dun weit, n din n deuten id Admirg ven eine lachte 2 well er ein el kannte, von Iſaat en geachtete nder 1748 rer Kinder. d auch das aſt iſt, aus tei der Kin⸗ zehn Jahre in anderen ete ſich dem Atniſſe, und lichkeit zun d. So war uufzig Mor⸗ Nagt nicht ihre einzige
eim beſucht, ber, er habt t dem Rech, kenn täglit bter tüͤchtz eben konnt. einige Zeit te er, um Kerbau aud den Wender tetliche Luft, zu leſen, di ub machten. t darum gar lachen könnte. zeſangbuch in Name deſſen Knaben auf nicht geringen gedichtet oder
— 369
In Kreuznach lebte damals ein ſehr gebildeter und braver Kaufmann, Namens Schmerz, der ſeine rechte Freude daran hatte, wenn er in einem armen Kinde gute Anlagen fand, die Hand dazu zu bieten, daß ſie konnten ausgebildet werden. Durch eine beſondere Veranlaſſung kam ein Blatt Papier in die Hand dieſes Mannes, auf dem einige Gedichte von Iſaac Maus ſtanden. Herr Schmerz las ſie und erſtaunte über die ſchönen Verſe. Er ragte nach, und hörte, ſie ſeien von einem jungen Bauern⸗ ſohn in Badenheim, Namens Iſaac Maus. In dem Dorfe Winterburg wohnte damals der badiſche Superintendent der Grafſchaft Sponheim, Herr Götz, ein ſehr berühmter Dichter, der in der damaligen Zeit nur unter dem Namen: „Die Nachtigall von Winterburg“ bekannt war. Herr Schmerz eilte mit den Gedichten von Iſage Maus zu ſei— nem Freunde Götz, und auch dieſer erkannte, daß reiche Gaben in dem Bauernknaben lägen. Beide edle Männer entſchloſſen ſich, die Mittel zuſammenzulegen, um ihn wei⸗ ter auf einer höheren Schule ausbilden zu laſſen, und Sch merz übernahm es, ihn zu beſuchen, zu ermuntern und ihn nach Winterburg zu beſtellen, wo ſie Beide dann mit ihm reden und ihr Anerbieten ihm eröffnen wollten.
Von dem Allen ahnete Iſaac nichts.
Da kam denn eines Tages der reiche Herrr Schmerz ans Haus geritten, und redete ſo liebreich und aufmun⸗ ternd mit Iſaac, daß eine rechte Freude in ſein Herz kam; aber kein Hochmuth. Nur noch freudiger dichtete er jetzt, da er ſah, daß auch andere Leute daran ihre Freude hat⸗ ten. Gern folgte er der Aufforderung, Herrn Schmerz in Kreuznach zu beſuchen und mit ihm zu dem lieben, guten Gotz nach Winterburg zu gehen, deſſen ſchöne Ge⸗ dichte Maus nun kannte, und vor dem er gar hohe Ach⸗ tung hatte. Aber welch einen Sturm weckten in der Seele Iſaac's die Anerbietungen dieſer beiden Manner, ihn, wenn er wolle, auf die hoͤhere Schule nach Kreuznach zu bringen, und ihn dann auch auf einer Univerſität ſtudiren zu laſſen.
(Schluß folgt.)
Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Oktober. Friedberg.
Getraute
13. Heinrich Simmrock, hieſiger Bürger und Schuhmacher⸗ meiſter, ein Wittwer, und Margarethe Katharine Han⸗ ſtein, geborne Strackbein, Wittwe des weiland hieſigen Bürgers und Handarbeiters Heinrich Wilhelm Hanſtein.
13. Heinrich Jordis, hieſiger Bürger und Schreiner, des hieſigen Bürgers und Privatmanns Joh. Heinrich Jordis ehelicher lediger Sohn, und Juliane Krebs von Obermörlen, des weiland daſigen Bürgers und Wir⸗ thes Jakob Krebs eheliche ledige Tochter.
12.
13.
14.
20.
22.
31.
10.
12.
28.
29.
Getaufte:
Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Johann Philipp Wolf eine Tochter, Marie Eliſabethe Katha—⸗ tharine, geb. den 26. Auguſt.
Dem hieſigen Bürger und Gaſtwirthe Hermann Jakob Simon ein Sohn: Martin Ludwig Wilhelm Auguſt, geb. den 21. Auguſt.
Dem Bürger zu Muͤhlhauſen in Thüringen und hier wohnenden Tabaksfabrikanten Karl Hertwig ein Sohn, Wilhelm Karl Theodor Richard, geb. den 23. Sept. Dem Gr. Oberlieutenant Theodor von Breidenbach zu Breidenſtein eine Tochter, Louiſe Antonie Julie, geb. den 16. Sept.
Dem hieſigen Buͤrger und Rothgerbermeiſter Johann Heinrich Hellwig ein Sohn, Heinrich Wilhelm, geb. den 25. Sept.
Dem hieſigen Burger, Gemeinderath und Kaufmann Karl Daniel Groß eine Tochter, Eliſe Helene Sophie Marie Louiſe, geb. den 12. Sept.
Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Konrad Scheig ein Sohn, Johannes Elias Karl, geb. den 10. Sept.
Dem hieſigen Bürger und Färbermeiſter Wilhelm Bech— ſtein eine Tochter, Katharina Margaretha, geb. den 22. Sept.
Dem Gr. Oberlieutenant Philipp Friedrich Riedel ein 885 Ernſt Adelbert Karl Ludwig Friedrich, geb. den 8. Sept.
Beerdigte:
Chriſtian Martin Eißner, des geweſenen Ortsbürgers zu Dorheim weiland Chriſtian Eißner nachgelaſſener ehelicher lediger Sohn, alt 21 Jahre, 4 Monate und 10 Tage, 1 den 30. Sept.
Johann Balthaſer Schmidt, hieſiger Burger und Hut⸗ machermeiſter, alt 60 Jahre, 7 Monate und 25 Tage, 1 den 1. Okt.
Katharine Eliſabethe Heck, geborne Vogt, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Anton Heck Ehe— frau, alt 42 Jahre, r den 6. Okt.
Peter Karl Gatzert, des hieſigen Bürgers und Weg⸗ aufſehers Johann Peter Gatzert eheliches Söhnchen, alt 3 Jahre, 9 Monate und 7 Tage, f den 9. Okt. Peter Wilhelm Katſcher, Söhnchen des Maurergeſellen Simon Wilhelm Katſcher von Beſſungen und der Anna Regine Philippine Faß von hier, alt 2 Monate und 25 Tage, k den 10. Okt.
Margarethe Stadelmann, geb. Zeun, des weiland hie⸗ ſigen Bürgers und Seilermeiſters Chriſtian Stadelmann, Wittwe, alt 88 Jahre, 1 den 26. Okt.
Sophie Magdalene Rauſch, geb. Pfeil, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Franz Albrecht Rauſch Ehefrau, alt 69 Jahre, 4 Monate und 12 Tage, 1 den 27. Okt.
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
S ν Edictalladung.
(17430 1) Die dem Eberhard Huber 1. zu Wiſſelsheim in der Gemarkung Melbach zu⸗ flebenden Grundrenten, im jährlichen Geld⸗ anſchlag von 1 fl. 13¼ kr., 11,
2) die den Kindern des Freiherrn Maximilian Löw von und zu Steinfurth in der ſelben
Gemarkung zuſtehenden Grundrenten, im jährlichen Geldanſchlag von 11 fl. und
3) die dem Herrn Grafen Max von Solms⸗ Rödelheim in der Gemarkung Niederwöll⸗ ſtadt zuſtehende— durch Allodification der Erbleihe des Johannes Schmidt JI. entſtan⸗ dene Grundrente, im Geldanſchlage von ee eee
ſollen nach den geſetzlichen Beſtimmungen abge⸗
lößt werden.
Es werden daher alle bei dieſen Ablöſungen Belheiligten hierdurch aufgefordert, binnen 2
Monaten ihre etwaigen Rechtsanſprüche bei dem unterzeichneten Gerichte vorzubringen, wid⸗ rigenfalls die Auszahlung der Ablöſungskapita⸗ lien an die resp. Berechtigten,— wegen Nr. 2 an den Vormund der Kinder, Großh. Regie⸗ rungsrath Küchler zu Gießen— geſtattet wer⸗ den wird. Friedberg am 16. Oktober 1850. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. (Butzbach) Schuhmacherarbeiten. (1782) Mittwoch den 20. dieſes Monats,


