Ausgabe 
25.12.1850
 
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Einer nun ohne alle Regung zu, wie ein Statiſt. Ach, mein L'hombre!

Das glaube ich nicht ganz. Dein Chef und ſeine Frau ſind ein Paar herzensgute Leute, nur zu ſentimental, was man gemüthlich nennt. Gemüthlich das dumme Wort kann ich gar nicht leiden. Ich habe mich glück⸗ lich von meiner Einladung losgemacht, oder vielmehr los⸗ gelogen. Aber s iſt mir in der That der fatalſte Tag im ganzen Jahre, dieſer Weihnachtstag. Ich gehe nach dem Clubb und glaube ſchwerlich, daß ich dort ein Whiſt

Ich erwarte Dich da bis zwölf Uhr. Adieu. 0 Der Dicke ſtoͤßt einen tiefen Seufzer aus und geht

in das Haus; der Lange ſchlendert die Straße hinab. N So verſteinert in manchen eheloſen Männern mit den Jahren das Herz fur die zarten Empfindungen, und es regt ſich, wenn das monotone Tagewerk, der ab ſtumpfende Geſchäftszwang vorüber, nur für das Billard oder den Whiſttiſch eine Sympathie. Glücklich diejenigen, welche den ſüßen Reiz! und das heilige Glück der Gatten und Kinderliebe nicht vermiſſen; aber wie bedauernswerth

zu Stande bringe.

Für mein L'hombre hatte ich meinen Mann. Wenn ich mich bei Zeiten losmachen

Nun, leb' wohl! We kann, triffſt Du mich im Hotel.

Jene, die voll ſchmerzlicher Sehnſucht nach dem gewünſch ten, doch verſagten Paradieſe blicken und in bittrer Weh muth ſeufzen:Jetzt iſt es zu ſpät!

(Schluß folgt.)

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Mau N e Main ⸗Weſer⸗ Bahn.

Montag den 30. Dezember l. J. 1 10 Uhr, ſoll auf dem Bauplatze des Viaduftes über das Roſenthal altes Schmiede⸗ und Gußeiſen, Karren, Brennholz ꝛc. an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung oöffent⸗ lich verſteigert werden.

5 1129 den 21. Dezember 1850. Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand.

Bekanntmachung. S

Die auf Credit bis zum Ende dieſes e dem Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſchen Braunkohlenwerk bezogenen Braunkohlen find zu dieſer Zeit unfehlbar zu bezahlen, indem keine beſondere desfallſige Aufforderung erlaſſen, vielmehr folgt keine Zahlung Mahnver⸗ fahren eintreten a

eim den 19. Dezember 1850.

2 1 5 Rentmeiſter Weis.

Obligations ⸗Verlooſung.

9) Bei der heute ſtattgehabten Ver⸗ 15 4 für das Jahr 1849 und 1850 zur Abtragung beſtimmten 200 fl., und zwar für 1849 Nr. 16 mit 100 fl. und Nr. 15 mit 100 fl. für 1850, ſind rückzahlbar! geworden. Es wird der Inhaber dieſer Partial⸗Schuldverſchrei⸗ bung hiermit aufgefordert, unter gehörig quittirter Rückgabe dieſes Schuldſcheins den Betrag bei hieſiger Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen, indem von dem 1. Januar 1851 an keine wei⸗ teren Zinſen mehr vergütet werden. 8

Wiſſelsheim den 22. Dezember 1850. Der Großh. Heſſ. Beigeordnete Schmidt.

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Privat Bekanntmachungen. Nicht zu uͤberſehen!

(1837) Montag den 30. December, Mit⸗ tags 1 Uhr, will ich meine in Utphe belegene, fruͤher dem Metzger Johannes Friedrich Schneider zugehörig geweſene Hofraithe, beſtehend in einem zweiſtöckigen Wohnhauſe, Scheuer, Pferde⸗, Küh⸗, Schaaf⸗ und Schwein⸗ ſtällen, auch Garten, unter billigen Zahlungs⸗ Bedingungen, freiwillig öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden verkaufen, ſei es nun auf den Ab⸗ bruch oder zum Stehenlaſſen. Sämmt⸗ liche Gebäude ſind von Eichenholz und in noch gutem Zuſtande; insbeſondere, iſt das Wohnhaus neu hergerichtet und wurde in demſelben Krä⸗ merei und Wirthſchaft mit Erfolg betrieben. J. C. Seidenſtricker.

Die Preußiſcht Ralional⸗Verſicherungs⸗ Geſellſchaft in Stellin,

gegründet auf ein Capital von drei Millionen Thaler,

(1898) übernimmt Verſicherungen auf faſt alle verbrennbaren Gegenſtände und leiſtet vollen Erſatz für jeden Schaden, welcher durch Brand- oder Blitzſchlag herbeigeführt wird, ſowie für die Koſten, welche durch Löſchen und Aus⸗ räumen verurſacht, als auch für diejenigen Gegenſtände, welche in letzterem Falle abhanden kommen, vernichtet und beſchädigt werden. Ihre Prä⸗ mien ſind feſt und die Verſicherten zu keinerlei Nachzahlung verpflichtet. Die Dauer der Verſicherung bleibt lediglich dem Antragenden zu beſtimmen überlaſſen; wer die Prämien von 6 Jahren vorausbezahlt, erhält davon nicht allein 10 Procente Rabatt, ſondern hat auch noch die Verſicherung des ſiebenten Jahres frei; bei Vorauszahlung der vierjährigen Pramie iſt das fünfte ein Freijahr. Die vollſtändigen Rechnungs-Abſchlüſſe und die Statuten können zu jeder Zeit bei dem Unterzeichneten, ſowie den vorerſt im Großherzogthum Heſſen ernannten Herren Agenten in Friedberg Stadtrechner Carl Heidt, in Offenbach Dr. jur. Robert Schmidt,

eingeſehen werden, dieſelben vermitteln die Verſicherungen, zu den billigſten Praͤ⸗ mien und ertheilen Auskunft über alle das Aſſecuranz-Weſen betreffende Anfragen, auch werden von ihnen die Verſicherungs-Bedingungen gratis verabreicht.

Geeignete Bewerber zu gleichen Etabliſſements von Agenturen, wollen hre deshalbigen Geſuche baldigſt, entweder direct beim Unterzeichneten oder den enannten Herren C. Heidt& Dr. Schmidt zur Beförderung einreichen.

Caſſel im November 1850.

Deer, Ge n. enr dle Aug een

Carl Weis.

Auf das

Frankfurter Fournal nebſt Didaskalig

(1950) beginnt mit dem 1. Januar ein neues Abonnement. Die ausgebreiteten Verbindungen des Blattes, zu welchen in neuerer Zeit die von uns direct be zogenen telegraphiſchen Nachrichten und Börſenkurſe von verſchie⸗ denen Haäuptplätzen des europäiſchen Continents kommen, ſo wie drei durch Dampfkräfte getriebene Schnellpreſſen ſetzen es in den Stand, dem Publikum alle Nachrichten aus der Nähe und Ferne auf's Schnellſte und in mög⸗ lichſter Vollſtändigkeit mitzutheilen. Das Frankfurter Journal erſcheint regel⸗ mäßig zwei Mal des Tages.

Der vierteljährliche Preis des Frankfurter Journals bei allen deutſchen (auch öſterreichiſchen) Poſtämtern iſt 2 fl. 33 kr. oder 1 Thlr. 13 Sgr. 8 Pf. oder 2 fl. 8 kr. C.⸗M. Beſtellungen auf dieſe Blätter ſind auswärts(in Deutſch⸗ land, Belgien und der Schweiz) bei den zunächſt gelegenen Poſtämtern mög⸗ lichſt bald zu machen, damit complete Exemplare geliefert werden konnen. Durch die ungemein ſtarke Auflage des Frankfurter Journals genießen Bekannt- machungen der verſchiedenſten Art die nützlichſte und weiteſte Verbreitung, und werden mit s kr. per Petitzeile, diejenigen mit größerer Schrift nach dem Raum

berechnet. Die Exnedition des Frankfurter Journals.

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