Ausgabe 
6.7.1902
 
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Nr. 27.

Mittel deutsche Sountags⸗Zeitung.

Seite 7.

zum Briefschreiben; die andere Woche aber⸗ mals ein kleines Denkzeichen seiner Freundschaft; zuletzt öffentlich vor Allen einen Kuß auf den Mund und das geküßte Kind empfing das Recht, am Sonntag mit Oswald spazieren zu gehen, oder wenn es schneite und unfreundliches Wetter war, bei ihm zu sein und sein großes Bilder⸗ buch zu besehen, aus welchem Oswald schöne Geschichten zu erzählen wußte. (Fortsetzung folgt.)

Zehn Gebote für Kinder.

In den städtischen Schulen der italienischen Stadt Reggio d' Emilia, deren Stadtverwaltung in Händen der Sozialisten liegt, ist unter den Kindern ein Erinnerungsblatt an das Maifest verteilt worden. Es enthält folgende zehn Gebote:

Liebe Deine Schulgefährten, die die Arbeits⸗

gefährten Deines Lebens sein werden. Liebe die Belehrung, die das Brot des

Geistes ist; sei dankbar Deinem Lehrer, wie

Deinem Vater und Deiner Mutter. Du sollst alle Tage heiligen durch gute und

nützliche That, durch eine freundliche Handlung.

Du sollst die gulen Menschen ehren, alle Meuschen achten, Dich vor Niemandem beugen. Du sollst keinen Menschen hassen, keinen

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Denke nicht, daß Der das Vaterland liebt, der die anderen Völker haßt oder verachtet oder den Krieg wünscht, der ein Ueberrest des Bar⸗ barentums ist.

Wünsche vielmehr den Tag herbei, an dem alle Menschen als freie Bürger eines Vater⸗ landes in Frieden und Gerechtigkeit als Brüder leben werden.

Splitter.

Der Mensch soll die Freiheit haben, seine Gedanken, seine Zweifel, die er sich nicht selbst auflösen kann, öffentlich zur Beurteilung aus⸗ zustellen, ohne darüber als ein unruhiger und gefährlicher Bürger verschrieen zu werden. Dies liegt schon in dem ursprünglichen Rechte

der menschlichen Vernunft, welche keinen anderen

ö

beleidigen, Dich nicht rächen; aber Du sollst

Dein Recht vertreten und dem Uebermütigen widerstehen.

Du sollst nicht feig sein. Sei ein Freund der Schwachen und liebe die Gerechtigkeit.

Sei eingedenk, daß alle Güter der Erde von der Arbeit stammen; wer sie genießt, ohne 8 arbeiten, der stiehlt dem Arbeitenden sein Brot.

Beobachte und denke nach, um die Wahrheit zu erkennen. Glaube nichts, was der Vernunft 1 0 täusche weder Dich selbst, noch

ndere.

Richter anerkennt, als selbst wiederum die all⸗ gemeine Menschenvernunft, worin ein jeder seine Stimme hat, und da von dieser alle Besserung, deren unser Zustand fähig ist, herkommen muß: so ist ein solches Recht heilig, und darf nicht

geschmälert werden. Kant. Humoristisches. Aus einer Verteidigungsrede:.... Meine

Herren Richter! Ich kann allerdings nicht leugnen, wider das Gesetz gefehlt zu haben. Aber ich glaube, mildernde Umstände beanspruchen zu können. Ich

war nämlich früher Diener bei dem Korps, dem damals der Herr Staatsanwalt präsidierte, und hab' ihn in dieser Stellung so oft für Mensur und Duell plädieren

hören, daß meine Begriffe von Recht und Unrecht seit⸗ dem etwas in Verwirrung geraten sind.

Geschichtskalender.

6. Juli. 1898: Kolonialheld Wehlau vor dem Reichsgericht. 1535: Thomas Morus, engl. utopistischer Sozialist hingerichtet. 1373: Johann Huß geboren.

Programm.

7. 1789: Anfang der franz. Revolution.

3. 1822: Shelly, engl. Freiheitsdichter, im Mittl. Meer ertrunken.

9. 1895: Entlassung des Redakteurs derKreuz⸗ zeitung Hammerstein.

10. 1900: Wilh. II. Racherede in Kiel. Ende der badischen Revolution.

11. 1896: Geschichtsschreiber Curtius gestorben.

12. 1874: Fritz Reuter, plattdeutscher Dichter, ge⸗ storben in Eisenach. 1806: Deutsche Fürsten schließen den landes verräterischen Rheinbund mit Napoleon.

1849:

Empfehlenswerte sozialistische Schriften.

Seit Monatsfrist hat der Wahlverein Gießen den Vertrieb der sozialistischen Litteratur übernommen. In⸗ dem wir unsere Genossen darauf hinweisen, richten wir die Bitte an sie, sich ihrerseits um die weiteste Verbreitung unserer Parteischriften mit zu bemühen, damit unsere Anschauungen in die weitesten Kreise dringen. Auch alle hier nicht angeführten Bücher und Zeitschriften be⸗ sorgt die Kommission. Es sei noch bemerkt, daß der etwa erzielte Gewinn wieder im Interesse der Agitation verwendet wird. Wir machen auf folgende Broschüren und Zeitschriften aufmerksam.

Sozialdemokratisches Reichstagshandbuch. Von Max Schippel. Ein Füh rer durch die Zeit⸗ und Streitfragen der Reichspolitik. In 37 Lieferungen à 20 Pfg. Gebunden 9 Mk.

Das Erfurter Programm. Von Karl Kautsky. Preis brosch. 1.50 Mk,, gebd. 2 Mk.

Die Agrarfrage. Von Karl Kautsky. Eine Uebersicht über die Tendenzen der modernen Landwirt⸗ schaft und die Agrarpolitik der Sozialdemokratie. Preis brosch. 5 Mk., gebd. in Leinwand 6.50 Mk.

Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie. Von Ed. Bernstein. Preis brosch. 2 Mk

Bernstein und das Sozialdemokratische Von Karl Kautsky. Eine Anti⸗ kritik. Preis brosch. 2 Mk.

Städteverwaltung und Munizipal⸗Sozi⸗ alismus in England. Von C. Hugo. Preis brosch. 2 Mk., gebd. 2.50 Mk.

Die Kommission.

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