankheit hat nichts auf sich, gnädige Frau! Sie bedürfen nur der Ruhe!“—„Aber, Herr Doktor, sehen Sie doch meine Zunge an!“— „Ja, Ihre Zunge auch!“
Litterarisches.
Die Sozialistischen Monatshefte(Admink⸗ stration: Berlin W. Lützow⸗Str. 85 A) haben soeben das Septemberheft ihres VII. Jahrganges erscheinen lassen. Dasselbe ist vorwiegend den auf dem Lübecker Parteitag zur Verhandlung stehenden Fragen gewidmet. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Anton Fendrich: Zur Frage der Budgetbewilligung.— Wolfgang Heine: Wie ist wissenschaftlicher Sozialismus möglich? — Dr. Conrad Schmidt: Zur Theorie der Handels⸗ krisen und der Ueberproduktion.— Eduard Bernstein: Zum Kampf gegen die Zollschraube.— Max Schippel: Die Agrarbewegung und das Zentrum.— Richard Calwer: Die sozialdemokratische Presse.— Paul Kampffmeyer: Zum Wohnungsprogramm der deut⸗ schen Sozialdemokratte.— Adolph von Elm: Durch Gährung zur Klärung.— Dr. Eduard David: Die Hamburger Akkordmaurer vor dem Parteigericht.— Eugenie Mart: Maxim Gorkij.— Rundschau: Politik: von Richard Calwer.— Wirtschaft: von Max Schippel.— Sozialistische Bewegung: von Dr. L. Gumplowicz, Eduard Bernstein, O. Petersson. — Gewerkschaftsbewegung: von Heinrich Bürger. — Genossenschaftsbewegungt: von Gertrud David. — Soziale Kommunalpolitik: von Dr. C. Hugo. — Frauenbewegung: von Henriette Fürth.— Naturwissenschaften: von Dr. Kurt Grottewitz.— Psycholog e: von Dr. Ernst Gystrow.— Bücher; Shaw, Ratschläge für Millionäre; Kurt Eisner, Tag⸗ geist.— Revuen; Die Neue Zeit, Krytyka.— Als künstlerische Beilage bringt das Heft ein charakteristisches Portrait des russischen Dichters Maxim Gorkij. — Der Preis des Heftes beträgt 50 Pfg., pro Quartal 1.50 Mk. Zu beziehen durch alle Buchhand⸗ lungen, Kolporteure und Postanstalten.


