—— N 5 3 „ eee eee eee 8 1 — J 2
rr
8 Nr. 47. Mitteideutsche Sonntags⸗Zeitung. 14 iere Garbenteich und Hausen sich eingefunden hatten. Kollege fang betreibt, glaubt seiner Sache durch die gröbsten— Im Wahl verein steht auf der Tages—. den. Knauf aus Frankfurt sprach über:„Die deutschen J Albernheiten gegen unsere Partei am besten zu dienen. ordnung der nächsten, am Samstag, den 26. 1 bir Gewerkschaften und deren Einfluß auf die wirtschaftliche] So druckte es neulich eine Notiz aus dem Berliner[November bei Jesberg stattfindenden Versamm⸗ 10 0 Lage der Arbeiterschaft.“ Sein Vortrag wurde beifällig[Organ der Stöckerei ab, die so recht zeigt, wes Geistes lung ein Vortrag des Genossen Hei den-Frank⸗ 45 i en, aufgenommen und mehrere Kollegen von Watzenborn J Kinder diese Sorte Arbeiterfreunde sind. Unser Zentral⸗ f f a 5 145 rde N 5 urt über die Schulfrage. Ferner wird der 1 und Steinberg ließen sich in den Verband der Maler organ hatte vorige Woche dem aus dem Gefängnis Punkt„Lokalfrage“ die Genossen veranlassen 9 rden und Weißbinder aufnehmen. Immer vorwärts, Kinder![ zurückkehrenden Genossen Kaliski einige Willkommen⸗[ hlr; de Ver 1 ü. 0 erne a. Wissenschaftliche Vorträge in Lollar. zeilen gewidmet, worin u. a. gesagt war,„daß die recht zahlreich in der Versammlung zu erscheinen. 3 lte, 10 e der Lollarer W hält Dr. Zeit, die ein sozialdemokratischer Redakteur im Gefängnis Raubmord in Heldenbergen. 0 g U els⸗Marburg dort mehrere Vorträge. Der erste J zubringen muß, die höchste Ehre sei, die der Klassenstaat 0. ä N.. 0 10 fand bereits am Dlenstag vor acht Tagen statt(leider[an einen Sozialdemokraten zu vergeben hat.“ Dazu Gesdaguse die 3 0— W Jod f war es versäumt worden, denselben in der Mitteld.] schreibt der stöckersche Bruder in Christo:—„Wie 6 0 1 N. r a zu S. Zt. tündi 5 Stafforst dem Henker überliefert wurden, kam uen N„Ztg. anzukündigen) und der nächste ist auf Freitag, werden nun alle Vagabunden K und Spitzbuben stolz aus Heldenbergen die Kunde von einem 5. den 25. Nov. im Saale zum Schwanen festgesetzt. drein schauen, wenn sie der„höchsten Ehre“ teilhaftig li Raub da um um ud⸗ 0— In Lang⸗Göns verursachte der dem Trunke] werden. Der Vorwärts hat dies gesagt und was der men scheußlichen Raubmord. zum Sam ag ultd stark ergebene Landwirt Luh am Sonutag eine Brand- sagt, ist für 3 Millonen Deutsche eine Weisheit“.— früh wurde der dortige katholische Pfarrer ger katastrophe. Er steckte am Morgen seine eigene] Und ferner macht sich dieses Männlein die Behauptung] Thöbes in seinem Bette tot aufgefunden. Hofraite in Brand und bald hatte das Feuer vier An⸗[ zu eigen, Kaliski sei Sitzredakteur und Prügeljunge. Der Leichnam wies zahlreiche Messerstiche der wesen ergriffen und fand reiche Nahrung an den Heu- Er nimmt wahrscheinlich das Maß von sich ab, denn in der Brust und am Halse auf. Der Pfarrer iges und Strohvorräten. Mit Mühe konnte das Vieh ge- er verzapft doch nur, was ihm aus der Berliner Fabrik, galt als wohlhabend und jedenfalls ist dem inen rettet werden. Gegen Wittag war man des Feuers geliefert wird und was er bloß mit der Scheere aus-] Mörder eine größere Summe Geld in die eu— ziemlich Herr geworden. Als man den Brandstifter zuschneiden braucht. Wie der gute Mann aber mit der Hände gefallen, sowie auch verschiedene Wert- aber 0 verfolgte, beging er Selbstmord, indem er sich mit[Wahrheit umspringt, dafür lieferte er neulich einen sachen, Uhren ꝛc. Offenbar hat der Täter in Den seinem Taschenmesser den Hals durchschnitt und zwei drastischen Beleg. Er hatte nämlich in seinem wahr⸗[dem Pfarrhause Bescheid gewußt; er soll von Schüsse auf sich abgab. heitsliebenden Blättchen behauptet, nach einem von ihm dem Garten aus durch ein kleines Fenster ein— blen— Wie es bei Gemeindewahlen oft zugeht,[in Ballersbach gehaltenen Vortrag hätten sich die ed sein und der Kü in Tranchier len. zeigt ein Inserat, das im„Rockenhausener Tageblatt“ J dortigen, dem freien Verband angehörigen Maurer dem 9 zusgen 117 4* 0 85 ein 5 Morb hilt kürzlich erschien und das folgendermaßen lautete:„Auf christlich⸗sozialen Verbande angeschlossen. Diese törichte aner en, 10 em 10 en 85 8 zur Wahl! Wähler, wählt einstimmig Herrn Jakob Renommage wurde aber sofort als Schwindel aufge- ausgeführt hat. Das blutige esser wurde eib Giehl, denn derselbe gibt folgendes zum besten: 600 Ltr.] deckt und zwar von den betreffenden Maurern selber,, Im Garten gefunden. 1 Als der Tat verdächtig g i965 0 Wein, drei Rehböcke, zwei Fasanen, sechs Hasen. Solche die im„Herborner Tageblatt“ folgende Erklärung ver⸗ wurde der bei den Ausgrabungen der Limes⸗* mat Leute müssen in den Gemeinderat, denn die sorgen auch öffentlichten: kommission beschäftigte Arbeiter Bausch ver⸗ 9 für ihren Nächsten. Mehrere Bürger.“— Dinge ähn⸗„Die von Herrn Redakteur Schmidt- Herborn in haftet, er mußte jedoch wieder freigelassen werden, 5 fd licher Art kammen auch anderwärts vor, wenn auch die Schönbach gemachten Aeußerungen: Die Ballersbacher[weil sich der Verdacht als unbegründet erwies. 1 eln Korruption nicht immer so offen zu tage tritt. Wir Maurer hatten sich bereit erklärt dem christlich sozlalen] Auch die Verhaftung eines Arbeiters aus. möchten nicht wissen, was manchem Gemeinderat in Verbande bei- und aus dem freien Verbande auszu:] Büdesheim sowie eines Metzgergesellen von dort f ö unserer Gegend seine Wahl kostet. Und leider gibts treten, wessen wir als unwahr zurück. Auch die fonnten nicht aufrecht erhalten werden. Dem 4 noch viele, die bereit sind, ihre Stimme für ein paar Zahl der Mitglieder, die er angibt, ist falsch. Wir ie A 0. 17 . 5 Täter sollen etwa 12- 1300 Mk., darunter 1 a Un Glas Bier oder ein Essen zu verkaufen! Nun 7 e e guten 1 7 die ein Betrag von 1000 Mk., der dem Pfarrer 1 ul Aus dem Rreise griedberg-Büdingen. dier kent. Die Mauer don Ballesbah und Um- zu Wohltätigteitszwecken zur Verfügung gestelt 1 fat,— Landtagsab geordneter Joutz-Butz bach, gegend.“ worden war, in die Hände gefallen sein.— 1 17 jener geschäftskundlge Herr, der bei dem Bau der Butz⸗ Nun steht er da mit seinem Talent. Ein würdiger][ Die Beerdigung des Ermordeten erfolgte am 19 von bach⸗Licher Nebenbahn seinen Vorteil so gut wahrzu-] Stöckerjünger! Dienstag unter sehr großer Beteiligung. Etwa leich nehmen verstand, daß dabei etliche Zehntausend Markeln N N b 70 Geistliche im Ornat befanden sich im 19 duc in seine Taschen flossen, wurde zum 19 1 855 der 2 Aus dem Rreise Marburg-Rirchhain. Leichenzuge. 4 ungen berger Handelskammer wiedergewählt. Wegen seiner l g N 1 er bei dem erwähnten Bahnbau wurde er im. In der General ver sammlu ng Klei Mitteil 6 iun⸗ Landtage scharf angegriffen, er wollte aber durchaus der Ortskranken kasse am vorigen Don⸗ eine Ute! ungen. 1 lug nicht einsehen, daß Geschäftchen dieser Art sich für einen][nerstag hielt Herr Prof. Bonnhoff einen* Eine Liebestragödie. In Alsfeld hat 145 bung. Volksvertreter nicht schicken und er legte sein Mandat Vortrag über„Volksbäder“, der von den sich am Sonntag Nachmitkag ein junger Mann von 4 170 nicht nieder. 5 1 8 5 e sünstem 8 l ae etwa 23 Jahren erschossen. Er wohnte seit eintgen 191 einen 8 5 5 verfolgt und m ebhaftem eifall aufge-] Tagen unter dem Namen Max Arnold aus Dessau 1 n die Aus dem Rreise Alssesd-Cauterbach. nommen wurde.(Wir kommen auf die Aus- in einem dortigen Hotel. Vor etwa 3 Jahren war er Hann b. Der sozialdemokrattsche Wahl⸗ führungen noch zurück. D. R.) in Alsfeld bel einem Bäckermeister in Stellung und hat dezug. verein beschäftigte sich in seiner gut besuchten Schlossermeister Seebinger sprach sich in[ sich da in die Tochter eines Nachbars verliebte. In auf 1 Mitgliederversammlung am Sonntag mit der der Diskussion ebenfalls für Errichtung eines hinterlassenen Briefen gibt er an, daß ihn diese Zel⸗* Gemeinderatswahl. Es herrschte Ein. Bades aus und erklärte, daß er in der Stadt- boffnungslose Liebe zu dem Schritt veranlaßt hat. Geld m stimmigteit darüber, in den Wahlkampf mit verordneten⸗Versammlung dafür eintreten werde.] wurde nicht bei der Leiche gefunden; mit seiner legten 1 6 einer reinen Liste einzutreten, ein e d Vor allen Dingen müsse dahin gewirkt werden, f hatte sich der junge Mann noch acht gute Tage 1 i N nicht einzugehen. Als Kandidaten wurden die 1 Wassergeld herabsetze, das[ demacht. 2 bu Genossen J. Eder und W. Jakob in Aus⸗ ue um die Hüfte er feln. f W. 1 9 5 Schuseurkangulgg rettete der 13 geben; 5 sicht genommen, die bereits bei der vorigen bemerkte Gen. Weber, daß, wenn die Stadt jährige 55 Steuernagel ein vierführig er Kind unter 1 cltend 8 Wahl aufgestellt waren und eine nicht unbe⸗ 0. 1 N 9 bad f eigener Lebensgefahr vom Tode des Ertrinkens in dem 14 juten 5 8 A belagten etwas tun wolle, sie ein Volksbad auf eigene durch das Dorf fließenden Bach. 10 W deutende Stimmenzahl pen sich 2 11: Rechnung errichten und nicht mit einem so* In Holzhausen bei Kirchhain stürzte am uachtig 1 Von een Seite werden 14059 m Sblatt lächerlichen Almosen, das Wasser um 10 Pfg.[ Sonntag Nachmittag dee Wagen des Freiherrn von 1 ö ahn, eine ganze Menge, 0 05 Teil sehr„gewichtiger billiger zu geben, es genug sein lassen solle.] Stummischen Hausmeisters Winkler um. Frau Winkler 177 bn(wörtlich genommen!) Persönlichkeiten in Vor- Hätten die Herren auf dem Rathause ein so blieb tot und der Kulscher wurde schwer verletzt. ö nin schlag gebracht. großes Interesse für ein Volksbad, dann mußten Geständiger Mörder. Ein gewiser Mück* 15 9 aus dem Rreise Wetzlar. sie es schon lange für ihre Pflicht halten, etwas] aus Malstatt-Burbach, welcher zur Zeit eine 15 jährige 1 f wöhnt 0 0 je hätte Zuchthausstrafe in Ensisheim(Elsaß) verbüßt, wurde 1 wohn„An den Stadtverordneten-Stichwahlen, für Errichtung eines solchen zu tun, sie hätten F e 4 2 10 5 0 0 0 gsgefängnis 1 die am nächsten Donnerstag zwischen den Kandidaten J dabei sicher den größten Teil der Marburger gas Sag drice en e e e e ee 3 * an der dritten Abteilung stattfinden, sollte sich jeder Ar] Einwohner hinter sich gehabt, Jetzt, wo sich] eingestanden, den vor zwei Jahren auf der Saarloulser 5 4 fen 5 beiter betelligen. Obwohl unsere Partei als solche in[der Sache die Ortskasse annimmt, denken die Landstraße 15 der 18 jähr. Katharina Dell aus Nledersal⸗ 0 il 1 diese Wahl nicht eingriff, weshalb auch ein Teil unserer[Stadtväter auch daran, daß es eigentlich ihre bach verübten Raub⸗ und Lustmord begangen zu haben. Veil. Genossen nicht wählte, halten wir es für Pflicht jeden] Pflicht wäre, für bessere gesupdheitliche Ver⸗ 8 9 t bee Arbeiters, den Kandidaten zum Siege zu verhelfen, von] hältnisse zu sorgen und auch etwas für die Versammlungskalender. 9 glass denen anzunehmen ist, daß sie in der Gemeindevertretung arbeitende Klasse zu tun. Leider ist von der Samstag, den 19. November. 4 * die Juteressen der werttätigen Eiuwohnerschaft wahr.] Stadt nichts zu hoffen, da diese wohl für alles[Gießen. Sozialdem. Wahlverein. Abends 9 uhr 1 1 f, nehmen werden. Wir wisen wohl, daß diesen mögliche andere Geld übrig hat, nur nicht für Versammlung bei Orbig. 1 Voll elende Wahlsystem mit seiner öffentlichen Abstimmung i 5 ltsbad Nachde 1 mehrere Rebner Marburg. Holzarbeiter. Abends 9 Uhr 1 nsse manchen an der freien Wahl hindert. Allerdings ein N f ad. 75 5 475 Nen e Versammlung bei Hil dem ann. Referent Koll. 1 lusson herrscht auf Seite der Arbeiter oft viel zu vlel Furcht ihrer Meinung Ausdruck gege 55 an 1 8 n⸗ Buckendahl⸗ Frankfurt.* 1 des vor Maßregelung. Kein Arbeiter soll sich seine kümmer⸗ trag, den Vorstand zu ermächtigen, baldigst Sonntag, den 20. November.* bung lichen Bürgerrechte beeinträchtigen lassen! Unterstützt] Schritte zur Errichtung eines Volksbades einzu⸗ Eunhausen bel Marburg. Erdarbelter⸗Ver⸗ 1 „ dab daher die Wahl von Kasp. Michael i und Marmor- leiten, einstiumige Annahme. Bei der Vor⸗ sammlun g. Nachmittags 4 Uhr. unde arbeiter Freitag! standswahl wurden die Genossen Faulstich und Watzenborn⸗Steinberg. Nachmittags 4 Uhr 5 zahl— Mehrere Sittlichkettsvergehen,[ Röster in den Vorstand gewählt.— Zum Versammlung bei Wirt Faber. T.⸗O.: Vor⸗ 1 cle die sich zwel Wetzlarer Einwohner zu sch lden kommen Schlusse gab der Vorsitzende bekannt, daß die standswahl und Verschledenes. 1 lung ließen, sind Gegenstand des Tagesgesprächs. Kürzlich[Bäckerinnung eine Innungskrankenkasse ge⸗ Montag, den 21. November. a aachen wurde ein Mechaniker wegen eines solchen in Haft ge.] gründet habe. Er wies darauf hin, wie wenig] Marburg. Schuhmacher, Abends 9 Uhr Ver- 4 12 nommen und dieser Tage eln anderer Arbeiter. Letzterer leistungsfähig derartige kleine Kassen seien und sammlung bei Hillberger. 1 gran, weil er sich an seiner Stieftochter vergangen haben soll. daß solche Experimente stets Schaden für die Briefkasten. Mehrere Einsendungen mußten zu⸗ Aus dem Nreise Dillenburg⸗Herborn. Arbeiter und teilweise auch für die Arbeitgeber[ rückgestellt werden.— Sch.⸗Wizlr. Die betr. Vorwürfe . 1 Das Stöckerblättchen in Herborn, das] haben. Man müsse solchen Zersplitterungs⸗ des Dr. Herr sind ja nicht in die Oeffentlichkeit gekommen, * mit allen möglichen Gaullerstüccchen den Abonnenten⸗ versuchen mit Energie entgegentreten. wir haben daher keine Veranlassung darauf einzugehen.


