Ar. 14.
n lassn. daß er zuschicen
n zu . ah de Boitel 9 u We sich 5 Er wat Autoritt t; n, er cl. Sein 1 Förster en; denn erwalten, iter nur den Preis eu Preis! dem Ge⸗ tunincen, card er⸗ elter, halb m Betteln gen seiner ie Pappel
r Förster
noch Zeit orfen und er selner Unglück⸗ denen er ei diesem er konnte konnte sie nige hatte gar außen weinend rholte, er begangen cen, das nmelte es zun schon
aß, daun ard lachte hatte ihn betroffen, yunte da⸗ lle Jäger dan beob⸗ all den r die man ie Richter, Gefängnis schimmelu! e Bernard rat wieder dar mere
Gedanken das Ge er. An t heftigen 1 eutfloh, nicht Heil. , nagel 45 Sarot
eee
1
Nr. 14.
Mitteldeutsche Sonutags⸗Zeitung.
Seite 7.
Die Zukunst.
Von Viktor Hugo.
Das zwanzigste Jahrhundert wird eine außer⸗ gewöhnliche Nation haben. Diese Nation wird groß sein, aber trotz ihrer Größe wird man sie nicht hindern, frei zu sein. Sie wird erleuchtet sein, reich, denkend, verträglich, herzlich gegen den Rest der Menschheit. Sie wird das milde
Selbstbewußtsein eines Erwachsenen, Erfahrenen
haben. Sie wird keinen Unterschied finden zwischen einem General und einem Schlächter; der Purpur des einen wird ihr nicht sehr ver⸗ schieden vorkommen vom Rot des anderen.
Sie wird erstens für die Autorität ungefähr denselben Respekt haben, den wir für die Or⸗ thodoxie empfinden; ein Preßprozeß wird ihr das scheinen, was uns ein Hexenprozeß scheint. Sie wird die Verfolgung gegen die Schriftsteller so auffassen, wie wir gegen die Astronomen. Sie wird die höchste Gerechtigkeit der Güte haben. Sie wird empört gegen alle Barbareien sein. Die Erscheinung eines sich erhebenden Schaffots wird ihr Abscheu verursachen. Bei dieser Nation wird die Strafthätigkeit schmelzen
und verkümmern, als Folge der wachsenden Bildung und Erziehung, wie das Eis in der sich zur Mittagsglut erhebenden Sonne. Den Grenzflüssen werden die freien Flüsse folgen. Das Abbrechen einer Brücke wird ebenso un⸗ möglich sein, wie das Abschneiden eines Kopfes, und das Kanonenpulver wird andere Verwendung finden. Der Salpeter, der gegenwärtig die Dichtigkeit besitzt, die Brust zu durchbohren, wird funktionieren, um Berge zu zerschmettern. Diese Nation wird als Gesetzgeber eine Urkunde haben, die dem natürlichen Rechte gleichkommt. Unter dem Einfluß dieser alles bewegenden Nation werden die unausmeßbaren Länderstrecken Amerikas, Astens, Australiens den civilisteren⸗ den Auswanderen eröffnet werden. Jene acht⸗ hunderttausend Büffel Südamerikas, die jähr⸗ lich der Häute wegen verbrannt werden, werden gegessen werden. Diese Nation wird sich sagen, daß, wenn es auf der einen Seite des Atlan⸗ tischen Oceans Büffel hat, so hat es auch hung⸗ rige Menschen auf der anderen. Und unter diesem Eindruck wird der lange Zug der Elen⸗ den die ungekannten, fetten, reichen Einsamkeiten überfluten. Man wird nach Kalifornien gehen, nicht um des Goldes wegen, aber um der Erde willen; die Hungerleider Barfüßler, die schmerz⸗ lichen ehrenwerten Brüder unserer kurzsichtigen und egoistischen„Glanzperiode“, werden trotz Malthus unter derselben belebenden Sonne versorgt werden. Die Menschheit wird von der zu eng gewordenen Mutterstadt gleich einem Bienenschwarm ausschwärmen, um mit ihren Zelten den neuen Kontinent zu bedecken. Jeder, der will, wird auf dem jungfräulichen Boden ein Dach, ein Feld haben und sich des Wohl⸗ seins und des Reichtums der Natur erfreuen; unter der einzigen Bedingung, auf der ganzen Erde die Menschheitsidee zu pflegen und sich als Bürger und Arbeiter der Welt zu betrachten, in der Weise, daß das natürliche, menschliche Recht, die erhabene Freiheit, diese Herrschaft des Geistes über die Materie, diese Souveränität des Menschen über das Tier, weit entfernt, e zu sein, Gemeingut aller Menschen wird.
Einheit der Sprache, Einheit des Maßes, Einheit des Meridian, die Abschaffung des Pa⸗ rasitentums werden einen unberechenbaren Mehr⸗ wert geben, kein Müßiggang mehr, das Gewehr im Arm, die gigantischen Ausgaben für Kriegs-
zwecke aufgehoben, die vier Millionen junger
1 Aräftiger Arbeiter, welche die Uniform annulliert,
der Agrikultur und Industrie zurückgegeben. Ueberall das Eisen in Form von Schwert und Kette verschwunden und umgeschmiedet zur Form der Pflugschar. 8 a Keine Ausbeutung mehr, überall die Wich⸗ tigkeit des einzelnen gewürdigt durch alle. Die Gleichheit ansgehend von der Erziehung, die Züchtigung erketzt durch die Belehrung, das Gefängnis verwandelt in eine Schule, die Un⸗ wissenheit aufgehoben, ein Mensch, der nicht zu lesen vers 910 ebenso rar wie der Blindgeborene. Diese Nation wird sich nicht Frankreich
nennen, sie wird Europa heißen.
Sie wird heißen Turopa sm zwanzigsten Jahrhundert und in den folgenden 85 110 klärteren Jahrhunderten wird sie die Mensch⸗ heit heißen.
Aber dasjenige, was sich vor den Augen des neunzehnten Jahrhunderts abspielte, ist die Neubildung Europas.
In dem gegenwärtigen Moment, in dem wir leben, ist eine erhabene Keimung wahrnehmbar in den Flanken der Civilisation, dort keimt das einige Europa.
„Diese werdende Nation zuckt bereits im gegen⸗ wärtigen Europa wie das geflügelte Wesen in der Larve. In diesem Jahrhundert wird sie ihre zwei Flügel entfalten, der eine entwickelt von der Freiheit, der andere vom Willen.
N
Litterarisches.
Die Neue Zeit, das wissenschaftliche Organ der Sozialdemokratie, beginnt mit dem 4. April erscheinenden Hefte den zweiten Band ihres zwanzigsten Jahrganges. Wir nehmen dabei Veranlassung, unsere Genossen, denen es möglich ist und die das Bedürfnis haben, sich außer ihrer politischen und gewerkschaftlichen Zeitung noch weitere geistige Anregung zu holen, auf diese Zeitschrift aufmerk⸗ sam zu machen.— Die Neue Zeit ist nicht blos ein Organ der Theorie, sie verfolgt auch die Exeignisse des Tages, soweit ihre Bedeutung den Tag überlebt. Und sie beschränkt sich nicht auf die Untersuchung der politischen und ökonomischen Entwicklung, wenn auch diesen ihr Hauptaugenmerk gilt, sondern zieht auch die Ergebnisse des künstlerischen, litt erarischen und natur⸗ wissenschaftlichen Wirkens in ihr Bereich. All⸗ wöchentlich erscheint ein Heft zum Preise von 25 Pfg. Die„Neue Zeit“ kann von unserer Expedition bezogen werden.
Die Sozialistischen Monatshefte haben soeben das Aprilheft ihres VIII. Jahrganges er⸗ scheinen lassen. Aus dem Inhalt desselben heben wir hervor: Adolph von Elm: Sozialdemokratie und Arbeiterschaft.— Eduard Bernstein: Zur jüngsten Entwickelung der französischen Sozialdemokratie.— Wolfgang Heine: Neuestes von unserm Vereins ⸗ und Versammlungsrecht.— Paul Göhre: Das religtöse Problem im Sozialismus.— Dr. Hug o Lindemann(C. Hugo): Zur Kritik der sozialdemo⸗ kratischen Communalprogramme.— Helma Stein⸗ bach: Gefährliche Strömungen in der Genossenschaftsbe⸗ wegung.— Dr. Albert Südekum: Die Zuckergesetz⸗ gebung Frankreichs.— Fany Im le: Die Arbeits⸗ losenunterstützung in den deatschen Gewerkschaften. ꝛce. Preis des Heftes 50 Pfg. Probehefte können von der Expedition in Berlin W. Lützowstr. 85 àa bezogen werden.
Humoristisches.
Eine Anekdote von Viktor Hugo. Als Viktor Hugo 1832 seinen berühmten Roman„Notre Dame de Paris“(Unserer lieber Frau von Paris) geschrieben hatte, der den Titel nach der berühmten Hauptkirche von Paris trägt, nahm die Zahl der Be⸗ sucher des herrlichen Bauwerks stark zu und der Pförtner der alten Basilika heimste reiche Trinkgelder ein. Eines Tages erschien auch Viktor Hugo mit einigen befreundeten Damen dort, um ihnen„seine Kathedrale“ zu zeigen. Als sie ganz oben auf dem Turme angekommen waren, öffnete der Pförtner plötzlich die Thüre einer Zelle nnd sagte:„Hier, meine Herrschaften, hat Viktor Hugo seine Geschichte der Notre Dame Kirche geschrieben; da steht noch sein Tisch, sein Stuhl und sein Bett.“ „Mein lieber Freund,“ sagte der Dichter lachend,„ich danke Ihnen für diese historischen Details, die mir un⸗ bekannt waren. Ich bin nämlich— Viktor Hugo!“ Sprach's und drückte dem verblüfften Führer ein Trink⸗ geld in die Hand.
Prinz Heinrich befichtigte auch das Staatsge⸗ fängnis zu Illinois. Alle Arten von Verbrechern wurden ihm gezeigt.„Aber wo bewahren Sie die Majestätsbeleidiger auf?“ fragte schließlich der Prinz. Verlegen antwortete man ihm:„Wir haben keine.“ —„Na, beruhigen Sie sich,“ sagte der Prinz mit dem bezaubernden Lächeln, das ihm im Sturme die Herzen Amerikas erobert hat,„ganz vollkommen ist nichts auf dieser Welt.“
**
*
Die kleinen Knaben find eben in die Schule aufge⸗ nommen und der Lehrer fragt sie, ob sie denn auch Abends vorm Zubettgehen beteten. Allgemeines Schweigen. Um ihnen die Antwort zu erleichtern, fragt er Schillings Emil:„Nun, Emil, was sagt denn Deine Mutter, wenn sie Dich ins Bett bringt?“ Hierauf Emil: „Emil, geh noch mal uffn Topp!“
unn
8
109 ll h l ad nie d MaAauaDeinaöst nan
4
4 Ae
4
91
Don- fmanden⸗ (ider!
Wenn Sie einen Sohn zu kon⸗ firmieren haben, so fragen Sie Ihren nächsten Nachbar, welcher im verflossenen Jahre dieselbe Freude hatte.
Dieser Mann wird Ihnen, wenn er glaubwürdig ist, was man voraussetzt, sagen:
In den oberhessischen
Kleide-Baza H. Möller
Marburg
da wirst Du reell bedient, da kannst Du Dir unter 100 und aber 100, Anzügen, vom billigsten bis zum feinsten, ebenso einzelne Röcke, Hosen, Westen, Hüte, Stiefel, Cravatteu, Hemden, Kragen ꝛc. ꝛc., für Land und
Stadt passend, aussuchen. Fach Maß werden die feinsten Anzüge in eigener Werkstätte von Ie Direktion eines tüchtigen Znschneiders angefertigt Ind auf Verlaugen nach 8 Di Stunden abgeliefert. Preise:
Rock, Hose und Weste Mk. 7.— 1 Paar Stiefel„ 5.— 1 feiner Hut 7 50
Die sehr beliebten blauen Diagonal⸗ und Kammgarn⸗ Anzüge sind in Prachtware am Lager.
Bei dieser Gelegenheit empfehle mein enormes Lager in:
Herren⸗Anzügen, Röcke, gosen, Westen
Kirchen Röcke Un. Hochzeits⸗Anzüge als Spezialität
Sommer-Loden-ZJoppen
für Haus, Comptoir, Garten,
Jagd. Leichte Joppen aus grünem Jagdleinen, Piqusé, Lister ꝛc. ꝛc.
Kinder⸗Anzũüge tinallen Qualitäten.
Strohhüte. Touristen- und Normal-
Hemden,
Radfahrer⸗Hemden ꝛc. ꝛc.
Stets über 1000 Stück Leder-, Manchester-, Zwirn-, Eisenfest⸗, Hosen, Jacken und Westen
am Lager für Handarbeiter.
mein Lager umfaßt eben über
7000 Stück fertige Kleider!
. f
Sle nur im oberhessischen
Geeider Bara
5 Wa PPP
8
r
n —
*
2 r
PFF
——
160


