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Sool⸗Bad Nauheim.
Sonntag den II. Mai
Erſtes Concert des fuͤr die ganze Saiſon engagirten Kurorcheſters.
Das Nähere über die täglichen Concerte wird ſpäter noch zur öf— fentlichen Kenntniß des reſp. Publicums gebracht werden.
(769)
Hurſt,
zum Kurhaus.
Okarber Brunnen.
(170) Sonntag den 10. Mai wird die Sommerſaiſon auf dem Okarber Brunnen eröffnet und iſt daſelbſt gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. und bairiſches Flaſchenbier iſt beſtens geſorgt.
Okarber Brunnen.
Speiſen à la carte.
Carl Muffert.
W Pariſer Tapeten
(635) haben wir wieder in ausgezeichnet ſchönen Muſtern und zu ſehr billigen
Preiſen erhalten. Friedberg.
David Groedel Söhne.
Zu vermiethen.
(771) Eine vollſtändige Wohnung gleicher Erde, welche ſogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen Georg Buchecker.
Höhere Töchterſchule zu Friedberg.
(172) Der neue Curſus in meinem Inſtitute für Mädchen beginnt den 16. Juni. Die El⸗ tern, welche ihr Vertrauen mir ſchenken und ihre Töchter mir übergeben wollen, bitte ich, recht zeitig deßfallſige Anmeldungen an mich gelan⸗ gen zu laſſen.
Auch können nach Pfingſten zwei Penſtonäre in meinem Hauſe Aufnahme finden.
Ueber den Plan der Schule und die Be⸗ dingungen der Aufnahme in dieſelbe oder ſpeziell in mein Haus, ertheile ich gern mündlich oder ſchriftlich nähere Aufſchlüſſe.
Friedberg den 7. Mai 1851.
K. Kärſt, Vorſteher der höheren Töchterſchule.
Anzeige.
(773) Schon ſeit längeren Jahren hat man die Raucher meines Tabaksfabrikats durch Un⸗ terſchiebung von verfälſchten geringen Sorten zu täuſchen geſucht, indem man meinen Namen auf den Etiquetten durch Verwechslung ein⸗ zelner Buchſtaben in Gall, Gaul, Gäil, und dergleichen veränderte, ſonſt aber Etiquette, Schrift und Verpackung den aus meiner Fab⸗ rik kommenden ächten Sorten genau nachmachte. Ich habe dieſes in der Vorausſetzung bisher nachgeſehen, daß die Käufer ſehr bald durch die ſchlechtere Qualität, welche unter dieſen nach⸗ gemachten Etiquetten verkauft wurde, auf die Abweichung im Namen von ſelbſt aufmerkſam werden mußten, was auch der Fall war.
Da neuerer Zeit aber iſt man mit dieſen Verfälſchungen ſogar ſoweit gegangen, daß man meine Etiquette und Namen vollſtändig nach⸗ macht und nur am Stempel der Nachricht vor meinen Namen das Wort„nach“ ſetzte und über die Nachricht die Worte„fabrieirt hach Gg. Ph. Gail in Amsterdam., Letzteres je⸗ doch ſo angebracht, daß es ganz vom Umſchlag⸗
papier verdeckt iſt, ſo daß es nicht leicht von
dem Käufer bemerkt werden kann und daher
überſehen wird.
Um nun einestheils die Käufer meiner Ta⸗ bake vor dieſer unerlaubten Täuſchung zu war⸗ nen und anderntheils dem zu begegnen, daß das wohl begründete Renommée meiner Sorten durch dieſe ſchlechte Fabrikate bei dem Publikum beeinträchtigt werde, mache ich Letzteres hiermit auf dieſe Verfälſchungen aufmerkſam und werde ich ohne Verzug gegen die Fabrikanten, welche meinen Namen auf ſo gewiſſenloſe Weiſe zu mißbrauchen ſich erlaubten, gerichtliche Schritte einleiten, ſowie ich nicht verfehlen werde die Namen derſelben, ſowohl wie diejenigen der Verkäufer, welche fich ferner erlauben, nicht aus meiner Fabrik kommende Tabake mit meinem Namen zu verkaufen, öffentlich bekannt zu machen und ſolchen Geſchäftsleuten ferner aus meiner Fabrik keinen Tabak mehr zu liefern.
Georg Philipp Gail in Giessen.
Niederwöllſtädter Kirchweihfeſt.
(77) Sonntag den 11. und Montag den 12. d. M. wird das hieſige Kirchweihfeſt ge⸗ feiert, wozu ich hiermit alle Freunde des geſel⸗ ligen und ländlichen Vergnügens unter dem Bemerken freundlich einlade, daß jetzt auch mein Garten in ſchöne Anlagen umgewandelt und zu mehrerer Erheiterung auch ein Tanzſaal darin aufgeſtellt iſt, ſo daß man alſo jetzt auch unter dem Schatten der Akazien ſeinen guten und billigen Schoppen trinken und im kühlen Zelte die Polka tanzen kann.
Für alle übrigen Annehmlichkeiten iſt ebenfalls beſtens geſorgt. 5
Niederwöllſtadt den 6. Mai 1851.
J h. Speck.
Gartenwirthſchaft.
(775) Sonntag den 11. d. M. wird die
Gartenwirthſchaft des Unterzeichneten eröffnet
und wird ein ſehr guter 18491 Wein, die Flaſche à 9 kr., in Zapf genommen. ö Nauheim den 8. Mai 1851. De e
Für gute Weine
2 5 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗-Preiſe. berg.] bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 2 22 21 7 7 5— 45— 4 7 7 10 Lth 10— f th. th. — Milchbrod 10 55 — Waſſerweck 05 e —Gemiſchte(Tafel-) Brod 166, 107 Fleiſch-Preiſe. 1 1 Ochſenfleiſch 1115 11 5 „ Kübfleiſch, gemäſtetes 8 „ Rindfleiſch, gemäſtetes 2 „ Kalbfleiſch 5—1 5— „ e gemäſtetes. „ Schweinenfleiſch 9— 9— „Hammelfleiſch 8— 8— 7 Schaaffleiſch 5(——— „ Wurſt v. blos Schweinen 12— 12— „Bratwurſt 14— 14— „Schwartenmagen 144— 14— „ Geräucherter Speck 18— 18— „Schinken 14— 14— „Dörrfleiſch 144— 14— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 16— 16— „Nierenfett 161— 116— „ Hammelsfett 161— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſte Bender. Krauß-
Kirchliche Anzeigen
für Friedberg. Sonntag Jubilate den 11. Mai. Pfarramtliche Functionen verrichtet; Herr Stadtpfarrer Sell.
Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Schenck.
Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche:
Herr Stadtpfarrer Seel. (Abendmahl.)
4 Nachmittags predigt in der Burgkirche: II 8 2
Herr Stadtpfarrer Fertſch.
Fruchtpreiſe.
7. Mai. 2. Mai. 28. Mrz
Gattung. Fried⸗ ö Die⸗ berg Mainz burg
.. fl. kr. fl. kr. fl. k, Waizen pr. Malter 730 733 710 een ene, 630 6 3 6— Gerſte 7 7. 7155 4 9 5— Hafer e ei
Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 10. bis zum 16. Mai.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Binder nagel in Friedberg.
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