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Unart an erster Stelle.
Mitteldentsche Sountags⸗Zeitung.
(Fortsetzung folgt.)
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Das Abbitten der Kinder.
Im Register der häuslichen Pädagogik steht das Abbitten der Kinder nach einer begangenen Es besteht im Vor⸗ bringen der Phrasen:„Ich will jetzt immer recht artig sein!“ oder:„Ich will es nie wieder tun!“ Leider glauben viele Eltern und Erzieher, daß ein Kind nach empfangener Strafe abbitten muß, um die Macht der
Erzieher ganz zu fühlen, um sich unterzuordnen
und jeden Stolz und Trotz von sich zu werfen. Man erreicht dies auch in der Tat durch das Abbitten, wie man zu gleicher Zeit erreicht, daß das Kind charakterlos wird, daß es heucheln lernt und schließlich zu der Einsicht gelangt, daß es auf Abbitten hin weiter sündigen darf. Noch schlimmer aber ist es, daß durch die Unsitte des Abbittens die Kinder zum Lügen und zur mangelnden Achtung vor den Eltern geführt werden. Das intelligente Kind fühlt es ganz genau, daß es ihm unmöglich ist, fest zu versprechen, diese oder jene kindliche Unart nicht wieder zu tun, und es fühlt ferner, daß die Eltern das ganz genau wissen. Es merkt nur zu bald, daß man dieses Versprechen von ihm verlangt, um seiner Unart und Be⸗ strafung einen offtziellen Schluß zu geben, um der unerquicklichen, beide Teile nicht befriedigen⸗ den Stimmung, die nach der Strafe zwischen Eltern und Kindern herrscht, abzuhelfen. Außerdem hat das Kind seine Strafe bereits erhalten und fühlt sich durch die Abbitte un⸗ nötig gedemütigt. Ganz etwas Anderes ist dagegen das„Um⸗Verzeihung⸗bitten“. Ohne ein Kind dazu zu zwingen, sollte man auf sein Gemüt und Herz so weit einwirken, daß die Reue und der Schmerz, die Eltern gekränkt zu sehen, das Kind so weit bringen, daß es in weicher, sehnsüchtiger Stimmung zu den Eltern geht und vielleicht mit einem herzlichen Kuß um Verzeihung bittet. Dann aber fange man nicht mit neuen Ermahnungen oder Vorwürfen an, die das zarte, kindliche Feingefühl bitter verletzen würden. Man nehme den Versöhnungs⸗ versuch liebevoll an und lasse die Sache damit erledigt sein. Fällt ein Kind öfters in denselben
fühlen läßt, daß man tief gekränkt ist. Natür⸗ lich darf auch diese Weigerung der Verzeihung nicht zu weit getrieben werden, um das Kind nicht verstockt zu machen. Hat man bemerkt, daß ein Kind der vorgekommenen Unart selbst nicht eine allzu große Wichtigkeit beilegt, das „Um⸗Verzeihung⸗bitten“ vergißt und sich wieder⸗ um seinen Spielen zuwendet, so dringe man nicht auf ein weiteres Eingehen in den Fehler. Denn des Kindes Stimmung wechselt schnell und wo es die Schwere seines Vergehens, das in solchen Fällen meist dem kindlichen Unverstand entsprungen ist, nicht erkennt, würde es eine Strafe und eine gewährte Verzeihung nicht verstehen. Nicht im Abbitten, das ein leicht⸗ 20 gegebenes Versprechen ist, wirken die Eltern und Erzieher gedeihlich und versöhnend ein auf des Kindes zarte Seele, sondern im Verzeihen, in Nachsicht und liebevollem Er⸗ mahnen. Denn wo das Kind Achtung fühlt, gewährt es auch Liebe, und wo es liebt, sucht es Versöhnung!
Alimèe Duc in der„Pädagogischen Zeit“.
Der Begriff der Pferdestärke.
In der Technik spielt bekanntlich der Be⸗ griff der Pferdestärke eine große Rolle. Eine Pferdekraft ist nun diejenige Kraft, die in einer Sekunde 75 Kilogramm einen Meter hoch zu heben vermag, d. h. sie ist gleich 75 Kilogrammmeter in der Sekunde, während das Pferd in Wirklichkeit höchstens 30 Kilo⸗ grammmeter zu leisten vermag. Wie erklärt sich wohl dieser beträchtliche Unterschied? Der Begriff der Pferdestärke(Horsepower HP) wurde von James Watt, dem Erfinder der Dampfmaschine, eingeführt, und zwar kam er folgenderweise zu dem unrichtigen Maße: Eine der ersten von ihm konstruierten Maschinen sollte in der Brauerei zu Witbread in England aufgestellt werden und dort eine bisher von Pferden getriebene Pumpe in Tätigkeit setzten. Der Brauer wollte nun eine möglichst leistungs⸗ fähige Maschine haben und stellte deshalb die vom Pferde heraufgepumpte Wassermenge in der Weise fest, daß er ein starkes Pferd un⸗ ausgesetzt unter Peitschenhieben volle acht Stunden lang bis zur äußersten Erschöpfung arbeiten ließ. Auf diese Weise war es ihm
Napoleon I. dankt ab.
Nr. 14. Seite 7. Wohltun mit mir zu versöhnen. Es war Fehler zurück, so kann man ihm die Bitte um möglich, die ansehnliche Menge von 2000 000 1 fruchtlos. Verzeihung etwas erschweren, indem man es] Kilogramm Wasser zu fördern. Das entsprach N
einer in der Sekunde vollbrachten Arbeit von 75 Kilogrammmetern und diese Leistung liegt dem Begriff„Pferdekraft“ zu Grunde.
Splitter.
Wird irgend ein Gedanke europäisch⸗vol ks⸗ tümlich, so kann man eher die Welt vernichten, 1 als aus ihr jenen Gedanken ausrotten. 4 5 1 J J
* ** Sei gut, und laß von Dir die We Böses 1 agen; ö Wer eigne Schuld nicht trägt, kann leichter 9 fremde tragen.
——
Humoristisches. 1
Beim Examen. Professor:„.. Und 1 Herr Kandidat, wie schützen Sie sich gegen bakterien⸗ haltiges Wasser?“ Kandidat:„Erstens koche ich es, zweitens filtriere ich es!“ Professor:„Und drittens?“ Kandidat: Und drittens trinke ich Bier!“
Ein guter Kerl.„Wie sind Sie nur zu der roten Nase gekommen?“—„Die hab' ich meiner Gut⸗ mütigkeit zu verdanken!“—„Wieso?“—„Meinem 1 Nachbar, dem Kellermeister, hab' ich immer geholfen, 1 Wein abziehen!“
Sie kennt ihn. Mutter:„Warum weinst Du denn, Johanna?“ Tochter:„Weil ich mich mit meinem Willy g'kriegt hab, und jetzt hat er g'sagt, er geht ins Wasser!“ Mutter:„Der wär der Rechte! 0 Der nimmt höchstens ein Brausebad um 10 Pfennig!“
(Fl. Bl.) —.—...... ͤ———
Geschichtskalender.
5. April. 1902: 28 russ. Studenten aus Berlin ausgewiesen. 1901: Sozialistische Wahlsiege in Dänemark. 6. 1897: Pr zeß gegen den Anarchisten Kosche⸗ mann in Berlin. 1528: Albrecht Dürer, ber. Maler,*. 7. 1875: Georg Herweg, Dichter, f.(H. war auch lebhaft an der revolutionären Bewegung 1848 beteiligt). 3. 1902: Wahlrechtsunruhen in Belgien. 1835: Wilh. v. Humbold, Staatsmann und Gelehrter, F. 0. 1865: Ende des amerik. Bürgerkrieges. 1 10. 1898: Wahlaufruf der sozialdemokr. Reichs⸗ 1 tagsfraktion veröffentlicht. 19 11. 1825: Ferdinand Lassalle,
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