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Neſt aus, und ſetzte es in einen Käfig und hing dieſen ins offene Fenſter und endlich in ſeine Stube. Mit großer Treue fütterten die alten Spatzen ihre Jungen und kamen durch's Feuſter ohne Scheu in die Stube, um ihnen das nöthige Futter zu bringen. Der Alte und die Kinder hatten ihre Freude daran, aber die Kinder merkten nicht, was der ſchlaue Alte im Schilde führe. Als die jungen Spatzen allein ſich ihr Futter nehmen und ſich atzen konnten, fing er die Alten und ſetzte die in den Käfig und ließ die Jungen in der Stube herum fliegen, indem er ihnen Brod, weichen und harten Käs, Hafer und Gerſte, Kirſchen und Pflaumen in Tellern hinſtellte, woran ſie ſich weidlich luſtig machten. Den alten Spatzen aber gab er nichts.
Was macht Ihr denn da? fragten ſeine Kinder.
Ich will einmal ſehen, ob die jungen Spatzen den Alten, die ſie ſo treu gepflegt haben, und mußten ihr Futter ängſtlich ſuchen, etwas von ihrem Ueberfluſſe geben, ſagte der Greis.
Aber die jungen Spatzen waren luſtig und guter Dinge, aßen, wo ſie Luſt hatten, und die Alten hungerten und ſchrieen und lamentirten um ein Broſämlein, und keins der Jungen dachte daran, ihnen etwas zu bringen.
Am andern Tage ſteckte der Greis Brod und Käs in den Draht des Käfigs, worin die alten Spatzen ſaßen, und nahm das Futter den Inngen weg. Da fielen dieſe
Da ſagte der Greis zu ſeinen Kindern: Habt Ihr das geſehen? Ueberall kann man was Nützliches lernen, ſelbſt bei den Spatzen, die doch allwege nicht viel taugen. Ich hab' auch da etwas gelernt, nämlich das Sprüchlein: Ziehe dich nicht eher aus, als bis du ſchlafen geheſt, und will mir's fein merken.
Er behielt Hab' und Gut bis an ſein Ende und hatte nicht Urſache, es zu bereuen. Die Kinder aber ſagten nun kein Wort mehr. Das iſt eine Spatzenpredigt, aber ſie trifft!(Spinnſtube 1850.)
Bitte.
Aufgefordert durch einen Artikel in der Didaskalia, worin ein dringender Hülferuf aus Schleswig-Holſtein an alle deutſche Frauen zur Unterſtützung der dortigen Ver— wundeten ergeht, fühlen ſich mehrere Friedbergerinnen ver— anlaßt, ein Scherflein zur Linderung dieſer großen Noth beizutragen und bitten hiermit alle hieſigen Frauen und Jungfrauen ihnen thätige Hülfe zu leiſten, indem ſie ent— weder ſelbſt gefertigte Arbeiten oder auch andere geeignete Gegenſtände beiſteuern, um eine Verlooſung zum Beſten der Schleswig-Holſteiner verwundeten Kämpfer zu Stande zu bringen.— Noch wird die Bitte beigefügt, die zur Ver— looſung beſtimmten Sachen bis längſtens zum 24. Novem⸗ ber d. J. an eine der Unterzeichneten abzuliefern.
gierig über das Futter der Alten her und verzehrten's, Buß. Hertwig. Kettinger. Klipſtein ja ſie biſſen die Alten zurück, wenn ſie ſich ſättigen wollten. Sell. Renner. Bekanntmachungen von Be⸗ tiſche, eine Brandkiſte, Bettladen, ein Ge— Orte Stammheim zuſtehende Hofraithe, Flur J.
hoͤrden.
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Oeffentliche Ladung.
(1670) Auf den Antrag des Curators des nach Amerika ausgewanderten Chriſtoph Stier aus Vilbel werden deſſen ſämmtliche Gläubiger hiermit aufgefordert, ihre Forderungen an den⸗ ſelben ſo gewiß im Termin Mittwoch den 13. November, Vormittags 9 Uhr, dahier geltend zu machen und zum Verſuch eines Arrangements entweder perſönlich in dieſem Termin hier zu erſcheinen oder ſich durch einen gehörig hierzu Bevollmächtigten vertreten zu laſſen, widrigen. falls ſie mit ihren Forderungen bei dem etwa zu Stande kommenden Arrangement unberück⸗ ſichtigt bleiben. Großkarben am 16. Oktober 1850. Großh. Heſſ. Landgericht aer Brod⸗, Oel⸗ und Schuh- Lieferung. (1672) Samſtag den 2. k. Mts., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, wird: a) die Brod⸗ und Oellieferung auf das J. Semeſter k. J., p) die Bundſchuh⸗ und Sohlen- und Fleck⸗ lieferung, auf das Jahr 1851, für die Garniſon dahier, in dem Bureau des Bataillonsverwaltungsraths auf dem Soumiſ⸗ ſionsweg an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben. Dies den Jutereſſenten mit dem Be⸗ merken zur Nachricht, daß die Lieferungsbe⸗ dingungen von heute an in oben gedachtem Bureau eingeſehen werden können. Friedberg den 19. Oktober 1850. In Auftrag: g Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung.
(1671) Montag den 4. November d. J. und die folgenden Tage, jedesmal von Vor⸗ mittags 9 Uhr an, ſollen in der Wohnung des Gaſtwirths und Oekonomen Chriſtian Carl zu Okarben, nachfolgende, zu deſſen Concursmaſſe gehörige, größtentheils ſehr gut erhaltene Ge⸗ genſtände, als: Commode, Schränke, Nacht⸗
wehrſchrank mit Glasthüre, mehrere Flinten, Piſtolen ꝛc. ꝛc., ferner Weißzeug, Bettzeug, Glaswerk, Steingut, Kupfer, Meſſing, Zinn, Eiſen, Blech, ein Kronleuchter, mehrere Wirth— ſchaftsgeräthſchaften und ſonſtiger Hausrath, ſo— wie endlich eine Chaiſe und eine vollſtändige noch neue Brandweinbrennerei, beſtehend aus einem Schwarz'ſchen Apparat— 120 Quart- füllung— drei Gährbütten, einem Vormaiſcher, einer Kartoffelmühle(Cylinder), Sitzgefäßen, Maiſchpumpe ꝛc. ꝛc., unter den im Termin be kannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich verſteigert werden. Die Brennerei und die Chaiſe werden Dienſtags Nachmittags zur Verſteigerung kommen. Großkarben am 11. Oktober 1850. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Sartorius. 1500 veredelte Aepfelbäumchen,
(1689) ſämmtlich zur Verpflanzung auf Baumſtücke tauglich, wollen die Erben des Hrch. Sang 1. dahier, wegen Veräußerung einer Baum— ſchule, Freitag den 1. November, Vormittags 10 Uhr, in verſchiedenen Parthien einer frei— willigen öffentlichen Verſteigerung ausſetzen, wo— zu Steigluſtige einladet Fauer bach II. den 23. Oktober 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ollen.
Edictalla dung.
(1702) Ueber das Vermögen des Heinrich Wilhelm Sommerlad zu Okarben iſt der for— melle Concurs erkannt worden. Demzufolge ſind alle Forderungen, Vorzugsrechte und An⸗ ſprüche an die Maſſe, bei Vermeidung ſtillſchwei— gend eintretenden Ausſchluſſes, im Termin Mittwoch den 27. November, Vormittags 9 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen. Großkarben am 23. Oktober 1850. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Sartorius. Verkauf einer Hofraithe.
(17109) Die dem Fürſtlichen und Grälflichen Geſammthauſe Yſenburg und Büdingen in dem
Nr. 401. 103[◻Klafter haltend, beſtehend aus Wohnhaus, Scheuer und Stallung, ſowie der daran ſtoßende Garten Flur 1. Nr. 416 im Ge⸗ halte von 75[◻OKlafter ſollen Dienſtag den 17. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, in loco Stammheim unter den alsdann veröffentlicht werdenden Bedingungen an den Meiſtbietenden 55 werden, wozu man Kaufliebhaber ein⸗ adet.
Büdingen den 21. Oktober 1850. Fürſtlich Aſenburg- und Büdingiſche Rentkammer Kim gelhöffer. Holzlieferung. (1700 Montag den 11. k. Mts., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung von 350 Stecken Buchenſcheitholz für die Garniſon dahier, in dem Bureau des Bataillonsverwaltungsraths auf dem Soumiſſtonsweg an die Wenlgſtneh⸗ menden vergeben werden. Dies den Intereſſen⸗ ten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Lieferungsbedingungen von heute an in obenge⸗
dachtem Bureau eingeſehen werden können. Friedberg den 28. October 1850. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Holz⸗Verſteigerung. (1705) Freitag den 1. November d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen im Rodheimer Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Vorderwald: 1 Stecken eichen Scheitholz,
„ nadel„ 2„ Prügelholz, A eichen Stockholz, 8 nadel 5
630 Stück eichen und Nadelholz-Wellen und 180 Cubikfuß Nadelholz-Stangen; ſodann im Diſtrikt Grauenberg: 124 Stecken buchen Stockholz, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Vorderwald am Steinbruch. Bemerkt wird, daß gegen vor— ſchriftsmäßige Bürgſcheine eine Zahlungsfriſt bis zum 30. Dezember d. J geſtattet wird. Rodheim den 26. Oktober 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Jacobi.


