Ausgabe 
2.4.1851
 
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kommt auch Devrient mit etlichen ſeiner Freunde und Col⸗ legen. Heda! ein Glas Punſch! Glas Bordeaux! Glas Grog! Heiſa, das iſt ein Leben. Schlag ſieben Uhr kommt der Schwiegervater in spe. Na! der macht Augen, er findet kaum Platz. Jetzt beginnt Devrient ſeine Rolle. Herr Doctor, Herr Profeſſor, ſpielen Sie eine Parthie Domino? Ja, kommen Sie. Er geht hinten hinaus, kommt nun als kleines Männchen mit einer Brille auf der Naſe herein. Ah, guten Abend, Herr Juſtizrath, reden ihn etliche in der Runde an, wie geht's? Gut, mein Herr Doctor! Die Thür geht auf. Bon soir, Herr Com⸗ miſſarius. Unterdeſſen dampft die Punſchbowle, es wird immer heiterer, die Fröhlichkeit lockt freiwillige Gäſte von der Straße, etliche Studios vertilgen ganze Gebirge von Kuchen, Dominoſteine klappern in allen Ecken, die Doctor⸗ würde iſt beiſpiellos billig zu haben. Endlich läßt ſich Devrient, der Herr Juſtizrath, mit dem zukünftigen Schwie Zervater in ein Geſpräch ein, wo er den Conditor und deſſen Wirthſchaft ganz gewaltig in ein gutes Licht ſetzt. Der Alte trinkt ſelbſt Punſch und Grog, er wird fidel, wie noch nie, gegen halb zehn Uhr kommt ſeine Ehehälfte mit der Tochter auch noch angerückt, Väterchen iſt im beſten Humor willigt noch ſelbigen Abend in die Verbindung. Seit jenem Abend kam das nette Kneipchen in die Höhe, er Conditor heirathete, erweiterte ſein Geſchäft und iſt 1 noch ein glücklicher Familienvater mit zwei Häuſern und ſtattlichen Gärten.

Sie haben gar keinen Begriff von der Klugheit meines Sohnes! äußerte Jemand zu einem Freunde.Aber wie haben Sie denn in der kurzen Zeit dies entdecken können, da Ihr Sohn nur einen Tag gelebt hat? erwiederte der Letztere.Ja, darin liegt eben der feine Verſtand,

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meinte der Vater,daß er ſchon am erſten Tage gemerkt hat, es taugt hienieden nichts!

In den Päſſen wird von nun an die Rubrik:Re ligion ganz wegbleiben. Zu was auch? Die wenigſten Leute haben jetztReligion, und bei jenen ſeltenen Exem plaren, bei denen man noch Religion findet, könnte das unter diebeſondere Kennzeichen geſetzt werden. Man ſpricht allgemein davon, daß das weibliche Geſchlecht eine Sturmpetition vorbereite, in welcher es darum bittet, in den Päſſen auch dasAlter wegzulaſſen. Nicht übel!

Benjamin Franklin, einſt ſelbſt Arbeiter und als ſolcher die Zuſtände ſeiner Kameraden beſſer kennend, als mancher Andere, ſagte, als dieſe, von Unruheſtiftern auf gehetzt, manche Forderungen geltend zu machen verſuchten, kurz und ehrlich:Freunde und Kammeraden, wenn der und Jener euch vorſchwatzt, Ihr könntet in anderer Weiſe auf einen grünen Zweig kommen, als durch fleißige Arbeit und weiſe Sparſamkeit, ſo hört nicht auf ihn, denn er iſt ein Lügner und Giftmiſcher.

Frau von Ne eine leidenſchaftliche Freundin von Schwämmen, die zugleich ſehr ängſtlich iſt und beſtändig vor Vergiftung zittert, hat die humane Einrichtung getroffen, daß an den Tagen, an welchem Schwämme auf ihrem Mit tagstiſche erſcheinen, drei Stunden vor dem Serviren der Tafel ihre Dienerſchaft zu Mittag eſſen und von den Schwämmen reichlich genießen muß. Bevor ſich die gnädige Frau dann zur Tafel begibt, erkundigt ſie ſich angelegent⸗ lich nach dem Befinden jedes einzelnen ihrer Diener, und ſind ſie alle wohl und geſund, ſo läßt ſie ſich ihre Lieblings ſpeiſe wohl ſchmecken. Eine ſehr liebenswürdige Dame das!

Bekanntmachungen von Be⸗ 8 beziehen hat.

ſo der Herr Fürſt Ferdinand zu Solms⸗Braun⸗ fels aus der Gemarkung des Orts Birklar zu

das im Burgwald. Diejenigen, welche blos der Verſteigerung im Burgwald beiwohnen wollen, können ſich um 11½ Uhr auf der Haſſel⸗

hoͤrden.

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HOieffentliche Aufforderung.

(4719) Die Erben der Magdalene Geck von Beienheim haben ein zu deren Nachlaß gehöriges Grundſtück 546,4 1J½/91 156 Klafter Acker auf dem Dornaſſenheimerweg verkauft, können cber ihr Eigenthum nicht urkundlich nachweiſen.

Es werden deßhalb etwaige Berechtigte hier⸗ vurch aufgefordert, ihre Anſprüche an das be⸗ eichnete Grundstück binnen 6 Wochen dahier zeltend zu machen, widrigenfalls ohne Rückſicht darauf der ſtattgehabte Verkauf beſtätigt werden wird. Friedberg den 7. März 1851. 5 Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Irle. v. Preuſchen.

Bekanntmachung.

Montag den 28. April d. J., . 11 Uhr, ſoll die in Kaichen gelegene, den Friedrich Penſels Eheleuten daſelbſt gehö⸗

nige Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Scheuer, Mühlwerk mit 1 Gang und etwa 9 Morgen Gelände auf dem Rathhaus zu Kaichen unter ten im Termin bekannt gemacht werdenden Be ingungen verſteigert und ſofern ein annehm⸗ ares Gebot geſchieht, alsbald zugeſchlagen werden. Groskarben den 17. März 1851. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Sartorius.

Edietalla dung.

(337) Nach Mittheilung der Großh. Regie⸗ zungscommiſſion des Regierungsbezirks Fried⸗ lerg ſollen diejenigen Grundrenten an Neurod⸗ ehnten, Markwatzen, Grundzinſen, Rauchhühnern, Zunkernbeed und Renteigebühren abgelöſt werden,

Dieſe Gefälle ſind zu Einhundert Sechs und Sechszig Gulden Dreizehn Kreuzer ein Heller berechnet, und das Ablöſungskapital iſt auf Zwei⸗ tauſend Neunhundert Ein und Neunzig Gulden Acht und Fünfzig Kreuzer Zwei Heller feſſtgeſtellt

Wer Anſprüche an dieſe Gefälle zu haben ver⸗ meint und geltend zu machen gedenkt, hat ſo gewiß binnen zwei Monaten nach dem Erſcheinen dieſer Edictalladung dieſe Geltendmachung in gehöriger Form und Ordnung dahier zu be wirken, als ſonſten die Anſprüche als verzichtet und erloſchen werden angeſehen werden, und dem zu Folge die Auszahlung des erwähnten Ablöſungskapitals mit Zugebörung an den ge⸗ nannten Herrn Fürſten, als denjenigen, der die Grundrenten zuletzt bezogen hat, verfügt werden wird.

Hungen den 15. März 1851.

Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann.

Bekanntmachung,

betreffend: Holzverſteigerung in den Großh. Domanialwalddiſtricten Frauenwald und Burgwald, Forſtreviers Oberrosbach.

(50) Freitag den 4. April d. J werden an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: im Frauenwald bei Niedermörlen: Stecken birken Prügelholz, 5800 Wellen birken⸗, obſtbaum⸗, eichen⸗ und 250 Wellen weiden⸗ aspen Reiſerholz, 10 Läſte Schlag⸗ abraumholz, ſodann 120 Gebund zehn Fuß langes weiden Reiſerholz, zu Herſtellung von Gartenzäunen brauchbar; im Burgwald Schlag Nr. II.: 4200 Wellen birken- und eichen Reiſerholz. Zuerſt wird das Holz im Frauenwald ver⸗ ſteigert und damit um 9 Uhr begonnen, dann

hecker Straße, am Wäldchen der Burgvorſtadt Friedberg, verſammeln, woſelbſt ſie zur Verſtei⸗ gerung abgerufen werden ſollen. Oberrosbach den 24. März 1851. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann.

Fruchtverſteigerung zu Friedberg.

(563) Freitag den 11. April d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden in dem Gaſthauſe zum Maulbeerbaum dahier nachgenannte Frucht- quantitäten von den 1850r fiscaliſchen Vorräthen des hieſigen Rentamts öffentlich verſteigert:

1) von dem Speicher zu Friedberg: 8 Mal- ter Waizen, 124 Malter Korn und 25 Malter Gerſte;

2) von dem Speicher zu Vilbel: 22 Malter Korn, 10 Malter Gerſte und 8 Malter Hafer;

3) zu Stammheim lagernd: Malter Hafer. f

Friedberg den 21. März 1851.

Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß.

ungefähr 20

Verſteige rung.

(88640) Künftigen Freitag den 4. April l. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll wegen Erbvertheilung ſämmtliches Mobiliare der verſtorbenen Heinrich Ambron 1. Eheleute dahier, beſtehend in Mo bilien, Vieh, Schiff und Geſchirr, Kleidung. Bettung, Weißzeug, Fourage ꝛc. ꝛc. öffentlich an die Meiſtbietenden gegen gleich baare Zah lung verſteigert werden.

Zugleich werden alle Diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Forderungen an die verſtorbenen Heinrich Ambron'ſchen Eheleute zu machen haben aufgefordert, ſolche innerhalb 8