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„Aber Eläb sauberste Genn haffen, wenn
gebrauche wen „ Denn ich be kleinste Loch a he. So kostt rn. Andere! lt ist, und l un wird aus h ud in kurzer man muß. h immerfort! Geld spare. d. nähen könnel, d gehen doch
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hen des Weißzeuges feine, Siiche zu machen, abgeriebene oder schadhafte Seellen der Kleider, oder Risse in denselben so s füberlich zu vernähen, daß man den Schaden bum sah. Sie lehrte sie, Hemden für Männer, Neiber und Kinder zuschneiden, mit möglichster Tuutzung der Länge und Breite der Leinwand, dtz es nicht viel Abfall gab; eben so Strümpfe
0„Weine wohlunterrichteten Kollegen hätten
itzt den Galiläern
br einzigen Partei in Frankreich, die eine
Mitteldentsche Sonntags⸗Zeitung.
Seite 7.
So sprach Oswald.
ö Und alsbald ließ Elsbeth freudig ihre zwei seundinnen kommen, und zeigte ihnen alle
Age in einer Felerabendstund die Kunst, beim
gleichmäßige
ds Wolle und Baumwolle stricken, mit zier⸗ Ihen Zwickeln, oder die Löcher darin unsichtbar nchen. Sie führte sie im Haus umher; da mur beständig aufgeräumt, denn alles hatte inen Platz, und wer etwas gebrauchte, legte sogleich wieder an den Platz, wohin es ge⸗ ite. Und sie führte sie in den Stall und Aller: da war es reinlich und trocken, und mil man immer gern säubert, war nie darin af einmal viel zu thun. Und sie führte sie i den Garten, und lehrte sie allerlei Küchen⸗ Aaäuter säen und setzen, und wenn sie reif waren, de man sie bewahren und benutzen könne zu 1 Nahrung. Und sie führte sie in ge Küche, und sie lehrte sie die Speisen sauber ald reinlich bereiten, und kochen mit wenigem att und einfacher Zuthat, daß dennoch alles zr angenehm, nahrhaft und gesund ward. zuweilen wurde sogar ein Braten gemacht und astete wenig. Elsbeth hatte von der Mutter lernt in der Geschwindigkeit allerlei Suppen zubereiten und das Fleisch auf allerlei Weise zazurichten, und für den Winter Bohnen, Cauerkraut, Kohl, Gurken und anderes Gewächs
zumachen. (Fortsetzung folgt.)
Prophezeiungen Heinrich Heines über den Sozialismus.
Es war am 15. Juni 1843, als Heinrich heine aus Paris Folgendes schrieb:
„Hätte ich zur Zeit des Kaisers Nero in dom privatistert und etwa für die Oberpost⸗ mtszeitung in Böbotien oder für die unofftzielle btaatszeitung in Abdera die Korrespondenz ksorgt, so würden meine Kollegen nicht selten garüber gescherzt haben, daß ich zum Beispiel on den Staatsintrigen der Kaiserin⸗Mutter gur nichts zu berichten wisse, daß ich nicht inmal von den glänzenden Diners rede, womit er judätsche König Agrippa das diplomatische sorps jeden Samstag regaliere, und daß ich sagegen beständig von jenen Galiläern spräche, jon jenem obskuren Häuflein, das, meistens us Sklaven und alten Weibern bestehend, in främpfen und Visionen sein blödsinniges Leben 11 0 und sogar von den Juden desavouiert perde.
sewiß ganz besonders ironisch über mich gelächelt, benn ich von dem Hoffest des Cäsars, wobei ene Majestät höchstselbst die Guttarre spielte, ichts Wichtigeres zu berichten wußte, als daß aige jener Galiläer mit Pech bestrichen und ingezündet wurden, und solchergestalt die Gärten us goldenen Palasts beleuchteten.
„Es war in der That eine sehr bedeutsame Iumination, und es war ein grausamer, echt ümischer Witz, daß die sogenannten Obskuranten lls Lichter dienen mußten bei der Feier der ktiken Lebenslust. Aber dieser Witz ist zu Schanden geworden, jene Menschenfackeln streuten Funken umher, wodurch die Römerwelt mit all ber morschen Herrlichkeit in Flammen aufging; ge Zahl jenes obskuren Häufleins ward Legion, im Kampfe mit ihr mußten die Legionen Cäsars die Waffen strecken, und das ganze Reich, die berrschaft zu Wasser und zu Lande, gehört
.
„Ich spreche wieder von den Kommunisten,
etschlossene Beachtunn ediert „Früh oder spät. zerstreute Familie Cain⸗Simons und der ganze Generalstab der
dürfnis das gestaltende Wort leihend, gleichsa die Rolle der Kirchenväter ehe 5. „Ich möchte, auf das Thema zurückkommend, womit ich diesen Artikel begonnen, hier ganz besonders andeuten, wie es für den Sozialismus ein unberechenbar günstiger Umstand ist, daß der Feind, den er bekämpft, bei all seiner Macht 1 in sich selbst keinen moralischen Halt „Die heutige Gesellschaft verteidigt sich nur aus platter Notwendigkeit, ohne e an ihr Recht, ja ohne Selbstachtung, ganz wie jene ältere Gesellschaft, deren morsches Gebälke zu⸗ Arad als der Sohn des Zimmermanns am.“
Nichts schuldig geblieben.
Zwei Mitglieder des Ordens der Gesell⸗ schaft Jesu trafen unlängst auf einer öster⸗ reichischen Bahn mit einem galizischen Reisen⸗ den zusammen, dessen Gesichtsbildung nur zu deutlich seine Angehörigkeit zum Stamme Israel bezeugte. Um sich die eintönige Fahrt etwas kurzweiliger gestalten, ließen sie sich bald in ein Gespräch ein, und da die Nase des Hebräers allzu herausfordernd geformt war und er sich in seiner Unterhaltung als ein Mann zeigte, mir dem man sich wohl einen kleinen Scherz erlauben konnte, so frug einer der Patres nach einer kleinen Einleitung ganz ernsthaft:„Sie entschuldigen wohl, wenn ich so neugierig bin; darf man wissen, zu welcher Konfession Sie gehören?“
Der jüdische Reisende war verblüfft, denn das mußten seine Mitreisenden doch gleich auf den ersten Blick erkannt haben, daß er ein Jude war.„Nun, Sie sehen doch!“ gab er nach einer Pause verdutzt zurück.
Aber die beiden Patres blieben ganz ernst⸗ haft und thaten, als ob ihnen die Merkmale seiner Abstammung gar nicht aufgefallen wären.
Auf dieses hin gab der Hebräer eine ebenso bereitwillige als gewissenhafte Auskunft, die über seine Abstammung und seinen Glauben keinen Zweifel ließ.
„So, so!“ antwortete man ihm. Aber aus den Mienen der Jesuiten erkannte der Jude deutlich, daß es sich um einen kleinen Scherz auf Kosten seiner Physiognomie gehandelt hatte.
Nach einer kleinen Weile ergriff er dus Wort und sagte:„Sie entschuldigen meine Herren, wenn auch ich neugierig bin; aber 0 wissen, zu welchem Glauben gehören
te 10
Die beiden Patres, die wie der Jude durch seine Nase ihrerseits durch die bekannte Ordens⸗ tracht ihren Glauben dokumentierten, verwiesen mit einer Handbewegung auf ihr Ordenskleid.
„Wir haißt?“ frug der Jude, als ob er diese Erklärung nicht zu deuten wisse.
„Nun sehen Sie es denn an unserem Kleide nicht? Wir gehören zur Gesellschaft Jesu!“
„Gott! Wie haißt zur Gesellschaft Jesu? Zu welcher Gesellschaft Jesu? Zur ersten oder zur letzten?“
Die beiden Jesuiten schauten nun ihrerseits ihren verschmitzt lächelnden Mitreisenden ver— dutzt an; sie konnten sich nicht erklären, was er damit sagen wollte.
„Nu ja!“ fuhr dieser fort.„Gott wie haißt: Die erste bestand aus Ochsen und Eseln und die letzte aus zwei Verbrechern.“
(„Südd. Postillon.“)
Eine seltene Münze
wurde im Jahre 1751 in Breslau geprägt. Als Friedrich II. von Preußen durch Eroberung die Provinz Schlesten an sich gerissen hatte, wurden auch in Breslau preußische Münzen angefertigt. Ein in der dortigen Münze ange⸗ stellter Oesterreicher rächte sich nun an Fried⸗ rich II., indem er bei der Herstellung der Stanzen für die Thaler die Inschrift:„Ein
kam, wurden die Silbermunzen eingeschmolzen. Trotzdem existieren jetzt noch einzelne dieser seltenen Thalerstücke.
Der Esel und der Vogel, eine Fabel.
Ein echter frommer Esel Trug eine schwere Last, Ihn prügelte der Bauer, Daß er krepierte fast.
Je mehr er trug der Säcke, Je mehr lud man ihm auf, Und sank er, pfiff die Peitsche Ihm bald zu weitrem Lauf,
Den Esel sah ein Vogel,
Der sang vom Baum ihm zu: „Du Esel, ich würfe die Säcke „Zu Boden, wär' ich wie du.“
„Das ist ein Vogelgedanke“, Der Esel zur Antwort gab, „Wenn ich kein Esel wäre, „Da würf' ich sie freilich ab.“
Gemeinnütziges.
Um Pferde vor Fliegen zu schützen taucht man einen Schwamm in dünne Karbol⸗ säurelösung und benetzt damit diejenigen Teile des Pferdes, welche am meisten von den Fliegen belästigt werden. Dieses Mittel ist durchaus wirksam, da kein Insekt den Geruch der Karbol⸗ säure vertragen kann. Steht das Pferd im Stall, so lege man eine leichte Staubdecke über, dieselbe wird nicht allein die Fliegen, sondern auch den Staub abhalten und somit die Arbeit des Putzens verringern. Insekten und Sommer⸗ hitze können dem Pferd mehr Fleisch nehmen, als ein gutes Futter zu ersetzen vermag.
Unentbehrlich für alle Vögel ist eine Zug abe von Kalk zum Futter. Am desten giebt man Stücke von Sepiaschale(in Apotheken und Drogerien erhältlich), die von Tieren gern gefressen wird, da sie vom Salz des Meerwassers durchdrungen ist. An anderem Tage biete man Mörtelstücke von alten Wänden — ungestrichen— oder Kreide, rohe Hühner⸗ eierschale oder gebrannte Austernschale. Salz ist wenig oder gar nicht zu geben.
Humoristisches.
Passendes Faust⸗Zitat. Frau:„Bei dem schönen Sommerwetter müssen unsere Mädchen leichtere Kleider haben; ich kann meine Blouse auch nicht mehr anziehen, der Junge braucht unbedingt. Mann (für sich):„Ich glaub', die Alte spricht im Fieber.“
Mecklenburgische Gesindekost. Junker: Wie können Sie sich unterstehen und das krepierte Ferkel den Hunden geben? Das arme Vieh wird ja krank da⸗ von! Köchin: Aber— gnädiger Herr sagten doch, das Fleisch sollte noch verwendet werden? Junker: Soll es auch! Aber für's Gesinde— nicht für die Hunde!„Südd. Postillon.“
Geschichtskalender.
27. Juli. 1900: Wilhelm II. Hunnenrede in Bremerhaven. 1830: Julirevolution in Paris.
„28. J. B. v. Schweitzer, Präsident des Allge⸗ meinen Deutschen Arbeiter⸗Vereins, gestorben. 1804: Ludwig Feuerbach, Philosoph, geboren. 1794: Robes⸗ pierre guillotiniert.
29 1900: Attentat Bresci's auf König Umberto von Italien.
30. 1898: Bismarck in Friedrichsruh gestorben. 1878: Attentats⸗Reichstagswahl.
31. 1848: Max Dortu in Rastatt gestandrechtelt.
1. August. 1901: Glasarbeiter⸗Generalstreik. 1898: Turati, sozialistischer Deputierter wird vom Mailänder Kriegsgericht zu 15 Jahren Zuchthaus ver⸗ urteilt. 1879: Au gust Geib, sozialdem. Abg. in Hamburg, gestorben.
2. 1870: Pros. Buhl, Entdecker des Diphtheritis⸗ pilz, gestorben. 1492: Columbus tritt seine Reise nach Westen an, die zur Entdeckung Amerikas führte.
... ̃ ˙. Auf Genossen
werbt Abonnenten für die
Reichsthaler“ auf folgende Weise einteilte: EIN REICH STHAL ER.
ourieristen zu dem wachsenden Heere des Eozialismus übergehen und, dem rohen Be⸗
Als man auf die Bedeutung dieses Textes
„Mitteldeutsche Sonntagszeitung“
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