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Nr. 29.
Mitteldeutsche Sonntags ⸗Zeitung.
Seite 7.
sprach, die beiden Gäste würdeu bloß über⸗ nachten, und am andern Morgen weiter reiten, so führte ich die Pferde in den Schweinekoben hinein. Aber der folgende Tag verfloß, ohne daß es geschah; und als der dritte anbrach, hieß es, die Herren würden noch einige Wochen auf der Burg verweilen.— Am Ende war's nicht schlimm, Herse, im Scheinekoben, sagte Kohlhaas, als es dir, da du zuerst die Nase hineinstecktest, vorkam.— Sist wahr erwiderte, jener. Da ich den Ort ein Bissel ausfegte, gings an. Ich gab der Magd einen Groschen, daß sie die Schweine wo anders einstecke. Und den Tag über bewerkstelligte ich auch, daß die Pferde aufrecht stehen konnten, indem ich die Bretter oben, wenn der Morgen dämmerte, von den Latten abnahm, und des Abends wieder auflegte. Sie guckten nun wie Gänse, aus dem Dach vor, uud sahen sich nach Kohlhaasenbrück, oder sonst, wo es besser ist, um.—(Forts. f.)
Sprüche zur Lebensweisheit.
Und ich lehr euch den Teufel frisch verhöhnen Durch Wahrheit. Redet wahr und höhnt des Teufels! Habt ihr die Macht ihn herzurufen, thuts! Ich schwör, ich habe Macht ihn wegzuhöhnen. O, lebenslaug sprecht wahr, und höhnt des Teufels. d
Such' ich jetzt den goldnen Frieden, Den das deutsche Blut ersiegt,
Seh ich nur die Kette schmieden, Die den deutschen Nacken biegt.
Humoristisches.
— Auf der musikalischen Soiree. A.: „Sagen Sie einmal, nach was für einer Methode mag diese Dame Unterricht gehabt haben? Die singt ja ganz schauderhaft:“
B.: O, die hat gar keinen Gesangsunterricht gehabt. Sie ist sogar sehr stolz darauf, daß ihre Stimme ganz Natur ist.
A.:„So, so, also Natur-Heul⸗Methode!“—
*
Allerlei Druckfehler.„Er wollte ihr noch einen Fuß rauben, aber sie wehrte sich heftig.“— „In ihrem Rinde sah sie das Ebenbild ihres Gatten wieder.“—„Entkernen Sie sich sofort!“ rief sie ge⸗ bieterisch.—„Kann ihre Kleine schon saufen?“ fragte er teilnehmend die junge Mutter.
*
Im Kränzchen. Frau Professor(zu ihrer Nachbarin);„Sehen Sie nur, wie aufgeregt die Frau Rätin hin⸗ und herrückt, die sitzt sicher auf einem Ge⸗ heimnisse!“
Schwer zu befriedigen. Bäuerin:„G'rad z tot könnt ich mich weinen, wenn ich Dich so aus'm Wirtshaus rauskommen seh'!“— Bauer:„Da weiß ma' scho' nimmer, was ma' thun soll! Heut' früh hat der Herr Pfarrer aufbegehrt, weil er's g'sehen hat, wie ich in's Wirtshaus neinganga bin, und Du weinst jetzt, weil ich aus'm Wirtshaus raus komm'!“
*
Zu viel verlangt. Einjähriger:„Bitte gehorsamst um drei Stunden dienstfrei heute Nachmittag, Herr Hauptmann.“— Hauptmann:„Gleich drei Stunden wollen Sie? Sind Sie verrückt? Sie glauben wohl— wir rüsten schon ab!“
Haustierarzneibuch von V. Strebel, Professor an der landwirtschaftlichen Akademie Hohenheim und E. Reicherter, Oberamtstierarzt und Lehrer an der land⸗ wirtschaftlichen Winterschule in Reutlingen, neu heraus⸗ gegeben von P. Mangold, Kgl. Landwirtschaftsinspektor und Vorstand der landwirtschaftlichen Winterschule in Reutlingen, im Verein mit E. Reicherter; 6. Auflage mit über 800 Seiten Text, 300 Illustrationen und 16 Chromotafeln. 12 monatliche Hefte à 50 Pfg. Verlag von Enslin u. Laiblin, Reutlingen.— Dieses Buch hat sich die Aufgabe gestellt, ein Mittel zu sein, mit welchem sich der Landmann und Viehbesitzer in dem großen Kampfe ums Dasein seine Lage verbessern kann. Das Wohl und Wehe des letzteren hängt eng zusammen mit dem Gedeihen seines Viehstandes, und ihm zu einer rationellen Betreibung der Vieh- und Pferdezucht etc. eine Anleitung zu geben, ihm die Mittel zu zeigen, wie er seine Hausgenossen aus dem Tierreiche vor Krankheiten bewahren und sichern und wie er ausgebrochenen Krank— heiten gegebenen Falls begegnen kann, ist der Zweck des Buches. Mit Wort und Bild werden dem Leser diejenigen Verrichtungen vorgeführt, die der Laie im Notfalle an⸗ wenden kann, um ein Tier zu retten, oder so lange zu erhalten, bis ärztliche Hilfe kommt. Zucht und Ernährung werden eingehend besprochen und auch scheinbar neben⸗ sächliche Zweige, wie Geflügel-, Kaninchen-, Bienen⸗ und Fischzucht, die bei richtigem, wenn auch kleinen Betriebe, ebenfalls einen schönen Nutzen abwerfen, find berücksich⸗ tigt. Ein besonders wertvoller Bestandteil des Buches sind ferner die Seuchengesetze der deutschen Staaten, Oesterreichs und der Schweiz, die Gewährschaftsbestimm⸗ ungen dieser Länder, sowie die zahlreichen Illustrationen und die 16 Kunstfarbdrucktafeln, welche eine große An⸗ zahl Tierschläge etc. naturgemäß darstellen. Wir können die Anschaffung des Werkes angelegentlichst empfehlen. Dasselbe ist zu beziehen durch die Buchhandlung von H. Schneider, Gießen, Sonnenstraße 25.
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Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des 85
Magens, durch Genuß mangelhafter, schwer verdaulicher, zu 5 heißer oder zu kalter Speisen, oder durch unregelmäßige Lebens- wweise ein Magenleiden, wie: 5
Magenkatarrh, Magenkrampf, Magen⸗ schmerzen, schwere Verdauung oder Ver⸗
schleimung 8
zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen
dessen vorzügliche heilsame Wirkungen schoͤn seit vielen Jahren! erprobt sind. Es ist dies das betannte
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Dieser Bräuter⸗ Wein ist aus vorzüglichen, heilkräftig besun denen Bräutern mit gutem Wein bereitet, und; slärkt und belebt den ganzen Perdauungsor anismus des Klenschen, ohne ein Abführungsmittel zu sein KkRräuter⸗Wein beseitigt alle Störungen in den Flut⸗ gaesäßen, reinigt das glut von allen verdorbenen, krankmachenden Stoffen und wirkt fördernd auf die; Neubildung gesunden Blutes.
Durch rech zeitigen Gebrauch des Kräuter⸗Weines werden Magen, f übel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht säumen eine Anwendung allen anderen scharfen, ätzenden, Gesundheit zer⸗ störenden Mitteln vorzuziehen. Alle Symptome, wie: Kopf- ohmerzen, Aufstossen, Sodbrennen, Blähungen, Uebelkeit mit]
Erbrechen, die bei chronischen(veralteten) Magenleiden um so beftiger auftreten, werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt.
5 85 Stuhlverstopfung und deren unangenehme Folgen
wie: Beklemmung, Koliksohmerzen erzklopfen, Schlaflosigkeit, sowie Blutanstauungen, in Leber Milz und Pfortadersystem(Hamorrhoidalleiden) werden durch Kräuter⸗Wein rasch und gelind beseitigt. Kräuter-Wein bshebt iedwede Unverdaullohkeit, verleiht dem Verdauungssystem einen? Aufschwung und entfernt durch einen leichten Stuhl alle untaug⸗ lichen Stoffe aus dem Magen und Gedärmen.
Hageres, bleich. Aussehen, Blutmangel Entkräftung sind meist die Folge schlechter Verdauung
mangelhafter Blutbildung und eines krank⸗ haften Zustandes der Leber. Bei gänzlicher Appetitlosigkelt, unter nervöser Abspannung und demüthsverstimmung, sowie häufigen B Kopfschmerzen, schlaflosen Nächten, siechen oft solche Kranke
langsam dahin. 5 Kräuter⸗Wein giebt der F Lebenskraft einen frischen Impuls. 5 Kräuter⸗Wein steigert den Appetit, befördert Verdauung und Ernährung, regt den Stoffwechsel kräftig an, beschleunigt und verbessert die Blut⸗ bildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft dem Kranken; neue Kräfte und neues Leben. Zahlreiche Anerkennungen und? Dankschreiben beweisen dies.
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