Ne. 2 lahm ich das
schen jn an and ag
delanfall 1
sollten etw 1 0 mit unserm
Erde. Sat mit Händen rücgung en. Spekulanten rden auf den Berzweiflung. iu dini Uiedrigem
dt! Aber pl 0 5 9 frem⸗ lf mit. Got wandten Geld Fremden, wo hne mich bloß die Hoffnung, e, wieder aus⸗ or dem eigenen n wie bor der gewesen von danach gefragt, weniger zuvor⸗ nich die Angs, ein forschender bat, mir aus zu helfen, so der Qual! O, Am Abgrund Verziehe kein mper, eine un⸗ erschellst in det
: Gesorgt und cht. Wer mag ers? Und wie Meinen. In niemand ahnte. llant me aͤlscher un eilt Bann el bon Haus aus, perden, well ich
gönnte ich ihnen ihnen allen de n ihres feredibes ie Velzweifung end ein Glücz⸗ enlöst oder die ne oe des eien gn get l. die Tuch ind das Gen habe arb
˖ die lar
ch del 110 wurde, fag ge el 1155 nelle Zadle E/. i
ar, Kia e ire ae le 2 Aal 5 delt
digkeit b she
1 bleich un, alder
3—
Nr. 7.
Mitieldeutsche Sountags⸗geitung.
Seite 7.
was Sie mir thun können, das wird nicht auf mir lasten. Und nun verurteilen Sie mich!“—
Der Krieg.
Eine zeitgemäße Betrachtung.
In unserer Zeit, in welcher das alte Europa förmlich in Waffen starrt, wo die Erhaltung des Friedens mit ungeheuren Lasten erkauft werden muß, dürfte es angezeigt erscheinen, über Ursachen und Wirkungen der Kriege nähere Betrachtungen anzustellen.
Der Krieg bildete schon in den ältesten Zeiten das eigentliche Metier der Fürsten und Könige, schon die Bibel berichtet uns von zahlreichen Kriegen, welche das Volk Israel mit abwech⸗ selndem Glücke mit den Nachbarvölkern führte, und die Götter waren auch damals wie heute die Mithelfer im Streite, welche nach Ausicht des Volkes den Sieg zu vergeben hatten. Auch der Vater Homer schildert uns in seiner„Odyssee“ das öftere thatkräftige Eingreifen der griechischen Götter, wodurch es endlich nach jahrelangen Kämpfen gelang, Troja zu erobern. Napoleon J. hat allerdings diesen Glauben zerstört, indem er sagte:„Gott hält es immer mit den stärksten Bataillonen“, oder wie ich sagen möchte: mit den am besten organisierten und praktisch ge⸗ schulten Bataillonen.
Es gehört zur Oekonomie der Natur, daß eine Tierart die andere verringere, und der Mensch, das oberste Tier, hat neben andern Vorzügen das Privilegium, seine eigene Art zu mindern. Ein Blick auf das Ganze der tieri⸗ schen Lebewelt kann nicht erfreulich sein, denn der Kampf ums Dasein hat nicht nur in der Tierwelt, sondern auch ganz besonders unter der Menschheit bestialische Kämpfe hervorgebracht, von welchen der wahre Kulturmensch nur mit Abscheu Kenntnis nimmt. Es gehört wohl mit zu den traurigsten Widersprüchen der Menschenvernunft, daß der Krieg immer noch eins der geachtetsten Handwerke ist, während Kunst und Wissenschaft, Volksaufklärung weit zurückstehen müssen. Krieg ist nur glänzend in den Zeitungen und in den Büchern der Ge⸗ schichte, in der Nähe und im Aublick der ein⸗ zelnen Gräuel ist derselbe ein Schandgemälde für die Menschheit; der Krieg erzeugte den Despotismus, das Feudalsystem und machte aus freien Menschen die ersten Skaven. Klopstock nennt den Krieg „——— des Menschengeschlechts Brandmal alle Jahrhunderte durch, der untersten Hölle Lautestes, schrecklichstes Hohngelächter!“
Man kann auch zwei Nationen im Kriege mit zwei betrunkenen Menschen vergleichen, die sich in einer Porzellanbude herumschlagen und dann nicht nur ihre Beulen heilen, sondern auch das zerschlagene Porzellan bezahlen müssen. Wir zucken jetzt die Achseln über die fanatischen Kreuzzüge, aber haben wir denn vicht erst kürz⸗ lich einen Kreuzzug nach China erlebt, welcher so manche neue Hunnenthat zeitigte? Aber die Waffengewalt entscheidet nie, auf welcher Seite das meiste Recht, sondern nur, wo die größte Kraft und das größte Glück ist; Krieg entehrt die Menschheit, da er Menschen wie Bestien mit einander kämpfen läßt, den Wohlstand der Menschheit, den Fortschritt der Kultur und alle Sittlichkeit untergräbt und einen Nationalhaß erzeugt, der Jahrhunderte fortlebt.
Trotzdem giebt es auch hente noch eine Anzahl Leute, welche den Krieg für notwendig finden, damit die Menschen nicht zu viel werden, sie auch ein wenig gerüttelt und geschüttelt werden, damit sie sich bessern und zur Religion zurück⸗ kehren. Es erscheint allerdings als richtig, daß die Eroberungssucht in fremden Weltteilen dazu beigetragen hat, die Völker einander näher zu bringen und viele brauchbare Landesprodukte gegenseitig auszutauschen. Es scheint manchmal im Kriege eine Kraft zu liegen, die„stets das Böse will und doch das Gute schafft“, und diese Kraft mag besonders bei den tiefer stehenden Kulturverhältnissen früherer Jahrhunderte, wo Handel und Verkehr noch sehr ungenügend ent⸗ wickelt waren, öfters von Nutzen gewesen sein. Der Krieg mit Troja entwickelte die Kultur
der Griechen, wie der mit den Persern, sowie weiter zurück die Kriege des Sesostris mit den Völkern Indiens die Kultur der Aegypter und Aethiopier entwickelten und die Griechen und Karthager die Römer zu Römern machten.
Mögen aber auch aus dem Kriege neue Schöpfungen hervorgehen, so müssen wir aber doch vor Allem an die getöteten und verwundeten Menschen, an die Hinterbliebenen derselben denken, die auf diesen neuen Schöpfungen die Hände rangen und oft der bitteren Armut ver⸗ flelen. Wie viel Herrliches hätten die Menschen, die auf den Schlachtfeldern ihr Leben verbluteten, nicht für den Staat leisten können, für den Anbau brachliegender Gegenden, für den Bau von Brücken, Straßen, Kanälen, neuen Städten und Dörfern!
Aber kümmerten sich denn Fürsten und Könige, die Kirchen und die mit ihnen herrschenden Klassen je um Humanität, um Gesetz und Recht, wenn es galt, sich wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen oder vorhandene Eroberungsgelüste zu befriedigen? Durchaus nicht, für sie war die Religion ein überwundener Standpunkt, sie war nur Mittel zum Zwecke und Gesetz und Recht wurden mit Füßen getreten. Aber in der Idee des Rechtes liegt auch schon die Idee des Friedens; ist das Recht Richtschnur der menschlichen Handlungen, so kann kein Kampf sein, und wollen wir ewigen Frieden als Chimäre der Phantasie betrachten, so müssen wir jede Vernunftidee in das Reich der Träume verweisen.
Seitdem Handel und Industrie sich immer mehr entwickelt haben, ist an die Stelle des Kriegsmanns der Kaufmann getreten, und der von biesem vermittelte Handelsverkehr hat die Völker einander mehr genähert, hat sie weit schneller auf eine höhere Kulturstufe gebracht, als Kriege es je vermocht haben. Allerdings spielen hier wichtige Einrichtungen eine große Rolle, wie z. B. die Vervollkommnung des Postwesens durch den Bau von Eisenbahnen, durch ausgedehnte Handelsflotten ꝛc., aber die treibende Kraft lag doch im Handelsverkehr. Durch diesen bedeutenden kulturellen Verkehr haben sich die Völkerkriege verringert, der Kaufmaun weiß die meisten wirtschaftlichen Hindernisse selbst zu überwinden, er braucht nur noch höchst selten die Hilfe des Heeres und der Marine. Und wie kostspielig in unserer Zeit Eroberungskriege werden, das beweist am besten der Krieg Englands mit den Buren⸗ republiken in Südafrika; derselbe giebt eine heilsame Lehre für die Regierungen anderer Nationen, die sich ebenfalls noch mit Exobe— rungsgelüsten tragen.
Trotzdem nun die Völkerkriege in Folge des erweiterten wirtschaftlichen Verkehrs sich be⸗ deutend verringerten, so ist doch damit noch keineswegs ein allgemeiner Völkerfrieden zu Stande gekommen; im Gegenteil, es hat sich der Krieg vom militärischen aufs wirtschaftliche Gebiet übertragen, auf welchem sich zwei Mächte der gleichen Nation feindlich gegenüber stehen, nämlich das Unternehmertum und die arbeitende Klasse. Wie früher die Völkerkriege freie Menschen zu Sklaven machten, so sind heute die Unternehmer bestrebt, ihre Arbeiter ebenfalls wieder zu Sklaven herabzudrücken. Dieser wirt⸗ schaftliche Krieg kann nicht durch Pulver und Blei zu Ende geführt werden, aber es liegt auch in ihm eine Kraft,„die stets das Böse will und doch das Gute schafft“, und diese Kraft äußerte sich in einer allmählichen Mobil⸗ machung der Arbeiterklasse, um den Kampf mit ihrem Gegner, dem Kapitalismus, aufzu⸗ nehmen. Was durch lange Jahrhunderte hin⸗ durch nicht möglich war, das wurde jetzt zur Wirklichkeit, nämlich der Zusammenschluß der Arbeiter als besondere Klasse, bald werden alle beruflichen Vorurteile, Standesdünkel usw. ver⸗ schwunden sein und an ihre Stelle mehr und mehr das Gefühl der Zusammengehörigkeit treten. Und je schneller die Arbeiter massen in diesem großen wirtschaftlichen Kampfe mobil machen, desto eher werden sie in die Lage kommen, ihr Knechtschaftsjoch abzuschütteln, somit den letzten Krieg zu überwinden und eine Gesellschaft mit freien friedlichen Menschen zu schaffen.(Schwäb. Tagwacht.)
Ein guter Rat.
Der Volksschriftsteller Pfarrer Hansjakob, einer der wenigen wirklich freimütigen katho⸗ lischen Geistlichen, erzählt in seinem neuesten Buch:„Verlassene Wege“ folgendes hübsche Geschichtchen aus dem Schwarzwald:„Ein Mädchen vom Lande, das mich öfters hatte predigen hören, kam zu mir auf meine Stube und trug vertrauensvoll das Folgende vor: Sie möchte gern heiraten, aber in ihrem Gebet⸗ buche stehe eine so große Lobrede auf die Jung⸗ fräulichkeit, daß sie immer wieder Bedenken bekomme, das auszuführen, was ste selbst und ihre Eltern wünschen. Ein braver Bursche, der ihr wohl gefalle, habe um sie angehalten, aber sie könne keinen Entschluß fassen, weil ihr jeden Sonntag, wenn sie in der Kirche ihr Gebetbuch aufmache, das Gebet über die Jung⸗ fräulichkeit in die Augen komme und sie wieder stutzig mache. Ich ließ mir das Gebetbuch geben, riß das Blatt, welches die Skrupeln hervorrief, heraus und gab der Heiratslustigen das Buch zurück mit den Worten:„So Jungfer, das Gebet will ich für mich behalten, und Ihr geht jetzt heim und heiratet.“ Glücklich über diesen Rat ging das Mädchen von dannen. Nach einem halben Jahr begegnete ich ihr wieder auf der Straße. Sie kam auf mich zu, gab mir die Hand und sprach:„J dank au vielmol für Eure guate Rot; i han Euch g'folget und bin ganz glücklich.“ Und ich war auch froh, zu diesem Glück beigetragen zu haben.“
Splitter.
Das Ziel zu zeigen, zeige auch den Weg, Denn so verwoben sind hinieden Weg und Ziel, Daß eins sich nicht läßt trennen von dem andern, Und gleiches Ziel auch gleichem Weg bedingt. Lasfalle im„Franz von Sickingen.“
Humoristisches.
Heiteres aus der Schule. In der „Frkftr. Ztg.“ veröffentlicht G. Escher eine Blütenlese unfreiwilligen Humors, der in vielen Entschuldigungsschreiben wegen Schulversäum⸗ nissen ꝛc. der Kinder zu Tage tritt. Da schreibt ein Vater:
Hochgeöhrter Herr Lehrer!
Es hat mich wegen den andern Leuten arsch gekränkt das meine Anna sietzen gebliebe ist. Ich weiß ja das Sie ein dummes Oos ist daß hat Sie von meiner Frau die hat auch so schlächt gelernt aber Sie thun mir einen großen Gefalle wenn Sie Sie versetze ich will ja gern etwas dran hänge. Ich würde sage, das Sie Sie als mal tüchtig durchhaue aber davon wird Sie nicht ge⸗ scheiter und zudem hab ich nur den eine Frosch.
Gretha macht eine Wurmkur durch. Die Mutter schreibt:
Allergeertester Herr Lehrer!
Seien Sie nicht boͤse wenn ich schon wieder die Feder ergreife um Ihnen gehorsamst in Kenntniß zu setze und zu benachrichtige, daß Gretha gestern Nach⸗ mitag die Schule wegen Einnahme von Wurmsame ver⸗ säuhmte. Es ist wirklich gegen Abend auch ein Wurm abgange und sollte bei Ihne sich heute auch einer zeichen so bitte ich Gretha gleich fort zu lasse da Sie sich so sehr davor fürchtet und gar schreie thut.
Andere Entschul digungszettel lauten:
Gustchen kann nicht zur Schulle kommen ste hatt zu viel Zwettschekuche gesse und leitet jetzt an Teorie. (Diarrhöe!)
Bitte die kleine Helma zu endschuldigen zu wollen wegen der Versäumniß, sie ist die Treppe hinuntergefalle und hat sich dabei ihr Genie(gemeint ist Knie) verletzt. — p»»—
Geschichtskalender.
16. Februar. 1834: Rouget de Jale(Mar⸗ seillaise⸗Komponist) gestorben.
17. 1856: Heinrich Heine gesto rben. lozzi, Pädagog, gestorben.
1827: Pesta⸗
18. Loubet wird Präsident der franz. Republik.
19. 1837: G. Büchner, soz. revolutionärer Dichter gestorben.
20. 1810: Andreas Hofer erschossen. 1890: Reichstagswahlen. Niederlage des Kartells.
21. 1887: Faschingswahlen⸗Kartellsieg. 1673:
Moliére, franz. Dichter, geboren. i 22. 1848: Revol. gegen Louis Philipp. 1840:
August Bebel geboren.


