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Nr. 6.
Mitteldeutsche Sonntags⸗Zeitung.
Seite 7.
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3 a N neuen Zeit an; sie konnte nur einen Mann
lieben, dessen Scheitel schon vom Morgenrot der kommenden Sonne berührt würde, der den Willen und die Befähigung hätte, großen Aufgabe, die Menschen besser und glück⸗ licher zu machen.—
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Als die Mutter sich endlich bereit erklärte, und dieser kam, war sie anfangs kühl und steif gegen ihn, aber bald mußte sie vor seiner liebenswürdigen Einfachheit, Zutraulichkeit und Herzenswärme die Waffen strecken. Sie gestattete, daß er die Familie nach stellte aber die Bedingung, daß der Vater vorläufig nichts erführe und die durchaus geheim gehalten würde.
Was konnten die Liebenden sich besseres
sobald ihr Mann davon Kenntnis erhielte, ein Konflikt entstehen würde, der, wie der gordische Knoten, nicht zu lösen war, sondern durchhauen werden müßte, und daß zwischen den zwei harten Steinen, die dabei aufeinander träfen, sie selbst das Opfer sein würde.
J FFortsetzung folgt.)
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Bauernschaft.“
Die Dreifelderwirtschaft.
Den Ursprüngen der bäuerlichen Eigentums⸗ verhältnisse nachzuforschen, ist ein interessantes Ding. Für unsere Zwecke genügt es aber, jenen Zustand der bäuerlichen Eigentums“ und Betriebverhältnisse festzustellen, der sich nach den Stürmen der Völkerwanderung in den von Ger⸗
geringen Ausnahmen— worunter die wichtigste England— bis tief ins 18. Jahrhundert, stellen⸗ weise bis in unsere Zeit sich erhielt. Er war ein Kompromiß zwischen dem Gemeineigentum
Weidewirtschaft erheischte, und dem Privateigen⸗ tum am Boden, das den Bedürfnissen der bäuer⸗ lichen Ackerwirtschaft entsprach.
Wie jede Bauernfamilie eine Hausgenossen⸗ schaft bildet, die sich selbst genügte, so bildete auch jedes Dorf eine wirtschaftlich in sich ge⸗ schlossene, sich selbst genügende Genossenschaft, die Markgenossenschaft.
Wir sehen hier ab von der Form der An⸗ siedlung in zerstreuten Einzelhöfen, statt in ge⸗ schlossenen Dörfern, eine Form, die lange als die ursprüngliche galt, die aber, wie heute fest⸗ steht, nur eine ausnahmsweise, durch besondere Eigenheiten der historischen Tradition wie auch der Bodengestaltung herbeigeführte war. Nor⸗ mal und typisch ist das Dorfsystem, und nur mit diesem haben wir es in Folgendem zu thun.
Den Ausgangspunkt der Bauernwirtschaft bildete die Haushofstätte, die in Sondereigentum übergegangen war. Zu ihr gehörte außer dem Wohnhaus und den nötigen Wirtschaftsgebäuden ein Stück Land um die Gebäude herum, das
Garten mit den notwendigsten Küchengewächsen, mit Gemüse, Flachs, Obstbäumen u. s. w. Das Dorf bestand aus einer größeren oder kleineren Anzahl solcher Hofstätten. Außerhalb des Dorfes selbe war dort, wo die Dreifelderwirtschaft oder Zelgen eingeteilt. Jede Zelge zerfiel wieder in verschiedene Gewanne oder Kampe, das heißt, Ackerflächen, die nach Lage und Bodengüte von einander verschieden waren. In jedem Kamp be⸗ saß jede Hofstätte ein eigenes Ackerlos. Außer⸗ halb der verteilten Feldmark lag die unverteilte Feldmark(Allmende, gemeine Mark), das heißt, Wald und Weide. Die unverteilte Feldmark wurde von der Ge⸗ nossenschaft gemeinsam bewirtschaftet. Auf dem
„Nach Karl Kautsky's Die Agrarfrage(Verlag von J. H. W. Dietz in Stuttgart), das noch eine Reihe ebenso interessanter Kulturbilder vom Lande enthält N und daher wiederholt der Aufmerksamkeit und Nach⸗
prüfung unserer Leser als erste zusammenfassende
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Ackerland bebaute jede Familie ihre besonderen Lose für sich. Aber nicht nach Willkür. Auf dem Acker wurde Korn gebaut, zur Errnährung der Menschen. Aber die Viehzucht, die Weide⸗ wirtschaft, beherrschte noch den ganzen landwirt⸗ schaftlichen Betrieb. Und wenn der Ackerbau Privatsache der einzelnen Familien geworden war, so blieb die Weidewirtschaft eine gemein⸗ same Angelegenheit der gesamten Gemeinde. Die Gestaltung der Wirtschaft wirkte auf die Eigentums verhältnisse zurück. Als Ackerland war der Boden Privateigentum, als Weideland Ge⸗ meineigentum. Das heißt, jedes Feld fiel, sobald es abgeerntet worden, der Viehweide anheim und unterlag als solche dem Verfügungsrecht der Ge⸗ meinde, die alle Felder gemeinsam abweiden ließ. Und wie das Stoppelfeld, so wurde auch das Brachfeld als gemeinsame Viehweide für das ge⸗ sammte Vieh des Dorfes benutzt. Das wäre aber unmöglich gewesen, wenn jeder Dorfgenosse seine Ackerlose nach seinem Belieben bebaut hätte. Es herrschte daher der Flurzwang, innerhalb jeder Flur oder Zelge mußten sämtliche Eigner von Ackerlosen dieselben in gleicher Weise bebauen. In jedem Jahre lag die eine der drei Ackerfluren brach, die zweite wurde mit Winterkorn, die dritte mit Sommerkorn bestellt. Jährlich wechselte die Bestellung der Flur. Außer der Stoppel⸗ und Brachweide lieferten Wiesen, ständige Weiden und Wälder das Futter für das Vieh, dessen Arbeitskraft, Dünger, Milch und Fleisch gleich wichtig für die bäuerliche Wirtschaft waren. Dies landwirtschaftliche Betriebssystem kam allenthalben zur Herrschaft, wo germanische Völker sich niederließen. Es machte in dieser Beziehung keinen Unterschied, ob die Bauern in der Lage waren, ihre volle Freiheit zu wahren, ob sie sich als Zinsbauern auf dem Gebiete eines Grundherrn niederließen, ob sie ihre Unabhängig⸗ keit dahingaben, um unter dem Schutz und Schirm eines mächtigen Herrn zu kommen, oder ob sie durch Gewalt in Abhängigkeit gebracht wurden. Es war ein Betriebssystem von merkwür⸗ diger Kraft und Widerstandsfähigkeit, konser⸗ vativ, erthaltend, im besten Sinne des Wortes. Nicht minder wie auf dem häuslichen Handwerk beruhte auf der markgenossenschaftlichen Ver⸗ fassung der Wohlstand und die Sicherheit der bäuerlichen Existenz. Das Dreifeldersystem mit Wald und Weide bedurfte keiner Zufuhr von Außen. Es produzierte selbst das Vieh und den Dünger, die notwendig waren, um das Feld zu bebauen und der Bodenerschöpfung vorzubeugen. Die Gemeinsamkeit der Weide und der Ackerflur erzeugte aber auch einen festen Zusammenhalt der Dorfgenossen, der sie gegen übermäßige Aus⸗ beutung durch äußere Mächte wirksam schützte. Aber so festgefügt dies Wirtschaftssystem auch war, die Entwicklung der städtischen Industrie und damit der Geldwirtschaft versetzte auch ihm den Todesstoß, ebenso wie dem bäuerlichen Handwerk.(Fortsetzung folgt.)
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Die Gewalt der Meereswogen.
Auf dem Bischofsfelsen an der englischen Küste sollte ein Leuchtturm errichtet werden. Als man eine der eisernen Säulen gelandet hatte, die das Gebäude tragen sollten, schwollen Wind und Wellen plötzlich zu solcher Stärke an, daß die Ingenieure und sonstigen Arbeiter sich außer Stande sahen, auf der Felseninsel zu verbleiben, viel weniger die 23 Fuß lange und sechszig Zentner schwere Säule an der ihr zugedachten Stelle zu befestigen. Ehe sie sich jedoch in Sicherheit brachten, suchten sie in aller Eile, so weit es sich irgend thun ließ, die Säule wenigstens vorläufig sicher unterzubringen. Sie schafften sie an eine, wie sie glaubten, ganz geschützte Stelle des Eilandes und schmiedeten sie mit halbzölligen Eisenketten und sehr starken Bolzen an beiden Enden fest. Nun hielten sie die ungeheure Last für vollkommen sicher untergebracht und retteten sich selbst unter großen Beschwerden ans Land.
Erst drei Tage später hatten sich Wind und Meer so weit beruhigt, daß die Männer sich
verlassen hatten. Zu ihrer nicht geringen Be⸗ stürzung war das aber nicht der Fall, sondern man entdeckte den vermißten Gegenstand zwanzig Fuß davon entfernt auf der obersten Spitze eines Felseneilandes, wo er noch jetzt im Winde umherbalancierte wie eine freiliegende Bohle. Und noch einen ferneren Beweis von der un⸗ geheuren, unberechenbaren Gewalt der Wogen entdeckten sie bei derselben Gelegenheit. In einem Loche, das man bereits zum Zwecke des Einrammens der Säule in den Felsengrund ge⸗ bohrt hatte, zweieinhalb Fuß im Durchmesser und dreieinhalb Fuß tief, hatte der Schmied bei der eiligen Flucht seinen Amboß untergebracht. Dieser hatte ein Gewicht von reichlich anderthalb Zentnern, war aber nichtsdestoweniger aus der respektablen Vertiefung herausgespült worden. —̃ĩßÄXð2——— PA——:'. Sprüche zur Lebensweisheit. Zur Notiz. Die Philister, die Beschränkten, Diese geistig Eingeengten, Darf man nie und nimmer necken, Aber weite, kluge Herzen Wissen stets in unsren Scherzen Lieb' und Freundschaft zu entdecken. Heinrich Heine.
* Unter hundert Menschen ist Einer, der denken, unter tausend, die denken, Einer, der
sehen kann. 4 Ruski.
Im Denken verläßt sich gern einer auf den andern. Gerade das muß man den Menschen wieder und immer wieder sagen, was sich ganz von selbst versteht. J. J. Mohr.
Wer nie verließ der Vorsicht enge Kreise,
Wer selbst aus seiner Jugend Tagen
Nichts zu bereuen hat, zu beklagen,
Der war nie töricht— aber auch nie weise. Bodenstedt.
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Humoristisches.
Neues von Serevissimns. Durchlaucht hält Cercle und geruhen, sich den jungen Attaché Wernstetten vorstellen zu lassen. Der Adjutant erlaubt sich vorher zu bemerken, daß dies der Sohn des einstigen hiesigen Gesandten sei.„Mäh freut mich wirklich ganz abominable, mein Lieber, aber gestatten Sie die Frage, sind Sie wirklich der Sohn meines lieben alten Wern⸗ stetten——?“„Jawohl, Durchlaucht, des früheren Gesandten—.“„Mäh und erlauben Sie, Ihr mir sehr sympathischer Herr Vater war, wenn ich nicht irre, äh— zweimal verheiratet niiicht?“„Jawohl, Durchlaucht, zweimal, ich stamme eben aus der zweiten Ehe.“„So, schön— jetzt gestatten Sie nur noch die Frage, m—, kannten Sie auch noch mäh, die erste Frau?“ 1(Jugend.)
Beim Rechtsanwalt.„Ja, mein Lieber, wenn Ihr den Thatbestand nicht beschwören könnt, wird das die Gegenpartei thun, und dann verlieren wir.“ —„Da brauchas koa Angst, Herr Afikat, dö san von von unsern Dorf; da schwört niamand, weil's ganz Dorf Ehrverlust hat.“
In einem Städtchen giebt es einen gelehrten Herrn Bürgermeister. Unter der Bürgerschar aber giebt es ein Männlein und ein Weiblein, die leben— es ist schrecklich zu denken— ohne jede Weihe im sogenannten Konkubinat. Dagegen hat nun das Kreisamt der be⸗ nachbarten Stadt einzuschreiten beschlossen und den Herrn Bürgermeister zum Bericht über besagtes Paar aufgefordert. Der Herr Bürgermeister aber schrieb: „Einer hohen Behörde melde ich unterthänigst, daß rubrizierte Personen ganz unmoralisch sind, indem sie ein Luderleben führen, wie es sonst nur zwischen Ehe⸗ leuten der Brauch ist.“(Simpl.)
Macht der Gewohnheit.„Ach, Herr Doktor, meine Frau ist heute vom Rad gefallen!“—„So? Na, zeigen Sie mal die Zunge!“
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Neu eingelaufene Schriften. Besprechung wichtigerer Erscheinungen behalten wir uns vor. Gewerkschaften und Koalitionsrecht der Ar⸗
beiter. Von Max Schippel. 48 Seiten. Preis 25 Pfg. Die Broschüre dient speziell der Agitation für die Gewerkschaften, der Darlegung ihrer Bedeutung und Notwendigkeit, führt die Einwände der Gegner wie die Ausreden der Indifferenten treffend ab und
giebt eine knappe Geschichte der Arbeiterkümpfe um das
nach ihrer Säule umsehen konnten. Sie zweifelten keinen Augenblick daran, daß sie dieselbe genau
Parteischrift über die ländliche Frage e ted.
Fan derselben Stelle finden würden, wo sie sie
Koalitionsrecht in England, Frankreich und Deutschland. [Gewerkschaften und Vereine erhalten bei Par— tienbezug besonders großen Rabatt.


