Ausgabe 
2.8.1851
 
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Intelligenz-Blatt

5 Provinz Oberheſſen

im Allgemeinen,

J dei P. I. 8 3 den Begierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. n ſind an 8 rtſch 2 60. Sonnabend den 2. Auguſt 1851. dorf. A mit l i ch e r T h e i. 5 e ſpätere Anmeldungen nicht berückſichtigt

Friedberg den 31. Juli 1851.

ier das diez⸗ f 85 S

88 N ee ee Regterungsbezirks e Friedberg Bekanntmachung.

nn die Groß. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: geſen bellng der dave. Preisvertheilungen in Ober. CCͥV ftr. een g e eee e See zen Thun Die Einſendung der Gemeindevoranſchläge für 1852 5 0 5 10. e 1

bis zum 5. September d. J. bringen wir hierdurch bei fr F und ache f 2 Ihnen in Erinnerung. Zugleich bemerken wir Ihnen zur e e e ſich demnächſtige weitere Be

rd eine ehe- genauen Beachtung bei der Aufſtellung derſelben, daß Darmſtadt den 28. Juli 1851

ae 2. 8. 5 l. 0. 28**

Ai 1 115 7 en 1 5 8 Der Präſident des landw. Vereins von Oberheſſen.

kenntniſen und 2 1 5. 5

5 i 2) Zu Beilage 4. genau und gründlich die Abweichungen a 8 f

3 von dem Voranſchlag zu erläutern ſind. f Spitzbubenzeitun g..

Fb. d. Stn 3) Daß andere als von Technikern aufgeſtellte Ueber⸗ Dieſer Tage ereignete ſich auf dem Lande bei Wien,

2 94 ſchläge zu den Voranſchlägen nicht genommen wer⸗ man nennt Hietzing, eine Begebenheit, die fur den Leſer 1 ſehr drollig iſt, aber für Diejenigen, welche ſie betrifft, nichts

den dürfen.

b paufteis 4) Bei Vorſehung von Kirchen⸗ und Schulbeduͤrfniſſen zum Lachen bietet. Ein ſehr wohlhabendes Ehepaar hatte

irdberg. die Anforderungen der Kirchen⸗ und Schulvorſtände ein junges Dienſtmädchen zu ihrer einzigen Bedienung. Sie

nicht fehlen durfen und die Anſätze mit dieſen zu be- hatten ſie von Oberöſterreich mitgebracht; dieſes Madchen war ſehr brav, hatte jedoch den einzigen Fehler, daß es,

chen. gründen ſind. 0 e jedoc n Gnu i 5) Die Voranſchläge beziehungsweiſe das Berathungs- ſobald es ſeine Arbeit verrichtet hatte, zu den andern Dienſt⸗ Alles Butte protokoll nicht eher abgeſchloſſen werden darf, bis die boten im Hauſe eilte, mit ihnen plauderte und faſt immer Aft und die im F. 9. der Voranſchlags-Inſtruction vorbeſtimmte in ihrem Leichtſinne die Thür der Wohnung zu ſchließen 7* 1 Ztägige Friſt abgelaufen iſt. vergaß. Darüber mußte 105 von ihren e 900 b mah, ir mo f g 9 Verweiſe hören; man ſtellte ihr vor, wie Einbrüche un

ie e enn gen e bee en Diebſtähle ſowohl in Wien als auf dem Lande ſich häuften,

b beachtet werden, als wir ſonſt genöthigt ſein würd

30 kr. u. tet werden, als wir ſonſt genöthigt ſein würden 5. 5 1 10 1 1 f icht b 9 8 wie Gauner aller Art überall auf dem Lande ſich befänden, lobcung es Ernſtes gegen die ſie nicht eachtenden vorzugehen..

,% daß Friedberg den 30. Juli 1851. unbewachte Wohnungen zu beſtehlen, und wie ſie ganz ge⸗ 1 n dg, Ouvrier. wiß einmal Schuld ſein würde, daß dem Ehepaar das unn O geſammte Tafelſilber weggenommen werden würde. Doch das Dienſtmädchen verfiel trotz dieſer Ermahnungen von

ach. i Zeit zu Zeit in ſeinen alten Fehler, und Herr und Frau 2 A* D 0 0 f l b. desselben beſchloſſen daher der Unvorſichtigen durch einen Tauheim. Betreffend: Die Stellvertretung im Militärdienſte. fingirten Diebſtahl eine exemplariſche Lection zu geben. Einige Jul l, Sie wollen alsbald in Ihren Gemeinden bekannt Tage vergingen, ohne daß das Ehepaar an ſeinen Vorſatz ulie Muc machen, daß ſich diejenigen Exkapitulanten, welche einſte dachte, aber er ward deßhalb nicht aufgegeben. Als ſich des XII. hen wollen und den vorgeſchriebenen Erforderniſſen zu ent⸗ nun Beide dieſer Tage zu Tiſche ſetzten und Lenchen, ſo den ſprechen glauben, ohne Verzug bei uns anzumelden hätten, hieß das Mädchen, den Küchenſchrank, in welchem das

befand, öffnete, ſtieß ſie einen furchtbaren Schrei

(n. Außzühe da ſchon unde September d. J. die vollſtandigen Anmel- Silber ſich f de dungsprotokolle Gr. Kriegsminiſterium vorgelegt werden aus das ganze Silberzeug war verſchwunden. Wie ſie