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Nr. 36.
Mitteldeutsche Sonntags⸗Zeitung.
Seite 7.
Honig und Wachs hatten sie mehr, als weit umher alle übrigen Dörfer zusammen. Man wußte sehr gut, sie besaßen keine ansehnliche Viehheerden, viele Haushaltungen hatten etwa jede ein Paar Kühe und ein Paar Ziegen Demungeachtet brachten arme Leute, die blos eine Kuh hatten, zentnerschwere Käse, und große Ballen der reinsten Butter zum Verkauf. Es war ganz unbegreiflich, wie eine Kuh so viele Butter und Käse liefern konnte. Ebenso hatten die Goldenthaler jederzeit im Herbst die feinsten Obstsorten, schmackhafte Aepfel und Birnen, wie niemand anders. Woher kam das so plötzlich in wenigen Jahren? (Fortsetzung folgt.)
Die Frau als Hausarzt.
Ueber diese bedeutsame Frage entnehmen wir einer populären Darstellung von Herrn Dr. M. Hirschfeld folgendes:„Wir können nicht alle Aerzte sein“, sagt Professor Hufeland
in seiner„Makrobiotik“(„Kunst, das Leben zu;
verlängern“),„nur der Teil der Arzneiwissen⸗ schaft, der die Kenntnis des menschlichen Körpers, insofern sie jedem Menschen zu wissen nützlich ist, und die Art und Weise, Krankheiten zu verhüten und Gesundheit sowohl im einzelnen als im ganzen zu erhalten, lehrt, kann und soll ein Teil des allgemeinen Unterrichts und der allgemeinen Aufklärung werden.“
Demnach soll eine brave Hausfrau wohl mit dem Wesen und der Entstehung der Krankheiten vertraut sein, um die erste Hilfe leisten zu können, im übrigen aber sich rechtzeitig an einen Arzt wenden, denn ihre Thätigkeit als Hausarzt soll sich weniger darauf beziehen, Krankheiten zu heilen, als Krankheiten zu verhüten. Darum soll sie vor allen Dingen die hauptsächlichstenKrankheitsursachen vermeiden, dieselben sind Unmäßigkeit und Erkältung. Die erstere bezieht sich nicht nur als Krankheits⸗ ursache auf das Uebermaß im Genuß von Speisen und Getränken, sondern jeder über⸗ mäßige Genuß wirkt störend auf die Funktionen gewisser Organe des Körpers, am meisten aller⸗ dings auf den Magen. Aber auch die Erkäl⸗ tung, der schnelle Uebergang aus der Hitze in die Kälte, auch umgekehrt, können unsere Körper⸗ organe, namentlich die Ausscheidungsorgane, höchst störend in ihrer Thätigkeit beeinflussen.
Da nun aber zur Entstehung von Krankheiten immer Zweierlei gehört: einmal die Ursache, die sie erregt, zum andern die Fähigkeit des Körpers, durch diese Ursache betroffen zu werden, so giebt es auch nur zwei Wege, um Krankheiten verhüten zu können; entweder die Ursachen zu meiden, oder aber den Körper gegen diese Ur⸗ sachen unempfänglich machen. Hierauf beruht die wirksamste, eigentliche Thätigkeit der Frau als Hausärztin. Mäßigkeit und Abhärtung, das sind sozusagen die Universalmittel zu Ver⸗ hütung von Krankheiten. Namentlich der Ab⸗ härtung sollte die für die Gesundheit der ihrigen besorgte Hausfrau und Mutter eine ganz be⸗ sondere Aufmerksamkeit zuwenden. Der mensch⸗ liche Körper muß möglichst widerstandsfähig gemacht werden, gegen die schädigenden Einflüsse, denen wir in unseren oft widernatürlichen Lebensverhältnissen nicht immer aus dem Wege gehen können. Hier muß schon mit den Säug⸗ lingen begonnen werden. 5 5
Zur Abhärtung des Körpers empfiehlt sich
zunächst der tägliche Genuß der freien, gesunden Luft. Bei guten und schlechten Tagen, bei Regen, Wind und Schnee, muß diese vortreffliche Gewohnheit fortgesetzt werden; alle Tage, ohne Ausnahme, einige Stunden im Freien herum⸗ zugehen, zu rudern, zu radeln und so weiter, ist für den Erwachsenen das beste Mittel gegen die Verweichlichung; aber auch den Kindern sollte man tägliche Bewegung in frischer Luft gönnen, besonders den Mädchen.
Ein ferneres Augenmerk soll die Frau als Hausärztin der Bekleidung zuwenden, dieselbe sollte niemals zu warm, das heißt zu dick und undurchlässig sein. Erkältung z. B. tritt bei niemand schneller und sicherer auf, als bei dem, der sich immer recht warm hält. Es ist er⸗ staunlich, welche Menge von Kleidern sich manche Menschen umhängen; sie gleichen oft in der That wandelnden Kleiderständern; sie schwitzen und prusten darunter, die Haut kann nicht aus⸗ dünsten, und der Stoffwechsel wird gestört. In höherem Maße aber wird die Haut ver⸗ weichlicht und bildet so die Ursache zu den ge⸗ fährlichen Erkältungen. Der menschliche Körper braucht für sein Wohlbefinden eine gewisse äußere Wärmetemperatur, diese für den Körper zu schaffen, ist der Zweck der Kleidung, was darüber ist, das ist vom Uebel.
Dasselbe gilt von den zu warmen Betten; je wärmer wir uns gewöhnen zu schlafen, je dichter wir uns gewohnheitsmäßig in Kleider und Betten einhüllen, desto leichter erkälten wir uns. Je mehr wir solch dichte Umhüllungen unseres Körpers verwenden, je empfänglicher wird der Körper gegen schädigende Einflüsse von außen.
Deshalb sollten verständige Mütter schon bei dem Säugling anfangen mit der Abhärtung und jede zu warme Bedeckung des armen wehr— losen Kindes unterlassen. Hier beim Kinde in der Wiege kommt der natürliche Instinkt so recht zur Geltung, jedes Wiegenkind sucht sich so viel als möglich dieser unnatürlichen Ver⸗ packung zu entledigen; es„strampelt“ so lange, bis alles Packmaterial fort ist.
Ein vorzügliches Mittel zur Abhärtung ist das kalte Wasser, ein noch besseres die kalte Luft, Luftbäder, zuerst vorsichtig, dann immer ausgiebiger gebraucht, machen die Haut fest gegen Erkältung. Hat eine Mutter ihre Kinder von Jugend auf an die natürlichen Mittel zur Erhaltung der Gesundheit gewöhnt, dann hat sie ihren Beruf als Arzt des Hauses zum großen Teile erfüllt. Die Kinderstube wird dann weniger einem Spital gleichen wie heute, und traurige Stunden werden der Mutter unzählige erspart bleiben.
Wenn auch die Frau den Arzt nicht ersetzen soll, da ihre Kenntnisse in ernsten Fällen nicht ausreichen, so sollte doch jede Frau in der Heilkunde so weit vorgebildet sein, daß sie bei plötzlichen Erkrankungen und Unglücksfällen, die ja bei aller Achtsamkeit eintreten können, weiß, was zunächst zu thun ist. Jedes Mädchen, das alt genug ist, um zu heiraten, daß die Pflichten der Ehe ganz erfüllen will, sollte auch mit den Grundsätzen der Gesundheitslehre ver— traut sein, nicht nur in Bezug auf die Verhütung der Krankheiten, sondern auch der allgemeinen Krankenbehandlung serbst, um dem Arzte an die Hand gehen zu können. Sie sollte wissen, wie man einen Verband anlegt, wie man Um⸗ schläge bereitet, ein Bad zurecht macht, auch
sollte ste wissen, wie die Krankenkost beschaffen sein soll, die Temperatur des Krankenzimmers. Unendlich verhängnisvoll kann die Unwissenheit und die Ungeschicklichkeit einer Mutter dem er⸗ krankten Familieuglied werden; ein unendlichen Segen aber ist die erfahrene, mit wirklichem praktischen Wissen und Können ausgerüstete denkende Frau für alle gesunden und kranken Angehörigen. Die Frau ist der natürlichen Hausarzt der Familie, denn sie hat in er ster Linie die Auf gabe, Krankheiten zu verhüten, sie zu lindern.—
Splitter.
Pfaffen weisheit. Es hat einmal ein Thor gesagt, Daß der Mensch zum Leiden geboren worden; Seitdem ist dies— Gott sei's geklagt!— Der Spruch aller gläubigen Thoren worden.
Und weil die Menge aus Thoren besteht, Ist die Lust im Lande verschworen worden, Es ist der Blick des Volkes kurz, Und lang sind seine Ohren worden. Fr. Bodenstedt. Menschenfreund. Ein jedes Winkelblättchen preist, Wenn er den Armen Gutes erweist, Doch flüsternd hab' ich nur vernommen, Woher sein vieles Geld gekommen. E. Edel.
Humoristisches.
Wie Du mir, so ich Dir. Wir lesen in der „Fränk. Tagespost“: Ein bayerischer Gemeindeförster erhielt vom Magistrat der Stadt eine dienstliche An⸗ weisung auf gedrucktem Formular. Das der Anrede vorgedruckte„Herr“ war durschstrichen. Auf seine An⸗ frage nach dem Grunde der sonderbaren Maßnahme wurde dem Förster die bündige Antwort, alles Durch⸗ strichene sei anzusehen, als hätte es nicht dage⸗ standen. Doch der Föͤrster zahlte es mit gleicher Münze heim. Seine nächste schriftliche Eingabe lautete: An den naseweisen Magistrat der Stadt. Das Wort„nase“ hatte er aber durchstrichen.
In der Dorfschule.„Hans, sage mir, wann ist die beste Zeit, um das Obst von den Bäumen zu pflücken?“—„Wenn der Hund angebunden ist!“
(Fl. Bl.)
Kritik. Hauptmann:„Für mich sind Ein⸗ jährige nichts als Intelligenzhochstapler“.
(Simpl.)
Geschichtskalender.
7. September. 1901: Lockspitzel Naporra,. 1830: Aufstand in Braunschweig; Abdankung Herzog Karls.
3. 1901: Miquel, f. 1895: Erlaß Wilh. II. gegen die vaterlandslosen Feinde der„göttlichen Welt⸗ ordnung“.
9. 1870: Braunschweiger Ausschuß der soz.-dem. Partei wird in Ketten nach der Festung Lötzen trans⸗ portiert.
10. 1898: Kaiserin von Oesterreich in Genf er⸗ mordet. 1878: Vorlage des zweiten Sozialistengesetzes. 1867: Erster norddeutscher Reichstag eröffnet.
11. 1895: Der Führer der Konservativen, Frhr. v. Hammerstein legt seine Mandate nieder.
12. 1901: Die in Peking weggenommenen astro⸗ nomischen Instrumente werden in Potsdam aufgestellt.
13. 1895: Das Kreuz⸗Zeitungs⸗Komitee zeigt
Hammerstein wegen Betrug an. 1872: Ludw. Feuer⸗ bach, f. 1808: Goethes Mutter(Frau Rath) 5.
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