Ausgabe 
30.3.1850
 
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0 Anzeige. (471) Veranlaßt durch die Eröffnung der Eiſenbahn von hier nach Frankfurt a. M. habe ich mich entſchloſſen, ein

Speditions- Commissions-Geschidfl unter meinem Namen auf hieſigem Platz zu errichten. Ich mache dieſes unter der Verſicherung ſorgfältiger und ungeſäumter Bedienung bekannt und bitte um recht zahlreiche Zuwendung von Gütern.

Friedberg den 22. März 1850.

Ehriſtian Hecht.

Die Holzhandlung

von Friedr. Becher in Fran hfurt d. M.,

von der Friedberger Warte aus der erſte Dielhof links,

(472) empfiehlt ihr Lager aller Sorten Flosholz ſowohl in ganzen Böden als einzelnen Stämmen, ferner in Dielen aller Art, Eichen- und Kiefernholz in allen Dicken, ſowohl in Bohlen als Staffel und Poſten.

Bei reeller Bedienung ſichert ſie die billigſten Preiſe zu und können die Pferde in die Stallung eingeſtellt werden.

Ge ſu ch.

Publikum zu zeigen, wie man in gewiſſen Kreiſen mit der Wahrheit umgeht, melden wir das Thatſächliche, welches wir auf zuverläſſi⸗ gem Wege erfahren haben. Nach einer am 9. Januar in Oberramſtadt getroffenen und von großh. Miniſterium genehmigten Ueber⸗ einkunft verzichtet Herr Decan Thudichum 2 Jahre lang auf alle Anſprüche an die dortige Pfarrbeſoldung und wird die Erſparniß mit ohngefähr 3000 fl. zum Hausbau verwendet. Herr Decan Thudichum entbehrt demnach dieſe 2 Jahre nicht nur die dortige um das Dop⸗ pelte beſſere Beſoldung, ſondern auch den ſeit⸗ herigen Gehalt als Conſiſtorialrath, für wel⸗ chen ihn die dortige einträglichere Stelle ent ſchädigen ſollte.

Wenn der Correſpondent des heſſiſchen Zu⸗ ſchauers für die Handlungsweiſe eines unei⸗ gennützigen Mannes in ſich keinen Maßſtab findet, ſo wundern wir uns nicht, eben ſo we⸗ nig iſt uns im Hinblick auf die demnächſtigen Landtagswahlen die Abſicht einer ſolchen Ver⸗ dächtigung zweifelhaft; doppelt nichtswürdig erſcheint aber ein ſolches Verfahren bei Leu⸗ ten, welche die Verkündigung der Wahrheit als ihren Lebensberuf bezeichnen. Zu bekla⸗ gen iſt ein Volk, dem ſich ſolche Führer auf⸗ drängen, denn mit Lüge und Verläumdung iſt noch niemals einem Volke Glück und Frei⸗ heit begründet worden.

Ein Freund der Wahrheit.

Kirchliche Anzeigen

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laſſen und den Ueberſchuß der Beſoldung zum

heſſiſchen Zuſchauers zu treten. Um aber dem

ſind unverändert geblieben.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

110(499) Fuͤr den Abſatz eines Artikels gegen einen für Friedberg. 1 00 effectiven Gewinn von 28 pEt. werden Ueber⸗ 5 1 5 5 1* 7 U N 10 nehmer geſucht. Naͤheres iſt franco, unter der Adreſſe Herr Stadtpfarrer Fer iſch. 0 A. B. C. in Harburg bei Hamburg zu erfragen. Erſter Feiertag. 0 Vormittags predigt in der Stadtkirche: Gen b S N 2 f k, A 8 5 Herr Candidat Welcker. Mer! 10 6 ri ür u wan erer. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: halt N(800) Alle Diejenigen, welche entſchloſſen ſind, unſer liebes deutſches Vater% Per Dia r ee 1 land zu verlaſſen und nach den Nordamerikaniſchen Freiſtaaten auszuwandern, Vormittags predigt in der Burgkirche: 1 können bei mir die beſte Auskunft, bezüglich der ſicheren Ueberfahrt und der Herr Stadtpfarrer dertſo. 1400 damit verbundenen unverhältnißmäßig geringen Koſten, nebſt Empfehlungs- Nachmittags predigt in der Burgkirche: 1090 ſchreiben an die mir befreundeten Chefs der deutſchen und eng⸗ Herr Candivat Büchner. liſchen Haupt⸗Büreaux unentgeldlich erhalten und werden dadurch Zweiter Feiertag. an 900 vox Betrug und zudringlichen Schiffsmaklern geſichert ſein. Vormittags predigt in der Stadtkirche: 1 Niederwöllſtadt den 25. März 1850. Herr Diaconus Baur. Bei . G. Emmerich. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: 0 Herr Stadtpfarrer Sell. 10 Friedberg. 20. März. Bauweſen zu verwenden. Dafür dankte ihm Vormittags predigt in der Burgkirche: a 1100(801) Herr Decan Thudichum zu Rödel⸗ Agen ad pp lagen eine erde Herr Stadtpfarrer Seel. W 10 4 3 7*** 8 e den. Das Einkommen dieſer Stelle iſt zu Mann zum Landtagsabgeordneten auserſehen Herr Candidat Euler. Ab 0 92100 11 9 1 5* 29055 118 err beſſice Zug 9 eim zu ungefähr 1100 fl. berechnet. Außer un berichtet der heſſiſche Zuſchauer in ei⸗: einer 26jährigen treuen und mühſamen Amts⸗ nem vom Main datirten, aber an der Nid⸗ F ru cht pre i ſ e. führung mochte auch noch das ein Motiv die⸗ der abgefaßten Correſpondenzartikel, unter. ſer Beförderung ſein, daß Herr Decan Thu⸗ der UeberſchriftEdle Uneigennützigkeit fol⸗ 20. Mrz. 22. Mrz. 28. Feb. dichum 22 Jahre lang geiſtlicher Rath bei gendes: die ganze Sache ſei eine Spiegel⸗ Gattun Fried Di de dem ſtandesherrlichen Conſiſtorium war, und fechterei, Herr Decan Thudichum laſſe die ang; 75 Mainz 2 als ſolcher einen Gehalt bezog, den er bei] Pfarrei zu Oberramſtadt durch einen Vicar 2 burg lo Aufhebung des Conſiſtoriums verlor, und für verwalten, dem er 400 fl. gebe, die übrigen fl. kr. fl. fr.] fl. kr. bl welchen, nach dem Geſetz vom 7. Auguſt 1848 1600 fl. theile er mit der Gemeinde und be⸗] Waizen pr. Malter] 6 20 7 620 0 die Staatskaſſe hätte Entſchädigung leiſten halte 800 fl. für ſich; da nun ſeine Beſoldung] Korn 5 4145 4 29 410 flo müſſen. Als Herr Decan Thudichum bei ſei⸗ in Rödelheim bereits 1600 fl. betrage, ſo be⸗ Gerſte 0 3 401 31431 3 30 die nem erſten Beſuch in Oberramſtadt das Pfarr⸗ laufe ſich ſein Einkommen jetzt auf 2400 fl. Hafer 1 3 21 230 brä 2 117 aver 1255 a die 19 5 könue er 155 840 f e Schluſſe emeinde, auf welcher die Baulaſt ruht, meh- wird er aufgefordert, ſich hierüber zu recht⸗ 5 N 5 406 en e de 70 155 dacſee egen 1 7 5 5 Die Fleiſch⸗ und Brod-Taxen fuͤr usgaben hatte beſtreiten müſſen, ug er ir zweifeln, daß Herr Decan Thudichum i 4 N vor, die Stelle noch einige Zeit vicariren zu ſich erublae wird, vor die S die Städte Friedberg und Butzbach Be