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Nr. 33.
Mitteldentsche Sonntags⸗Zeitung.
Seite 7.
in heute kaum begreiflichem Maße. Die rasche Niederwerfung der französischen Armee und die Gefangennahme Napoleons bei Sedan änderten die Situation für uns. War bis dahin der Krieg der großen Masse als ein Verteidigungs- krieg erschienen, so zeigte sich nach Sedan, daß er ein Eroberungskrieg werden solle. Der Sturz Napoleons als Kaiser und die Prokla⸗ mierung der französischen Republik am 4. Sept. 1870 änderten auch mit einem Schlage die Stimmung in der Partei.
Die Differenzen zwischen Braunschweig(Sitz des Ausschusses der Eisenacher Partei) und Hamburg(Sitz der Kontrollkommission) auf der einen und uns in Leipzig auf der andren Seite waren über Nacht verschwunden. Auf Liebknecht hatte die Proklamierung der Republik einen solchen Eindruck gemacht, daß er mit Freuden⸗ thränen in den Augen in meine Wohnung ge⸗ stürzt kam, um mir die Nachricht zu verkünden. Und noch eine andre Wirkung hatte dieses Er⸗ eignis. Die parlamentarischen Vertreter des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins— und zwar beider Fraktionen— Schweitzer, Hasen⸗ klever und Fritzsche wie Mende, die in der Kriegsfrage sehr entschieden Stellung gegen uns genommen hatten, schlugen nunmehr ebenfalls um und traten mehr oder weniger auf unsre Seite.
Der Braunschweiger Ausschuß hatte sogar bereits am 5. Sept. in einer schwungvoll ge⸗ schriebenen Proklamation an die Partei für die Republik und gegen die Fortführung des Krieges so nachdrücklich sich ausgesprochen, ohne zu be⸗ achten, daß Braunschweig sich im Norddeutschen Belagerungszustandsgebiet befand, daß Vogel v. Falckenstein als Oberkommandierender seine Verhaftung und Ueberführung in Ketten nach Lötzen anordnete. Dasselbe Schicksal traf Aug. Geib in Hamburg und Johann Jacoby und Herwig in Königsberg, weil sie ebenfalls für den Frieden und gegen die geplante Annexion von Elsaß⸗Lothringen sich erklärt hatten.
Unter diesen veränderten Umständen wurde wieder im Novbr. der Norddeutsche Reichstag einberufen, um über dreierlei zu beschließen. Einmal um das Mandat des Reichstags, das schon im Septbr. abgelaufen war, bis zum Kriegsschluß zu verlängern; dann um eine neue Kriegsanleihe zu bewilligen; endlich um die mit den süddeutschen Staaten abgeschlossenen Ver⸗ träge, die an Stelle des Norddeutschen Bundes den Deutschen Bund setzen sollten, gutzuheißen. Wir kamen trotz der noch gegen uns sehr feind⸗ lichen Gesinnung in weiten Kreisen, in gehobener Stimmung nach Berlin, entschlossen die ent⸗ schiedenste Opposition gegen die Fortsetzung des Kriegs und die beabsichtigten Annexionen zu machen. Liebknecht und ich brachten auch sofort einen bezüglichen scharf formulierten Antrag ein. Am 26. Novbbr. begann die Debatte, die von unsrer Seite durch mich eröffnet wurde. Ob⸗
gleich ich so ruhig wie möglich sprach, gab es
die turbulentesten Szenen. Pfuirufe und Rufe: Hinaus mit ihm! und ähnliche regnete es auf mich nieder. Die obligaten Ordnungsrufe folgten. seitens der Gegner nach mir zum Wort und deckten mich zu, so gut sie es vermochten. Dann
erhielt Liebknecht das Wort, der an jenem Tage eine seiner besten Reden hielt. Ihm erging es womöglich noch schlimmer als mir. Simson, der als Jupiter tonans den Präsidentenstuhl inne hatte, fand es für angemessen, Liebknecht dahin zu apostrophieren:„Sie dürfen jeden Gedanken hier aussprechen und ich bin der letzte, der jemand darin hindern möchte, aber er muß für eine Versammlung gebildeter Männer mindestens erträglich sein.“ Worauf Lieb⸗ knecht prompt replizierte:„Was die letzte Unter⸗ brechung des Herrn Präsidenten betrifft, so ist das, um keinen schärferen Ausdruck zu gebrauchen, das Verfahren eines Schul meisters, welches mich absolut nicht berührt, wohl aber diesen Reichstag, wenn er es hinnimmt, daß man ihn zu einer Versammlung von Kindern herabsinken läßt.“ Stürmische Unterbrechungen folgten. Simson erteilte Liebknecht den Ordnungsruf und drohte, daß, wenn er so weiter rede, werde er sich vom Hause autorisieren lassen, ihm das Wort zu entziehen. Was auch am nächsten
geschah.
Neue stürmische Unterbrechungen traten ein, als Liebknecht für den Friedensschluß sprach und dabei das französische Volk ein Brudervolk nannte; sofort sauste aber auch der Hieb auf die Unterbrecher nieder:„Es ist wahrlich ehren⸗ hafter, der Bruder des französischen Volkes und der französischen Arbeiter zu sein, als der „Liebe Bruder“ des Schurken auf Wilhelms⸗ höhe!(Wo Napoleon gefangen saß.) Dieser Hieb riß sogar Herrn v. Schweitzer zu einem Bravo! Bravo! hin.
Unser Antrag wurde schließlich mit allen gegen vier Stimmen abgelehnt. Wer außer Liebknecht, Schraps, mir, noch dafür stimmte, ist mir nicht mehr erinnerlich.
(Fortsetzung in nächster Nummer.)
Gemeinnütziges.
Apfelesser haben selten an Verdauungs⸗ beschwerden zu leiden. Es wird als ganz besonders gesundheitsfördernd empfohlen, abends vor dem Schlafengehen einen Apfel zu essen. Für Leute aufgeregten Gemüts wird er als das beste Diätikum bezeichnet; seines relativ großen Phosphorgehaltes wegen nährt er das Gehirn und regt außerdem auch die Leber an, was gerade solchen Personen besonders heilsam ist.
Splitter. Die Sesten alle sind im Glauben einverstanden, Es sei ein höchstes Gut zu suchen und vorhanden, Wo es zu finden sei, das ist die erste Spaltung, Und wie zu suchen? das des weiten Streits Entfaltung. Rückert.
**.
Lasker und Braun⸗Wiesbaden kamen
* Wie heißt das schlimmste Tier mit Namen? So fragt ein König einen weisen Mann. Der Weise sprach: Von wilden heißt's Tyrann,
Und Schmeichler von den zahmen.
Lessing.
1 1
Tage bei Fortsetzung der Debatte thatsächlich
Humoristisches.
Gut benützt. Verteidiger(als er sieht, daß sein Klient während seines Plaidoyers bei der großen Hitze eingeschlafen ist):„.... Und hier, meine Herren Geschworenen, der beste Beweis für die Unschuld des Angeklagten! Könnte ein Verbrecher mit bösem Gewissen so ruhig schlafen?“ 5
Das Pumpgenie. „Ich habe wohl bemerkt, wie das reiche Fräulein Muzi Sie auf dem Balle mit Wohlgefallen angeblickt hat!“ — Herr:„Könnten Sie mir nicht darauf zweihundert Mark Vorschuß geben?“
Geschichtskalender.
17. August. 1901: Bankschwindler Terlinden in Amerika verhaftet. 1786: Friedrich II. von Preußen, „der Große“, gestorben.
18. 1895: Wilhelm II. Rede an die Veteranen zum Kampf gegen den Umsturz.
19. 1901: Rückkehr der Chinatruppen. Soz.⸗dem. Einigung skongreß in Gotha.
20. 1901: Todesurteil im Krosigk⸗Prozeß in
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1875
Gumbinnen. 1854: F. W. Schelling, Philosoph, ge⸗ storben. 21. 1838: A. v. Chamisso, Dichter, gestorben in Berlin. 22. 1901: Arbeiterkongreß in Kopenhagen. 1864:
Abschluß der Genfer Konvention zum Schutze der Kriegs⸗ Verwundeten. 1850: Nikolaus Lenau, Dichter, gestorben. 23. 1897: Internationale Arbeiterschutzkonferenz in Zürich. 1873: Kongreß der soz.⸗dem. Partei in Eisenach(daher„Eisenacher“). ——————8—————— Empfehlenswerte sozialistische Schriften. Seit Monatsfrist hat der Wahlverein Gießen den Vertrieb der sozialistischen Litteratur übernommen. In⸗ dem wir unsere Genossen darauf hinweisen, richten wir die Bitte an sie, sich ihrerseits um die weiteste Verbreitung unserer Parteischriften mit zu bemühen, damit unsere Anschauungen in die weitesten Kreise dringen. Auch alle hier nicht angeführten Bücher und Zeitschriften be⸗ sorgt die Kommission. Es sei noch bemerkt, daß der etwa erzielte Gewinn wieder im Interesse der Agitation verwendet wird. Wir machen auf folgende Broschüren und Zeitschriften aufmerksam. Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. Allwöchentlich ein Heft. Preis 25 Pfg. Sozialistische Monatshefte. Jeden Monat
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