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noch als Blume) in ihren Gärten pflanzen ließ,„Königin⸗ kraut,“„Königinmutterkraut“(weil Katharine die Mutter des regierenden Königs war) und„Katharinenkraut“ ge⸗ nannt. Nach Spanien kam die Tabakspflanze durch den Leibarzt des Königs Philipps II., Franzisco Hernandez de Telodo, im Jahre 1561. In Deutſchland iſt es die Stadt Augsburg, welche zuerſt Tabakspflanzen hatte; der Arzt Adolph Occo erhielt den Samen 1563 aus Frank- reich. Von dieſem wurde er dem Arzte Johannes Funk in Memmingen mitgetheilt.
Von der Pflanze und ihr als Heilmittel bis zum Schmauchen iſt noch ein weiter Weg; aber wenn man bedenkt, daß der Menſch mit dem Affen weniger Aehnlich— keit am Leibe hat, als an dem in der Seele wohnenden Triebe, Alles, auch das Tollſte, nachzuahmen, ſo läßt es ſich doch leicht auch wieder begreifen, und ich wette, daß die Spanier zuerſt rauchten, weil ſie es durch ihren Um⸗ gang mit den Wilden in Amerika lernten. Bekannt iſt es freilich nicht. Wenn die Nachrichten ſicher ſind, ſo wurde auch in Augsburg zuerſt in unſerem Vaterlande geraucht, und dieß Rauchen war dort eine Veranlaſſung zu offent⸗ lichen Unordnungen und Volksauflauf.
Von England wiſſen wir, daß Sir Walter Raleigh, der Liebling der Königin Eliſabeth, das Rauchen mit nach England brachte, und Camden erzählt:„Von 1586 an wurde das Rauchen ſehr gemein und erhielt einen ſehr großen Werth, indem ſehr Viele ihren ſtark riechenden Dampf aus Vergnügen, Andere aus Sorge für die Ge⸗ ſundheit durch eine irdene Röhre mit unerſättlicher Be⸗ gierde einziehen und durch die Naſenlöcher wieder von ſich blaſen. Auch entſtanden bald in den Städten ebenſo Ta⸗ bakshäuſer, wie Bier- und Weinſchenken.“ Sir Walter Raleigh rauchte ſo leidenſchaftlich gerne, daß er, als die Königin Eliſabeth das Rauchen verbot, ſich in ſein ge⸗ heimes Kabinet oder Schlafſtübchen einſchloß und heimlich rauchte. So traf es ſich denn, daß ein Diener, der erſt neu in ſeine Dienſte getreten war, ihm Waſſer bringen ſollte, um ſich zu reinigen, weil er vor ſeiner ſtrengen Königin nicht nach Tabak riechen durfte. Der Diener
trat in das geheime Rauchſtübchen zum erſten Male, und ſah ſeinen Herrn aus Mund und Naſe rauchen. Von Schrecken ergriffen, meinte er, ſein Herr brenne inwendig und, ohne ſich lange zu beſinnen, ſchüttete er ihm das große Gefäß voll Waſſer, welches er trug, in das Geſicht und ſchrie wie ein Beſeſſener: Zu Hilfe! Zu Hilfe! Der Herr brennt! Die ganze Hausgenoſſenſchaft ſtürzte in größter Angſt herbei und fand den Herrn, begoſſen wie eine Katze und in größter Wuth über den dummen Men— ſchen, der ſich gar nicht wollte ausreden laſſen, ſein Herr brenne, denn er dampfe ja aus Mund und Naſe. So ärgerlich auch Sir Walter Raleigh war, ſo mußte er doch am Ende lachen und verzieh dem Diener, der es doch augenſcheinlich gut gemeint hatte.
Nach den Engländern waren es die Holländer, die ſich dem Rauchen ſehr ergaben. Im Jahre 1588 kamen einige junge, reiche Engländer, die auf der Univerſität Leyden ſtudirten, aus England wieder nach Leyden und brachten thönerne Pfeifen mit, aus denen ſie den Tabak rauchten. Dieß fand unter den Studenten bald Nach⸗ ahmung. Sie ließen ſolche Pfeifen aus England kommen, und bald rauchte Alles in Leyden, was etwas ſein wollte. Die Sitte verbreitete ſich ſo reißend ſchnell, daß vor dem Jahre 1600 in Holland Alt und Jung, ſelbſt die Frauen, rauchten und mit einem Vergnügen, daß man es wie in den Häuſern, ſo auf der Straße trieb.
(Schluß folgt.)
Zur Nachricht.
Die Ausſtellung der Gegenſtände zur Verlooſung für die Verwundeten Schleswig-Holſteins findet nächſten Frei⸗ tag den 29. November l. J., Vormittags von 9—12 und Nachmittags von 1—5 Uhr, die Verlooſung Samſtag den 30. November, Morgens 9 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe ſtatt.
Man bittet die Gaben bis längſtens zum 28. an die Unterzeichneten abzugeben. Buß. Dieffenbach. Hertwig. Kettinger. Klipſtein. Renner. Sell.
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
a ν t ον Bekanntmachung. (1812) Die Lieferung nachſtehender Bedürf⸗ niſſe für die hiefige Anſtalt pro 1851 ſoll in
folgender Weiſe vergeben werden: 1. Im Wege der Verſteigerung:
1) das erforderliche Buchen⸗Scheitholz, etwa 200 Stecken,
2) das Ochſen ⸗„ Schweinen und Kalbfleiſch für die Menage,
3) der Sand und Lehm,
4) der Transport erkrankter Soldaten in das Lazareth, desgleichen erkrankter und entlaſſen werdender Züchtlinge, ſowie der Cadaver in das anatomiſche Theater nach Gießen;
II. im Soumiſſionswege:
5) die Milch für die Menage,
6) ein⸗ und zweiperſönige wollene Bettteppiche,
7) wollener Boy zu Unterkleider,
8) blau und naturellgraue leinene und blau und weiße baumwollene Zettel und Ein⸗ ſchlaggarne,
9) ausgeſchnittenes Leder zu Manns ⸗ und Weibsſchuhen ꝛ0., ö
10) gebleichte und ungebleichte Leinwand, Stroh⸗ ſackleinen und gebleichtes Handtücherzeug,
11) Eryſtall⸗, Lein⸗ und Rüböl, ſowie Thran,
12) eichen Scheitholz zu Küferholz,
13) verſchiedenes Werkholz in Bohlen,
14) 1500 Stück Reiſerbeſen.
Die Verſteigerung der unter 1. von Nr. 1 bis 4 genannten Gegenſtände ſoll Montag den 2. Dezember, Vormittags von halb 10 Uhr an, auf dem Directorialbureau dahier ſtattfinden, wobei auch zugleich das Geſpül und der Abnutzen aus der Menage an den Meiſt⸗ bietenden vergeben wird; zur Einreichung der Soumiſſionen über die weiter unter II. von Nr. 5 bis 14 bezeichneten Bedürfniſſe aber iſt Termin bis zum
Dienſtag den 3. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr,
anberaumt worden, was man mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß die Sou⸗ miſſionen mit den erforderlichen Ueberſchriften verſehen, in den vor dem Eingange des Diree- torial⸗Bureaus angebrachten Soumiſſionskaſten verſiegelt einzulegen ſind und daß die Lieferungs- bedingungen auf dem Directorial⸗Bureau ſelbſt vor den bezeichneten Terminen eingeſehen wer⸗ den können.
Marienſchloß am 15. November 1850. Ju Auftrag: Der Verwalter Bauer.
Verſteigerung.
(1827) Dienſtag den 10. Dezember d. J., Vormittags um 9 Uhr anfangend, ſoll in der Kloſtercaſerne dahier eine ſehr bedeutende Par⸗ thie getragener Montirungsſtücke, als Mäntel, Czako, Röcke, Handschuh, Spenzer, Mützen, wollene Pantalons, wollene Gamaſchen, Hals⸗ binden, Hemden, Socken und Schuhe ꝛe. gegen
gleich baare Zahlung an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden.
Dies den Steigliebhabern zur Nachricht und zugleich mit dem Erſuchen an die Großberzog⸗ lichen Herren Bürgermeiſter des Bezirks, dieſe Verſteigerung im Intereſſe ihrer Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen.
Friedberg den 21. November 1850.
In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter.
Verlooſung des v. Rau'ſchen Anlehens in fl. 40,000 d. d. 1. October 1843.
(1828) Bei heutiger Obligationen⸗Verlooſung rubricirten Anlehens wurden die
Nr. 61, 93 a fl. 100 jede fl. 200,
„ 29, 31 à fl. 250 jede fl. 500,
5 zuſammen fl. 700, rückzahlbar auf den 1. Januar 1851 gezogen und ſind die Beträge bei dem Unterzeichneten oder bei dem Handlungshauſe Simon Lindheimer zu Friedberg zu erheben.
Beyenheim den 18. November 1850.
Der v. Rau'ſche Rentmeiſter Je Filius.
Holz⸗Verſteigerung.
(1829) Samſtag den 30. d. Mts., Mor- gens 10 Uhr anfangend, ſoll auf dem dafigen Rathhauſe folgendes Gehölze aus den Schlägen Alterheg und Kunſtbach, hieſigen Gemeindewalds, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden:


