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Mitteldeutsche Sonntags⸗Zeitung.
Seite 7.
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Wiatzenbomm-Stenbeng.
Landtagswähler! Arbeiter und Klein⸗ bauern! Beherzigt die Worte unseres Landtags— abgeordneten Ulrich. Viel hängt vom Ausgang der diesmaligen Wahl für uns alle ab. Dort der von den Großgrundbesitzern im Jun ker⸗ bund diplomirte Architekt Hirschel, der die Arbeiterbewegung haßt, wie die Pest; hier der bewährte Interessenvertreter der Kleinen in Stadt und Land, unser Freund Philipp Scheidemann! Es handelt sich in diesem letz— ten Aufruf an Euch aber weniger um eine Kenn— zeichnung der beiden Kandidaten— die kennt Ihr zur Genüge. Es handelt sich vielmehr darum, Euch
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aufzufordern, all zur Wahl zu gehen, damit 8 zunsere Wahlmänner mit einer erdrückenden 2 Mehrheit gewählt werden. Denkt an den Aus— 2 gang der letzten Gemeinderatswahl! So darf's 7— diesmal nicht gehen. Am Mittwoch steht mehr— auf dem Spiel! 8
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Der letzte Wahlberechtigte muß an die Urne gebracht werden.
Um 7 Uhr Abends ist die Wahl in unserem Wahlbezirk beendet. Die auswärts beschäftigten Arbeiter müssen also früher Feierabend machen, damit sie nicht um ihr Wahlrecht kommen.
Thut Euere Schuldigkeit, ihr Arbeiter von
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im Restauraut„zum grünen Baum“ in Garbeuteich. Abends 3 Uhr in
1 Großen⸗Linde bei Gastwirt Schaum, Wiw.— Reduer in beiden Versammlungen: Landtagsabgeordneter Dr. David.
Nachmittags 4 Uhr in
* Staufenberg bei Gastwirt Zecher. Redner: Redakteur Ph. Scheidemaun.
In allen Versammlungen für Jedermann Redefreiheit. Die Gegner werden ausdrücklich hiermit höflichst eingeladen.
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Sozlaldem. Versammlung bei Jesberg, Wehrdaerweg. Tagesorduung:
1. Berichterstattung vom Parteitag. (Gen. Scheidemann.)
2. Abrechnung des Vertrauensm.
3. Abrechnung der Kolportage. 4. Wahl des Vertrauensmannes. 5. Verschiedenes. er Vertrauensmaun. Dre
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Arbeiter! Bauern! Bei der Landtagswahl handelt es sich diesmal darum, ob wieder ein Anti⸗ semit nach Darmstadt geschickt werden soll, also ein Vertreter derjenigen„Partei“, die wegen ihrer Unfähig⸗ keit und Hanswursterei der ganzen Welt zum Gespökt dient, oder ob wir einen wirklichen Volksmann als unseren Vertreter in die Zweite Kammer senden. Hoffentlich geschieht das letztere. Wir müssen die sozialdemokratische Fraktion des Landtags, von der sogar im Gießener Anzeiger zu lesen war, daß sie die fleißigste aller Parteien war und daß sie wegen ihrer Tüchtigkeit oft die Führung hatte, un be⸗ dingt verstärken. Je mehr Sozialdemokraten im Landtag, um so eher werden die Wünsche der Arbeiter und kleinen Bauern berücksichtigt. Wer etwa noch im Zweifel ist, ob er sich für den in Offenbach wohn⸗ haften Architekten Hirschel oder für den täglich mit uns in Verkehr stehenden, in Gießen wohnenden Kandi⸗ daten Ph. Scheidemann entscheiden soll, dem wollen wir nur ins Gedächtniß rufen, daß im Blatte des Herrn Hirschel die Arbeiterals Schlammbeißer beschimpft wurden, daß Herr Hirschel ein Feind der Arbeiter⸗ bewegung ist und auch aus diesem Grunde in seinem Blatt sich gegen die für den Arbeiter so wert⸗ vollen billigen Eisenbahnfahrkarten ausgesprochen hat. Und für einen solchen Mann, der Euch in so einschneidender Weise schädigen will, sollte auch nur ein einziger Großbusecker stimmen? Das darf keiner thun.
Die sauberen Herren verfolgen einen bestimmten Plan mit der Herbeisehnung der höheren Preise für Eisenbahnkarten. Ste wollen den Arbeiter an das Dorf fesseln, damit er für die Großgrund⸗ besitzer für einen Hungerlohn schaffen müßte!
Feind aller Arbeiterpolitik, nur für- die. Interessen der Großen besorgt, haben sich die Antisemiten im Reichs⸗ tag auch so schäbig bei der Zuchthausvorlage be⸗ nommen, daß es eine Sünde wäre, wenn auch nur ein einziger Arbeiter seine Stimme einem Wahlmann gäbe, von 15 er annehmen muß, daß er für Hirschel stimmen würde.
Arbeiter! Wer noch einen Funken Ehr⸗ gefühl im Leibe hat, der trage das seine dazu bei, daß am Mittwoch, den 8. November den Antisemiten eine Niederlage bereitet wird, von der sie sich in unse⸗ rem Kreise nicht mehr erholen. Die Odenwälder Bauern haben den Versprechungen Hirschels einmal geglaubt, sie wählten ihn 1893 in den Reichstag. Aber einmal und nicht wieder! 1898, nachdem sie ihn zur Genüge ke u⸗ nen gelernt hatten, schickten sie ihn in der blamabelsten Weise heim; nicht einmal in die Stichwahl kam Hirschel mehr. Und der Mann, den die Odenwälder Kleinbauern nicht mehr wollten, der soll nun für Euch gut genug sein? Gewiß, er wäre der Rechte, Eure Verhältnisse zu verschlechtern! Da wir aber nicht für schlechtere, sondern für bessere Zeiten kämpfen, so treten wir Mann für Mann am 8. November für diejenigen Wahlmänner ein, von denen wir wissen, daß sie ihre Stimme unserem Landtagskandidaten Ph. Scheidem ann geben werden. — Die Wahl findet statt von 4—7 Uhr. Richte es sich jeder so ein, daß er rechtzeitig daheim ist.
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